Campeingang des Westcamps in Ahaus, NRW

Hunderte Jugendliche bei den regionalen Pfingstcamps der SDAJ

Campeingang des Westcamps in Ahaus, NRWDas linke Nachrichtenportal RedGlobe berichtet über unsere regionalen Pfingstcamps:

Mehrere Hundert Jugendliche haben an diesem verlängerten Wochenende an den traditionellen Pfingstcamps der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) teilgenommen. Mit einem Süd-, einem Nord- und einem Ostcamp sowie einem Pfingstcamp NRW teilten sich die Jugendlichen nach Regionen auf. Gemeinsam war allen Camps nicht nur die Verbindung zwischen Politik und Spass, sondern auch die Tatsache, dass die Zeltlager und alle Veranstaltungen ohne Kommerz und selbstorganisiert stattfanden. Für hauptamtliche Organisatoren fehlt dem Jugendverband das Geld – zum Glück. So bestimmen keine Sponsoren, sondern die Jugendlichen selbst, was passiert.

Im Süden machte das Wetter dem Slogan „Sommer, Sonne, Sozialismus“ zwar zeitweise einen nasskalten Strich durch die Rechnung, aber die Jugendlichen liessen sich im äussersten Süden der Republik, in Sichtweite der Königsschlösser, die Stimmung nicht verderben. Auf dem Programm standen neben Diskussionen über Stuttgart 21 und Verhalten gegen die Repression auch Konzerte und andere Veranstaltungen, bei denen sich ausgetobt werden konnte.

Im Nordcamp am Falkensteiner Strand bei Kiel wurde darüber diskutiert, wie linke Strukturen in ländlichen Gegenden aufgebaut und gefestigt werden können. Am Beispiel ihrer Kampagne „Das Kapital schlägt zu, wir schlagen zurück!“ besprachen die Jugendlichen Aktionsmöglichkeiten.

„Strike Back! Wir kämpfen für unsere Rechte – Solidarität ist unsere Waffe!“ war das Motto des SDAJ-Camps in Nordrhein-Westfalen. Das Musikprogramm, dass den ca. 140 TeilnehmerInnen geboten wurde, reichte von Punk mit Hartmut über Rap mit Derbst One, Grunge von The Malfunction und Ska von The Coconut Butts bis hin zu Arbeiterliedern mit Achim Bigus, gefolgt von Party bis tief in die Nacht.

Im Osten luden die SDAJ Berlin und Leipzig zu ihrem Camp unter der Losung „Working class, kick your ass“ nach Bernau bei Berlin. Auch hier standen neben Musik diverse politische Diskussionsrunden auf dem Programm, unter anderem zu den Themen Krise & Jugend, Antifa-Situation in Ostdeutschland, Antimilitarismus und SchülerInnenpolitik.