Kommune und Wohnen

Selbstbestimmt leben kann nur, wer selber über seine Umgebung, seinen Wohnraum bestimmen kann. Den eigenen vier Wänden kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, weil man sich dort elternunabhängig als Individuum, als eigenständiger Teil der Gesellschaft entwickeln kann. Gerade Jugendlichen bleibt dieses Recht aber verwehrt: Erwerbslosen unter 25 wird keine eigene Wohnung bezahlt, Jugendliche werden von VermieterInnen benachteiligt, dem Bezug staatlicher Wohnhilfen werden immer mehr Hürden in den Weg gelegt. Im Endeffekt müssen Jugendliche so länger bei ihren Eltern wohnen bleiben oder eben auf schlechtere Wohnungen mit mehr Lärm, schlechterer Bus- und Bahnanbindung, usw. ausweichen.

Unsere Forderungen:

  • Bezahlbarer, schadstofffreier, lärmgeschützter Wohnraum auch für Jugendliche!
  • Keine Wohnungsrepression durch die Jobcenter / keine Pauschalierung der Nebenkosten sondern Übernahme der realen Kosten!

Wasserkampf gegen Miethaie

Mit dem Schlauchboot gegen Mediaspree, Luxus-Lofts und explodierende Mietpreise. Es war an einem Dienstag, einem warmen, sonnigen Tag, als sich zeigte, dass die Kreuzberger Linke nicht nur Straßenkampf kann, sondern auch Wasserkampf. Das Schiff Spree Comtess kam einfach nicht durch. Der Ausflugskahn hatte Investoren geladen, und ein paar Leute vom Senat waren auch mit von der Partie. Es sollten gewissermaßen… Read more →

Essen: Aktion im Rahmen des Gruppenleitungstreffens

Auf der heutigen Aktion in der Essener Innenstadt, die im Rahmen eines Gruppenleitungstreffens stattfand, wurde auf die Abwälzung der Krisenkosten auf die Jugendlichen von Essen aufmerksam gemacht: Wir hören es von allen Seiten: Die Krise ist vorbei und Deutschland befindet sich wieder im Aufschwung. Doch unsere Realität zeigt etwas ganz anderes: Denn während deutsche Großkonzerne wieder Rekordprofite verzeichnen, Banken und… Read more →

Wuppertal: Jugendzentrum wird weg gespart, um Jugendarbeit zu erhalten?

Die Genossinnen und Genossen von der erst kürzlich neu gegründeteten SDAJ Wuppertal berichten auf ihrer Website von den Einsparungen in der kommunalen Jugendarbeit Wuppertals: Ein Gespenst geht um in Wuppertal-Vohwinkel. Nein, es ist nicht der Kommunismus, es ist die Drohung der Schließung des Jugendzentrums Treffpunkt Tesche oder der Wegrationalisierung der finanziellen Beteiligung der Stadt im Jugend- und Begegnungszentrums (Jubs) in… Read more →

Stuttgart 21: Aufruhr im Ländle

Was sich im vergangenen Jahr in Stuttgart abspielte, hat vor wenigen Monaten niemand für möglich gehalten. Während wir nach jeder Demo mit einer noch größeren Gewissheit nach Hause gehen, dass wir die groß angelegte Umverteilung unserer Steuergelder in die Taschen einiger Profiteure stoppen werden, fürchten die Befürworter immer mehr, dass das Milliardengrab „Stuttgart 21“ auch ihr eigenes werden könnte. Der… Read more →

Rostock: Öffentlicher Personennahverkehr muss bezahlbar bleiben!

Die GenossInnen von der SDAJ Rostock berichten auf ihrer Website über die Fahrpreiserhöhungen im ÖPNV und ihre Kämpfe dagegen: Seit dem 1. Februar 2011 gelten im Verkehrsverbund Warnow der Rostocker Straßenbahngesellschaft (kurz auch RSAG) neue Fahrpreise, was natürlich farbenfroh und toll versucht wird zu vermarkten. So gibt es jetzt das Ticket 60+ für die sogenannten wilden Sechziger, das möchte man… Read more →

„Radikal. National. Ins Hirn Gefickt.“ - Treffende Beschreibung der NPD

Rostock: Wie geht sozial?

GenossInnen der SDAJ Rostock analysieren auf ihrer Website die „Globalisierungskritik“ der NPD: Fast Jede_r kennt die NPD-Parole „sozial geht nur national-global dient dem Kapital“, sei es nun durch meterhoch an Straßenschildern und Laternen befestigte Plakate, durch stumpfe Reden der faschistischen Parteifunktionäre oder durch Flyer, die einem millionenfach in den Briefkasten geworfen werden, um anschließend im Müll zu landen. Diese Parole… Read more →