Lenin unerwünscht?

veröffentlicht am: 21 Okt, 2017

Diskussionen um unser Transparent

Am letzten Programmtag der 19. Weltfestspiele in Sotschi ist es erneut zu Schikanen der Sicherheitskräfte gegenüber linken Teilnehmern gekommen. Mitglieder der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) wurden am Eingang zum Festivalgelände festgehalten, weil den Beamten an der Kontrolle das mitgeführte Transparent »zu groß« erschien. Dabei war es in den vergangenen Tagen nicht beanstandet worden, sogar bei der großen Auftaktveranstaltung am vergangenen Sonntag im Bolschoi-Eispalast hatten die SDAJler den roten Stoff problemlos zeigen können.

Auf dem Transparent ist ein Bild Lenins zu sehen, daneben in englischer Sprache die Aufschrift »Kapitalismus und Imperialismus existieren noch – Kämpfe für einen neuen Oktober und erhebe die Faust«. Offenbar war das dem Sicherheitspersonal schon zu viel. Erst nach langen Diskussionen sowie dem Hinweis, dass die Presse eingeschaltet worden sei, wurden die jungen Genossinnen und Genossen durchgelassen.

»Die Schikanen beim Einlass sind Teil der Marginalisierung des politischen Programms und des Weltbundes der Demokratischen Jugend, des WBDJ. Politische Statements und der Austausch dazu waren immer Teil der Weltfestspiele. Wir verurteilen ein solches Verhalten gegenüber uns wie auch gegenüber anderen Delegationen auf das Schärfste«, erklärte die stellvertretende SDAJ-Vorsitzende Lena Kreymann.

Quelle: Weltfestspiele.de

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POSITION #5/2019

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