DDR

„Selbst wenn das Geld da war, faulenzen ging nicht“

Tobi hat sich mit drei Jugendlichen über ihre Erfahrungen, Perspektiven und Ängste unterhalten. Sie kommen alle aus anderen Orten, haben verschiedene Biographien und machen heute unterschiedliche Sachen. Doch die Probleme sind ähnlich. Unzählige weite Felder und kleine graue Dörfer ziehen an der Windschutzscheibe vorbei. Schlaglöcher lassen ein rasantes Tempo nicht zu und so haben die Einheimischen genug Zeit, das unbekannte… Read more →

Grenzen überwinden?

Das Jahr 2015: Flüchtlinge aus von (Bürger-)Krieg zerstörten, von Armut und Hunger gebeutelten und von politischer und religiöser Verfolgung überzogenen Ländern kämpfen sich vor in die Länder der Europäischen Union. Tausende von ihnen sterben dabei an den militarisierten Außengrenzen der EU. Diejenigen, die es trotz der unmenschlichen Schwierigkeiten schaffen, die Grenzen zu überwinden, kommen auch in die Bundesrepublik. Dort erwarten… Read more →

25 Jahre Mauerfall: Ein Fest fürs Kapital

Keinen Bock auf nochmal 25 Jahre Sozialabbau, Kriegseinsätze und Jugendarbeitslosigkeit Erklärung des Bundesvorstandes der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Jedes Jahr wird dieser Tag von den Herrschenden zum Anlass großer Feiern genommen, dieses Jahr dürften sie noch um einiges größer ausfallen. In den Reden, die dort gehalten werden, wird dann nicht nur die 1989… Read more →

Gegen die verordnete Sichtweise

Mauer, Stasi, alles grau – so sollen wir die DDR sehen. Zum 25. Jahrestag des „Mauerfalls“ am 9. November werden wir wieder einmal erklärt bekommen, dass die DDR ein Unrechtsstaat war, dass Freiheit und Sozialismus einander ausschließen, dass es keine Alternative zu parlamentarischer Scheindemokratie und angeblich sozialer Marktwirtschaft gibt. Mit der Broschüre „Ein anderes Deutschland war möglich. Wir, die DDR… Read more →

Nazis und Nachrichtendienste: Am 17. Juni wurde die SED „nicht ihrer Fehler, sondern ihrer Vorzüge wegen“ angegriffen.

Erklärung der SDAJ zum Jahrestag des 17. Juni 1953 Am 17. Juni 1953 fand in der DDR ein Aufstand statt. Arbeiter streikten, Aufständische versuchten, die SED zu stürzen, schließlich schlugen in der DDR stationierte sowjetische Truppen den Aufstand nieder. Zum 60. Jahrestag dieses Aufstands sehen wir auf allen Kanälen die herrschende Sicht auf die Ereignisse: Im Fernsehen, in der Zeitung,… Read more →

Fehler und Feinde: Worum ging es beim „Arbeiteraufstand“ vom 17. Juni 1953 in der DDR?

Berlin, Hauptstadt der DDR, Strausberger Platz. 17. Juni 1953. Am frühen Morgen sammeln sich einige Tausend streikende Arbeiter. Sie fordern den Sturz der Regierung, die Rücknahme der Erhöhung der Arbeitsnormen, die deutsche Einheit. Bereits am Tag zuvor haben Bauarbeiter der Großbaustelle Stalinallee, die an den Strausberger Platz angrenzt, protestiert. An diesem und den nächsten Tagen finden in der ganzen DDR… Read more →

45 Jahre SDAJ – 45 Jahre Kampf für die Grundrechte der Jugend!

Am 5. Mai 1968 – dem 150. Geburtstag von Karl Marx – wurde die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend in Essen gegründet. Nach Jahren der Illegalisierung der Freien Deutschen Jugend gab es wieder einen marxistischen Jugendverband in der Bundesrepublik. In den Jahren vor 1968 war die politische Lage in der Bundesrepublik geprägt vom militanten Antikommunismus, der in den Verboten des Volksbegehren gegen… Read more →

Gegen die Spaltung: Wie Antikommunismus wirkt und wie wir ihm entgegentreten

Ein Interview mit Arnold Schölzel über die Anfeindungen gegenüber der Tageszeitung „junge Welt“ POSITION: Warum steht die „junge Welt“ immer wieder im Kreuzfeuer der bürgerlichen Medien? Arnold: Weil sie die einzige deutsche Tageszeitung ist, in der regelmäßig marxistische Positionen zu lesen sind. Ich könnte auch den Mund voll nehmen und sagen: Weil wir so gut sind. Niemand würde uns wahrnehmen,… Read more →

Festival der Jugend 2012: „Nichts anderes ist, als was wir daraus machen“

Ellen Schernikau liest auf dem diesjährigen Festival der Jugend aus den Werken ihres früh verstorbenen Sohnes, Ronald M. Schernikau. Geboren in der DDR, aufgewachsen in der BRD, ist Schernikau der junge Homosexuelle, der nicht an der piefigen Kleinstadt scheitert, sondern sie an ihm. Auch die Leichtigkeit des früheren Westberlins prallt an ihm ab, Ronald wird kurz vor der Wende DDR-Staatsbürger.… Read more →