Festival der Jugend 2012: LineUp steht jetzt fest!

veröffentlicht am: 19 Feb, 2012

Die Organisation des „Festivals der Jugend 2012“, welches dieses Jahr wieder im Jugendpark Köln stattfinden wird, läuft auch Hochtouren. Schließlich soll dieses Jahr die Zahl von 1000 Menschen, die beim letzten Mal im Jahre 2010 das Festival der Jugend besuchten, noch übertroffen werden!

Das Line-Up für das Festival, das dieses Jahr das Motto „Zeit zu feiern, Zeit zu kämpfen! Nazifreie Zonen schaffen!“ trägt, steht nun fest:

(Foto: Andreas Wohlgemuth)

La Papa Verde aus Köln, die mit ihrem energiegeladenen Mestizo-CumbiaTon bereits seit 8 Jahren die Clubs und Festivals in Deutschland und Europa aufmischen. Die Band ist dabei kein bisschen müde geworden, sondern hat sich ständig weiterentwickelt und ihren Sound verfeinert. Herausgekommen ist eine Bühnenshow die ihresgleichen sucht und egal ob auf der Straße oder dem Chiemsee-Reggae Festival jeden mitreißt!

Nach zwei Alben und vielen vielen Tourneen ist der Band die Musik in Fleisch und Blut übergegangen – und doch klingt jedes Konzert immer wieder frisch und neu. Die vier Papa Verdes – (grüne Kartoffeln) aus Deutschland, Mexiko, Kolumbien und Iran produzieren momentan ihr drittes Album und machen sich für den Festival-Sommer 2010 warm!

„Die erste und beste Mestizo-Band NRWs hat raus, wie man Party macht – und hat auch was zu sagen.“ (funkhauseuropa.de)

Ebenfalls spielen The Coconut Butts aus Aachen für uns …ein Haufen Witze-ballernder Kerle die auch noch diese „Skapunk-Musik“ spielen! Und trotzdem handelt es sich nicht um eine inhaltslose Spaßfraktion. Japps genau, es sind die beiden paradoxen Extreme zwischen denen sich The Coconut Butts leichtfüßig hin und her bewegen. Reggae, Rock, Ska & Punk Musik, Geschichten über verrückte Hauspartys, die Tücken des Älterwerdens und trotzdem jung bleiben, gegen den Strom schwimmen, alte Comic-Helden, die ein oder andere obskure Liebesstory, Entwicklungen in der Musikszene usw… Das Ganze zusammengefasst in einem sarkastischen Blick auf sich selbst und die Gesellschaft: et voila The Coconut Butts!

Ihre Konzerte entwickeln sich mit dem grandiosen coconutbuttschen Humor, viel Tanzerei, Polonaisen und spontanen Einlagen mehr zur gemeinsamen Party mit den Zuschauern, als zu einem gewöhnlichem Konzert. Durch ihre großartigen Entertainerqualitäten und einer abwechslungsreichen Liveshow, kommen bei The Coconut Butts die unterschiedlichsten Menschen und Geschmäcker auf ihre Kosten. Solange man gute, eigenständige Musik und ein Lächeln im Gesicht gerne hat, kann man bei The Coconut Butts nichts falsch machen. Es gibt keine blöden Klischees, Beschränkungen auf genretypische Gepflogenheiten, oder langweilige Mainstream Nachmache – sie machen einfach das, was sie machen!

In den letzten zwei Jahren spielten die Jungs, in ihrem ständig vollen Tourkalender über 150 Konzerte in fünf verschiedenen Ländern zusammen mit Bands wie Jaya The Cat (USA), Voodoo Glow Skulls (USA), Luxuslärm (D), Sondaschule (D), Peilomat (D), The Havenots (USA), Burning Streets (USA), Lauter Leben (D), Mr. Irish Bastard (D), Dritte Wahl (D), Dimple Minds (D), Ginos Eyeball (NL) u.v.m. Seit Herbst 2010 sind sie stolzes Mitglied der Berliner 4Warded Music-Familie um Kristof Wagner. Nachdem das Jahr 2011 mit einer Russland-Tour schon mit dem nächsten großen Schritt begann, haben die Coconut Butts im November ihre zweite CD veröffentlicht, mit der jetzt weiter getourt wird. Kein Stillstand, keine Scheuklappen, für The Coconut Butts stehen weiterhin alle Segel auf Vollgas voraus!

Auch der Rapper Derbst One wird auf unserem Festival sein Können zum Besten geben. Er bezeichnet seinen Rap als „derbe palästinasolidarische Kampfesmusik“, hat unter anderem Tracks gegen die Bundeswehr („Erweis uns deine Dienste“), über die Geschichte eines palästinensischen Mannes, der zum Märtyrer wird („Zaid“), und sogar einen Diss gegen den Nazi-Rapper MaKss Damage. Seine Lieder sind durchaus battlefähig. Sie fallen durch eine harte Sprache auf, die phonetisch an den Selfmade Records-Rapper Kollegah erinnert, sie sind technisch versiert.

Und haben etwas Besonderes: Derbst One schafft es, Battle Rap mit sozialistischem Inhalt zu produzieren. Das ist nicht nur technisch gut, sondern fällt auch durch fehlende Menschenverachtung auf. Ganz richtig: es finden sich weder Sexismus noch Homophobie in seinen Texten. Es war also nur konsequent, dass Derbst One bereits auf den Pfingstcamps der SDAJ und auf dem UZ-Pressefest der DKP für uns gerappt hat.

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