Faschismus und Rassismus

FÜR DAS RECHT AUF EIN LEBEN OHNE FASCHISMUS UND RASSISMUS

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der kein Mensch auf Grund von Herkunft, Hautfarbe, religiöser Anschauung, sexueller Orientierung oder Geschlecht diskriminiert wird. Im Kapitalismus ziehen sich Rassismus und Diskriminierung durch die ganze Gesellschaft. Sie wirken der Durchsetzung unserer Grundrechte entgegen, indem sie von der Klassenspaltung der Gesellschaft ablenken. Damit entlasten sie die Verursacher von Sozial- und Bildungsabbau. Rassismus liegt im Interesse der Herrschenden.

Aus dem Zukunstpapier der SDAJ

Faschismus an der Macht ist die offen terroristische Klassendiktatur der reaktionärsten Teile und am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals. Der Faschismus ist aber auch den Interessen der Mehrheit des Volkes entgegengesetzt, daher kann die Arbeiterklasse auch andere Teile des Volkes für den Kampf gegen den Faschismus gewinnen. Die Durchsetzung unserer Grundrechte erfordert die Zurückdrängung und schließlich die Überwindung rassistischer und faschistischer Ideologie. Ihre Verbreitung wird in der heutigen Gesellschaft als Meinungsäußerung toleriert. 

Anstatt konsequent die geschichtlichen Lehren aus der Zeit des deutschen Faschismus zu ziehen, werden Nachfolgeorganisationen der NSDAP wie die NPD durch Behörden gefördert und beschützt. Auch weiterhin unterstützt der Staat faschistische Organisationen finanziell und personell. Dabei verstößt allein schon ihre Existenz gegen Artikel 139, das Verbot aller faschistischen Organisationen im Grundgesetz.

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antifaschistisch!

Die größten Gewinner aus dem imperialistischen Feldzug und der faschistischen Diktatur waren deutsche Banken und Konzerne wie Thyssen, Krupp, IG Farben und die Deutsche Bank. Heute werden wir in Schule und Uni mit Geschichtsfälschung konfrontiert. Die Profiteure von Zwangsarbeit und KZs werden gedeckt. Banken und Konzerne konnten sich aus der Verantwortung für Entschädigungszahlungen ziehen. Der Widerstandskampf der Arbeiterbewegung, insbesondere der KommunistInnen wird verschwiegen. Faschistische Kräfte erweisen sich immer häufiger als Stichwortgeber für etablierte bürgerliche Parteien. Diskriminierung, besonders von muslimischen MigrantInnen, Forderungen nach Zwangsdiensten für Erwerbslose oder die Abschaffung des Rechts auf Asyl wurden zunächst von der NPD gefordert, bevor sie von Grünen, SPD, CDU und FDP in die Tat umgesetzt wurden. 

Video: Rassismus und Krieg

 

Unsere Forderungen aus unserem Zukunftspapier:

Verbot und Zerschlagung von allen faschistischen Organisationen, Parteien und ihren Tarnorganisationen!

Schluss mit der Geschichtsfälschung – für eine antifaschistische Schulbildung!

Gleiche Rechte für alle hier lebenden Menschen!

Für eine Entschädigung aller Opfer des deutschen Faschismus durch die deutschen Banken und Konzerne!

Für die sofortige Einführung eines Grundrechts auf Asyl! Stopp aller Abschiebungen!

Der Tag der Befreiung, der 8. Mai, muss ein gesetzlicher Gedenk- und Feiertag werden!

Einsatzverweigerungsrecht für Polizeibeamte und Soldaten!

Keine Kriminalisierung von antifaschistischem Widerstand – Verbot von faschistischen Aufmärschen!

Öffnung aller Grenzen – Recht auf Bewegungsfreiheit für alle!

Weg mit der Festung Europa – FRONTEX abschaffen!

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