Fehlende Hygiene Maßnahmen an Schulen

veröffentlicht am: 21 Nov, 2020

Treffen mit Freunden? Nach der Schule noch irgendwo chillen?

Geht alles nicht mehr. Wegen Corona. Unterricht mit 30 anderen Leuten und ohne entsprechende Hygienemaßnahmen? Gar kein Problem. Warum müssen wir weiter die Schulbank drücken, während Clubs und Bars zumachen und man sich nicht mehr im Kino treffen kann? Bei Freizeiteinschränkungen ist die Regierung schnell, aber in Schulen passiert nix.

Im Gegenteil: Statt Geld in Luftfilter zu stecken, wird das Geld für die Lufthansa oder Rüstungskonzerne ausgegeben; statt die Klassen zu halbieren, wie es auch die GEW fordert, werden SchülerInnen dem Infektionsrisiko ausgesetzt. Helfen könnten als zusätzliche Lehrkräfte auch Lehramtsstudierende kurz vor ihrem Abschluss. Noten werden rücksichtslos weiterhin vergeben und der Leistungsdruck nimmt nicht ab, sondern zu. Für die Bildung wird noch weniger als sonst getan, während Großunternehmen mehr bekommen als sowieso schon. Dass Lüften und „Aufpassen“ in Zeiten einer globalen Pandemie aber als Maßnahmen eher nicht ausreichen, ist dabei nebensächlich, alles ist ausgerichtet auf die Profite der Unternehmen: Nur wenn die Schulen offenbleiben, können die Eltern weiter arbeiten gehen und Profite für die Reichen schaffen. Schluss damit!

Wir fordern:
– Weg mit den Noten! Sie bringen nur Leistungsdruck und Konkurrenzdenken, verbessern aber nicht die Leistungen der SchülerInnen.
– Kleinere Klassen! Jetzt erst recht!
– Mehr Lehrpersonal!
– Geld in Luftfilter und Gratismasken statt in Großkonzerne!

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