Solidarität mit den Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst!

veröffentlicht am: 12 Feb, 2022

Besonders während der lockdownbedingten Schließungen von Einrichtungen der Kinderbetreuung bekamen viele Familien zu spüren, wie wichtig eine gesellschaftliche Organisierung von Betreuungsangeboten ist. Zu wenige KiTa-Plätze und zu hohe Kosten bei privaten Einrichtungen verschärfen den Druck, Sorgearbeit weiter in die häuslichen vier Wände zu verlagern. Diese bleibt nach wie vor besonders an Frauen hängen, die dann finanzielle und zeitliche Einbußen erleiden. Dem kann nur Abhilfe geschaffen werden, wenn gesellschaftliche Angebote hierfür ausgebaut werden!

Dafür kämpfen aktuell die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst. Der Staat möchte die Kosten hierfür möglichst gering halten – trotz eines Steuerüberschusses im öffentlichen Dienst wird über leere Kassen gejammert. Dass auf der anderen Seite Hilfspakete in Millionenhöhe für die Automobilkonzerne möglich sind, wird da gern vergessen.

Wir sind solidarisch mit den Beschäftigten! Je mehr die Moralkeule geschwungen und ihnen das Recht zu Streiken abgesprochen wird, desto wichtiger ist, dass die breite Bevölkerung hinter ihnen steht. Zusammen für gute Arbeitsbedingungen, mehr Personal und höhere Löhne und eine bessere Ausgestaltung der gesellschaftlichen Sorgearbeit!

Gruppenkarte

finde die SDAJ Gruppe in deiner Nähe!

mehr zum Thema

Auswertung Tarifrunde Soziales und Erziehung

Auswertung Tarifrunde Soziales und Erziehung

Die Tarifrunde zum Manteltarifvertrag Soziales und Erziehung ist in der dritten Verhandlungsrunde zu einem Ergebnis gekommen. Das vorherrschende Thema war dies der Entlastung und Aufwertung der Berufe. Gerade das Entlastungsthema hat viele Kolleg*innen in den letzten...

mehr lesen
Schwere Waffen werden erst recht keinen Frieden schaffen

Schwere Waffen werden erst recht keinen Frieden schaffen

Was ist am 27.04.22 passiert? Der Deutsche Bundestag hat sich am 27.04. mit einer großen Mehrheit für die Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine ausgesprochen. Der Antrag dazu stammte von der Union und der regierenden Ampel-Koalition. 586 Abgeordnete stimmten dem...

mehr lesen
× Schreib uns!