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	<title>Bildung und Schule Archive - SDAJ</title>
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	<title>Bildung und Schule Archive - SDAJ</title>
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		<title>19 Grad an Schulen &#8211; Warum ist das ein Skandal?</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2023/02/09/19-grad-an-schulen-warum-ist-das-ein-skandal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 15:19:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 6/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In allen öffentlichen Einrichtungen gilt: Frieren gegen Putin und für den NATO-Sieg. Seit August heißt es: Thermostat auf 19 Grad, auch in Schulen und Universitäten. Aber Moment! So kalt sind 19 Grad ja nun nicht, warum also beschweren wir uns darüber? In den meisten Schulen ist die technische Umsetzung dieser Verordnung nicht möglich, da zum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In allen öffentlichen Einrichtungen gilt: Frieren gegen Putin und für den NATO-Sieg. Seit August heißt es: Thermostat auf 19 Grad, auch in Schulen und Universitäten. Aber Moment! So kalt sind 19 Grad ja nun nicht, warum also beschweren wir uns darüber? In den meisten Schulen ist die technische Umsetzung dieser Verordnung nicht möglich, da zum Beispiel so etwas wie Thermostate in den einzelnen Räumen gar nicht vorhanden sind. Es lässt sich also nur die Zentralheizung herunter- oder ausstellen, was als Konsequenz reihenweise unterkühlte Klassenzimmer hat. Außerdem muss aufgrund von Corona noch immer regelmäßig gelüftet werden. SchülerInnen können sich also auf ein weiteres Jahr auf dicke Jacken im Klassenzimmer einstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wir frieren &#8211; Konzerne profitieren</h3>
<p>Dabei wird so getan, als müssten wir alle jetzt eben auf „Luxus“ (wie z.B. warme Räume) verzichten, damit Deutschland durch den Winter kommt. Ideologisch geht es also um die Festigung der „wir sitzen alle im selben Boot“ – Mentalität, und in letzter Konsequenz um eine Festigung der geschlossenen Heimatfront in Kriegszeiten, in Form einer „Gemeinsam durch die Krise“ Verklärung. Dass wir allerdings je nach Klassenzugehörigkeit unterschiedlich gut durch die Krise kommen, wird dadurch gezielt ignoriert. In den Villen der Monopolherren und im Kanzleramt wird in diesem Winter sicher weder gefroren noch gehungert – das ist Aufgabe der arbeitenden Klassen.</p>
<p>Der Skandal an den 19 Grad sind also nicht die 19 Grad an und für sich. Es ist die Frechheit der Herrschenden, die Krisenlasten auf uns abzuwälzen und gleichzeitig was vom „selben Boot“ zu labern. Uns ist klar: wir müssen frieren, damit sie profitieren. Gegen die 19 Grad, gegen das Frieren im Klassenzimmer, lässt sich nur kämpfen, wenn man diesen Hintergrund berücksichtigt. Der Kampf muss eingebettet werden in einen Kampf gegen die Abwälzung der Krise auf unseren Rücken und damit gegen die Preissteigerungen und die Kriegshetze der deutschen Regierung. Die 19 Grad sind dabei nur ein kleiner Bestandteil eines breiten Angriffs der Monopole auf die Werktätigen.</p>
<p>Schwerwiegendere Auswirkungen spüren wir, wenn die Strom- und Gasnachzahlungen im Briekasten liegen, die Inflation unseren Lohn frisst und wir uns zuhause für Hungern oder Frieren entscheiden müssen. Doch auch wenn es vermeintlich nur um Kleinigkeiten geht, lässt sich in Aktionen gegen das Frieren der Charakter des Staates und die Verlogenheit der „Gemeinsam durch die Krise“ Propaganda aufzeigen.</p>
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		<title>Solidarität mit den streikenden LehrerInnen in Großbritannien!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2023/02/01/solidaritaet-mit-den-streikenden-lehrerinnen-in-grossbritannien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 19:11:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In England und Wales werden sich die Lehrkräfte der Schulen ab Mittwoch, dem 01. Februar dem Streik der Eisenbahnbeschäftigen und des Pflegepersonals anschließen. Damit erhöhen Sie massiv den Druck auf die ohnehin massiv in der Kritik stehende Regierung auf der britischen Insel – seit Monaten wird das Land von einer seit den 1970er Jahren nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">In England und Wales werden sich die Lehrkräfte der Schulen ab Mittwoch, dem 01. Februar dem Streik der Eisenbahnbeschäftigen und des Pflegepersonals anschließen. Damit erhöhen Sie massiv den Druck auf die ohnehin massiv in der Kritik stehende Regierung auf der britischen Insel – seit Monaten wird das Land von einer seit den 1970er Jahren nicht mehr dagewesenen Streikwelle lahmgelegt. Die britische Arbeiterklasse zeigt ihre Zähne – die konservative Regierung unter Rishi Sunak strauchelt noch verweigern die politischen Statthalter des britischen Kapitales jegliche Zugeständnisse.</p>
<p style="font-weight: 400;">Neben der Bahn, der Post oder dem Öffentlichen Dienst treten nun – nach einer 300.000 Beschäftigte umfassenden Urabstimmung – auch die KollegInnen der britischen Schulen in den Ausstand. Wie die Bildungsgewerkschaft NEU (National Education Union) bekannt gab, erlebten die Lohnabhängigen im Bildungssektor seit 2010 einen Reallohnverlust von 23 Prozent, welcher insbesondere im Zuge der aktuellen Inflation angeheizt worden ist. In Schottland rief die schottische Gewerkschaft NASUWT daher seit Herbst 2022 LehrerInnen in den Streik.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Februar und März werden 500.000 KollegInnen in mehr als 24.300 Einrichtungen im Kampf sein – jede einzelne Schule soll jedoch nur maximal 4 Tage betroffen sein, sodass das Recht auf Bildung gewahrt bleibt und die Belastung in den Familien auf ein Minimum beschränkt werden soll, zudem ruft die Gewerkschaft die Eltern zur Solidarität auf. Insgesamt stimmten 90 Prozent der KollegInnen aufgrund des neoliberalen Abwertungstrends des Lehrberufes sowie der massiven Überlastung für einen Arbeitskampf – Phänomene, welche im deutschen Bildungssektor gut bekannt sind. Gefordert wird – neben der Rücknahme der repressiven Anti-Streik-Gesetzgebungen – eine 12-prozentige Lohnerhöhung!</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Kampf der LehrerInnen sowie allen anderen Streikenden stehen wir – als SDAJ – gleichsam wie die deutsche Verdi, die GEW sowie der Europäische Gewerkschaftsverband für den Öffentlichen Dienst (EPSU) solidarisch an der Seite der KollegInnen auf der Insel!</p>
<p>Hoch die internationale Solidarität – solidarity with the teachers!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ihre Lügen entlarven: &#8222;Es ist kein Geld da für die Schulen&#8220;</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/12/21/ihre-luegen-entlarven-es-ist-kein-geld-da-fuer-die-schulen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2022 21:18:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preisstopp jetzt!]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsunterfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie die Krise uns Schüler trifft An den Schulen herrscht bei allen (Schülern, Lehrern, Eltern) Unklarheit darüber, wann wo und wie gespart werden soll. Und wer sich welche Maßnahmen überlegt hat. Mit neuen „Projekten“ und „Tipps“ sollen Schulen zudem „freiwillig“ und „von sich aus“ beim Energiesparen mithelfen. In einer Broschüre des Berliner Bildungsministeriums liest sich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="_04xlpA direction-ltr align-start para-style-body"><span class="S1PPyQ">Wie die Krise uns Schüler trifft</span></h2>
<p class="_04xlpA direction-ltr align-start para-style-body"><span class="S1PPyQ">An den Schulen herrscht bei allen (Schülern, Lehrern, Eltern) Unklarheit darüber, wann wo und wie gespart werden soll. Und wer sich welche Maßnahmen überlegt hat. Mit neuen „Projekten“ und „Tipps“ sollen Schulen zudem „freiwillig“ und „von sich aus“ beim Energiesparen mithelfen. In einer Broschüre des Berliner Bildungsministeriums liest sich das z.B. so: </span><span class="S1PPyQ">„In Klassenräumen stellen wir die Heizung nicht höher als auf Stufe 3 ein. </span><span class="S1PPyQ">[&#8230;] Wir ziehen im Herbst und Winter warme Socken, Hosen und Pullover an.&#8220; </span><span class="S1PPyQ">oder </span><span class="S1PPyQ">„Zum Händewaschen nehmen wir kaltes Wasser und Seife.“</span></p>
<p><span class="S1PPyQ">Es ist also ganz klar, dass die Folgen der Krise auf uns Schüler abgewälzt werden sollen. </span><span class="S1PPyQ">Steigende Mensa- &amp; Cafeteria-Preise</span><span class="S1PPyQ"> erleichtern das Ganze nicht. Hier werden natürlich mal wieder Schüler aus ärmeren Elternhäusern benachteiligt, das heißt: In das Feuer der ohnehin schon himmelschreienden Ungleichheit des deutschen Bildungssystems wird noch Öl gegossen. </span><span class="S1PPyQ">Wie auch schon bei Corona, wo sich gezeigt hat, dass unsere Bildung letzte Priorität der Herrschenden ist.</span><span class="S1PPyQ"> Und im Unterricht speist man uns dann mit den üblichen Scheinerklärungen ab, z.B., dass alles „Putins Schuld“ sei oder mit Thesen von der „Lohn-Preis-Spirale“ – damit der Staat sich fein aus der Verantwortung ziehen kann.</span></p>
<p class="_04xlpA direction-ltr align-start para-style-body"><span class="S1PPyQ">Auf die Idee, politisch dafür zu sorgen, dass man alle Schulen ordentlich beheizen kann, kommt man scheinbar nicht. Angeblich sei kein Geld da. </span><span class="S1PPyQ">Komisch, dass dann für Panzer und Kanonen 100 Milliarden übrig sind. Anders als die Herrschenden, denen die Profite der Rüstungskonzerne wichtiger sind als die Bildung unter annehmbaren Bedingungen, sagen wir von der SDAJ: </span><span class="S1PPyQ">Energie ist ein Recht, kein Luxusgut! Es kann nicht sein, dass die Energiekonzerne ihre Profite verdreifachen, während wir im Kalten sitzen sollen!</span></p>
<p><span class="S1PPyQ">Wir fordern daher eine Verstaatlichung der Energiekonzerne – denn Wärme ist nicht für Profite, sondern für die Menschen, und wir fordern eine demokratische Kontrolle der Energiewirtschaft. Nur dann ist das Grundbedürfnis nach Energie für uns Schüler und alle anderen gesichert.</span></p>
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		<item>
		<title>Kämpfen lohnt sich: In der Schule!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/12/01/kaempfen-lohnt-sich-in-der-schule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 12:51:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preisstopp jetzt!]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterjugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[SchülerInnenpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es werden immer mehr Probleme Obwohl Corona schon längst gezeigt hat, dass das Bildungssystem schon lange überholt ist und dass viele Probleme sich normalisiert haben, wie etwa die überfüllten Klassen, die maroden Schulen und der Lehrermangel, wird gerade in diesen Zeiten deutlich, dass die Regierung keinerlei Interesse hatte, diese Probleme aufzuarbeiten bzw. gegenwertige Probleme zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/12/01/kaempfen-lohnt-sich-in-der-schule/">Kämpfen lohnt sich: In der Schule!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Es werden immer mehr Probleme</h2>
<p><span class="JsGRdQ">Obwohl Corona schon längst gezeigt hat, dass das Bildungssystem schon lange überholt ist und dass viele Probleme sich normalisiert haben, wie etwa die </span><span class="JsGRdQ">überfüllten Klassen</span><span class="JsGRdQ">, die </span><span class="JsGRdQ">maroden Schulen</span><span class="JsGRdQ"> und der </span><span class="JsGRdQ">Lehrermangel</span><span class="JsGRdQ">, wird gerade in diesen Zeiten deutlich, dass die Regierung keinerlei Interesse hatte, diese Probleme aufzuarbeiten bzw. gegenwertige Probleme zu stoppen. </span><span class="JsGRdQ">Derzeit zeigen sich verstärkt in vielen Studien die Folgen der miserablen Schulpolitik während Corona mit einer großen Anhäufung an </span><span class="JsGRdQ">Lerndefiziten</span><span class="JsGRdQ"> und Privatisierung des Schulwesens. Bei Zweitem werden verhäuft &#8211; und gerade bei der </span><span class="JsGRdQ">Digitalisierung</span><span class="JsGRdQ"> &#8211; die Kosten dafür auf die SchülerInnen abgewälzt, anstatt Geld in Angriff zu nehmen, das scheinbar genug da ist, wie etwa bei den 100 Mrd. Euro für die Bundeswehr. Die Regierung vergisst vollkommen die SchülerInnen.</span></p>
<h2>Kämpfen lohnt sich, die Geschichte zeigte es!</h2>
<p class="_04xlpA direction-ltr align-start para-style-body"><span class="JsGRdQ">Wann immer früher seitens der Politik Kürzungen für die Bildung stattfanden, haben die SchülerInnen sofort mit Protest reagiert. Organisiert in den </span><span class="JsGRdQ">Schülervertretungen</span><span class="JsGRdQ">, schlossen sich viele SchülerInnen zusammen und erstellten u.a. Petitionen und mobilisierten ihre MitschülerInnen auf die Straßen. </span><span class="JsGRdQ">Das beste Beispiel bleibt dabei der </span><span class="JsGRdQ">Bildungsstreik</span><span class="JsGRdQ"> von 2008/2009. </span><span class="JsGRdQ">Beim Bildungsstreik protestierten die SchülerInnen bundesweit gegen die Kopfnoten (willkürliche Benotung der SchülerInnen nach ihrem Verhalten) und die direkte Herabstufung von 13 Jahren auf 12 Jahre Schule, wo plötzlich Lerninhalte in noch kürzerer Zeit gelernt werden sollten. </span><span class="JsGRdQ">Derzeit zeichnen sich die Probleme vor allem durch </span><span class="JsGRdQ">kalte Klassenräume</span><span class="JsGRdQ"> und </span><span class="JsGRdQ">hohe Mensapreise</span><span class="JsGRdQ"> aus, wie auch durch den </span><span class="JsGRdQ">großen Lehrermangel</span><span class="JsGRdQ"> und die </span><span class="JsGRdQ">zu</span> <span class="JsGRdQ">vollen Klassen. </span><span class="JsGRdQ">Nur gemeinsam können wir unsere Forderungen durchsetzen!</span></p>
<h2 class="_04xlpA direction-ltr align-start para-style-body"><span class="JsGRdQ">Was ist dafür zu tun?</span></h2>
<p>Werde in deiner Schülervertretung aktiv: <span class="JsGRdQ">Nutze die bisherigen Strukturen an deiner Schule, um Dich für Deine Forderungen als SchülerIn einzusetzen!</span></p>
<p>Werde in der SDAJ aktiv: <span class="JsGRdQ">In der SDAJ lernst du, wie du genau in der SV aktiv werden kannst, wie du mit anderen engagierten und aktiven SchülerInnen in Kontakt kommen kannst und abschließend, wie du deine Forderungen an deiner Schule und auch mit anderen Schulen verbinden kannst. Wir kämpfen gemeinsam an deiner Seite!</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kleine Klassen wären klasse</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/10/20/kleine-klassen-waeren-klasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 12:21:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[SchülerInnenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. Oktober demonstrierten mehr als 3.000 Berliner LehrerInnen für einen Tarifvertrag, Gesundheitsschutz und kleinere Klassen. Bereits im Juni letzten Jahres forderte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Berliner Senat zu Tarifverhandlungen auf. Der Berliner Senat erklärte jedoch, dass diese Reformen wegen des Lehrermangels „unangebracht“ wären und nutzt gerne den aktuellen Lehrermangel aus, um [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/10/20/kleine-klassen-waeren-klasse/">Kleine Klassen wären klasse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 12. Oktober demonstrierten mehr als 3.000 Berliner LehrerInnen für einen Tarifvertrag, Gesundheitsschutz und kleinere Klassen.</p>
<p>Bereits im Juni letzten Jahres forderte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Berliner Senat zu Tarifverhandlungen auf.</p>
<p>Der Berliner Senat erklärte jedoch, dass diese Reformen wegen des Lehrermangels „unangebracht“ wären und nutzt gerne den aktuellen Lehrermangel aus, um sich nicht um die dringend notwendigen Reformen zu kümmern. Da jedoch der Lehrermangel Folge dieser Politik ist, ist diese Logik nicht nur dumm, sondern auch brandgefährlich. Diese Politik geht nicht nur auf unsere Kosten, sondern auch auf die aller Menschen in diesem Land.</p>
<p>Seit Jahren werden Bildungseinrichtungen kaputt gespart, was zur Verschärfung des Lehrnotstands führt. Viele LehrerInnen müssen deutlich länger arbeiten, als in ihrem Arbeitsvertrag steht. Denn durch die großen Klassen fällt auch deutlich mehr Arbeit an. Davon ganz zu schweigen, dass jeder Schüler und jede Schülerin ohnehin eine eigene Persönlichkeit hat und deshalb auch verschiedene Lehrmethoden benötigt. Durch die großen Klassen ist sowieso nur Frontal-Unterricht möglich.</p>
<p>Statt endlich mal Geld in die Bildung zu investieren, wird weiter gespart. Seit Anfang dieses Jahres bekommen Schulen nur noch max. 3.000€ pro Jahr als „Verfügungsfonds“. Früher waren es je nach Schulgröße bis zu 28.000€.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dass die Schulen keine Lobby haben, die für sie einspringt und Politikern Geschenke macht, können wir daran deutlich sehen. Zeit, dass wir, Schüler wie LehrerInnen, für unser Recht streiken.</p>
<p>Wenn man als LehrerIn ein gutes Gewissen haben möchte und auf die einzelnen SchülerInnen konkret eingehen will, heißt dies noch mehr Arbeit und psychischen Stress sowieso.</p>
<p>Deshalb fordert die GEW unter anderem eine Klassengröße von max. 19 SchülerInnen, da dies einen Großteil der Arbeit erleichtern würde.</p>
<p>Diese Forderungen sind natürlich nicht nur für LehrerInnen wichtig. Wir als Jugend stehen klar an der Seite der LehrerInnen und für ein gutes Bildungssystem, in dem keiner mehr überlastet und hohem Stress ausgesetzt ist!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>SchülerInnen fordern Pandemieschutz!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/02/08/schuelerinnen-fordern-pandemieschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 13:43:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Pandemie]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter dem Hashtag #wirwerdenlaut fordern aktuell bundesweit SchülerInnen besseren Schutz in der Pandemie. Die mittlerweile über 100.000 Unterschriften zeigen, wir SchülerInnen sind nicht alleine! Seit ein paar Tagen gibt es eine immer größeren Diskussion um die Kampagne von SchülersprecherInnen. Wir finden es gut das SchülerInnen laut werden und sich für weiteren Maßnahmen in der Schule einsetzen! [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/02/08/schuelerinnen-fordern-pandemieschutz/">SchülerInnen fordern Pandemieschutz!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Hashtag <a class="text-entity-link" dir="auto">#wirwerdenlaut</a> fordern aktuell bundesweit SchülerInnen besseren Schutz in der Pandemie. Die mittlerweile über 100.000 Unterschriften zeigen, wir SchülerInnen sind nicht alleine! Seit ein paar Tagen gibt es eine immer größeren Diskussion um die Kampagne von SchülersprecherInnen. Wir finden es gut das SchülerInnen laut werden und sich für weiteren Maßnahmen in der Schule einsetzen!</p>
<p>Doch jetzt müssen wir aktiv werden, denn nur Forderungen gehen nicht weit genug. Wir dürfen uns nicht nur mit Gesprächsangeboten von FDP Bildungsministerin Stark-Watzinger zufrieden geben, sondern müssen unsere MitschülerInnen in Aktion bringen. Die letzten Jahre haben uns gezeigt das die benötigten Investitionen ins Bildungssystem nicht durch Gespräche von alleine kommen. Daher: Organsiert euch und macht Druck!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Corona-Demo auf dem Kassler Unicampus: Das &#8220;offene Studitreffen&#8220; (kurz OST) berichtet von Ereignissen, die sich neulich auf dem Campus der Kasseler Uni abgespielt haben</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/02/05/corona-demo-auf-dem-kassler-unicampus-das-offene-studitreffen-kurz-ost-berichtet-von-ereignissen-die-sich-neulich-auf-dem-campus-der-kasseler-uni-abgespielt-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2022 14:47:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 5/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION – Magazin der SDAJ]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung im Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspoli]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pandemie]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz nach dem Beginn des Wintersemesters 2021 kam es am Mittwoch, den 27. Oktober, auf dem Gelände der Universität zu einer Demonstration und Gegendemonstration zweier Gruppen. Geplant ist, das aktuelle Semester im Winter so zu gestalten, das eine Hälfte der studierenden Leute vor Ort und die andere Hälfte von zu Hause aus am Unterricht der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/02/05/corona-demo-auf-dem-kassler-unicampus-das-offene-studitreffen-kurz-ost-berichtet-von-ereignissen-die-sich-neulich-auf-dem-campus-der-kasseler-uni-abgespielt-haben/">Corona-Demo auf dem Kassler Unicampus: Das &#8220;offene Studitreffen&#8220; (kurz OST) berichtet von Ereignissen, die sich neulich auf dem Campus der Kasseler Uni abgespielt haben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><span style="color: #000000;">Kurz nach dem Beginn des Wintersemesters 2021 kam es am Mittwoch, den 27. Oktober, auf dem Gelände der Universität zu einer Demonstration und Gegendemonstration zweier Gruppen. Geplant ist, das aktuelle Semester im Winter so zu gestalten, das eine Hälfte der studierenden Leute vor Ort und die andere Hälfte von zu Hause aus am Unterricht der Universität teilnehmen kann. Die Uni nennt diesen Plan hybrid, also das Zusammenwirken von zwei Herangehensweisen (Unterricht von zuhause und aufm Campus), zusammen kombiniert. Der Grund für diese Aufteilung ist, wer hätte es gedacht, die Corona-Situation. Um Übertragungen des Virus zu vermeiden, wird auf Unterricht mit vielen Leuten in vollen Räumen verzichtet. Stattdessen verteilen sich die Leute und nehmen entweder von daheim oder vor Ort am Campus teil. Der Gedanke ist, dass Studis, die sich entscheiden, an ihrem Uniunterricht vor Ort auf dem Campus teilzunehmen, dafür entweder geimpft, genesen oder getestet sein müssen.</span></p>
<p align="justify"><span style="color: #000000;"> Die Uni hat also, wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen, die sogenannten 3G-Regeln in die Gestaltung der Lehre übernommen. Das passt manchen Studis so gar nicht. Aus diesem Frust gegenüber den 3G-Regeln auf dem Unigelände entwickelte sich die Initiative mit dem Namen </span><span style="color: #000000;">„Studenten stehen auf“. Da die Corona-Schnelltests zu diesem Zeitpunkt noch Geld kosteten, war das für einige Studenten ein großes finanzielles Problem. Die Initiative hat daher zur Demo auf dem Campus aufgerufen und fordert die Abschaffung der 3G-Regel. Man sei für freiwillige Tests. </span><span style="color: #000000;">In den Semestern davor war es sogar so, dass der gesamte Uniunterricht von zuhause stattgefunden hat. Das führte bei vielen StudentInnen zu Frust, isolationsbedingten Angstzuständen und deutlich weniger Motivation fürs Studium. Zu dieser Situation kommt jetzt noch die Situation mit den 3G-Regeln dazu, was für noch mehr schlechte Stimmung und Spaltung zwischen Studis führt, da viele Leute verschiedene Meinungen und Einstellungen gegenüber der Einführung dieser Regel haben. Allgemein haben wir von vielen gehört, dass sie sich mit der Situation von der Politik nicht ernst genommen fühlen und dass diese für uns Studis fast nichts unternimmt, um die Situation zu verbessern. </span></p>
<p align="justify"><span style="color: #000000;">Das Wintersemester 2021 ist jetzt schon das vierte Semester, bei dem uns Corona einen dicken Strich durch die Rechnung macht. Dabei bekommen wir Studis häufig bei der Planung der Politik wenig Beachtung. Aber das ist ja nichts neues! Schon seit längerem wird durch die Bologna Reform der Leistungsdruck auf uns Studis immer weiter erhöht, während gleichzeitig die Qualität der Lehre auf der anderen Seite nicht mithalten kann. Seit Corona sind all die Dinge, die eh schon schlecht laufen, noch verstärkt worden. Und dass wir Studis die letzten eineinhalb Jahre isoliert zuhause vor unseren Computern verbracht haben, macht unsere Lernsituation auch nicht besser. Tatsächlich gibt es viele Studis, die durch isoliertes Lernen und Stress Ängste und Depressionen entwickelt haben. Wir fordern für geimpfte und genesene die kostenlose Bereitstellung von Antigenschnelltests auf dem Campusgelände. Das bietet allen mehr Sicherheit, ist nicht sehr aufwändig und kostet nicht viel. Das wurde sogar letztens von der Uni umgesetzt, was wir sehr begrüßen! Die aktuelle Politik der Regierung führt zu einer Spaltung der Studierendenschaft und führt zu Verblendungen, als seien die Probleme durch Masken oder Coronatests ausgelöst worden. Das schadet im Endeffekt allen Studierenden. </span><span style="color: #000000;">Ohne gelebte Solidarität zwischen den Studierenden können wir keine Verbesserung der Studienbedingungen für alle erzielen. Wir sollten nicht die durch die Corona-Situation entstandenen Gräben vertiefen, sondern gemeinsam an der Verbesserung der Studienbedingungen arbeiten. Einer geteilten und zerstrittenen Studierendenschaft kann durch weitere Reformen im Namen der Mittelkürzung, ähnlich der Bolognareform, weitere Aspekte des Studiums genommen werden. Eine gut organisierte und solidarisch strukturierte Studierendenschaft ist jedoch in der Lage, ungewollten Reformen entgegenzutreten und ihnen mit konstruktiven Forderungen zu begegnen.</span></p>
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		<title>Frankreich: Corona-Chaos an den Schulen – Streik als Antwort</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/01/21/frankreich-corona-chaos-an-den-schulen-streik-als-antwort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 14:10:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung im Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[CGT]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Pandemie]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Explodierende Corona-Fallzahlen, chaotisches Krisenmanagement, steigender Leistungs- und Arbeitsdruck und ein „nie dagewesenes Ausmaß an Erschöpfung“ – die französischen LehrerInnen sowie ihre Schützlinge haben allen Grund ihre Wut auf das kapitalistische Bildungssystem auf die Straßen zu tragen. Dem vereinten Ruf von 11 Gewerkschaften folgen seit dem Ende der Winterferien Zehntausende überlastete und streikbereite KollegInnen in einen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/01/21/frankreich-corona-chaos-an-den-schulen-streik-als-antwort/">Frankreich: Corona-Chaos an den Schulen – Streik als Antwort</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Explodierende Corona-Fallzahlen, chaotisches Krisenmanagement, steigender Leistungs- und Arbeitsdruck und ein „nie dagewesenes Ausmaß an Erschöpfung“ – die französischen LehrerInnen sowie ihre Schützlinge haben allen Grund ihre Wut auf das kapitalistische Bildungssystem auf die Straßen zu tragen. Dem vereinten Ruf von 11 Gewerkschaften folgen seit dem Ende der Winterferien Zehntausende überlastete und streikbereite KollegInnen in einen landesweiten Ausstand. Der Streik wurde zudem – historisch und gewinnbringend – vom Elternvertreterverband FCPE sowie durch die Schülervereinigungen unterstützt. In Frankreich wütet Omikron: bei einer 7-Tage-Inzidenz von 3000 ist die Bildungslandschaft zum Hotspot verkommen – in einer Woche wurden 50.000 SchülerInnen positiv getestet, 6000 Erzieherinnen und Erzieher mussten ihre Arbeit niederlegen und 10.000 Schulklassen sind geschlossen. Wie die Pariser Tagespresse im Angesicht einer 80.000 Personen zählenden Großdemonstration schrieb, seien die im Bildungssektor arbeitenden Menschen durch ein „zur Hölle gemachtes“ Bildungssystem auf die Straße getrieben worden.</p>
<p>Zwar regierten die politischen Statthalter per Parlamentsbeschluss mit etwaigen Verschärfungen der Maßnahmen wie dem vieldiskutierten Beschluss zu einer Impfpflicht oder der Verschärfung der Maskentragepflicht in den Schulen – jedoch kritisieren die Gewerkschaften die getroffenen Maßnahmen als „ungenügend“, bemängelten fehlende Instrumente zum pandemiesicheren Schulbetrieb und skandalisierten, die teilweise täglich wechselnden, verwirrenden Anweisungen. Am 10. April ist die Republik Frankreich an die Wahlurnen gerufen, finale Phase &#8211; die Gewerkschaften und die Beschäftigten tun gut daran insbesondere in dieser Zeit den Druck zu erhöhen – die Streikzahlen drücken den Willen zum Widerstand gegen die herrschende Politik deutlich aus. Demnach streikten zwischen 62 Prozent (Gymnasium) und 75 Prozent (Grundschule) der Beschäftigten. Von den 48.950 Bildungseinrichtungen des Landes hatte jede zweite geschlossen bleiben müssen!</p>
<p>Die „linke“ Sozialdemokratie unter Jean-Luc Melenchon oder die Kommunistische Partei von Frankreich (PCF) unterstützten den Streik solidarisch. „Dieser Streik richtet sich nicht gegen das Virus, sondern gegen eine Form der Verachtung für die Pädagogen“, gab ein Gewerkschafter der CFDT zu Protokoll. Die Parallelen zum gewollten, staatlich-kapitalistischen Versagen im Bildungsbereich in Deutschland sind frappierend – die französische Arbeiterklasse hat ihre Antwort gefunden!</p>
<p>Solidarität mit den Streikenden in Frankreich!</p>
<p>Hoch die internationale Solidarität!</p>
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		<title>Sexismus in der Schule</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/01/10/sexismus-in-der-schule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2022 14:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 5/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION – Magazin der SDAJ]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagssexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben mit Freya aus Kassel zu Sexismus in der Schule gesprochen und wie dagegen Widerstand geleistet werden kann. Position: Wie äußert sich Sexismus in der Schule? Freya: Wir leben in einer Gesellschaft, in der klassische Frauenberufe schlechter entlohnt werden als klassische Männerberufe, Frauen auch bei gleicher Arbeit weniger verdienen und ganz überwiegend den Haushalt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/01/10/sexismus-in-der-schule/">Sexismus in der Schule</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Wir haben mit Freya aus Kassel zu Sexismus in der Schule gesprochen und wie dagegen Widerstand geleistet werden kann.</span></p>
<h2 class="western"><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Position: Wie äußert sich Sexismus in der Schule?</b></span></h2>
<p class="western"><span style="font-family: Calibri, serif;">Freya: Wir leben in einer Gesellschaft, in der klassische Frauenberufe schlechter entlohnt werden als klassische Männerberufe, Frauen auch bei gleicher Arbeit weniger verdienen und ganz überwiegend den Haushalt schmeißen, die Erziehung der Kinder und die Pflege von Angehörigen übernehmen. Davon profitieren die Konzerne, die sich Lohnkosten sparen und die die Milliarden Subventionen bekommen, die der Staat dank der Arbeit der Frauen einsparen kann. Die Realität der doppelten Ausbeutung der Frau hat eine lange Geschichte und Tradition und spiegelt sich in allen Bereichen unseres Lebens wieder. So auch in der Schule. Egal, ob in Erwartungshaltungen von Lehrern, dass die Schülerinnen besonders fleißig, höflich und ordentlich sein müssen oder in Schulbüchern, in denen klassische Rollenbilder dargestellt werden, aber nicht, dass auch Frauen sich gemeinsam mit ihren männlichen Kollegen erfolgreich für bessere Arbeitsbedingungen, mehr Kita-Plätze und für ein Recht auf Abtreibung einsetzen können. Besonders ätzend wird es, wenn sich die gesellschaftliche Abwertung der Frau als Sexobjekt in der Schule zeigt und es zu Grabschereien und entwürdigenden Anmachsprüchen durch Lehrer und Mitschüler kommt.  Die immer krassere Konkurrenz in der Schule begünstigt so ein abwertendes Verhalten. Schulen reagieren zum Beispiel so darauf, dass „nuttige“ Kleidung durch die Kleiderordnung verboten wird, weil sich die männlichen Schüler sonst nicht konzentrieren könnten. Damit wird dieses gesellschaftliche Problem individualisiert. </span></p>
<h2 class="western"><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Hast du während deiner Schulzeit auch Sexismus erlebt?</b></span></h2>
<p class="western"><span style="font-family: Calibri, serif;">Freya:Ich denke, jeder hat das</span><span style="font-family: Calibri, serif;">. Ein besonders krasses Problem hatten wir mit unseren Physiklehrer in der neunten Klasse. Er hat eigentlich in jeder Stunde irgendeinen sexistischen Spruch rausgehauen. Zum Beispiel hat er einer Schülerin unterstellt, sie hätte eine Schaltung aus Zufall richtig aufgebaut. Als die Schülerin das bestritten hat, fiel irgendwann der Satz: „Sagst du das auch, wenn dein Mann dir Haushaltsgeld gibt und du dir davon Schuhe kaufst?“. Einmal kam er in der Pause zu uns Mädchen und hat mir und einer Freundin seinen Arm um die Hüfte gelegt und uns aufgefordert uns stärker vorzubeugen (also den Hintern rauszustrecken). Dazu passte gut, dass er auf seinem Youtube-Channel sexistische Schlager gesungen hat (zum Beispiel „Willenlos“ von Westernhagen). </span></p>
<h2 class="western"><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Wie habt ihr euch dagegen gewährt und wie könnte zu dem Thema an Schulen gearbeitet werden?</b></span></h2>
<p class="western"><span style="font-family: Calibri, serif;">Freya:</span><b> </b><span style="font-family: Calibri, serif;">Irgendwann hat sich in einer Freistunde die Gelegenheit ergeben, dass wir mit den meisten Mädchen aus unserer Klasse darüber gesprochen haben. Wir haben darüber gesprochen, wie ätzend wir das Verhalten finden, dass uns das nicht nur in der Schule begegnet und dass man sich das nicht gefallen lassen darf. Wir haben vereinbart, dass wir probieren, immer etwas gegen seine Sprüche zu sagen. Direkt in der nächsten Stunde haben wir, als es um berufliche Vorstellungen ging, ihm alle nacheinander gesagt, dass wir Bauarbeiter oder ähnliches werden wollen. Diese gemeinsame Solidarität hat gut getan und Mut gemacht. Eine weiterer guter Anlass um an der Schule zu dem Thema aktiv zu werden, ist der internationale Frauenkampftag (8. März). In der Vergangenheit haben wir als SDAJ Gruppe gemeinsam mit mehreren Schülervertretungen Durchsagen und Quizwettbewerbe dafür vorbereitet. </span></p>
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		<title>Schul- und Generalstreik in Italien – Der Weg nach Vorne!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/12/29/schul-und-generalstreik-in-italien-der-weg-nach-vorne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2021 13:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Generalstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[hoch die internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Italien kam es, mitten in der vierten Welle der Pandemie sowie der Vorbereitungen der christlichen Festtage, zu einem landesweiten Generalstreik, aufgerufen durch die beiden größten Gewerkschaften des Landes – CGIL und UIL. Es streikten demnach dutzende Branchen und Tausende Beschäftigte bis zu 8 Stunden, leider hatte sich zuvor die dritte, große Gewerkschaft CISL vom [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/12/29/schul-und-generalstreik-in-italien-der-weg-nach-vorne/">Schul- und Generalstreik in Italien – Der Weg nach Vorne!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Italien kam es, mitten in der vierten Welle der Pandemie sowie der Vorbereitungen der christlichen Festtage, zu einem landesweiten Generalstreik, aufgerufen durch die beiden größten Gewerkschaften des Landes – CGIL und UIL. Es streikten demnach dutzende Branchen und Tausende Beschäftigte bis zu 8 Stunden, leider hatte sich zuvor die dritte, große Gewerkschaft CISL vom Streik distanziert und auf einen Kompromiss mit den Herrschenden behaart.</p>
<p>Die aktuelle Streikwelle folgt auf die landesweiten Aktionen vom 11. Oktober diesen Jahres, an jenem Tag streikte die arbeitende Klasse aufgerufen von 15 Basisgewerkschaften. Die Kämpfe stellen die erste Antwort auf die Entlassungen bei der italienischen Fluggesellschaft Al-Italia, auf die unhaltbaren Zustände bei Amazon und auf die unfassbare Politik von Premierminister Mario Draghi dar. Draghi, früherer EZB-Chef, sowie die gesamte italienische Politik haben in der Pandemie versagt: 135.000 Tote zählt die einstige Kolonialmacht.</p>
<p>Den neusten Unmut löste die herrschende Klasse durch die geplanten Steuerreformen aus: diese sehen Steuersenkungen bei den Reichen, Einbußen bei den Ausgaben der Schulen und der Pensionen vor. &#8222;Für uns bedeutet Steuergerechtigkeit, die niedrigsten Einkommen zu schützen&#8220;, erklärte dazu Maurizio Landini von der Gewerkschaft CGIL. Und weiter: &#8222;85 Prozent der italienischen Rentner und Arbeitnehmer verdienen weniger als 35.000 Euro pro Jahr.&#8220;</p>
<p>Im Ursprung waren die italienischen Schulen von den Streikbewegungen ausgenommen, jedoch solidarisierten sich Tausende Lernende mit den Forderungen der arbeitenden Klasse. Es wurden rund 70 Schulen besetzt und der Protest – wie in Rom oder Florenz – lautstark auf die Straße getragen. Die Schulgewerkschaft sowie die Protestierenden forderten einhellig eine Verbesserung der durch die Pandemie nochmal drastisch verschlechterten Bedingungen an den Schulen.</p>
<p>Wir schließen uns den Forderungen und der Protestwelle aus Italien an: die Arbeitenden und die SchülerInnen haben ihren Kopf erhoben – der Weg geht – wie unsere italienische Schwesterorganisation FGC formulierte &#8211; nach Vorne!</p>
<p>Hoch die internationale Solidarität!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/12/29/schul-und-generalstreik-in-italien-der-weg-nach-vorne/">Schul- und Generalstreik in Italien – Der Weg nach Vorne!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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