Das war die Aktionswoche zu kostenloser Bildung

veröffentlicht am: 3 Jan, 2013

Aktionswoche für Kostenfreie Bildung 2012 in BerlinVielerorts waren Schülerinnen und Schüler auf der Straße, um im Rahmen der Aktionswoche vom 14.-21. November für kostenlose Bildung zu demonstrieren. Die SDAJ durfte da natürlich nicht fehlen. So waren die GenossInnnen in Hessen zum Beispiel auch während der Aktionswoche morgens wieder vor Schulen und Berufsschulen mit einem Infotisch präsent und diskutierten mit den Jugendlichen, wie sie den Sparzwang an ihren Schulen bemerken. Auf Basis dieser Interviews wollen sie einen hessenweiten Bericht zur Situation der Schülerinnen anfertigen, in Frankfurt soll dann zusätzlich eine Kleinzeitung entstehen. Solche Kleinzeitungen werden von den SchülerInnen sehr viel gelesen und diskutiert, vor allem, wenn sie Interviews von der eigenen Schule enthalten.

Die SDAJ Berlin hängte zum Auftakt der Woche 64 Transparente überall in der Stadt auf, um die Missstände an ihren Schulen anzuprangern. Den Höhepunkt der Aktionswoche bildete eine Kundgebung in Pankow am Samstag, die vor allem wichtig war, um interessierte SchülerInnen zu vernetzen und informieren. In einem Redebeitrag erklärten sie den Zusammenhang von Geld und Zukunftschancen im Kapitalismus und riefen die Schülerinnen dazu auf, mit uns gemeinsam für kostenlose Bildung zu kämpfen. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unserer Beteiligung an der Aktionswoche die SchülerInnen für weitere Arbeit an dem Thema gewinnen und hier und da auch eine weitergehende Perspektive aufzeigen konnten.

„Wir lassen uns nicht spalten!“

Wer nimmt eigentlich wem die Festanstellung weg? Der Arbeitslose dem Leiharbeiter, der Werkvertragsarbeiter dem Leiharbeiter? Der Leiharbeiter dem Azubi oder der Leiharbeiter dem Festangestellten? Um das herauszufinden, eröffneten wir eine Boxarena in der Essener Innenstadt und ließen verschiedene Abteilungen der Arbeiterklasse gegeneinander antreten. Anlass war der Auftakt des bundesweiten Schwerpunktes zu Arbeiterjugendpolitik der SDAJ. Während des Kampfes wurde der Gegner dann recht schnell herausgefunden. Es ist derjenige, der die Arbeitsplätze abbaut, die Löhne drückt und versucht, uns gegeneinander auszuspielen: der Kapitalist. Da war die Schlussfolgerung eindeutig: Wir müssen alle gemeinsam gegen den Kapitalisten kämpfen, denn nur gemeinsam können wir unsere Interessen durchsetzen: Ausbildung und Übernahme statt Leiharbeit und Werkverträge!

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