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	<title>Bundeswehr Archive - SDAJ</title>
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	<description>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend</description>
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	<title>Bundeswehr Archive - SDAJ</title>
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		<title>Wiedereinmal zeigt sich das Versagen des deutschen Staates in Bezug auf Bekämpfung von rechtem Terror.</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/12/13/wiedereinmal-zeigt-sich-das-versagen-des-deutschen-staates-in-bezug-auf-bekaempfung-von-rechtem-terror/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 07:57:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faschismus und Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Terror]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 7.12. wurden in einer großangelegten Razzia der Polizei 25 Menschen festgenommen, ihnen wird vorgeworfen, Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein und einen gewaltsamen, bewaffneten Staatsumsturz zu planen. Diesen plant die Gruppe aus der Reichsbürger und Verschwörungstheoretiker Szene seid November 2021. Die Gruppe hat Verbindungen zur Bundeswehr, zur Polizei und zur Justiz. Unter anderem wird [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7.12. wurden in einer großangelegten Razzia der Polizei 25 Menschen festgenommen, ihnen wird vorgeworfen, Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein und einen gewaltsamen, bewaffneten Staatsumsturz zu planen. Diesen plant die Gruppe aus der Reichsbürger und Verschwörungstheoretiker Szene seid November 2021.</p>
<p>Die Gruppe hat Verbindungen zur Bundeswehr, zur Polizei und zur Justiz. Unter anderem wird einer Richterin, die AFD Mitglied ist, vorgeworfen an der Planung des Umsturzes beteiligt zu sein. In ihrer Bemühung, Unterstützung zu gewinnen, ging die Gruppierung gezielt auf Polizisten und Soldaten zu. Doch keiner der Angesprochenen meldete die Versuche. Bereits im Frühjahr war das Netzwerk ins Blickfeld der Ermittler geraten und erst jetzt, Monate später, kam es zu Aktionen.</p>
<p>Eine weitere Ungereimtheit, die Zweifel an der Arbeit der ermittelten Behörden begründet, ist die Tatsache, dass schon vor der Razzia Informationen bekannt waren, wann und wo diese stattfinden sollten, sodass Beschuldigte davor gewarnt werden konnten. Bundeswehr, Polizei und Justiz sind durchdrungen von rechtsextremer Ideologie und Strukturen. Wieder einmal müssen sie gegen sich selbst ermitteln, eine lückenlose Aufklärung und Vernichtung rechter Strukturen in den Behörden kann in diesem System nicht erreicht werden.</p>
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		<title>Auf die Straße für den Frieden!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/08/31/auf-die-strasse-fuer-den-frieden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2022 08:21:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg und Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gefahr eines Atomkrieges in Europa ist heute wieder so real wie seit dem Ende des kalten Krieges nicht mehr. Die Bundesregierung und die mit ihr verbündeten NATO-Staaten tut nichts, um dieser Gefahr entgegenzuwirken. Im Gegenteil: Die USA modernisieren ihr Nuklearwaffenarsenal sogar und wollen ihre nuklearen Fähigkeiten durch die Stationierung weiterer taktischer Atomwaffen nahe der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Die Gefahr eines Atomkrieges in Europa ist heute wieder so real wie seit dem Ende des kalten Krieges nicht mehr.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Bundesregierung und die mit ihr verbündeten NATO-Staaten tut nichts, um dieser Gefahr entgegenzuwirken. Im Gegenteil: Die USA modernisieren ihr Nuklearwaffenarsenal sogar und wollen ihre nuklearen Fähigkeiten durch die Stationierung weiterer taktischer Atomwaffen nahe der russischen Grenze ausbauen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch die in Deutschland stationierten Atomwaffen werden erneuert und die Bundesregierung beschafft neue Fliegersysteme, die zum Transport und Abschuss dieser Waffen geeignet sind.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir müssen diesen Wahnsinn stoppen! Statt 100 Milliarden zusätzlich für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung brauchen wir Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales!</p>
<p style="font-weight: 400;">Den Kriegsvorbereitungen können wir nur etwas entgegensetzen, wenn alle Friedenskräfte sich der Aufrüstung gemeinsam entgegenstellen. Am 01.09. heraus zum Antikriegstag!</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir fordern:</p>
<ul>
<li>Sofortige Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags</li>
<li>Nie wieder Krieg von deutschem Boden!</li>
<li>Geld für Soziales statt für Krieg und Militär</li>
<li>Verhandeln statt schießen!</li>
<li>Deutschland raus aus der NATO – NATO raus aus Deutschland</li>
<li>KEINE Atomwaffen auf dem Gebiet der Bundesrepublik</li>
</ul>
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		<title>Nein zur nuklearen Teilhabe!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/08/30/nein-zur-nuklearen-teilhabe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2022 13:49:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg und Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch die Anschaffung von 35 F-35 Tarnkappenatombombern durch das Sondervermögen für die Bundeswehr und deren Stationierung im Fliegerhorst in Büchel soll die nukleare Teilhabe verlängert werden. Das bedeutet dass auch weiterhin US-Atombomben in der Pfalz gelagert werden und auf Kommando des US-Präsidenten gegen Russland eingesetzt werden sollen. Infrastruktur für den Abwurf wird dabei aus deutschen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Durch die Anschaffung von 35 F-35 Tarnkappenatombombern durch das Sondervermögen für die Bundeswehr und deren Stationierung im Fliegerhorst in Büchel soll die nukleare Teilhabe verlängert werden. Das bedeutet dass auch weiterhin US-Atombomben in der Pfalz gelagert werden und auf Kommando des US-Präsidenten gegen Russland eingesetzt werden sollen. Infrastruktur für den Abwurf wird dabei aus deutschen Mitteln bereitgestellt. Abwurf also durch BundeswehrsoldatInnen, Flieger finanziert aus Steuergeldern.</p>
</div>
<div>
<p>Die Anschaffung pro Flieger liegt bei etwa 100 Mio. Euro, dazu kommen noch jede Menge Betriebskosten – pro Flugstunde werden bspw. 33.500 Euro fällig. Insgesamt sind aus dem Sondervermögen 40,9 Milliarden für die Luftwaffe vorgesehen.</p>
</div>
<div>
<p>Verfügungsgewalt und Besitz von Atomwaffen ist für die Bundeswehr laut 2+4 Vertrag untersagt. Das kümmert die Entscheider in Deutschland allerdings nicht, stattdessen wird der Konfrontationskurs gegen Russland durch eine nukleare Drohkulisse begleitet. Im Falle einer Eskalation wäre Büchel wohl eines der ersten Ziele.</p>
<p>Kommt am 01.09. gemeinsam mit uns gegen Krieg, Atomwaffen und Aufrüstung auf die Straße!</p>
</div>
<div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir fordern:</p>
</div>
<div>
<p>&#8211; Sofortige Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags</p>
</div>
<div>
<p>&#8211; Nie wieder Krieg von deutschem Boden!</p>
</div>
<div>
<p>&#8211; Geld für Soziales statt für Krieg und Militär</p>
</div>
<div>
<p>&#8211; Verhandeln statt schießen!</p>
</div>
<div>
<p>&#8211; Deutschland raus aus der NATO – NATO raus aus Deutschland</p>
</div>
<div>
<p>&#8211; KEINE Atomwaffen auf dem Gebiet der Bundesrepublik</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/08/30/nein-zur-nuklearen-teilhabe/">Nein zur nuklearen Teilhabe!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>100 Milliarden Euro für die Bundeswehr – Nullrunden für uns?</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/03/03/100-milliarden-euro-fuer-die-bundeswehr-nullrunden-fuer-uns/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 19:05:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg und Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Sondersitzung des Bundestags vergangenen Sonntag kündigte Olaf Scholz eine beispiellose Summe als Sondervermögen an, die die Bundeswehr dieses Jahr zusätzlich erhalten soll. 100 Milliarden Euro werden ohne mit der Wimper zu zucken locker gemacht, getragen von dem Märchen, dass die Bundeswehr in den letzten Jahren herabgewirtschaftet worden wäre. Zwei Tage zuvor, am 25. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Sondersitzung des Bundestags vergangenen Sonntag kündigte Olaf Scholz eine beispiellose Summe als Sondervermögen an, die die Bundeswehr dieses Jahr zusätzlich erhalten soll. 100 Milliarden Euro werden ohne mit der Wimper zu zucken locker gemacht, getragen von dem Märchen, dass die Bundeswehr in den letzten Jahren herabgewirtschaftet worden wäre.</p>
<p>Zwei Tage zuvor, am 25. Februar, fand die erste – ergebnislose &#8211; Verhandlungsrunde in der Tarifrunde Soziales und Erziehung statt. Die Verhandlungsführerin der Arbeitgeberseite bemerkte, die Forderungen der Gewerkschaft verdi, die sich vor allem auf bessere Eingruppierung und Entlastung der Beschäftigten beziehen, würden zu „nicht finanzierbaren Personalkostensteigerungen führen“.</p>
<p>Gleichzeitig wird gerade über einen Bonus für jene Pflegekräfte, die „in der Corona-Krise im Vordergrund gestanden hätten“ verhandelt. Allein diese Priorisierung zeigt mal wieder, dass hier missachtet wird, dass alle Beschäftigtengruppen in einer Gesundheitseinrichtung zusammenwirken müssen, damit am Ende eine gute Behandlung der PatientInnen zustande kommt. Das veranschlagte Volumen von einer Milliarde ist zudem deutlich zu gering – 550 Euro bekämen Vollzeitkräfte in der Altenpflege &#8211; und entlarvt alle in den letzten 2 Jahren getroffenen Lippenbekenntnisse als heuchlerisch.</p>
<p>Die quasi über Nacht beschlossene Summe von 100 Milliarden Euro für die Hochrüstung der Bundeswehr stößt zu Recht Beschäftigte verschiedener Branchen vor den Kopf, die in den letzten Jahren für mehr Personal, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße gegangen sind und deren Forderungen mit der ewigen Leier, dass nicht genug Geld da sei, abgetan wurden. Und es kommt noch besser: Dieses Sondervermögen wird nicht Olaf Scholz aus eigener Tasche, werden nicht die Profiteure der Coronapandemie mittels einer Vermögenssteuer bezahlen – wir sind es, die dafür ungefragt den Geldbeutel werden aufmachen müssen: Sei es durch einen weiteren Angriff auf die sozialen Sicherungssysteme oder durch längere Arbeitszeiten, wie die erneut diskutierte Rente mit 70. Bundesfinanzminister Christian Lindner fand deutliche Worte: „Die Bürgerinnen und Bürger werden das bezahlen“, sagte er im ZDF. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen Lust haben, zu arbeiten und Überstunden zu machen.“</p>
<p>Hier zeigt sich wiedermal: Sind Ausgaben im Sinne der deutschen Monopole wie der Rüstungsindustrie, wissen sie den Staat auf ihrer Seite. Geht es jedoch um die Bedürfnisse der arbeitenden Bevölkerung und bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, sind Streiks notwendig, um Reallohnverluste in Tarifrunden abzuwehren.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Keine Aufweichung von Friedenspositionen!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/08/25/keine-aufweichung-von-friedenspositionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2021 21:58:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg und Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wurde im Bundestag über einen erneuten Afghanistan Einsatz der Bundeswehr abgestimmt. Es sollen bewaffnete SoldatInnen zur militärischen Evakuierung aus Afghanistan eingesetzt werden. Dabei beschränkt sich das Einsatzgebiet nicht etwa auf den Kabuler Flughafen, oder die Stadt selbst, sondern auf das ganze afghanische Land! Auch die Befristung des Einsatzes kann in &#8222;Notsituationen&#8220; überschritten werden. So [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde im Bundestag über einen erneuten Afghanistan Einsatz der Bundeswehr abgestimmt. Es sollen bewaffnete SoldatInnen zur militärischen Evakuierung aus Afghanistan eingesetzt werden. Dabei beschränkt sich das Einsatzgebiet nicht etwa auf den Kabuler Flughafen, oder die Stadt selbst, sondern auf das ganze afghanische Land! Auch die Befristung des Einsatzes kann in &#8222;Notsituationen&#8220; überschritten werden. So würde auch eine mögliche neue kriegerische Eskalation direkt mit genehmigt werden. Der Einsatz in Afghanistan der letzten 20 Jahre wurde immer wieder verlängert, weil die Lage vor Ort noch nicht sicher wäre. Trotzdem wurde fleißig in das „sichere Herkunftsland“ Afghanistan abgeschoben. So ganz konsequent meinen die Herrschenden es wohl doch nicht mit ihren „Menschenrechten“. Ganz im Gegenteil: Es ist eigentlich ein offenes Geheimnis, dass „Menschenrechte“ ein üblicher Vorwand sind um Kriegseinsätze für Profite zu legitimieren. Die Grünen haben das schon vor langer Zeit vergessen und haben dem völkerrechtswidrigen Krieg in Jugoslawien den Weg bereitet, angeblich um dort Menschenrechte zu garantieren. Stattdessen wurde eine nicht-westliche Regierung weggebombt. Solche Entscheidungen wiederholen sich regelmäßig bei den Abgeordneten der Grünen! Und nun scheinen auch Abgeordnete der Partei Die Linke ihre friedenspolitischen Positionen aufzuweichen. Ko-Vorsitzende Wissler kündigte an, dass sich die Linksfraktion bei der Abstimmung für das Mandat für den Einsatz enthalten würde. Zu groß war die Uneinigkeit innerhalb der Fraktion. Und das reiht sich ein in die Entwicklung der Linkspartei weg von friedenspolitischen Grundsätzen, so wurde mehrmals diskutiert keinen Austritt aus der NATO zu fordern um so einer Regierungsbeteiligung näher zu kommen. Dabei wird allerdings vergessen, dass der Krieg, und der Einsatz der Bundeswehr, die maßgebliche Ursache für die aktuelle Situation in Afghanistan ist.</p>
<p>Letztendlich haben Abgeordnete der Linksfraktion für das Mandat gestimmt und einige haben sich enthalten. Nur 7 stimmten gegen den Einsatz.<br />
Das zeigt einmal mehr, dass konsequente Politik für den Frieden und die Linkspartei nicht unter einen Hut zu bringen sind.</p>
<h5>Deshalb: DKP wählen!</h5>
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			</item>
		<item>
		<title>Kabul ist gefallen – ein Erbe des Imperialismus!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/08/17/kabul-ist-gefallen-ein-erbe-des-imperialismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2021 20:29:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Antiimperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitarismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Imperialismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg und Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die afghanische Hauptstadt Kabul ist in den vergangenen Stunden kampflos an die islamistischen Taliban gefallen &#8211; der Tiefpunkt imperialistischer Politik der Region. Die afghanische Armee (ANA) konnte, ohne die Schützenhilfe westlicher Verbände, den Vormarsch nicht bremsen, Tag um Tag fielen Provinzen unter die Herrschaft der Gotteskrieger – mittlerweile kontrollieren diese 345 von 398 Distrikten sowie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/08/17/kabul-ist-gefallen-ein-erbe-des-imperialismus/">Kabul ist gefallen – ein Erbe des Imperialismus!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die afghanische Hauptstadt Kabul ist in den vergangenen Stunden kampflos an die islamistischen Taliban gefallen &#8211; der Tiefpunkt imperialistischer Politik der Region. Die afghanische Armee (ANA) konnte, ohne die Schützenhilfe westlicher Verbände, den Vormarsch nicht bremsen, Tag um Tag fielen Provinzen unter die Herrschaft der Gotteskrieger – mittlerweile kontrollieren diese 345 von 398 Distrikten sowie 80 Prozent aller Provinzhauptstädte. Die ANA löst sich auf, Geräte und Geld fallen an die Taliban – weite Teile der afghanischen Armee waren nicht bereit ihr Leben einem korrupten Regime zu opfern.</p>
<p>Mit der Flucht des Präsidenten Ghani sind die Tage der labilen Republik gezählt – „der Krieg in Afghanistan ist vorbei“, erklärte ein Taliban-Sprecher und der Aufbau islamischen Emirates werde begonnen.  Die Meldungen lösten Panik aus – aus Furcht vor Rache und Entrechtung versuchen Menschen auf jedwedem Weg zu fliehen, beklemmende Bilder vom Rollfeld des Kabuler Flughafen gingen um die Welt. Unterdessen fliegt die Bundeswehr deutsches Botschaftspersonal und Staatsangehörige aus Afghanistan aus – die afghanischen Ortskräfte hingegen bleiben ihrem Schicksal überlassen.</p>
<p>20 Jahre Krieg und Besatzung brachten weder Fortschritt noch Demokratie, den Rahmen von Beginn an bestimmten geostrategische und wirtschaftliche Überlegungen – 400.000 Menschen sind auf der Flucht, Zehntausende getötet, das Land ein Trümmerfeld und die Gesellschaft ihrem Schicksal überlassen. Anstatt im Angesicht der Verantwortung des deutschen Imperialismus humanitäre Hilfe zu leisten – forderte Kanzlerkandidat Laschet (CDU) „2015 darf sich nicht wiederholen“ – die Bundeswehr evakuierte bisher in zwei Fliegern nur 127 Personen. Daher stellen wir klar: Wer die Bilder aus Kabul nicht will, muss seine Stimme gegen aktuelle und kommende Kriege erheben!</p>
<p>Die SDAJ fordert daher die sofortige Evakuierung aller von den Taliban verfolgten Menschen durch die BRD, einen sofortigen Abschiebestopp gen Afghanistan sowie einen sofortiges Ende aller imperialistischen Kriege von deutschem Boden!</p>
<p><strong><em>Nieder mit dem Imperialismus! </em></strong></p>
<p><strong><em>Hoch die internationale Solidarität!</em></strong></p>
<p><strong><em>Stellungnahme der SDAJ, 17. August 2021 </em></strong></p>
<p>Bildquelle: Weltbund der Demokratischen Jugend/ WBDJ</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geld ist genug da.</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2020/12/18/geld-ist-genug-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 20:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Geld gibt's genug!]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg und Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[Antiimperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Coronakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[SDAJ in Aktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr steigt der Rüstungshaushalt um mehr als 1,2 Milliarden Euro auf 47 Milliarden Euro an. Und das obwohl uns das Geld in der Pandemie an allen Ecken und Enden fehlt. Es gibt nicht genug Geld um ausreichend Intensiv-PflegerInnen einzustellen, sodass billigend in Kauf genommen wird dass noch mehr Menschen an Covid sterben. Stattdessen gibt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2020/12/18/geld-ist-genug-da/">Geld ist genug da.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Dieses Jahr steigt der Rüstungshaushalt um mehr als 1,2 Milliarden Euro auf 47 Milliarden Euro an. Und das obwohl uns das Geld in der Pandemie an allen Ecken und Enden fehlt. Es gibt nicht genug Geld um ausreichend Intensiv-PflegerInnen einzustellen, sodass billigend in Kauf genommen wird dass noch mehr Menschen an Covid sterben. Stattdessen gibt es genug Geld für noch mehr Waffen, unter anderem bewaffnete Drohnen die für etliche zivile Todesopfer im Nahen Osten verantwortlich sind. Obwohl in der Krise scheinbar das Geld für ein gutes Gesundheitssystem und für digitalisierte Schulen fehlt, werden Milliardensummen für Konzerne und Krieg aufgebracht. Allein mit den 1,2 Milliarden Euro, die zusätzlich in die steigende Kriegsgefahr fließen, könnte man zum Beispiel Lüftungsfilter für mehr als 400.000 Klassenräume anschaffen. Wäre das nicht mal eine bessere Investition? Nein, nicht für die herrschende Klasse, Krieg ist profitabler als gesunde SchülerInnen.</p>
<h4 style="text-align: left;">
Am 5.12. war bundesweiter Aktionstag von Abrüsten statt Aufrüsten und auch wir waren in vielen Städten aktiv und brachten unsere Forderungen auf die Straße.</h4>
<p style="text-align: left;">&#8211; Keinen Groschen für Krieg und Konzerne<br />
&#8211; Mehr Geld für PflegerInnen und SchülerInnen<br />
&#8211; Zivile Unterstützung statt Soldaten im Gesundheitsamt<br />
&#8211; Abrüsten statt Aufrüsten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2020/12/18/geld-ist-genug-da/">Geld ist genug da.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Corona-Krise? Hochkonjuktur für&#8217;s Militär!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2020/11/29/corona-krise-hochkonjuktur-fuers-militaer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2020 21:20:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In der sog. &#8222;Corona-Krise&#8220; müssen wir alle den Gürtel etwas enger schnallen. Es trifft uns bspw. finanziell durch Kurzarbeit oder den Wegfall des Nebenjob, oder durch den Wegfall von Kultur und sozialen Zusammentreffen. Hauptsache wir fahren weiterhin in den überfüllten Bussen ins Sammelbüro. Aber es gibt auch Corona-Profiteure, die auch derzeit das Geld in den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2020/11/29/corona-krise-hochkonjuktur-fuers-militaer/">Corona-Krise? Hochkonjuktur für&#8217;s Militär!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der sog. &#8222;Corona-Krise&#8220; müssen wir alle den Gürtel etwas enger schnallen. Es trifft uns bspw. finanziell durch Kurzarbeit oder den Wegfall des Nebenjob, oder durch den Wegfall von Kultur und sozialen Zusammentreffen. Hauptsache wir fahren weiterhin in den überfüllten Bussen ins Sammelbüro.</p>
<p>Aber es gibt auch Corona-Profiteure, die auch derzeit das Geld in den Rachen gestopft bekommen – zum Hohn der Angestellten im öffentlichen Dienst die sich weiterhin den Arsch aufreißen und selbst für kleine Verbesserungen in der Tarifauseinandersetzung ausdauernd kämpfen mussten. Neben den großen Konzernen die vom Staat unterstützt werden (bspw. Lufthansa) profitiert insbesondere die Bundeswehr von Corona.</p>
<p>Kriegsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer inszeniert die Bundeswehr als selbstlose Kämpferin gegen das Virus und hatte angekündigt das Hilfskontingent der Bundeswehr zu erhöhen. Während über zivile Hilfe nicht wirklich nachgedacht wird, sitzen ausgebildete, uniformierte Killer im Gesundheitsamt. Das Ziel ist klar: Die Akzeptanz der Bundeswehr in der Gesellschaft erhöhen, um einfacher Aufrüstung und Auslandseinsätze rechtfertigen zu können.</p>
<p>Auch die Grünen schwimmen in diesem Strom mit: Fraktionschefin Göring-Eckardt sprach sich vor kurzem erst für Bundeswehreinsätze auch ohne UN Mandat aus. Und als Spitze des Eisbergs hat AKK in ihrer Grundsatzrede verlauten lassen, dass wir auch in der Corona-Zeit den Kriegs-Etat zuverlässig erhöhen sollten. Sie traut sich sogar tatsächlich zu fragen, was jetzt dringender sei!?</p>
<p>Wir wüssten da so einiges&#8230;<br />
&#8211; Ernsthaften Gesundheitsschutz in Schule und Betrieb!<br />
&#8211; Sofortige Teilung der Schulklassen und Aussetzung der Notengebung!<br />
&#8211; Mehr Personal in den Krankenhäusern und eine sofortige Aufstockung der Gesundheitsämter!<br />
&#8211; Ernsthafte Hilfen für Studierende, Kurzarbeiter, Arbeitslose und kleine Unternehmen statt Brotkrümel!<br />
&#8211; Coronahilfen direkt an die Beschäftigten, statt Profitsicherung der Reichen!<br />
&#8211; Organisation Corona-konformer Freizeitgestaltung und von Kunst und Kultur statt privater Isolation!<br />
&#8211; Sofortige Rücknahme der Einschränkungen von ehrenamtlicher und politischer Arbeit!<br />
&#8211; Sofortige Hilfen und schnelle Auszahlungen für kleine Gewerbetreibende!<br />
&#8211; Zivile Unterstützung im Gesundheitsamt<br />
&#8211; Abrüstung statt Aufrüstung<br />
&#8211; Keine imperialistische Aggression und keine weitere Kriegsvorbereitung!</p>
<p>Weitere Forderungen zum &#8222;Lockdown light&#8220; unter https://www.sdaj.org/2020/11/18/der-aktuelle-lockdown-schuetzt-die-profite-nicht-die-gesundheit-der-menschen/</p>
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		<title>NATO schießt gegen UN-Vertrag</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2020/11/29/nato-schiesst-gegen-un-vertrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2020 21:04:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg und Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Animilitarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Atombomben]]></category>
		<category><![CDATA[Atomwaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
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		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor kurzen erst hat mit Honduras der 50. Staat den UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen ratifiziert, 84 Länder sind diesem bereits beigetreten. Jedoch nicht die Staaten die Atomwaffen besitzen und diese in denen US-amerikanische Atomwaffen über die Nukleare Teilhabe der NATO lagern (darunter Belgien, Deutschland, Italien, Niederlande und Türkei). Der völkerrechtlich bindende Vertrag, der 90 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzen erst hat mit Honduras der 50. Staat den UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen ratifiziert, 84 Länder sind diesem bereits beigetreten. Jedoch nicht die Staaten die Atomwaffen besitzen und diese in denen US-amerikanische Atomwaffen über die Nukleare Teilhabe der NATO lagern (darunter Belgien, Deutschland, Italien, Niederlande und Türkei).</p>
<p>Der völkerrechtlich bindende Vertrag, der 90 Tage nach der Ratifizierung durch den 50. Staat in Kraft tritt, wird von den Atommächten strikt abgelehnt und NATO-Mitgliedsstaaten, wie unter anderem Deutschland enthielten sich der Abstimmung. Nun schießt auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg gegen den Vertrag, er verfüge anscheinend über keinen Mechanismus um eine „ausgewogene“ Abrüstung zu gewährleisten.</p>
<p>Das imperialistische Kriegsbündnis NATO positioniert sich hier offen gegen friedenspolitische Entspannung und stemmt sich so gegen eine Welt ohne Atomwaffen. Die ständigen Atomkriegsübungen, wie vor vier Wochen in der Bundeswehr, sind eine weitere Aggression und zeigen, dass es im Zweifelsfall nicht bei der „Abschreckung“ bleiben soll.</p>
<p>Deshalb muss unsere Forderung nach einer friedlichen Welt sein:<br />
• NATO auflösen, durchsetzen des weltweiten Verbot von Atomwaffen.<br />
• Sofortiger Abzug aller Atomwaffen aus den Ländern der nuklearen Teilhabe.<br />
• Abrüsten statt Aufrüsten!</p>
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		<title>Putsch in Mali: Gründe und Aussichten</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2020/10/24/putsch-in-mali-gruende-und-aussichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2020 09:58:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 4/2020]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION – Magazin der SDAJ]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Imperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalinteressen]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Militarisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Militärputsch]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[neue Position]]></category>
		<category><![CDATA[Opération Serval]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION]]></category>
		<category><![CDATA[Westafrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Imperialistischer Einfluss in Westafrika Am 19.08.2020 trat der malische Staatspräsident, Ibrahim Boubacar Keïta, mit der gesamten Regierung zurück. Grund für den Rücktritt war der Putsch der malischen Streitkräfte, die den Premierminister Malis verhaftet hatten. Doch was ist eigentlich los in Mali? Die Militarisierung der Sahelreion In den letzten 20 Jahren rückt die Sahelregion zwischen der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Imperialistischer Einfluss in Westafrika </i></p>
<p><a name="firstHeading"></a>Am 19.08.2020 trat der malische Staatspräsident, <span style="color: #000000">Ibrahim Boubacar Keïta, mit der gesamten Regierung zurück. Grund für den Rücktritt war der Putsch der malischen Streitkräfte, die den Premierminister Malis verhaftet hatten. Doch was ist eigentlich los in Mali?</span></p>
<h5><span style="color: #000000"><b>Die Militarisierung der Sahelreion</b></span></h5>
<p><span style="color: #000000">In den letzten 20 Jahren rückt die Sahelregion zwischen der afrikanischen Westküste und dem Sudan im Osten Afrikas aufgrund ihrer geostrategischen Lage und ihren Rohstoffen zunehmend in den Fokus westlicher Interessenspolitik. Durch den NATO-Krieg, hauptsächlich auf Initiative der USA, Frankreichs und Englands, gegen Libyen 2011 und dessen Zerfall, wurde die Destabilisierung der Region maßgeblich vorangetrieben. Während Libyen bombardiert wurde, finanzierte die EU ein Programm zur Wiederherstellung der Präsenz und Autorität des Staates im Norden Malis. Polizei und Militärstützpunkte wurden gebaut. Die im Norden Malis lebenden Tuareg-Gruppen verloren mit dem Sturz Libyens ihre Schutzmacht und sahen ihre Autonomie mit dem Ausbau der Militärstützpunkte angegriffen. Der Krieg in Libyen bedeutete zeitgleich auch eine steigende Macht von islamistischen Gruppen, die wie die Tuareg Waffen aus Libyen bekamen. Der bewaffnete Konflikt hatte zur Folge, dass im Süden die malische Armee putschte und die Kontrolle über den Norden des Landes islamistische Gruppen übernahmen.</span></p>
<p><span style="color: #000000">Diese Situation nutzte Frankreich, um unter dem Deckmantel des „Kriegs gegen den Terror“ ab 2013 ihre Interessen in Mali auch militärisch durchzusetzen. An der „Operation Serval“ ist auch die Bundeswehr beteiligt, die bereits seit 2005 in Mali aktiv war und nun eine Beratungs- und Ausbildungsfunktion in der malischen Armee einnehmen sollte.</span></p>
<h5><span style="color: #000000"><b>Militärputsch als Folge der Destabilisierung</b></span></h5>
<p><span style="color: #000000">Seit Anfang Juni 2020 gibt es in Mali Antiregierungsproteste, die sich trotz zahlreicher Verhaftungen nicht stoppen ließen. Die Protestierenden werfen der Regierung und Keita Korruption vor und keinen Fortschritt bezüglich Frieden und Stabilität erreicht zu haben. Hauptakteure der Putschisten (</span><strong><span style="color: #262626">M5-RFP</span></strong><span style="color: #000000"> ) sind junge Offiziere und nationale Kräfte, die die Kontrolle über das Land zurückgewinnen wollen. Ziel sei ein demokratisches Mali mit einer strengen Trennung von Religion und Staat. Der Putsch wurde scharf von der EU, allen voran Deutschland und Frankreich kritisiert und die Freilassung Keitas gefordert. Das ist auch konsequent, hatte dieser sich doch als willfähriger lokaler Partner ihrer neokolonialen Bestrebungen erwiesen.</span></p>
<p><span style="color: #000000">Die </span><span style="color: #262626">Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS</span><span style="color: #000000"> verhängte Sanktionen gegen das von Corona zusätzlich gebeutelte Land. Seit dem 25.09.2020 regiert Bah N&#8217;Daw das Land für die nächsten 18 Monate gemeinsam mit einer Übergangsregierung aus 11 weiteren Personen. So wird sich ein schnelles Ende der Sanktionen erhofft. Die Regierung möchte die Wirtschaft ankurbeln und endlich für Frieden sorgen, ob es aber </span>gelingt, das Land zu stabilisieren, hängt wesentlich vom Ende der imperialistischen Einmischung ab. Bisher h<span style="color: #000000">at die neue Übergangsregierung jedoch noch keine Position gegen den Einsatz ausländischer Armeen in Mali bezogen. <strong>Für den deutschen und französischen Imperialismus bleibt die Stationierung von Truppen in Mali ein strategischer Stützpunkt, um ihren Einfluss in Westafrika aufrecht zu erhalten und auszubauen.</strong> Dieser Einfluss richtet sich nicht ausschließlich auf die Kontrolle von Verkehrswegen und Rohstoffen, sondern immer auch gegen die wachsende Zusammenarbeit afrikanischer Staaten mit China.</span></p>
<p><span style="color: #000000">Josephine, Bochum</span></p>
<p>Dieser Artikel erschien in der aktuellen Position, dem Magazin der SDAJ.</p>
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