Hast du genug davon, dass immer mehr Geld in Waffen statt in Bildung und soziale Projekte fließt?

Dann komm zu den UZ-Friedenstagen in Berlin! Vom 23. bis 25. August verwandelt sich der Franz-Mehring-Platz 1 in ein Zentrum für alle, die genug von Krieg und Zerstörung haben und aktiv etwas für den Frieden tun wollen.
Die Welt steht in Flammen, und Deutschland gibt Milliarden für Aufrüstung aus, während es überall an Mitteln fehlt. Kriegsminister Pistorius will Deutschland „kriegstüchtig“ machen, aber wir sagen laut und deutlich „NEIN“!

Es ist Zeit, zusammenzukommen, zu diskutieren und zu handeln!

Die Friedensbewegung in Deutschland braucht genau dich! Vom Antifaschistischen Stadtrundgang zum Kriegstreiber-Tribunal bis hinzu Diskussionsrunden zu aktuellen Themen, wie Palästina, dem Kampf um die Zivilklausel oder dem Streikrecht: Hier kannst du dich einbringen, neue Leute kennenlernen und gemeinsam ein Zeichen für den Frieden setzen. Und gefeiert wird natürlich auch!

Du willst mehr zu den Friedenstagen erfahren? Unter News - UZ-Friedenstage (unsere-zeit.de) findest du weitere Infos! Wir sehen uns in Berlin!

Unser Jugendprogramm:

Gewerkschaften sind seit jeher ein wichtiger Teil der Friedensbewegung. In ihrem Kampf für die Rechte der Lohnabhängigen gehört es zu ihren Aufgaben, für das Interesse der Beschäftigten an Frieden einzustehen. Heute erleben wir, wie mit Konzertierter Aktion und Debatten um die Einschränkung des Streikrechts die Gewerkschaften auf den Regierungskurs von Zeitenwende und Staatsräson gebracht werden sollen. Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie wir als junge Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen die Gewerkschaften stärken und mit ihnen den Kampf gegen Militarisierung führen können.

Studium, Seminar und Forschung nicht für Krieg und Bomben, sondern für Frieden und zivile Zwecke. Es ist eine Errungenschaft der Friedensbewegung, dass an vielen deutschen Universitäten Zivilklauseln erkämpft wurden, mit denen nicht länger militärisch geforscht werden darf. Viele Unis haben jedoch keine Zivilklausel und wo sie besteht, werden sie häufig nicht eingehalten. Insbesondere in Bayern steht diese Errungenschaft aktuell unter massivem Beschuss – die Unis sollen in die Militarisierung und Kriegsvorbereitung eingereiht werden. Wie wir Zivilklauseln verteidigen und Weitere erkämpfen können, wollen wir in diesem Workshop diskutieren!

„Ihr müsst es für euch schaffen!“ „Die Dinge sind eben so und lassen sich nicht ändern!“, diese Sätze haben wir schon allzu oft gehört. Dass das aber nicht stimmt, dass wir uns zusammenschließen und die Dinge tatsächlich ändern können, haben Schülerinnen und Schüler in Dortmund gezeigt. Dort haben sie gemeinsam mit Arbeitern und Arbeiterinnen und mit Gewerkschaften für mehr Schulbusse gekämpft – und sich durchgesetzt. Einer der Schüler berichtet von seinen Erfahrungen in dieser Auseinandersetzung und wir diskutieren über die Lehren dieses Kampfes.

Durch den Blick auf die Geschichte der Frauenbewegung können wir heute viel für den Kampf gegen Aufrüstung, Krieg und Militarisierung lernen. Wir wollen uns gemeinsam anschauen, wie Frauen besonders unter Militarisierung und Krieg leiden, wie sie sich in der Vergangenheit dagegen zur Wehr gesetzt haben, und wie sie das heute wieder können. Diskutiert mit uns, wie wir gemeinsam angesichts der aktuellen Diskussionen über Wehrpflicht für Frauen und der Heuchelei von „Feministischer Außenpolitik“ gegen Krieg aktiv werden können!

Das Streikrecht steht durch die Herrschenden unter Beschuss , es soll massiv eingeschränkt werden, so sollen Streiks nach Vorstellung der FDP in der „kritischen Infrastruktur“ nur manchmal und dann auch nur unter hohen Auflagen stattfinden. Doch Streiks sind die wirksamste Waffe der Arbeiterklasse in ihrem Kampf. Gemeinsam mit aktiven Gewerkschaftern*innen wollen wir darüber diskutieren, wie wir die Angriffe der Herrschenden darauf abwehren können.

Die Militarisierung bekämpfen! In jeder Stadt, in jedem Betrieb, an jeder Uni und in jeder Schule! Die SDAJ kämpft mit ihrer bundesweiten Kampagne in ganz Deutschland gegen die wachsende Kriegsgefahr. Wir stellen unsere Kampagne und spannende Erfahrungen vor und diskutieren um weitere Aktionen gegen Wehrpflicht, Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit.

Der Aufstieg der AfD, reaktionäre Lehrinhalte, rechte Mitschüler*innen… Wie können und müssen wir in der Schule der aktuellen Rechtsentwicklung begegnen? Wie gehe ich mit rechten Mitschüler- oder Lehrer*innen um? Was tun wir gegen Nazis an Schulen? Wir sprechen über aktuelle und historische Erfahrungen im Umgang mit diesen Fragen und wie wir erfolgreich rechten Kräften in der Schule begegnen können.

Sharepics und Reels regieren das Internet – auch die Nachrichten. Wie anders soll man auch über Palästina oder den Aufstieg der AfD erfahren? Kommunistische Zeitungen sind schon seit jeher ein wesentlicher Bestandteil der revolutionären Arbeiterbewegung, doch heute scheinen sich Jugendliche nur noch wenig für Zeitungen zu interessieren. Wie geht man damit um? Was für Aufgaben ergeben sich für eine kommunistische Zeitung und wie muss sie sich entwickeln? Das wollen wir gemeinsam mit Redakteuren des Verbandsmagazins der SDAJ, der POSITION, und einem Redakteur von der sozialistischen Wochenzeitung UZ, der Zeitung der DKP, diskutieren.

Wir klagen an! Die Kriegstreiber und Monopolherren, die uns mit einer Wehrpflicht für ihre Interessen verheizen wollen, uns unserer Jugend berauben und gegeneinander ausspielen wollen, werden zur Richterbank geführt. Wir klagen an, in einem Tribunal in dem nicht die Politiker, die Konzerne und die Banken bestimmen, sondern wir selbst – die Jugend! Dazu haben wir eine Reihe an Zeugen aus Schule, Betrieb und Hochschule sowie einen Kronzeugen aus der Friedensbewegung geladen. Gemeinsam wollen wir uns beraten und entscheiden wie der Richterspruch ausfallen soll!