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	<title>Weltfestspiele Archive - SDAJ</title>
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	<description>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend</description>
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	<title>Weltfestspiele Archive - SDAJ</title>
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		<title>&#8222;Der Kampf gegen die weltweite Kriegsgefahr&#8220;</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2017/11/09/der-kampf-gegen-die-weltweite-kriegsgefahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 20:59:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Redebeitrag der SDAJ auf den 19. Weltfestspielen der Jugend und Studierenden in der Konferenz des Weltbunds der demokratischen Jugend zum Thema &#8218;Der Kampf gegen die weltweite Kriegsgefahr&#8216; Die internationale Kriegsgefahr steigt. Sie steigt nicht, weil die Politiker einen schlechten Charakter haben oder weil sie zu dumm sind, um diese Gefahr zu sehen. Die Gefahr steigt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2017/11/09/der-kampf-gegen-die-weltweite-kriegsgefahr/">&#8222;Der Kampf gegen die weltweite Kriegsgefahr&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redebeitrag der SDAJ auf den 19. Weltfestspielen der Jugend und Studierenden in der Konferenz des Weltbunds der demokratischen Jugend zum Thema &#8218;Der Kampf gegen die weltweite Kriegsgefahr&#8216;</strong></p>
<p class="western">Die internationale Kriegsgefahr steigt. Sie steigt nicht, weil die Politiker einen schlechten Charakter haben oder weil sie zu dumm sind, um diese Gefahr zu sehen. Die Gefahr steigt, weil insbesondere seit der weltweiten kapitalistischen Krise ab 2007 die Neuaufteilung der Welt unter den Großmächten in eine neue Runde geht. Die US-Imperialisten sehen ihre Vormachtstellung zurecht gefährdet. Das nötigt sie zu einer noch aggressiveren Politik als bisher.</p>
<p class="western">Die großen Staaten der EU, allen voran Deutschland, „emanzipieren“ sich währenddessen immer stärker von den USA. Doch diese Emanzipation ist keine fortschrittliche, sie ist zutiefst reaktionär. Die EU ist ein imperialistisches Konstrukt. Sie ha ihre Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet ihre Armeen aufzurüsten, sie betreibt Angriffe auf die Rechte insbesondere der Jugend: Z.B. sind die Arbeitszeitregleungen und der Arbeitsschutz durch die EU verschlechtert worden. Vor allem in Südeuropa ist die EU wesentlich verantwortlich für die massive Jugendarbeitslosigkeit.</p>
<p class="western">Die EU ist wesentlich ein Mittel des deutschen Imperialismus, der seit der Konterrevolution in der DDR große Schritte macht, wieder eine Weltmacht zu werden. Aktuell versucht sie die deutsche Bundesregierung und die Kanzlerin Merkel als Verteidigerin der Freiheit und der Menschenrechte zu inszenieren. In Wahrheit verteidigt sie nur die Profite der deutschen Banken und Konzerne. Diese haben aufgrund ihrer Exportstärke ein besonderes Interesse am freien Zugang zu Märkten und Rohstoffen. Die Exportstärke beruht dabei nicht auf einem besonders guten Management der deutschen Unternehmer, sie ist das Ergebnis einer besonders starken Ausbeutung der Arbeiterklasse und anderer abhängiger Schichten in Deutschland. Deutschland hat den größten Niedriglohnsektor Europas.</p>
<p class="western"><a name="_GoBack"></a> Ist es beim US-Imperialismus die relative ökonomische Schwäche, die sie dazu zwingt mit militärischer Gewalt ihre Pfründe zu sichern, ist es im Falle Deutschlands die relative ökonomische Stärke. Die Bundesregierung und alle großen Medien sind sich einig, dass Russland der Feind ist. Das versuchen sie den Menschen einzureden und ihnen Angst vor den „bösen Russen“ zu machen So versuchen sie die Aufrüstung der Armee und die Stationierung von NATO-Truppen an den russischen Westgrenzen zu legitimieren. Wir sagen: Die arbeitenden und lernenden Jugendlichen in Russland und Deutschland sind keine Feinde! Wir zeigen hier auf diesen Weltfestspielen, dass wir freundschaftlich miteinander verbunden sind – im Geist der Völkerfreundschaft und des Antiimperialismus. Den Weltfestspielen darf dieser Charakter nicht genommen werden.</p>
<p class="western">Nur die Kapitalisten sind Feinde, weil sie Konkurrenten sind. Deswegen sind sie Rivalen. Wir haben mit ihnen nichts gemein. Wir uns zählt nicht der Nationalismus, sondern der Internationalismus. Sie brauchen den Krieg, wir brauchen den Frieden.</p>
<p class="western">Wir rufen dazu auf in aller Welt den Kampf gegen die Imperialisten zu führen. Dabei muss die Jugend in den imperialistischen Staaten zuerst mit ihren eigenen Imperialisten anfangen. Wir haben deshalb im letzten Jahr eine Kampagne gegen Aufrüstung und Kriegspolitik der deutschen Regierung durchgeführt und weit über 100 Aktionen und Veranstaltungen zu diesem Thema durchgeführt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2017/11/09/der-kampf-gegen-die-weltweite-kriegsgefahr/">&#8222;Der Kampf gegen die weltweite Kriegsgefahr&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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		<title>Lenin unerwünscht?</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2017/10/21/lenin-unerwuenscht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2017 11:09:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltfestspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Sotchi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am letzten Programmtag der 19. Weltfestspiele in Sotschi ist es erneut zu Schikanen der Sicherheitskräfte gegenüber linken Teilnehmern gekommen. Mitglieder der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) wurden am Eingang zum Festivalgelände festgehalten, weil den Beamten an der Kontrolle das mitgeführte Transparent »zu groß« erschien. Dabei war es in den vergangenen Tagen nicht beanstandet worden, sogar bei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2017/10/21/lenin-unerwuenscht/">Lenin unerwünscht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8206" style="width: 179px" class="wp-caption alignright"><a href="/wp-content/uploads/2017/10/lenin-transpi.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8206" class="wp-image-8206 size-medium" src="/wp-content/uploads/2017/10/lenin-transpi-169x300.jpeg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2017/10/lenin-transpi-169x300.jpeg 169w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2017/10/lenin-transpi-576x1024.jpeg 576w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2017/10/lenin-transpi.jpeg 747w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></a><p id="caption-attachment-8206" class="wp-caption-text"><span class='media-license__caption'>Diskussionen um unser Transparent</span></p></div>
<p>Am letzten Programmtag der 19. Weltfestspiele in Sotschi ist es erneut zu Schikanen der Sicherheitskräfte gegenüber linken Teilnehmern gekommen. Mitglieder der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) wurden am Eingang zum Festivalgelände festgehalten, weil den Beamten an der Kontrolle das mitgeführte Transparent »zu groß« erschien. Dabei war es in den vergangenen Tagen nicht beanstandet worden, sogar bei der großen Auftaktveranstaltung am vergangenen Sonntag im Bolschoi-Eispalast hatten die SDAJler den roten Stoff problemlos zeigen können.</p>
<p>Auf dem Transparent ist ein Bild Lenins zu sehen, daneben in englischer Sprache die Aufschrift »Kapitalismus und Imperialismus existieren noch – Kämpfe für einen neuen Oktober und erhebe die Faust«. Offenbar war das dem Sicherheitspersonal schon zu viel. Erst nach langen Diskussionen sowie dem Hinweis, dass die Presse eingeschaltet worden sei, wurden die jungen Genossinnen und Genossen durchgelassen.</p>
<p>»Die Schikanen beim Einlass sind Teil der Marginalisierung des politischen Programms und des Weltbundes der Demokratischen Jugend, des WBDJ. Politische Statements und der Austausch dazu waren immer Teil der Weltfestspiele. Wir verurteilen ein solches Verhalten gegenüber uns wie auch gegenüber anderen Delegationen auf das Schärfste«, erklärte die stellvertretende SDAJ-Vorsitzende Lena Kreymann.</p>
<p>Quelle: <a href="http://weltfestspiele.de/2017/lenin-unerwuenscht/" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">Weltfestspiele.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2017/10/21/lenin-unerwuenscht/">Lenin unerwünscht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Für Antiimperialismus</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2017/10/16/fuer-antiimperialismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2017 04:57:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltfestspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Antiimperialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere stellv. Bundesvorsitzende Lena Kreymann in der Wochenzeitung Unsere Zeit über die Weltfestspiele in Russland 1990 gab es 16 NATO-Staaten, 2016 bereits 28. Heute ist die NATO mit dieser Osterweiterung bis an die Grenzen Russlands herangerückt und kreist es militärisch ein. Mit dem NATO-Gipfel 2014 wurden einige explizit gegen Russland gerichtete Maßnahmen getroffen. Einige Beispiele: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2017/10/16/fuer-antiimperialismus/">Für Antiimperialismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_615" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2010/12/20101218_DS12.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-615" class="wp-image-615 size-medium" src="/wp-content/uploads/2010/12/20101218_DS12-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2010/12/20101218_DS12-300x225.jpg 300w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2010/12/20101218_DS12.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-615" class="wp-caption-text"><span class='media-license__caption'>Bei den Weltfestspielen der Jugend und Studierenden kommen Jugendliche aus der ganzen Welt zusammen, um zu diskutieren. Hier: Weltfestspiele 2010 in Südafrika.</span></p></div>
<p><em>Unsere stellv. Bundesvorsitzende Lena Kreymann in der <a href="https://unsere-zeit.de/de/4940/positionen/6643/F%C3%BCr-Antiimperialismus.htm" target="_blank" rel="noopener">Wochenzeitung Unsere Zeit</a> über die Weltfestspiele in Russland</em></p>
<p>1990 gab es 16 NATO-Staaten, 2016 bereits 28. Heute ist die NATO mit dieser Osterweiterung bis an die Grenzen Russlands herangerückt und kreist es militärisch ein. Mit dem NATO-Gipfel 2014 wurden einige explizit gegen Russland gerichtete Maßnahmen getroffen. Einige Beispiele: Unter der Führung Deutschlands wurde eine „superschnelle“ Eingreiftruppe aufgebaut, die rasch von einem Ort an den nächsten verlegt werden kann. Die weitere Aufrüstung der NATO ist in diesem Zusammenhang zu sehen. Das zentrale Instrument der wirtschaftlichen Einkreisung sind Assoziierungsabkommen wie eben jenes, an dem sich der Konflikt in der Ukraine entzündet hat, und die EU-Osterweiterung.</p>
<p>Der Grund: Russland ist die Rolle eines vom Westen abhängigen Rohstofflieferanten zugedacht. Doch das Geschäftsmodell aus den 1990ern will die russische Elite nicht akzeptieren und zeigte in der Ukraine und Syrien, dass sie nicht länger bereit ist, jeder Eskalation der NATO einfach weiter zuzusehen. Neben der militärischen wird die rhetorische Aufrüstung in der Bundesrepublik vorangetrieben: Ein nicht genehmes Wahlergebnis irgendwo auf der Welt? Selbstverständlich sind scheinbar allmächtige russische Hacker schuld. Mit Schröder wechselt ein ehemaliger deutscher Politiker in die Führungsebene eines russischen Großkonzerns? Skandal! Als ob Ähnliches in Deutschland nicht am laufenden Band passieren würde. Putin ist das inkarnierte Böse. Der Feind steht wieder im Osten. Das soll uns eingeredet werden.</p>
<p>Wenn sich in diesem Oktober, 100 Jahre nach der siegreichen Oktoberrevolution und 70 Jahre nach dem ersten Treffen dieser Art in Prag, zehntausende Jugendliche aus aller Welt in Russland zu den 19. Weltfestspielen der Jugend und Studierenden treffen, dann ist allein schon das ein Zeichen gegen diese Kriegshetze, weil es zeigt: Wir sind keine Feinde, sondern kommen zusammen im Sinne der Völkerfreundschaft, um uns auszutauschen, voneinander zu lernen, gemeinsam zu feiern. Deswegen nehmen wir als Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend an den Weltfestspielen teil.</p>
<p>Und auch wenn die russische Regierung alles tut, um den antiimperialistischen Charakter dieses Festivals zu verschweigen und „unpolitische Spiele“ will, die man als Werbeveranstaltung für sich verkaufen kann – wir werden unsere Erfahrungen im Kampf für unsere sozialen und demokratischen Rechte, gegen imperialistische Kriege und für den Sozialismus dort einbringen und gegen jeden Vereinnahmungsversuch auftreten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2017/10/16/fuer-antiimperialismus/">Für Antiimperialismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>»Der antiimperialistische Charakter ist uns wichtig«</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2017/10/14/der-antiimperialistische-charakter-ist-uns-wichtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2017 09:31:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltfestspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Antiimperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tageszeitung JungeWelt hat Eric Young zu den Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Russland befragt. Er ist Mitglied der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) und dort aktiv in der AG Internationales. Er ist Vorsitzender des bundesweiten Vorbereitungskomitees für die Weltfestspiele. Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend organisiert die Delegation aus der Bundesrepublik nach Sotschi zu den 19. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2017/10/14/der-antiimperialistische-charakter-ist-uns-wichtig/">»Der antiimperialistische Charakter ist uns wichtig«</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8198" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2017/10/436bdd7d_600.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8198" class="size-medium wp-image-8198" src="/wp-content/uploads/2017/10/436bdd7d_600-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2017/10/436bdd7d_600-300x201.jpg 300w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2017/10/436bdd7d_600.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-8198" class="wp-caption-text"><span class='media-license__caption'>Willkommen in Sotschi: TASS Photo</span></p></div>
<p><em>Die Tageszeitung <a href="http://www.jungewelt.de" target="_blank" rel="noopener">JungeWelt</a> hat Eric Young zu den Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Russland befragt. Er ist Mitglied der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) und dort aktiv in der AG Internationales. Er ist Vorsitzender des bundesweiten Vorbereitungskomitees für die Weltfestspiele.</em></p>
<p><strong>Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend organisiert die Delegation aus der Bundesrepublik nach Sotschi zu den 19. Weltfestspielen der Jugend und Studenten. Wie viele Genossinnen und Genossen werden dort hinfahren?</strong></p>
<p>Es gibt zwei Teile der deutschen Delegation. Der eine Teil ist über das Vorbereitungskomitee angemeldet. Es waren am Anfang 30 Teilnehmer, durch die Absprachen mit der »russischen Administration« sind es jetzt nur noch 13. Das hat in den vergangenen Wochen zu Verbitterung geführt. Doch alle Teilnehmer freuen sich, nach Sotschi zu fahren.<span id="more-1225"></span></p>
<p><strong>Und die zweite Delegation?</strong></p>
<p>Diesmal hat es – ohne Absprache mit dem Weltbund der Demokratischen Jugend (WBDJ) und ohne die nationalen Vorbereitungskomitees einzubinden – ein Onlineanmeldeverfahren der »russischen Administration« gegeben, die die Hoheit über die Struktur vor Ort hat. Das ist nicht üblich. Darüber haben sich aus der Bundesrepublik ungefähr 40 Teilnehmer angemeldet, die wir weder kennen noch bestätigt haben.</p>
<p><strong>Habt ihr Befürchtungen, dass auch Rechte unter den Teilnehmern sind?</strong></p>
<p>Es gab Versuche, sich in das bundesweite Vorbereitungskomitee einzuschleusen. Dabei können wir indes nicht von Rechten sprechen, sondern eher von Menschen, die sich als Antiimperialisten bezeichnen, die aber nach unserer Analyse offen für eine Querfront mit rechten Kräften sind. Sie wurden aber ausgeschlossen und sind auch nicht auf der Liste, die uns die »russische Administration« vorgelegt hat.</p>
<p><strong>Insgesamt klingt es nach einer schwierigen Zusammenarbeit mit der russischen Seite …</strong></p>
<p>Für uns ist bisher vieles unklar geblieben, wer in Russland für die Organisation verantwortlich ist. Es gibt drei Vorbereitungsgremien: das des WBDJ, das nationale russische Vorbereitungskomitee und eine Gruppierung staatlicher oder staatsnaher Institutionen. Diese nennen wir »russische Administration«.</p>
<p><strong>Erwartet ihr eher entpolitisierte Weltfestspiele?</strong></p>
<p>Der Großteil der Teilnehmer reist wahrscheinlich nicht mit dem Anspruch an, sich unter politisch kämpfenden Jugendlichen auszutauschen. Der Charakter wird anders sein als etwa in Ecuador oder Südafrika. Wir beobachten, dass unser WBDJ-Programm marginalisiert wird. Doch das sind wir von jeder kapitalistischen Regierung gewohnt. Anderes war vom russischen Staat – trotz der finanziellen Unterstützung – nicht zu erwarten.</p>
<p>Wie weit die Weltfestspiele politisiert werden, hängt aber von uns ab und ob wir Diskussionsangebote machen können. Uns ist es wichtig, den antiimperialistischen Charakter herauszustellen. Wir werden auf alle Fälle unsere Zeitung verteilen, die wir extra für die Weltfestspiele verfasst haben. Auch werden wir in den Seminaren unsere Inhalte bewerben. Eine politische Arbeit, wie wir sie auch in der Bundesrepublik gewohnt sind.</p>
<p><strong>Die FDJ, ebenfalls Mitglied des WBDJ, hat im Vorfeld angekündigt, nicht nach Sotschi zu fahren.</strong></p>
<p>Die FDJ hat uns im Januar diesen Beschluss mitgeteilt. Wir haben dafür plädiert, ein gemeinsames Vorbereitungskomitee zu bilden, auch weil wir eine ähnliche Kritik wie sie haben: Wir befürchten, dass die Weltfestspiele umgedeutet werden. Weg von einem Treffen von aktiven, antiimperialistischen Jugendlichen hin zu einer Romantisierung von vergangenen Kämpfen. Damit versucht der russische Staat, sich als legitimer Nachfolger der Sowjetunion darzustellen, was er für uns nicht ist.</p>
<p>Auch wenn Moskau im imperialistischen Weltgefüge eine andere Rolle spielt als die USA oder die großen EU-Länder: Russland ist ein kapitalistischer Staat, kein legitimer Nachfolger der Sowjetunion und steht auch nicht in ihrer historischen Kontinuität.</p>
<p><strong>Was wird der</strong> <strong>inhaltliche Schwerpunkt der deutschen Delegation</strong> <strong>sein</strong><strong>?</strong></p>
<p>Uns geht es als deutsche Delegation darum, klar die imperialistische Politik der Bundesrepublik zu benennen, die nach der von Akteuren wie den USA oder Israel international weniger bekannt ist. Außerdem wollen wir vor Ort über die drohende Zuspitzung von Konflikten wie zwischen den als Westen wahrgenommenen NATO-Ländern und den BRICS-Staaten, allen voran Russland, herausstellen, um zu sagen: Wir stellen uns gegen eine Mobilmachung, bei der eine vermeintliche russische Bedrohung zur Aufrüstung und für Kriegsvorbereitung benutzt wird.</p>
<p><strong>Mit wem wollt ihr euch besonders austauschen?</strong></p>
<p>Wir haben Redebeiträge für ein Seminar von jungen Gewerkschaftern vorbereit6t. Wir haben unsere Ausrichtung auf Kämpfe in den Schulen, wo diese von nur wenigen Organisationen strukturiert angegangen werden. Wir denken, in diesem Feld etwas beitragen zu können. Austausch suchen wir mit Genossen aus Portugal und Griechenland, wo in den vergangenen Jahren viele Aktionen stattfanden. Uns interessiert dabei, welche Themen und Ansprachekonzepte dort funktioniert haben.</p>
<p>Erschienen in der <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/319815.der-antiimperialistische-charakter-ist-uns-wichtig.html" target="_blank" rel="noopener">Tageszeitung junge Welt</a> am 14. Oktober 2017</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2017/10/14/der-antiimperialistische-charakter-ist-uns-wichtig/">»Der antiimperialistische Charakter ist uns wichtig«</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gegen die Verfolgung von Kommunisten in Russland</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2017/08/14/gegen-die-verfolgung-von-kommunisten-in-russland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2017 10:40:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltfestspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Antikommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[RKSMB]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir, 28 kommunistische Jugendorganisationen aus der ganzen Welt, unterschreiben die folgende Resolution: Wir verurteilen die Verhaftung und Inhaftierung des Genossen Alexander Batov, einem Mitglied des Sekretariats des ZK der Kommunistischen Arbeiterpartei Russlands (RKAP) und Vertreter des Revolutionären Kommunistischen Jugendverbandes (Bolschewiki) (auch bekannt als KRSM(b)) beim Nationalen Vorbereitungskomitee Russlands für die 19. Weltfestspiele der Jugend und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2017/08/14/gegen-die-verfolgung-von-kommunisten-in-russland/">Gegen die Verfolgung von Kommunisten in Russland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir, 28 kommunistische Jugendorganisationen aus der ganzen Welt, unterschreiben die folgende Resolution:</p>
<p>Wir verurteilen die Verhaftung und Inhaftierung des Genossen Alexander Batov, einem Mitglied des Sekretariats des ZK der Kommunistischen Arbeiterpartei Russlands (RKAP) und Vertreter des Revolutionären Kommunistischen Jugendverbandes (Bolschewiki) (auch bekannt als KRSM(b)) beim Nationalen Vorbereitungskomitee Russlands für die 19. Weltfestspiele der Jugend und Studenten.</p>
<p>Genosse Batov wurde am 9. Mai, am Tag des antifaschistischen Siege der Völker verhaftet, mit dem fingierten Vorwurf des „zivilen Ungehorsams“, tatsächlich aber für die Verteilung des Flugblatts der RKAP über den wirklichen Inhalt dieses Tages, das den Versuch der heutigen russischen Autoritäten, den Inhalt dieses Jahrestages zu diffamieren, entlarvt hat. Er wurde zu sieben Tagen Gefängnis verurteilt und erhielt nach seiner Entlassung eine Reihe von Drohungen mit dem Ziel, ihn zur Einstellung seiner politischen Aktivitäten zu bewegen.</p>
<p>Diese Handlungen, Angriffe und Drohungen gegen die freie politische Betätigung der Kommunisten zeigen die Furcht der bürgerlichen Regierungen aller Staaten angesichts eines Erstarkens der Kommunisten. Für uns, die jungen Kommunisten der ganzen Welt, resultieren diese Handlungen nur in einer Stärkung unserer Standfestigkeit und dem Willen, mit größerer Bestimmtheit unseren Kampf gegen den Kapitalismus fortzusetzen, für den Sozialismus-Kommunismus.</p>
<p>Der Antikommunismus wird nicht durchkommen! Wir drücken unsere Solidarität mit der RKAP und RKSM(b) aus und verlangen, dass alle Verfolgungen sofort eingestellt werden.</p>
<p>Unterzeichnet von den folgenden kommunistischen Jugendorganisationen:</p>
<ol>
<li>Kommunistische Jugend der Algerischen Partei für Demokratie und Sozialismus</li>
<li>Kommunistische Jugend „Qemal Stafa“ von Albanien</li>
<li>Kommunistischer Jugendverband Armeniens</li>
<li>Kommunistischer Jugendverband UJC, Brasilian</li>
<li>Fortschreitende Kommunistische Jugend, JCA, Brasilien</li>
<li>Kommunistischer Jugendverband, Kanada</li>
<li>Jungsozialisten der Sozialistischen Arbeiterpartei Kroatiens</li>
<li>Kommunistischer Jugendverband KSM, Tschechische Republik</li>
<li>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend, SDAJ</li>
<li>Kommunistische Jugend Griechenlands, KNE</li>
<li>Jugend der Arbeiterpartei WPY, Irland</li>
<li>Front der Kommunistischen Jugend, Italien</li>
<li>Sozialistische Bewegung Kasachstans</li>
<li>Föderation der jungen Kommunisten, FJC, Mexiko</li>
<li>Kommunistische Jugendbewegung der Niederlande, CJB</li>
<li>Kommunistische Jugend Pakistans</li>
<li>Demokratische Studentenföderation Pakistans, DSF</li>
<li>Kommunistische Jugend Palästinas</li>
<li>Peruanische Kommunistische Jugend JCP</li>
<li>Jugend der Kommunistischen Partei Polens</li>
<li>Kommunistischer Jugendverband Jugoslawiens, Serbien</li>
<li>Kollektive der Jungen Kommunisten, CJC, Spanien</li>
<li>Kommunistische Jugend Schwedens, SKU</li>
<li>Revolutionäre Kommunistische Jugend, RKU, Schweden</li>
<li>Kommunistische Jugend der Türkei, TKG</li>
<li>Leninistischer Kommunistischer Jugendverband der Ukraine, LKSMU</li>
<li>Bund der Jungen Kommunisten der USA, LYC USA</li>
<li>Kommunistische Jugend Venezuelas, JCV</li>
</ol>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2017/08/14/gegen-die-verfolgung-von-kommunisten-in-russland/">Gegen die Verfolgung von Kommunisten in Russland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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		<title>19. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2017/03/16/19-weltfestspiele-der-jugend-und-studierenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2017 00:02:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Weltfestspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sotchi]]></category>
		<category><![CDATA[WFS17]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erklärung der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend zur Teilnahme der Deutschen Delegation an den Weltfestspielen der Jugend und Studierenden vom 14.-22.10. 2017 in Sotchi/ Russland Das erste internationale Vorbereitungstreffen (IPM) bestätigte am ersten Juniwochenende 2016 den Diskussionsprozess, dass die 19. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden in Sotchi, Russland, vom 14.-22.10.2017 stattfinden sollen. „Für Frieden, Solidarität und soziale [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Erklärung der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend zur Teilnahme der Deutschen Delegation an den Weltfestspielen der Jugend und Studierenden vom 14.-22.10. 2017 in Sotchi/ Russland</em></p>
<p>Das erste internationale Vorbereitungstreffen (IPM) bestätigte am ersten Juniwochenende 2016 den Diskussionsprozess, dass die 19. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden in Sotchi, Russland, vom 14.-22.10.2017 stattfinden sollen.</p>
<p><strong>„Für Frieden, Solidarität und soziale Gerechtigkeit, wir kämpfen gegen Imperialismus – unsere Vergangenheit ehrend bauen wir die Zukunft!“</strong></p>
<p>Unter diesem Motto werden sich zehntausende junge Menschen treffen und in Diskussionsforen, Demonstrationen, Workshops und Austauschrunden ihren Teil zur Internationalisierung der Kämpfe um eine gerechtere Welt beitragen.</p>
<p>Damit feiern die Weltfestspiele in Sotchi ihren 70. Geburtstag, den 60. Jahrestag der Weltfestspiele in Moskau und den 50. Jahrestag der Ermordung Che Guevaras, dem diese Weltfestspiele gemeinsam mit dem sahaurischen Freiheitskämpfer Mohamed Abdelaziz gewidmet werden. Auch ist es der 100. Jahrestag der Oktoberrevolution.<br />
Zig-Millionen junge Menschen haben sich auf den letzten 18 Weltfestspielen getroffen und sich zu einer Welt des Friedens ohne Ausbeutung und Unterdrückung bekannt und damit ein Gegengewicht zum Rassismus, Kulturchauvinismus und Standortnationalismus der herrschenden Klasse auf diesem Planeten gesetzt.</p>
<p>Die Weltfestspielbewegung und der Weltbund der Demokratischen Jugend waren und sind wichtiger Akteur der sozialistischen Kräfte und der Befreiungsbewegungen gegen den Imperialismus.</p>
<p>Auch wir stehen für eine Welt, in der Wirtschafts- und Sozialstrukturen nicht den Interessen von internationalen Großkonzernen und ihren Staaten unterworfen werden.</p>
<p>Wir haben uns dazu entschieden eine Delegation zu den Weltfestspielen zu entsenden. Wir haben uns dazu entschlossen, obwohl wir davon ausgehen müssen, dass dieses traditionsreiche Festival der der arbeitenden und lernenden Jugend und ihrer Bemühungen um Frieden und ein Leben ohne Ausbeutung, auch von Strukturen, insbesondere des russischen Staates,  unterstützt wird, die dem Motto und Zielen des Festivals entgegenstehen. Sie stellen die russische Regierung als Friedensmacht dar, wollen linke Jugendliche an sich binden, ihre Position gegenüber den USA stärken und sich als progressiver Bündnispartner für die &#8218;Dritte Welt&#8216; präsentieren. Wir bemerken außerdem die Versuche das Festival zu entpolitisieren – wenn linke Kräfte aus dem Vorbereitungspozess gedrängt werden, dafür aber eine Bewerbung mit MainstreammusikerInnen als interkulturelless Großevent stattfindet. Kapitalismuskritik und Imperialismusdefinitionen spiegeln sich in der öffentlichen Darstellung nicht mehr wider.</p>
<p>Doch die Weltfestspiele sind unsere Geschichte, unser Austauschforum und unser Event. Darum nehmen wir an den Weltfestspielen 2017 in Sotchi teil und werden vor Ort der Entpolitisierung entgegenwirken und einer größtmöglichen Öffentlichkeit gegenüber die Alternative darstellen: Jugendliche die sich in Opposition zum kapitalistischen System begeben.<br />
Wir sind aus folgenden Gründen überzeugt, dass wir uns die Geschichte und Definitionshoheit nicht von reaktionären oder nationalistischen Kräften wegnehmen lassen sollten:</p>
<ol>
<li>Deutschland nimmt, sowohl historisch, wie aktuell, eine Schlüsselrolle in der imperialistischen Durchsetzungspolitik ein. Die Weltfestspiele sind eine Konsequenz friedensbewegter Jugendlicher auf den vom deutschen Hitlerfaschismus initierten 2. Weltkrieg. Deshalb kommt uns als Jugend dieses Landes eine besondere Verantwortung zu. Heute sind die Profiteure von Rüstungsproduktion, und einer militärischen Erschließung von Rohstoff- und Absatzmärkten auch, und in besonderem Umfang, Teil der BRD. Wir werden diesen Umstand betonen und auch auf internationaler Bühne kommunizieren. Deshalb müssen wir in den aufkeimenden weltweiten Kämpfen um dauerhaften Frieden auf der Welt vertreten sein.</li>
</ol>
<ol start="2">
<li>Die Zuspitzung von zwischenstaatlichen Konflikten wird auf dem Rücken der Bevölkerungen ausgetragen. Ein erneutes Ost-West Feindbildschema oder antimuslimischer Rassismus werden genutzt um Kriege und militärische Interventionen und Besatzungen zu legitimieren. Die so hergestellte Konkurrenz zwischen den Völkern ist aber eigentlich eine zwischen den Herrschenden. Uns eint der Schaden, den uns die Kriege der Welt bereiten. Und wir teilen das Interesse an einem dauerhaften Frieden. Deshalb müssen die militaristischen Institutionen wie EU und NATO entlarvt und angegriffen werden. Das Austauschforum der Weltfestspiele wollen wir daher nutzen um uns zu Vereinen für gemeinsame Kämpfe mit der fortschrittlichen Jugend der Welt.</li>
</ol>
<ol start="3">
<li>In vielen Ländern Europas und eben auch in der BRD hat ein tiefgreifender Rechtsruck der Gesellschaft Einzug gehalten. Dies betrifft nicht nur eine massive Erweiterung militärischer und polizeilicher Kompetenzen, wie zB an den EU-Außengrenzen, sondern auch eine Verbreitung rassistischer und nationalistischer Ideologien und Erstarken rechter Parteien. Eine erstarkende rechte Bewegung ist eine Gefahr für alle MigrantInnen und für uns fortschrittliche Jugendliche. Wir wollen ein starkes Zeichen setzen der Einheit der Jugend der Welt gegen Rassismus, Nationalismus und Repression.</li>
</ol>
<ol start="4">
<li>Diese Weltfestspiele markieren auch wesentliche Jahrestage, die es zu würdigen gilt: Die ersten Weltfestspiele überhaupt (1947 Prag) und den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution in Russland. Aus der Geschichte zu lernen, heißt auch die Fortschritte der eigenen Bewegungen zu begreifen. So unterschiedlich wie man den Verlauf der Sowjetunion in ihren einzelnen Epochen auch bewertet, so zentral sind auch ihre Erfolge für den Gesamtfortschritt der Menschheit: Frauenwahlrecht, 8-Stundentag, Elektrifizierung und Industrialisierung Asiens und Osteuropas, Delegitimierung des Kolonialismus, Zerschlagung des europäischen Faschismus, Einführung des Rechts auf Arbeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum.</li>
</ol>
<p>Diesem Teil der Geschichte der weltweiten Massenbewegungen, getragen von der Jugend, fühlen wir uns verbunden und werden ihn in Sotchi aber auch bei uns zu Hause ins Zentrum stellen und weiterentwickeln.</p>
<p>Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern sondern zwischen oben und unten! Wir stehen ein, für eine solidarische und gerechte Gesellschaft, frei von Ausbeutung, Krise und Krieg. Kampf dem Imperialismus, in Deutschland und auf der ganzen Welt!</p>
<p>Für Informationen oder Kontakt zu der Deutschen Delegation haben möchte, oder sich zu den weltfestspielen anmelden möchte, wendet sich bitte an die e-mailadresse: &#x77;e&#x6c;t&#x66;&#101;&#x73;&#116;s&#x70;i&#x65;&#108;&#x65;&#50;&#x30;&#49;7&#x40;g&#x6d;&#120;&#x2e;&#100;&#x65;</p>
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		<title>Erklärung kommunistischer Jugendorganisationen aus Europa</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2017/03/15/erklaerung-kommunistischer-jugendorganisationen-aus-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2017 12:55:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg und Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Weltfestspiele]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[MECYO]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Oktoberrevolution]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24., 25. und 26. Februar 2017 fand in Istanbul das 13. Treffen Europäischer Kommunistischer Jugendorganisationen (MECYO) statt unter dem Titel „100 Jahre nach der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution halten wir die Fahne des Oktober hoch! Wir verstärken den Kampf der Jugend in Europa für eine neue Gesellschaft ohne imperialistische Kriege, Krisen, Flucht, Arbeitslosigkeit, Armut und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24., 25. und 26. Februar 2017 fand in Istanbul<a href="/wp-content/uploads/2017/03/mecyo.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-7235" src="/wp-content/uploads/2017/03/mecyo-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2017/03/mecyo-300x300.jpg 300w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2017/03/mecyo-150x150.jpg 150w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2017/03/mecyo-768x768.jpg 768w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2017/03/mecyo-1024x1024.jpg 1024w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2017/03/mecyo.jpg 1680w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> das 13. Treffen Europäischer Kommunistischer Jugendorganisationen (MECYO) statt unter dem Titel „100 Jahre nach der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution halten wir die Fahne des Oktober hoch! Wir verstärken den Kampf der Jugend in Europa für eine neue Gesellschaft ohne imperialistische Kriege, Krisen, Flucht, Arbeitslosigkeit, Armut und kapitalistische Ausbeutung. Der Sozialismus ist unsere Zukunft!“. Als kommunistische Jugendorganisationen, die am 13. MECYO teilnahmen, bestätigen wir die genannte Parole. Wir haben in einem solidarischen Rahmen unter GenossInnen darüber diskutiert und unsere Gedanken und Erfahrungen, die wir im Kampf gewonnen haben, ausgetauscht. Wir drücken unsere volle Solidarität mit dem Kampf der TKP und TKG <em>(Kommunistische Jugend und Kommunistische Partei der Türkei, welche das Treffen ausgerichtet haben, A.d.Ü.)</em> sowie mit der Arbeiterklasse und Jugend der Türkei aus.</p>
<p>Das 13. MECYO fand in Istanbul zu einem Zeitpunkt statt, wo die Entwicklungen ein weiteres Mal den reaktionären und historisch überholten Charakter des kapitalistischen Systems unter Beweis stellen. Es zeigt sich ein weiteres Mal, dass die Jugend keine andere Wahl hat, als sich dem organisierten Kampf für eine klassenlose Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung anzuschließen.</p>
<p>Die jungen Generationen treffen auf ernsthafte Probleme. Miserable Löhne werden ihnen aufgezwungen, während das Streikrecht kriminalisiert wird. Bildung und Gesundheitsversorgung werden privatisiert, aus einem Recht wird ein Privileg gemacht. Ebenso sind der Zugang zu Sport, Kultur und dem Recht auf Wohnung nicht garantiert. Der Kapitalismus hat der Menschheit heute nichts als Krise, Krieg, Faschismus und die Flüchtlingskrise zu bieten. Unter diesen Bedingungen, obwohl die Jugend die großen Kampf des 20. Jahrhunderts nicht erlebt hat, brennen wir darauf, die Verantwortung der Kommunisten für die Kämpfe der Jugend und der Arbeiterklasse der Welt, die noch wichtiger geworden sind, mitzutragen. Wir widmen unsere gemeinsamen Anstrengungen dem Kampf der Jugend für die Erfüllung der zeitgemäßen Bedürfnisse der jungen Arbeiter an den Arbeitsplätzen, der Studierenden in den Universitäten und weiterführenden Schulen, den jugendlichen Arbeitslosen. Bei jedem Schritt den wir machen, geben unsere kommunistischen Ideen uns Motivation und Ausdauer. Die Kommunisten haben eine führende Rolle bei der Vorbereitung des organisierten ideologischen und politischen Kampfes der Jugend inne, der unter schwierigen Bedingungen stattfindet, die von der kapitalistischen Krise der letzten Jahre hervorgebracht wurden. Wir müssen zeigen, dass der Sozialismus die einzige reale Alternative für die Völker und die Jugend ist.</p>
<p>Da sich aufgrund der Entwicklungen in den USA und der EU die Widersprüche in der Wirtschaft und Politik verschärfen, wird es immer offensichtlicher, dass die Behauptung über das Ende der Folgen der Krise von 2008 eine große Lüge ist. Während die Arbeitslosigkeit steigt, werden als Lösung nichts als volksfeindliche Sparmaßnahmen vorgeschlagen, sowie ein flexiblerer Arbeitsmarkt und die Vernichtung der erkämpften Rechte der Arbeiterklasse. Die Millionen Flüchtlinge und Immigranten, die dem Kapitalismus mit ihrer billigen Arbeitskraft neuen Atem einhauchen sollen, werden auch als Rechtfertigung der hohen Arbeitslosigkeit genutzt, was den Faschisten fruchtbaren politischen Boden bietet. Imperialistische Kriege, Interventionen der NATO und EU sowie Armut setzen sich brutal fort, so als wären sie nicht die eigentlichen Gründe der Flüchtlingskrise.</p>
<p>Die Krise des Kapitalismus verschärft den Antagonismus um die Vorherrschaft auf dem Weltmarkt zwischen den imperialistischen Zentren und den neuen globalen und regionalen Mächten. Während die Volkswirtschaften der EU und USA niedrigere Wachstumsraten haben, erleben Länder wie China, Russland und Indien eine Periode beschleunigter Entwicklung kapitalistischer Produktionsverhältnisse. Dies löst finanzielle, politische und militärische Aggression aus und stellt die Hegemonie der USA, NATO und EU infrage.</p>
<p>Der US-Imperialismus wird aggressiver in dem Maße, wie seine Hegemonie stark geschwächt ist, und provoziert Kriege, wie man anhand der Fälle Ukraine und Syrien sehen kann. Trotz blutiger Pläne und enormer militärischer Budgets in Bezug auf diese Regionen, geben die Völker nicht auf, sondern stellen sich den imperialistischen Plänen entgegen. Es gibt keinen Zweifel daran, dass der Imperialismus hauptverantwortlich für das Massaker an Tausenden jungen Menschen ist.</p>
<p>Die Widersprüche im kapitalistischen System vertiefen sich, was die Möglichkeit eines allgemeinen imperialistischen Krieges erhöht. Im Zentrum eines solchen möglichen Krieges wären aber nicht die Interessen des Volkes, sondern vielmehr ein Konflikt um die Aufteilung der Region unter die Großmächte. Die Jugend sollte in Konflikten innerhalb des kapitalistischen Systems nicht Partei ergreifen. Verantwortlich für die Krise ist die kapitalistische Barbarei selbst, mit all ihren Akteuren. Die Position der Jugend sollte an der Seite der Arbeiterklasse sein, die gemeinsam mit der Friedensbewegung und antiimperialistischen Bewegung gegen die imperialistischen Kriege kämpft.</p>
<p>In der Türkei, wo das 13. MECYO 100 Jahre nach der Oktoberrevolution stattfindet, geben junge Menschen ihr Leben in der Invasion in Syrien, im Interesse der Bourgeoisie in der Türkei und den düsteren Plänen der Imperialisten. Europa wird nie in der Lage sein, die Gefahr eines Krieges und die Folgen der imperialistischen Aggression zu vermeiden, so lange das kapitalistische System nicht abgeschafft wird.</p>
<p><strong>Wir folgen dem Weg der Bolschewiki. 100 Jahre nach der Oktoberrevolution ist die einzige wirkliche Alternative weiterhin der Sozialismus.</strong></p>
<p>Die Kommunisten müssen die volksfeindlichen Absichten der sozialdemokratischen und opportunistischen Kräfte entlarven, die einen vorübergehenden Einfluss im Volk genießen. Eine reformistische Position, die den Kampf für den Sozialismus aufgibt, kann nicht gerechtfertigt werden. Die Kommunisten halten den Kampf für die sozialistische Macht hoch, sowohl in revolutionären wie auch in nicht-revolutionären Situationen, im Kontext der jeweils besonderen Bedingungen und Prioritäten des Kampfes.</p>
<p>Der Sozialismus ist eine historische Notwendigkeit, um die Widersprüche des Kapitalismus zu überwinden, die besonders in der Periode des Imperialismus Millionen Menschen unterdrücken und zu Opfern machen und sogar die Existenz unseres Planeten bedrohen. Vor 100 Jahren brach die bolschewistische Partei das Eis und verkündete, dass das Zeitalter der sozialistischen Revolutionen begonnen hatte. Die Große Sozialistische Oktoberrevolution inspiriert immer noch die Kämpfe für Gleichheit, Freiheit und andauernden Frieden auf der ganzen Welt und verursacht Furcht in den Herzen der Ausbeuterklassen</p>
<p>Gegründet nach der Oktoberrevolution, hat die UdSSR die Geschichte der Menschheit erleuchtet und gezeigt, dass eine neue Gesellschaft möglich ist. Der Aufbau der sozialistischen Gesellschaft hat dem Fortschritt der Gesellschaft, den Völkern und der Menschheit als Ganzes unendlich viel beigesteuert. Elektrifizierung, Industrialisierung und die Kollektivierungsbewegung, freie und hochwertige öffentliche Gesundheitsversorgung, erträgliche Arbeitsbedingungen, ein Sprung nach vorne in der Bildlung und viele andere Schritte nach vorne wurden in einer sehr kurzen Zeitspanne durch den ersten „Arbeiterstaat“ vollzogen. Gleichzeitig wurden große Schritte im Kampf gegen alle Arten von religiösem Fundamentalismus und Rassismus sowie für die Gleichheit der Frauen gemacht.</p>
<p>Unter dem großen Einfluss der Errungenschaften des Sozialismus, in einer Welt, in der auch die UdSSR existierte, hatten die Völker viele Rechte auch in den kapitalistischen Staaten erreicht, die die Kapitalisten jetzt rückgängig zu machen versuchen.</p>
<p>Heute, zu einem Zeitpunkt wo die Krise sich vertieft, beeilen sich die Bourgeoisie und ihre Parteien, antikommunistische Gesetze in ihren Parlamenten zu beschließen, die zur Einschränkung der Rechte des ganzen Volkes führen. Unter diesen Bedingungen fürchten sich die Kapitalisten vor gemeinsamen organisierten Massenkämpfen der Arbeiterbewegung und der Volkskämpfe an der Seite der kommunistischen Parteien, die ihre einzige wahre Avantgarde sind.</p>
<p>Es ist kein Zufall, dass vor allem die opportunistischen Organisationen die sowjetische Erfahrung angreifen, indem sie genau das verwerfen, was ihr realer Inhalt war, während gleichzeitig Antikommunismus und bürgerliche Propaganda gefördert werden. Ihre Rolle im bürgerlich-demokratischen System ist die Fehlorientierung der Arbeiterklasse, weg von ihrer organisierten Avantgarde und vom Kampf um ihre Interessen.</p>
<p>Mit der Behauptung, dass die EU reformierbar sei, wirkt die Position der Europäischen Linkspartei genau in diese Richtung, als Unterstützung einer imperialistischen Union, der EU, die geschaffen wurde, um offen die Interessen des europäischen Monopolkapitals zu verfolgen. Die Last der Krise wird auf die Schultern des arbeitenden Volkes und der Volksschichten abgeladen, mithilfe der Memoranda, die die EU gemeinsam mit dem IWF, der EZB und den Regierungen aufgezwungen hat.</p>
<p>Genau einen Monat später wird der 25.März den 60. Jahrestag der Römischen Verträge markieren, die nichts als volksfeindliche Maßnahmen brachten und die imperialistische Integration der europäischen Monopole zum Nutzen der Akkumulation und Konzentration des Kapitals verstärkten.</p>
<p>Sie haben absolut recht, vor dem Erbe der UdSSR Angst zu haben, weil dieses den einzigen Weg aufzeigte, die Völker weltweit zu vereinen. Die kommunistische Jugend führt den Kampf in ganz Europa. Es ist die internationale Solidarität und das internationalistische Gefühl, das Kommunisten in ganz Europa hegen, das die historischen Rechte des Proletariats auf dem ganzen Kontinent gegen das imperialistische System hochhält. Zusammenhangend mit unserem Kampf für eine Welt ohne Krieg und Ausbeutung stärken wir den Weltbund der Demokratischen Jugend (WBDJ), der in der ersten Reihe des antiimperialistischen Kampfes der Jugend bleiben muss.</p>
<p>Wir rufen die jungen Menschen, die Arbeiter von heute und morgen, auf, sich gegen das kapitalistische System zu vereinen und die Fahne der Oktoberrevolution in ihrem 100. Jahr hochzuhalten! Kein anderer Weg kann jemals eine Lösung für die Jugend bieten. Kein anderer Weg wird in der Lage sein, angesichts der harschen Spannungen unserer heutigen Welt durchzuhalten. Die einzige wahre Alternative für unsere Zukunft ist der Sozialismus!</p>
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		<item>
		<title>Tag 7: El último día</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2013/12/15/tag-7-el-ltimo-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2013 12:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltfestspiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der letzte Tag der Weltfestspiele ist gekommen. Ob am Abend vorher gefeiert wurde oder nicht, alle trafen sich, um gemeinsam zeitig zum Weltfestspielgelände zu fahren. Denn wir wollten abschließend noch einmal zusammen frühstücken und als Delegation die vergangenen Tage auswerten. Auf dem Delegationstreffen wurden zunächst einige wichtige Informationen zur Abreise und zum weiteren Verlauf des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2013/12/15/tag-7-el-ltimo-da/">Tag 7: El último día</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Tag der Weltfestspiele ist gekommen. Ob am Abend vorher gefeiert wurde oder nicht, alle trafen sich, um gemeinsam zeitig zum Weltfestspielgelände zu fahren. Denn wir wollten abschließend noch einmal zusammen frühstücken und als Delegation die vergangenen Tage auswerten.</p>
<p>Auf dem Delegationstreffen wurden zunächst einige wichtige Informationen zur Abreise und zum weiteren Verlauf des Tages gegeben, bevor sich daran eine kurze Auswertung der Weltfestspiele anschloss. Hierbei ließen u.a. die VertreterInnen der Gewerkschaft GEW inhaltliche Kritik an den Weltfestspielen anklingen. Sie haben sich vorgenommen, die Weltfestspiele im Nachgang inhaltlich auszuwerten und darüber zu beraten, ob sie sich beim nächsten Mal eine Teilnahme vorstellen können. Für uns ergibt sich daraus die Aufgabe, diese Kritik im Nachhinein noch einmal genauer mit den Kollegen zu besprechen und auszuwerten. Ein verbreiteter Kritikpunkt waren die vielfach ausgefallenen Workshops und Seminare. Hierdurch konnte das inhaltliche Programm nicht in gewünschtem Umfang genutzt werden. Positiv wurde v.a. die Organisation durch unsere Delegationsleitung herausgestellt und es wurde mehrfach ausgesprochen, dass sich die TeilnehmerInnen gut aufgehoben fühlten.</p>
<p>Anschließend an das Delegationstreffen fand dann ein Treffen aller SDAJ-Delegierten statt, das in der Auswertung noch detaillierter war und v.a. auch auf verbandsspezifische Aspekte einging. Viel Kritik wurde an der mangelnden Vorbereitung der Weltfestspiele geäußert, was vor Ort zu einigen Problemen führte. Hier sei exemplarische genannt, dass unsere Weltfestspielzeitung nicht rechtzeitig vorlag und wir sie daher nicht mit nach Ecuador nehmen und dort verteilen konnten. Auch ansonsten erwies sich unser Material als wenig geeignet, da es fast ausschließlich auf Deutsch war und damit nicht verständlich für den Großteil der Weltfestspiel-TeilnehmerInnen. Wir erörterten auch die Gründe dieser mangelnden Vorbereitung. Sie lagen v.a. in den mangelnden Kapazitäten durch unser Cuba-Solidaritätsprojekt.  Dennoch wurde auch herausgestellt, wie gut die Organisation unter den gegebenen Umständen dann doch noch funktioniert hat, dass wir in einer Reihe von Redebeiträgen unsere Positionen darlegen konnten und auch zahlreiche Bilaterale Gespräche mit anderen Jugendorganisationen führen konnten. Letztlich haben wir uns das Ziel gesetzt die Erfahrungen dieser Weltfestspiele festzuhalten und damit eine Basis in organisatorischer und politischer Hinsicht für die nächsten Weltfestspiele zu schaffen.</p>
<p>Nach unserer ausführlichen Auswertungsrunden eröffneten wir noch einmal unseren Infostand. Das Interesse bei allen Delegationen bestand am letzten Tag v.a. darin, noch einmal das eigene Material zu verteilen und z.B. die eigenen T-Shirts gegen solche anderer Delegationen zu tauschen.</p>
<p>Zu erwähnen ist auch, dass wir endlich ein bilaterales Gespräch mit dem kommunistischen Jugendverband Ecuadors führen konnten, welches uns wichtige Informationen zur Situation in Ecuador und auch zur der des Jugendverbandes lieferte.</p>
<p>Am Abend stand dann der offizielle Abschluss der Weltfestspiele auf dem Programm. Neben einigen Redebeiträgen, wurde auch die Abschlusserklärung der Weltfestspiele vorgetragen. Anschließend fand ein Konzert statt, bei dem u.a. Banda Bassotti und weitere in Ecuador sehr bekannte Bands spielten. Ein gelungener Abschluss der Weltfestspiele!</p>
<p>Natürlich wurde danach weitergefeiert, an verschiedenen Stellen in der Stadt gab es Partys, die teils bis in die frühen Morgenstunden dauerten. Von hier trennen sich nun unsere Wege: einige sind direkt abgeflogen, andere reisten erst heute (Samstag) ab, wieder andere bleiben noch länger in Ecuador. Uns allen gemeinsam sind die Eindrücke einer Woche im Zeichen des Kampfes gegen den Imperialismus, gegen Unterdrückung und Krieg. Mit neuen Erfahrungen und Ideen reisen wir zurück, um den Kampf in Deutschland weiter fortzusetzen. Bis zu den nächsten Weltfestspielen, geplant für 2017, gewidmet dem 100. Jahrestag der Oktoberrevolution.</p>
<p>La lucha continua!</p>
<p>Freundschaft siegt!</p>
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		<item>
		<title>Exkurs: Der Sturm auf den Präsidentenpalast</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2013/12/15/exkurs-der-sturm-auf-den-praesidentenpalast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2013 09:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltfestspiele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sdaj.org/?p=4904</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nicht für alle verlief der Donnerstagabend nach dem Anti-Imperialistischen Tribunal so planvoll wie in unserem Tagebucheintrag beschrieben. Kein Entspannen im Hostel, keine Party mit den GenossInnen anderer Delegationen. Nichts Geringeres als die Eroberung des Präsidentenpalasts stand auf dem Programm zweier Genossen, die von ihrem Glück erst gar nichts wussten und zu Beginn nicht ahnen sollten, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht für alle verlief der Donnerstagabend nach dem Anti-Imperialistischen Tribunal so planvoll wie in unserem Tagebucheintrag beschrieben. Kein Entspannen im Hostel, keine Party mit den GenossInnen anderer Delegationen. Nichts Geringeres als die Eroberung des Präsidentenpalasts stand auf dem Programm zweier Genossen, die von ihrem Glück erst gar nichts wussten und zu Beginn nicht ahnen sollten, was sie dort erwarten würde&#8230;</p>
<p>Aber von Beginn an: Während sich das Tribunal seinem Ende näherte und die Richter sich zur Beratung vor der Urteilsverkündung zurückzogen, kam an einigen Stellen Hektik auf. Hanoi – ein cubanischer Genosse, der im Hauptquartier des WBDJ arbeitet  und den ich vom Internationalen Vorbereitungstreffen für die Weltfestspiele in Madrid kannte – rannte eilig und in großer Anspannung durch die Reihen der Delegationen. Als er unsere Gruppe erreicht hatte, sprach er mich an und verkündete mir, befehlsartig,  kurz und knapp: „Come, come to the meeting with the president!“. Ja, warum eigentlich nicht?</p>
<p>Nun, besagtes meeting with the president war uns schon beiläufig bekannt geworden und geisterte wie viele der mehr oder weniger vertrauenswürdigen Informationen durch die Köpfe. Allerdings hieß es auch, dass dort die Delegationsleitungen teilnehmen sollten. Also kurz den schon weitersprintenden Hanoi gefragt: „Hey, our head of delegation should already be at the meeting?!“ Darauf hieß es nur: „Doesn’t matter, go! Go over there!“. Tja, die Abendplanung sah bis dahin zwar anders aus, nochmal ein kurzer Blick in den Terminkalender und entschieden: „Na gut, lässt sich irgendwie einrichten, aber das ist dann das letzte Präsidentenmeeting diese Woche“. Kurz noch Max als einzigen Vertreter der Delegationsleitung eingepackt, das war nämlich auch egal. Hauptsache flott.</p>
<p>An der beorderten Stelle angekommen wurde dann klar, dass das Meeting ganz woanders stattfinden sollte und es sich dabei auch vielmehr um ein Dinner handelte. Der an uns runterwandernde Blick verriet: darauf sind wir auch klamottenmäßig bestens vorbereitet: Treckinghose bzw. Jeans, DKP-shirt mit Loch an, dicken Rucksack auf dem Rücken und auch ansonsten ein Aussehen wie aus dem Ei gepellt. Aber wenn der Raphael (der Präsi halt) uns unbedingt da haben will, na dann muss das wohl reichen. Dann ging’s auch direkt los im Bus zum Präsidentenpalast und wir tauschten uns mit einem österreichischen Genossen, der ebenso wie wir zu dieser Ehre gekommen war, darüber aus, was denn der Grund für diese Kamikaze-Aktion sein mochte. Die sich später als zutreffend erweisende Vermutung war, dass wir als Lückenfüller die Tische voll machen sollten.</p>
<p>Auf der Fahrt quer durch Quito stieg die Spannung, was da denn wohl auf uns zukommen würde, kontinuierlich an, bis wir dann endlich mit Hilfe der Polizeieskorte am Palast ankamen und dort eiligst in Empfang genommen wurden. Scheinbar war alles auf den letzten Drücker organisiert worden, zumindest unsere Teilnahme als gutaussehende Sitzplatzwärmer. Schnell mit unserem ganzen Krams durch den „Sicherheits“-check, der zumindest das Hineinschmuggeln von 5 kg Sprengstoff nicht hätte verhindern können, dann noch ein Blitz-Führung durch den Palast und schon ging’s in den Saal, wo die Feierlichkeit ihren Lauf nehmen sollte.</p>
<p>Der doch recht große und in kolonialem Stil prunkvoll ausgestaltete Saal war gefüllt mit den DelegationsleiterInnen der verschiedensten Länder, ggf. 1-2 Personen pro Land mehr, mit einigen Regierungsmitgliedern, einer Band, fleißigen Fotografen, jeder Menge Personal, das den Laden schmeißen musste und &#8230; ja und uns halt. Wer natürlich noch auf sich warten ließ, war der Präsi, denn der darf bei solchen Anlässen der Stimmung halber ja erst als letzter einlaufen.</p>
<p>Nun, an dieser Stelle könnte eine ausführliche Beschreibung der Festivität folgen, jedoch ist derzeit noch nicht geklärt, welche Informationen hierbei ggf. zu diplomatischen Verwicklungen führen könnten. Daher sehe ich davon ab, euch genauere Details über das Drei-Gänge Menü, den leckeren Weißwein, den fast ebenso guten Rotwein oder über die kurze Einleitungsrede Raphael Correas zu berichten. Vor allem aber erzähle ich lieber nicht zu viel über den Ablauf des Abends, der als offizielles Dinner startete, bald schon mit einigen musikalischen Einlagen des Präsidenten und seiner Minister aufgeheitert wurde und schließlich in einer großen Gesangs- und Tanzveranstaltung ausufertet. Polonaise mit dem Präsidenten Ecuadors, die Story erzähl ich dann in 20 Jahren noch auf dem Festival der Jugend allen, die es hören wollen oder auch nicht.</p>
<p>Irgendwann haben wir uns dann aus dem Palast geschlichen. Wie lange der feucht-fröhliche Abend noch ging, wissen wir nicht, auch nicht, ob Correa aufgrund seiner zahlreichen Gesangseinlagen am nächsten Tag noch sprechen konnte. Auf dem Rückweg konnten wir jedoch ein kurzes Resümee ziehen: Wenn das da im Palast immer so abläuft, dann macht regieren hier wohl reichlich Spaß und wenn Correa irgendwann mal nicht mehr Präsi ist, dann steht im eine Karriere als Entertainer offen. Bei Merkel konnten wir uns das alles nicht vorstellen&#8230;</p>
<p>Übrigens: ein paar wenige Bilder dieses Abends findet ihr auf der facebook-Seite der SDAJ.</p>
<p><strong>Daniel, Quito</strong></p>
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		<title>Tag 6: Imperialismus verurteilt.</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2013/12/13/tag-6-imperialismus-verurteilt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2013 21:46:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltfestspiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bus war heute bereits eine halbe Stunde früher da und losgefahren. In unserer Straße schräg gegenüber ist jedoch auch die spanische Delegation untergebracht, so dass wir in ihrem Bus mitfahren konnten. Es war dann entsprechend kuscheliger. Auf dem Festivalgelände angekommen, fand zunächst ein Treffen mit COMAC statt (kommunistische Jugend Belgiens), an dem 6 Personen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bus war heute bereits eine halbe Stunde früher da und losgefahren. In unserer Straße schräg gegenüber ist jedoch auch die spanische Delegation untergebracht, so dass wir in ihrem Bus mitfahren konnten. Es war dann entsprechend kuscheliger. Auf dem Festivalgelände angekommen, fand zunächst ein Treffen mit COMAC statt (kommunistische Jugend Belgiens), an dem 6 Personen von uns teilgenommen haben.</p>
<p>Die Belgierinnen erzählten, wie rechte Parteien sich für eine Teilung des Landes in einen flämischen und einen wallonischen Teil stark machen. Diese Debatte führt zu einem allgemeinen Rechtsruck in Belgien. Dies wird z.B. dadurch sichtbar, dass ein neues Gesetz erlassen wurde, mit dem „unziviles Verhalten“ unter Strafe gestellt wird.  Was darunter zu verstehen ist, definiert jede Gemeinde selber. Dazu gehören beispielsweise Verschmutzungen öffentlicher Flächen, aber auch das Verteilen von Flugblättern. Außerdem wurde zum Teil das Essen vor Kirchen verfolgt. Noch extremer ist, dass Kommentare in der Öffentlichkeit oder auch in sozialen Netzwerken unter Strafe gestellt werden, wenn sie die Regierung kritisieren. Als Begründung für die Einführung dieser Strafen werden vor allem die Geldeinnahmen für die Gemeinden aufgeführt. Damit werden die Krisenkosten auf die arbeitende und lernende Jugend abgewälzt. Nachdem Belgien die Krise lange Zeit gut überstanden hat, treten seit 1 ½ Jahren die Folgen sehr deutlich zutage. Viele Firmen melden Insolvenz an oder schließen Standorte, um Teile ihrer Profite nicht einbußen zu müssen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist deswegen auf 26% und in manchen Gebieten auf bis zu 50% angestiegen. Die Situation der betroffenen Menschen wird zusätzlich noch dadurch verschlechtert, dass viele Modelle aus Deutschland übertragen werden. Dazu gehören zB 1-Euro-Jobs sowie der Zwang jedes Job-Angebot anzunehmen, da man sonst den Status als Arbeitssuchende Person verliert. Diese und weitere Maßnahmen werden auch genutzt, um die Statistiken zu schönen.</p>
<p>An dem Treffen hat auch ein Mitglied von <i>Marianne</i> teilgenommen. Das ist die Frauenorganisation innerhalb der kommunistischen Partei Belgiens. Sie hat uns von den Themen erzählt, mit denen sie sich beschäftigen und wie der Aufbau der Aktivengruppen läuft.</p>
<p>Den ganzen Tag über lief der zweite Teil des Anti-Imperialistischen Tribunals, in dem Vertreter der unterschiedlichen Länder Verbrechen imperialistischer Staaten angeklagt haben. Am Donnerstagnachmittag haben Vertreter Haitis den UN-Einsatz und Vertreter Honduras den Ablauf und die imperialistische Einmischung in die Wahlen angeklagt. Anschließend hat Venezuela die USA und deren Machenschaften gegen die bolivarianische Revolution angeprangert. Neben militärischer Einmischung durch 36 US- und NATO-Militärbasen in Südamerika und der Unterstützung militanter antirevolutionärer Gruppen wurde vor allem die Beeinflussung durch die bürgerlichen Medien an den Pranger gestellt.</p>
<p>VertreterInnen Puerto Ricos haben die faktische Kolonialherrschaft der USA angeklagt. Unter anderem hat die Tochter eines politischen Gefangenen gesprochen, der seit 32 Jahren in den USA inhaftiert ist, viele Jahre davon in Isolationshaft.</p>
<p>Der Höhepunkt war der Auftritt eines Vertreters aus Kuba. Der Vertreter der kubanischen Delegation hat den imperialistischen Terror gegen die kubanische Bevölkerung angeklagt, die sich sowohl durch terroristische Anschläge gegen die Bevölkerung und Fidel Castro persönlich als auch durch die Wirtschaftsblockade und die Inhaftierung der Cuban 5 darstellt. Zum Abschluss haben Vertreter Ecuadors die Ausbeutung ihrer Ressourcen und die massive Umweltverschmutzung durch Chevron (ehem. Texaco) durch die Erdölförderung angeklagt. 2 Millionen Hektar Natur sind dadurch bis heute kontaminiert. Dadurch sind wertvolle Grundwasservorkommen verschmutzt sowie Flora und Fauna teilweise vollständig zerstört worden.</p>
<p>Die Richter des Tribunals haben nach einer Beratungspause das Urteil gefällt und den Imperialismus und seine Verbrechen verurteilt. Es wurde jedoch auch deutlich gemacht, dass dieses Tribunal keine Gerechtigkeit schaffen kann. Dieses muss von den Menschen selbst erkämpft werden.</p>
<p>Um uns etwas zum Abendessen zu besorgen, haben wir uns auf den Weg zum Supermarkt gemacht und sind dort über die vielen verschiedenen exotischen Früchte ins Staunen geraten. Eine freundliche Ecuadorianerin hat und auf deutsch angesprochen und uns erklärt, welche Früchte zum direkten Verzehr geeignet sind.</p>
<p>Den Abend haben einige von uns ruhig im Hostel ausklingen lassen, um morgen, am Abschlusstag fit zu sein. Eine Gruppe ist aber auch der Einladung der zyprischen Delegation gefolgt und hat in deren Hostel zusammen mit Österreichern, Palestinensern, Israelis und anderen einen lustigen Abend verbracht.</p>
<p><strong>Lena, Quito.</strong></p>
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