Ostwestfalen-Lippe: 45 Jahre Antikriegstag in Stukenbrock

veröffentlicht am: 9 Sep, 2012

Auch 2012 hat die SDAJ Gütersloh an dem Gedenken der für die 65.000 in der faschistischen Kriegsgefangenschaft zu Tode gequälten Sowjetsoldaten teilgenommen:

Wieder haben sich über 300 Menschen in Stukenbrock, auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof zusammen gefunden, um an die 65.000 ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen zu gedenken.

Neben dem aktuellen Streit mit der lokal CDU, um die Wiederanbringung der Roten Fahne auf dem Obelisken, standen die Redebeiträge und Grußwörter von der LandesschülerInnenvertretung (LSV – NRW), Hubert Kniesburges (Vorsitzender des AK Blumen für Stukenbrock), Aktionsbündnis Freie Senne, Michael Sommer (Bundesvorsitzender des DGB) und weiteren, auf der diesjährigen Mahn & Gedenkkundgebung, gegen die Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegen, gegen bevorstehende NATO-Kriege in Syrien und Iran, gegen die Militarisierung der Gesellschaft durch Bundeswehreinsätze an Schulen und Universitäten, gegen Neonazismus und dessen Förderung und Tolerierung durch staatliche Stellen, gegen die noch lagernden Atomwaffen in unserem Land, für Atomwaffenfreie Zonen in Europa und im Nahen Osten, für Frieden, für Demokratie und Menschenwürde.

Wir die SDAJ Gütersloh, haben uns dieses Jahr am Antikriegstag in Stukenbrock, mit einem Kranz vor dem Obelisken, Roten Fahnen und Transparent, Infostand und fleißigen Sympathisantinnen, die Junge Welt Zeitung verteilten und Kaffee und Kuchen ausgeschenkten, an der diesjährigen Veranstaltung beteiligt. Eine weitere Ausgabe unserer Kleinzeitung „Megaphone“, mit einer Stellungnahme zum Antikriegstag 2012, wurde von uns im Vorfeld veröffentlicht und dort verteilt.
„…Wir die SDAJ Gütersloh, mahnen am Antikriegstag, die Verbrechen der Wehrmacht und des Faschismus und gedenken dabei vor dem Obelisken auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof, an die Opfer des Strafgefangenenlager 326 in Stukenbrock.

Blumen für Stukenbrock ist für uns als sozialistischer Jugendverband, eine der wichtigsten antimilitaristischen und antifaschistischen Veranstaltungen in OWL, weil sie nicht nur die Verbrechen des Hitlerfaschismus mahnt, sondern auch deutlich macht, dass heute immer noch imperialistische Kriege für die Interessen des Kapitals, von deutschen Boden aus vorbereitet und geführt werden…“

Die Toten mahnen uns, nie wieder Krieg!

SDAJ Aachen
SDAJ Augsburg
SDAJ Bamberg
SDAJ Barsbüttel
SDAJ Berlin
SDAJ Blankenfelde-Mahlow
SDAJ Bochum
SDAJ Bonn
SDAJ Bremen-Oldenburg
SDAJ Cottbus
SDAJ Dortmund
SDAJ Dresden
SDAJ Düsseldorf
SDAJ Essen
SDAJ Frankenberg
SDAJ Frankfurt
SDAJ Freiburg
SDAJ Gießen
SDAJ Göttingen
SDAJ Hamburg
SDAJ Hannover
SDAJ Karlsruhe
SDAJ Kassel
SDAJ Kiel
SDAJ Köln
SDAJ Landau
SDAJ Leipzig
SDAJ Limburg-Weilburg
SDAJ Linker Niederrhein
SDAJ Lübeck Süd/Ost-Holstein
SDAJ Mainz
SDAJ Mannheim
SDAJ Marburg
SDAJ München
SDAJ Münster
SDAJ Neumarkt
SDAJ Neuss
SDAJ Nürnberg
SDAJ Osnabrück
SDAJ Ostwestfalen-Lippe
SDAJ Rostock
SDAJ Schwerin
SDAJ Siegen
SDAJ Solingen
SDAJ Stralsund
SDAJ Stuttgart
SDAJ Trier
SDAJ Tübingen
SDAJ Ulm
SDAJ Witten
SDAJ Wuppertal
SDAJ Würzburg

POSITION #5/2019

mehr zum Thema

SDAJ in Aktion: bundesweit

SDAJ in Aktion: bundesweit

An unzähligen Orten war die SDAJ auf Demonstrationen anlässlich des jährlichen Antikriegstags am 1. September vertreten. Überall wurde auf den Zusammenhang steigender Rüstungsausgaben und der Unterfinanzierung des Gesundheitswesens hingewiesen und der...

mehr lesen
SDAJ in Aktion: bundesweit

SDAJ in Aktion: bundesweit

Pünktlich zu Schulbeginn hat die SDAJ in verschiedenen Städten, u.a. wie hier in Marburg, unter dem Motto „Welcome to Hell“ auf die katastrophalen Zustände an unseren Schulen aufmerksam macht. Sind Leistungsdruck und kaputte Schulklos schon sonst schwer erträglich,...

mehr lesen
SDAJ in Aktion: Wuppertal

SDAJ in Aktion: Wuppertal

Anlässlich des 125. Todestages von Friedrich Engels hat ein breites linkes Bündnis eine Demonstration mit etwa 500 TeilnehmerInnen durch die Geburtsstadt des großen Denkers organisiert. Auch die SDAJ war mit mehreren Dutzend GenossInnen vertreten und hat die...

mehr lesen
× Schreib uns!