USA verlassen die eingerichtete Sicherheitszone zu Syrien – Türkei will einmarschieren

veröffentlicht am: 8 Okt, 2019

Die USA treten einen weiteren Schritt an, sich aus dem Nahen Osten zurück zu ziehen, um sich vermehrt auf den Ausbau ihrer Stellung gegenüber Chinas zu konzentrieren. Gleichzeitig machen sie klar, dass es nun Europa und den umliegenden Nationen überlassen ist, dortige Interessenskonflikte auszufechten. Auch dies ist eine stringente Fortführung der Politik aus den Ankündigungen in den Diskussionen um das 2 % Ziel: Europa müsse mehr Verantwortung in der Welt übernehmen.
In den letzten Jahren wurde dafür gesorgt, dass der IS, wie auch kurdische Milizen geschwächt sind. Die Destabilisierung des Gebiets ist abgeschlossen. Der Türkei wird somit ein einfaches Spiel, gegen die für Befreiung kämpfende Volksgruppe, hinterlassen. Sie plant 2 Millionen Geflüchtete in dem Gebiet anzusiedeln. Eine Expansion mit menschlichen Schildern, die die kurdischen Gebiete trennen würde. Erpressung im ekelhaften Stil, gegenüber den lokalen Milizen, die sich regen. Ironischerweise wird die Operation als „Quelle des Friedens“ bezeichnet.

Die Türkei, aber auch die EU, sprechen von legitimen Sicherheitsinteressen. Letztere trotz ihrer Einschätzung, dass das Vorhaben der Türkei „das Leiden der Zivilbevölkerung verschlimmern und zu massiven Vertreibungen führen [würde]“. Dies ist eine gute Grundlage für eine Debatte, über den Einmarsch europäischer Truppen. Begründet würde sie mit den altbekannten Lügen über Sicherung von Frieden und Menschenrechten, welche die realen Macht- und Wirtschaftsinteressen verschleiern sollen.
Der Einmarsch der Türkei in diese Gebiete darf nicht zugelassen werden, genauso wie weitere Eingriffe deutscher und europäischer Militärs für Machtsicherung und -expansion!
Keine Angriffe auf Kurdische Gebiete!
Hoch die internationale Solidarität!

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POSITION #5/2019

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