Auf nach Berlin!

08./09.01.2022

Die größte linke Demo Deutschlands

Komm in unseren Block!

Die Rosa-Luxemburg-Konferenz

mit eigenem Jugendprogramm

Die Konferenz findet am 08.01. ab 10:30 Uhr in der Max-Schmeling-Halle statt. Der Jugendbereich erstreckt sich über zwei Räume.

Das Jugendprogramm, Anreisemöglichkeiten und weitere Informationen findest du weiter unten!

Um den Samstag abzurunden organisieren wir in Berlin eine Party mit allem was dazu gehört.

Wir achten auf günstige Preise und einen politischen Programmpunkt.

Weitere Infos folgen

Die Demo zum 100. Jahrestag der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts findet unter dem Motto ,,trotz alledem’’ statt. Die traditionelle Demo beginnt auch dieses Jahr wieder am Sonntag um 10 Uhr. Gemeinsam mit Bündnispartnern rufen wir zu unserem Jugendblock auf.

Der Hintergrund:

103 Jahre nach der Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs führt Deutschland wieder und immer noch Krieg um die eigene Stellung im internationalen Konkurrenzkampf mit den anderen kapitalistischen Staaten um Absatzmärkte, Ressourcen und Handelswege zu verbessern. 107 Jahre nach Beginn des ersten Weltkriegs steht der Deutsche Imperialismus wieder in den Startlöchern für den mörderischen Anlauf zur Weltmacht

Ausgaben für Sozialleistungen, Schulen und Krankenhäuser sinken, der Militärhaushalt wird hingegen jährlich aufgestockt, trotz der Corona-Pandemie. Die Kosten der laufenden Wirtschaftskrise dürfen wir auch noch tragen, während die Monopolkonzerne ihre Extraprofite einstreichen. Meanwhile wird nach außen das Säbelrasseln gegen Russland und China aufgedreht, nach innen die Demokratie abgedreht, beispielsweise durch die neuen Polizeigesetze oder das neue Versammlungsgesetz in NRW. Die Kriegsgefahr steigt, Staat und Politik rücken immer weiter nach rechts. Doch was tun?

Zwei die wussten, was zu tun ist, wurden vor 103 Jahren in Berlin ermordet. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wussten: Kapitalismus, damals wie heute, bedeutet über kurz oder lang Krieg. Nur eine Gesellschaft, in der nicht nach Profitstreben, sondern für die Bedürfnisse der Menschen produziert wird, kann es dauerhaften Frieden geben! Deswegen kämpften sie gegen Krieg und Militarismus, gegen die Diktatur des Kapitals, für die internationale Solidarität, den Frieden, für Revolution und Sozialismus eben.

Gedenken an Rosa und Karl bedeutet daher auch heute noch für uns, in unserem Alltag gegen die Angriffe der Reichen und Mächtigen zu kämpfen und dabei MitstreiterInnen für den Kampf für die sozialistische Gesellschaft zu gewinnen. Gerade jetzt!

Unser Jugendprogramm:

Die neue Bundesregierung bildet sich, wird „Fortschrittskoalition“ genannt und verkauft uns doch alten Wein in neuen Schläuchen. Das Sondierungspapier steht bereits und offenbart: Sozialabbau, reaktionärer Staatsumbau und Kriegshetze gegen China und Russland gehen weiter, gewonnen haben wir nichts, verlieren werden wir mal wieder viel. Doch wo es so zugeht, da bilden sich auch neue Ansatzpunkte für den Widerstand. Zusammen mit unseren KollegInnen und GenossInnen, mit BündnispartnerInnen und fortschrittlichen Kräften kämpft die arbeitende und lernende Jugend weiter, trotz Alledem. Wie wehren wir uns gegen die Krisenkostenabwälzung? Wie organisieren wir eine starke Kraft gegen den Demokratieabbau? Kurz: Wie gehen wir gemeinsam in das Jahr 2022 und blocken nicht nur die Angriffe der Herrschenden, sondern kommen endlich auch wieder in die Offensive gegen Krieg und Kapital?

Seit Jahren tobt ein Krieg in der Ukraine- mal verdeckt, mal offen. Doch neutral ist die Berichterstattung natürlich nicht: Russland sei der Aggressor, die Volksrepublik Donbass wird nicht anerkannt. Doch worum geht es eigentlich und wer profitiert vom Krieg? Darüber wollen wir uns hier austauschen.

Die Weimarer Republik sei eine „Demokratie ohne Demokraten“ gewesen, so die dauernde Lüge im Geschichtsunterricht. Was dabei verschleiert wird: der Anlauf zur wirklichen Demokratie, zum Sozialismus war die Novemberrevolution, die, verraten von den „Gemäßigten“, im Blut ertränkt wurde. Wie wehrt man sich gegen die Lügen im Geschichtsunterricht? Darüber tauschen wir uns hier aus.

Das sozialistische Kuba hält stand, trotz einer neuen, konterrevolutionären Offensive in Medien, Berichterstattung, Kultur und mit Waffen. Dem Imperialismus passt diese Fackel der Revolution in der Karibik nicht in den Plan und seine Rollback-Anläufe werden aggressiver. Wir wollen uns mit der politischen und ökonomischen Situation auf Kuba auseinandersetzen und zeigen: Die internationale Solidarität mit „Cuba Libre“ lebt!

Frauen die kämpfen sind Frauen die Leben! In den gewerkschaftlichen Auseinandersetzungen der letzten Jahre zeigt sich wieder deutlich, dass die zentralen Interessen der KollegInnen geschlechtsunabhängig sind- wir wollen alle fair bezahlt werden, wir wollen alle die Freizeit, die uns zusteht. Trotzdem sind kämpfende Frauen mit besonders scharfer Ausbeutung und, auch im Betrieb, mit spezifischen Problemen konfrontiert. Wie man sich organisiert, wie man kämpft, darüber reden wir hier.

Ob Verschwörungstheorien, Coronaleugner, „Zinskritik“, Esoterik und Fortschrittsfeindlichkeit: Sie sind alle die verschiedenartigen Erscheinungen des Irrationalismus, der, regelmäßig zur Krise, wieder verstärkt auftrumpft. Doch woher kommt er, wem nützt er und vor Allem: Wie können wir uns dagegen wehren, ohne Unseresgleichen kampflos aufzugeben? Darüber reden wir hier.

Wo viel Scheiße passiert, da bildet sich auch Widerstand. Gemeinsam mit Aktiven aus „Deutsche Wohnen enteignen“, linken Freiräumen, der antirassistischen- und der Krankenhausbewegung wollen wir aus den Kämpfen lernen und über die Möglichkeit der Zusammenführung der Bewegungen diskutieren.

Weitere Infos:

Karten für's LLL-Wochenende...

…bekommt ihr bei eurer SDAJ Gruppe vor Ort oder hier. Die Karten sind vergünstigt und umfassen die Teilnahme an der Rosa-Luxemburg-Konferenz der jungen Welt, eine Party am Abend, sowie eine Schlafunterkunft.

Die SDAJ auf der RLK...

Bei der Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung „junge Welt“ diskutieren Aktive aus aller Welt 2022 unter dem Titel „Krieg und Leichen- die letzte Hoffnung der Reichen. Hände Weg von Russland und China!“ Wir als SDAJ bieten auf der Konferenz ein Jugendprogramm an.

Am Friedhof der Sozialisten...

…ist die SDAJ am Sonntag mit einem Infostand vertreten, an dem man günstig Suppe erstehen kann. Glühwein gibts am DKP-Stand nebenan.

Zum Wochenende mitgenommen werden sollten...

…Fahnen, Transpis, Megaphone, Schlafsack, Isomatte, warme Kleidung und Bargeld.

Und was man nicht mitnehmen sollte...

…Waffen, Drogen & schlechte Laune!

Anreisemöglichkeiten und Übernachtungen

Aus allen Regionen Deutschlands organisieren wir möglichst günstige, gemeinsame Anreisemöglichkeiten.
Es gibt die Möglichkeit gemeinsam mit uns kostenlos mit Schlafsack und Isomatte zu übernachten.
Bei Interesse meldet euch bei eurer SDAJ-Gruppe vor Ort!

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