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	<title>Sozialismus Archive - SDAJ</title>
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	<description>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend</description>
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	<title>Sozialismus Archive - SDAJ</title>
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		<title>Novemberrevolution</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 12:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marxistische Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 9. November 1918 wehten rote Fahnen über Berlin. Die revolutionäre Bewegung, die auch unter dem Eindruck der siegreichen Oktoberrevolution von den Matrosen und Arbeitern in Wilhelmshaven und Kiel Ende Oktober ausgelöst worden war und sich seitdem verbreitete,hatte die deutsche Hauptstadt erreicht. Der Generalstreik wurde ausgerufen. Bei langen Demonstrationszügen forderten die Massen Frieden, Freiheit und Brot. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Am 9. November 1918 wehten rote Fahnen über Berlin.</h2>
<p>Die revolutionäre Bewegung, die auch unter dem Eindruck der siegreichen Oktoberrevolution von den Matrosen und Arbeitern in Wilhelmshaven und Kiel Ende Oktober ausgelöst worden war und sich seitdem verbreitete,hatte die deutsche Hauptstadt erreicht. Der Generalstreik wurde ausgerufen. Bei langen Demonstrationszügen forderten die Massen Frieden, Freiheit und Brot. Noch am 9. November gab Reichskanzler Prinz Max von Baden die Abdankung des Kaisers bekannt und übergab seine Amtsgeschäfte an Friedrich Ebert, den Vorsitzenden der SPD. Am frühen Nachmittag des 9. November proklamierte der rechte Sozialdemokrat Philipp Scheidemann die „Republik Deutschland&#8220;, Karl Liebknecht die „freie sozialistische Republik Deutschland&#8220;. Schon im April und November 1917 hatten in vielen deutschen Städten Arbeiter gegen die Fortsetzung des Krieges und für ein Ende der politischen Repression gestreikt und Massendemonstrationen durchgeführt. Im Januar und Februar 1918 erschütterten die Munitionsarbeiterstreiks in vielen deutschen Städten die fragile gewordene Herrschaft des deutschen Imperialismus.</p>
<p>In Berlin hatte sich ein System ,,revolutionärer Obleute&#8220; gebildet, die vor allem in den Großbetrieben der Rüstungsindustrie verankert waren und ein neues Element in der Organisierung und Durchführung proletarischer Massenaktionen darstellten. Unterstützt wurden die Obleute von der Spartakusgruppe, die für eine sofortige Beendigung des Krieges und für einen revolutionären Sturz des imperialistischen Herrschaftssystems eintrat. Am 9. November schien die alte Ordnung hinweggefegt zu sein; Berlin und viele andere deutsche Städte schienen fest in der Hand der Revolutionäre. Aber die konterrevolutionären Kräfte hatten bereits alles unternommen, um schon bald gegen die Arbeiter und Soldaten in die Schlacht ziehen zu können. Dabei bedienten sie sich nicht zuletzt der Führung der SPD, insbesondere des Parteivorsitzenden Ebert. Am 10. November versicherte Ebert dem Chef der Obersten Heeresleitung die ,,restlose Bekämpfung der Revolution, die Wiedereinsetzung einer geordneten Regierungsgewalt, die Stützung dieser Regierungsgewalt durch die Macht einer Truppe und die baldige Einberufung einer Nationalversammlung&#8220;. „Wir haben uns&#8220;, so Ebert, „verbündet zum Kampf gegen Revolution und Bolschewismus.&#8220;</p>
<p>Das Bündnis der Obersten Heeresleitung mit der SPD-Führung hätte allein nicht ausgereicht, um die Revolution abzuwürgen. Darum wurden Ende des Jahres 1918 die Freikorps gegründet, konterrevolutionäre Einheiten aus ehemaligen ,,Frontkämpfern&#8220;, die zum Teil schon im Baltikum gegen die Bolschewiki gekämpft hatten und nun mit offenem Terror auch gegen die deutschen revolutionären Arbeiter und Soldaten vorgingen. Finanziert wurden sie von Großindustriellen und Junkern; Liebknecht und Luxemburg sind ihre bekanntesten Opfer. Flankiert wurden dieses Doppelspiel von ideologischen Großkampagnen, die etwa von der „Antibolschewistischen Liga&#8220;, dem „Alldeutschen Verband&#8220; und dem „Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund&#8220; organisiert wurden. Mit Vorträgen, Großveranstaltungen, massenhaft verbreiteten Flugblättern, Broschüren und Zeitungen wurden die Botschaften der Reaktion bis in den letzten Winkel Deutschlands getragen. Großspenden erhielten diese Organisationen unter anderem von Stinnes, der Deutschen Bank, AEG und Siemens.</p>
<p>Am Ende konnte die Revolution zum Scheitern gebracht werden – auch durch die SPD, die im Zusammenspiel mit den Vertretern der  Herrschenden alles daran setzte, den deutschen Imperialismus zu retten. Die Novemberrevolution war dennoch nicht erfolglos. Die reaktionären Kräfte mussten zumindest einige Zugeständnisse machen, die von den Arbeitern und Soldaten erkämpft worden waren: die Beendigung des Krieges, das Frauenwahlrecht, die Anerkennung der Gewerkschaften, den Achtstundentag, die Abschaffung des Dreiklassenwahlrechtes, die Schaffung von Betriebsräten. So wurde manches Unerledigtes der Revolution von 1848 realisiert, zumindest zeitweise wurden mit den Räten neue Formen proletarischer Machtausübung installiert, und es gelang, die sozialen Rechte deutlich auszuweiten. Und nicht zuletzt gehört die Gründung der KPD als neue revolutionäre, organisierte und organisierende Kraft mit der Novemberrevolution untrennbar zusammen.</p>
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		<title>Freiheit für die Brüder Konovich!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/11/15/freiheit-fuer-die-brueder-konovich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 12:31:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Genossen unserer ukrainischen Schwesterorganisation – der mittlerweile verbotenen Leninistischen Jugendunion der Ukraine &#8211; Michail Kononovich sowie Aleksander Kononovich befinden sich noch immer in politischer Beugehaft. Es wurde mehr als sichtbar, welcher Stellenwert die angeblichen und oftmalig propagierten Menschenrechte sowie deren Verteidigung im Kampf der deutschen Europäischen Union und ihrer Verbündeten im NATO-Krieg gegen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Die beiden Genossen unserer ukrainischen Schwesterorganisation – der mittlerweile verbotenen Leninistischen Jugendunion der Ukraine &#8211; Michail Kononovich sowie Aleksander Kononovich befinden sich noch immer in politischer Beugehaft. Es wurde mehr als sichtbar, welcher Stellenwert die angeblichen und oftmalig propagierten Menschenrechte sowie deren Verteidigung im Kampf der deutschen Europäischen Union und ihrer Verbündeten im NATO-Krieg gegen Russland haben &#8211; sie sind das Papier nicht wert auf dem sie notiert wurden! Während (ob zu Recht oder zu Unrecht) die deutschen Medien und die etablierte Politik mit Argusaugen die Menschrechtsbeugungen im Iran, China oder Syrien skandalisieren, gibt es nicht einen einzigen Kommentar des deutschen Imperialismus zum Schicksal unserer beiden Freunde oder dem Anderer aufrechter, Linker, KommunistInnen oder DemokratInnen in der Ukraine!</p>
<p style="font-weight: 400;">Michail Konovich, Vorsitzender unserer ukrainischen Schwesterorganisation und seinem Bruder Aleksander, ein führendes Mitglied wird „russische Spionage“ vorgeworfen. Ein dubioser Prozess, welcher allen Grundsätzen eines Rechtsstaates spottet (bspw. wurde der Prozess ohne juristischen Beistand begonnen), will die Beiden auf Jahre hinter Gitter bringen. Dieser Prozess folgt einer dunklen Kontinuität im Sinne des westlich-ukrainischen Aufmarsches gegen Russland und die Durchdringung der Ukraine zum Vorteil der Banken und Monopole, wurden zuvor nahezu alle (!) Parteien illegalisiert, die KP samt ihrer Hammer und Sichel-Symbolik getilgt, die Gewerkschaften verboten und verfolgt, antifaschistische Gedenkorte vernichtet, faschistische Mordbrenner in Staat, Polizei und Armee aufgenommen und diplomatische Chancen vertan. Das Oberhaupt des Kiewer Regimes – der Comedian  Wolodomir Selenski &#8211; bekannte sich offen in seinen Reden zum antisemitischen und faschistischen, deutschen Kollaborateur Stepan Bandera!</p>
<p style="font-weight: 400;">In jenem Zeitgeist kann die Freilassung unserer Freunde und Genossen nur durch internationale Aufmerksamkeit geschehen und allenfalls den ersten Schritt in eine antifaschistische, friedliche und sozialistische Zukunft des ukrainischen Volkes sein. Die SDAJ fordert daher erneut die sofortige Freilassung der Genossen Konovich und schließt sich der internationalen WBDJ-Kampagne zur Freilassung an!</p>
<p style="font-weight: 400;">Hoch die internationale Solidarität!</p>
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		<title>Fortschrittlichste Familienpolitik: Kubanischer Familienkodex</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/10/04/fortschrittlichste-familienpolitik-kubanischer-familienkodex/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2022 11:59:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das sozialistische Kuba und seine Bevölkerung haben sich mit einer starken Wahlbeteiligung von 74 Prozent eines der fortschrittlichsten Familiengesetze der Welt gegeben – somit ist der karibische Sozialismus auch in diesem Bereich der sozialen Rechte zum weltweiten Vorreiter avanciert. Am Sonntag, den 25. September votierten 67 Prozent der KubanerInnnen mit „Si“, damit wurde das bisherige, veraltete [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="JsGRdQ">Das sozialistische Kuba und seine Bevölkerung haben sich mit einer starken Wahlbeteiligung von 74 Prozent eines der fortschrittlichsten Familiengesetze der Welt gegeben – somit ist der karibische Sozialismus auch in diesem Bereich der sozialen Rechte zum weltweiten Vorreiter avanciert. </span><span class="JsGRdQ">Am Sonntag, den 25. September votierten 67 Prozent der KubanerInnnen mit „Si“, damit wurde das bisherige, veraltete Familiengesetze aus dem Jahr 1975 abgelöst und durch den an die aktuellen, gesellschaftlichen Entwicklungen angepassten Familienkodex („codigo de las familias“) ersetzt. Der kubanische Präsident &#8211; Miguel Diaz-Canel – twitterte daraufhin von einem „Akt der Gerechtigkeit“ gegenüber derer, die seit Jahren auf eine Reform und eine Angleichung ihrer Rechte gewartet haben. Hintergrund dessen ist, der offene Machismo, die verspätete Abschaffung der Homosexualität als Straftat oder aber die Bindung der Familienrechte an die neue Verfassung von 2019 – Probleme welche auf Kuba jahrelang angegangen und breit debattiert werden.</span></p>
<p class="_04xlpA direction-ltr align-start para-style-body"><span class="JsGRdQ">Während die westlichen Medien den Umstand, dass mit dem neuen Familienkodex die „Ehe für Alle“ sowie die Adoptionschance gleichgeschlechtlicher Paare, juristisch legalisiert wurden, stark überbetonen, geht das kubanische Familiengesetz weit darüber hinaus. Neben den genannten Liberalisierungen </span><span class="JsGRdQ">erkennt es zudem differente Familienmodelle an, stärkt die Kinder- wie Seniorenrechte, stellt häusliche Gewalt unter Strafe, verurteilt und verbietet die wirtschaftliche Ungleichbehandlung von Frauen und ihre Diskriminierung. </span><span class="JsGRdQ">Des Weiteren werden die Bestimmungen zur Adoption, zum Unterhalt, zum Sorgerecht sowie zur künstlichen Befruchtung juristisch progressiv nivelliert. </span><span class="JsGRdQ">Im deutschen Bundestag verdrehten die Ewiggestrigen von AfD und CDU das monatelang breit debattierte, demokratische Referendum auf Kuba zu einer angeblichen „Verletzung der Menschenrechte“, auf welche mit einer erneuten Verschärfung der Sanktionen reagiert werden müsse.</span></p>
<p class="_04xlpA direction-ltr align-start para-style-body"><span class="JsGRdQ">Einmal mehr zeigt sich dabei, wessen Geistes Kind und zu wessen Nutzen die herrschenden Parteien in diesem Staat arbeiten. Der progressivste Staat und seine neue Familiengesetzgebung auf dem amerikanischen Doppelkontinent lassen sich weder durch Bundestagsgeschwätz noch durch handfeste, illegale Sanktionen stoppen.</span></p>
<p class="_04xlpA direction-ltr align-start para-style-body"><span class="JsGRdQ">Unblock Cuba!</span></p>
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		<title>Cuba presente! Zur Rundreise des Genossen der UJC</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/09/11/cuba-presente-zur-rundreise-des-genossen-der-ujc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2022 18:01:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Antiimperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Cuba 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Viva Cuba Socialista]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit großem Vergnügen bot sich der SDAJ die Möglichkeit eine Rundreise – aus Anlass der Kuba Jugendkonferenz auf dem Pressefest der DKP – eines führenden Mitgliedes unserer kubanischen Schwesterorganisation UJC, Dilberto Garcia, zu organisieren. Im Rahmen seiner 14-tägigen Rundreise besuchte der junge, hochausgebildete Genosse dutzende Städte in der Bundesrepublik und konnte zu verschiedenen Anlässen und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Mit großem Vergnügen bot sich der SDAJ die Möglichkeit eine Rundreise – aus Anlass der Kuba Jugendkonferenz auf dem Pressefest der DKP – eines führenden Mitgliedes unserer kubanischen Schwesterorganisation UJC, Dilberto Garcia, zu organisieren. Im Rahmen seiner 14-tägigen Rundreise besuchte der junge, hochausgebildete Genosse dutzende Städte in der Bundesrepublik und konnte zu verschiedenen Anlässen und Veranstaltungen sprechen. Großes Highlight blieb sein mehrfacher Auftritt im Rahmen des UZ-Pressefestes. Dilberto bot einen authentischen und lebensnahen, immer aber auch kritisch-reflektierten, Einblick in die kubanischen Realitäten und den widerspruchsvollen Aufbau des karibischen Sozialismus. Betonte dabei Schwierigkeiten in der Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Rohstoffen, den qualvollen Kampf gegen die Blockade und die Anteilnahme wie Bereitschaft der kubanischen Jugend im Kampf um die Fortführung der begonnenen Revolution und dem Erben von Fidel, Raul und Che.</p>
<p style="font-weight: 400;">Es gelang sowohl im Osten der Republik wie auch in Hamburg, Göttingen, Braunschweig oder Frankfurt am Main Veranstaltungen vor vollen Rängen zu organisieren – in welchen ein lebhafter Austausch auf hohem Niveau und unter stetiger, solidarischer Betonung der Solidarität mit dem Kampf des kubanischen Volkes zum Ausdruck kam. Abseits dessen wurde dem weitgereisten Genossen die Schönheit des deutschen Landes gezeigt und Ihn touristisch begleitet.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dilberto Garcia machte deutlich welchen Stellenwert internationale Solidarität und insbesondere der Beistand aus dem imperialistischen Zentrum für die progressiven Kräfte in Lateinamerika und auf Kuba hat – die Gespräche und das Charisma des jungen Kubaner motivieren unseren Kampf für die Beendigung der Blockade des kubanischen Sozialismus zu intensivieren und erinnern uns an unsere Hauptaufgabe. Diese besteht – insbesondere zu Zeiten des Ukraine-Krieges – in der Bekämpfung des Hauptfeindes, den deutschen Monopolen und ihrem Staat.</p>
<p style="font-weight: 400;">In diesem Sinne, bedanken wir uns für die Bereitschaft des Genossen die beschwerliche und anstrengende Reise auf sich zu nehmen, freuen uns auf den kommenden Austausch und verfestigen unsere Solidarität mit dem sozialistischen Kuba.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong><em>Es lebe das sozialistische Kuba und die Freundschaft zwischen UJC und SDAJ!</em></strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong><em>Unblock Cuba! </em></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>11. September 1973 – Faschistischer Putsch in Chile</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/09/11/11-september-1973-faschistischer-putsch-in-chile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2022 17:58:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 11. September 1973 putschte das chilenische Militär, unterstützt von CIA und BND, gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende und seine Unidad Popular-Regierung, in der Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten und linke Parteien auf friedlichem Wege zum Sozialismus gehen wollten. Das Programm dieser Volksfrontregierung sah viele grund-legende demokratische, antimonopolistische Reformen vor, von denen einige in den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. September 1973 putschte das chilenische Militär, unterstützt von CIA und BND, gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende und seine Unidad Popular-Regierung, in der Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten und linke Parteien auf friedlichem Wege zum Sozialismus gehen wollten. Das Programm dieser Volksfrontregierung sah viele grund-legende demokratische, antimonopolistische Reformen vor, von denen einige in den nur vier Jahren ihres Bestehens auch errungen werden konnten: Zerschlagung der Monopole, Verstaatlichung der Schlüsselindustrien, Banken und Versicherungen, Enteignung der Großgrund-besitzer (die Rohstoffproduktion lag in den Händen des US-Kapitals, aber auch deutsche Monopole wie Hoechst verdienten gut an der Ausplünderung Chiles); Recht auf Arbeit; kostenlose Bildung und Gesundheits-versorgung; Wohnung, Trinkwasser, Strom für alle; Milch für Kinder; Arbeiterlohn für Beamte; Rente ab 60 und Rentenerhöhungen, um nur einige zu nennen. Viele tausend Menschen wurden im Zuge des<br />
Putsches der – übrigens auch durch die Bonner Regierung bewaffneten – Pinochet-Soldateska eingekerkert und ermordet. Die Reaktionen von westdeutschem Kapital, von Medien und Politik darauf machen ganz deutlich, in wessen Interesse der Putsch durchgeführt wurde. Franz Josef Strauß brachte seine Sympathie für die Putsch-isten so zum Ausdruck: „Angesichts des Chaos, das in Chile geherrscht hat, erhält das Wort Ordnung für die Chilenen plötzlich wieder einen süßen Klang.“ Und Welt und FAZ titelten: „Jetzt geht es wieder aufwärts“ und „Chile – jetzt investieren!“, während der Deutschlandfunk sein „Verständnis“ für das Vorgehen der Junta beteuerte. In der DDR dagegen führte der Putsch zu einer der größten Solidaritätskampagnen in der DDR-Geschichte. Der Kampf um die Freilassung Luis Corvaláns, Vorsitzender der KP, stand in ihrem Zentrum. Er wurde von den Putschisten in ein KZ verschleppt, bis die Bewegung ihn 1976 freikämpfte. Die blutigen Erfahrungen Chiles zeigen uns:<br />
Ein antimonopolitisches Bündnis, eine entsprechend veränderte Zusammensetzung von Regierung und Parlament genügen nicht, um grundlegende gesel-lschaftliche Umwälzungen gegen den unmvermeidlichen konterrevolutionären Widerstand des Monopolkapitals durchzusetzen und zu verteidigen – eine neue Staats-macht, die das vermag, bedeutet mehr. Sie bedeutet Kontrolle über den staatlichen<br />
Gewalt- und Verwaltungs-apparat sowie Organisationen, die den Massen wirksame Mit-bestimmung in allen Bereichen der Gesellschaft ermöglichen. Dass die neue Verfassung, die wesentliche soziale Rechte garantiert und den bisher gültigen Text auf der Pinochet-Zeit ab-gelöst hätte, kürzlich abgelehnt wurde, ist wohl auch Ergebnis der im Wesentlichen ungebrochenen Macht der Besitzenden – sie feiern sich heute wieder dafür, Chile „vom Kommunismus befreit“ zu haben.</p>
<p>Aber wir sagen jetzt erst recht: Venceremos!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gegen ihre Krise &#8211; Zusammenstehen und Kämpfen! LL-Demonstration 2022</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/01/02/gegen-ihre-krise-zusammenstehen-und-kaempfen-ll-demonstration-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2022 14:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LLL Wochenende]]></category>
		<category><![CDATA[Ampel]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[LLL]]></category>
		<category><![CDATA[LLL-Wochenende]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 100 Jahre nach der Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs bleibt die Losung Liebknechts „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“ aktuell wie eh und je. Es sind die Eigentümer deutscher Konzerne und ihre Vertreter in der Politik, die nach innen immer schärfere Gesetze zur Einschüchterung von Widerstand erlassen und die Bundeswehr in alle [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/01/02/gegen-ihre-krise-zusammenstehen-und-kaempfen-ll-demonstration-2022/">Gegen ihre Krise &#8211; Zusammenstehen und Kämpfen! LL-Demonstration 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mehr als 100 Jahre nach der Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs bleibt die Losung Liebknechts „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“ aktuell wie eh und je. Es sind die Eigentümer deutscher Konzerne und ihre Vertreter in der Politik, die nach innen immer schärfere Gesetze zur Einschüchterung von Widerstand erlassen und die Bundeswehr in alle Welt schicken, um ihre Interessen mit Waffengewalt durchzusetzen. In ihrem Interesse werden Arbeitsrechte und Sozialleistungen gestrichen, die Gesundheitsversorgung privatisiert und das Bildungssystem immer mehr auf Leistungsdruck und ökonomische Verwertbarkeit getrimmt.</em></p>
<p><strong>Kein Fortschritt mit der &#8222;Fortschrittskoalition&#8220;</strong></p>
<p>Die Last der andauernden politischen und ökonomischen Krise tragen vor allem die arbeitenden Menschen &#8211; Arbeiter, Angestellte und kleine Selbstständige. Besonders betrifft das die arbeitende und lernende Jugend. Hunderttausende Ausbildungsplätze fehlen, ein Studium in einer Großstadt lässt sich wegen explodierender Mieten kaum noch finanzieren und nach Ausbildung oder Studium droht den meisten jahrelange prekäre Beschäftigung in befristeten Verträgen. Die sogenannte „Fortschrittskoalition“ ist in Wahrheit das genaue Gegenteil: Hartz IV wird umbenannt aber nicht abgeschafft. Der Niedriglohnsektor wird weiter ausgebaut, indem z.B. die Verdienstgrenzen bei Minijobs ausgeweitet werden. Der 8-Stunden-Tag, den die Arbeiterbewegung sich über Jahrzehnte erkämpfen musste, wird mit Beteiligung der angeblichen Arbeiterpartei SPD aufgeweicht.</p>
<p>Und auch angeblich soziale Maßnahmen entpuppen sich bei genauerem Hinsehen als Tropfen auf den heißen Stein: Die Ausbildungsplatzgarantie ist bisher nicht mehr als eine hohle Phrase ohne konkrete Pläne. Bafög soll elternunabhängiger werden, damit aber weiterhin elternabhängig bleiben und nicht erhöht werden, obwohl ein Studium damit kaum zu finanzieren ist. Zwar sollen 400.000 Wohnungen gebaut werden, davon aber nur 100.000 öffentlich gefördert und ohne Deckelung für die Mietpreise. Gemessen an den laut Hans-Böckler-Stiftung knapp 2 Millionen fehlenden bezahlbaren Wohnungen in deutschen Großstädten werden die wenigsten davon profitieren. Und für die Pflege soll es zwar erneut einen kleinen Bonus geben, die Personalbemessung wird aber nicht mal angesprochen und das profitorientierte Fallpauschalensystem bleibt unangetastet. Fortschritt sieht anders aus.</p>
<p><strong>Gegen Krise und Kapitalismus</strong></p>
<p>Die vergangenen Jahrzehnte haben zur Genüge bewiesen, dass Klimakrise und soziales Elend sich im Kapitalismus niemals überwinden lassen. Die geschichtliche Erfahrung zeigt aber auch, dass Verbesserungen von uns gegen die Herrschenden durchgesetzt werden können. Möglich ist das nur, wenn wir uns gemeinsam organisieren und für bessere Lebensbedingungen kämpfen – ob in der Schule, der Uni oder im Betrieb. Die Erinnerung an Liebknecht und Luxemburg ist eng verbunden mit dem Kampf um ein anderes System, den Sozialismus. Die Angriffe der Politik und der Polizei auf die letzte Liebknecht-Luxemburg-Demonstration unter fadenscheinigen Vorwänden zeigen, dass diese Erinnerung den Herrschenden bis heute ein Dorn im Auge ist. Als fortschrittliche Jugendorganisationen rufen wir daher umso mehr dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen.</p>
<p><em>SDAJ, DIDF-Jugend, IJV, Linksjugend[`solid] Landesverbände Hessen und Berlin</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/01/02/gegen-ihre-krise-zusammenstehen-und-kaempfen-ll-demonstration-2022/">Gegen ihre Krise &#8211; Zusammenstehen und Kämpfen! LL-Demonstration 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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		<title>Frauen auf Kuba Revolutionärinnen und Kämpferinnen für den Fortschritt</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/08/31/frauen-auf-kuba-revolutionaerinnen-und-kaempferinnen-fuer-den-fortschritt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 21:48:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 3/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FMC-eine Massenorganisation von Frauen Während der Zeit der Fremdbesetzung war das Leben der Frauen von ökonomischer Abhängigkeit gezeichnet und an das häusliche Leben gebunden. Es war keinesfalls üblich, dass junge Frauen das Haus ohne Erlaubnis des Vaters verlassen konnten. Unter dem von den USA hofierten Diktator Batista tobte sich die organisierte Kriminalität aus Glücksspiel, Drogen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>FMC-eine Massenorganisation von Frauen</strong></h5>
<p>Während der Zeit der Fremdbesetzung war das Leben der Frauen von ökonomischer Abhängigkeit gezeichnet und an das häusliche Leben gebunden. Es war keinesfalls üblich, dass junge Frauen das Haus ohne Erlaubnis des Vaters verlassen konnten. Unter dem von den USA hofierten Diktator Batista tobte sich die organisierte Kriminalität aus Glücksspiel, Drogen, Geldwäsche und Prostitution auf Kuba aus, nicht umsonst wird häufig davon gesprochen, dass Kuba das „Bordell der USA“ gewesen ist. Schon in den ersten Unabhängigkeitskriegen haben sich zahlreiche Kubanerinnen organisiert und beteiligt. Nach dem Sieg der Revolution 1959 war der Kampf der Frauen noch lange nicht vorbei und sie waren mit zahlreichen Problemen konfrontiert. So haben sich zum Beispiel viele kubanische Männer gegen die Erwerbstätigkeit von Frauen ausgesprochen. 1960 wurde auf Initiative von Vilma Guillois der FMC (Vereinigung der kubanischen Frauen) aus bereits vorher existierenden Frauenorganisationen, die gegen Batista gekämpft hatten, gegründet. Die FMC ist Teil der Nationalversammlung der jungen, sozialistischen Republik und konnte so von Anfang an Einfluss auf Gesetze und politische Entscheidungen nehmen. Heute sind in der FMC fast 4 Millionen Kubanerinnen organisiert. Ihre Zielstellung ist es, die berufliche und soziale Partizipation der Frau in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sicherzustellen und Diskriminierungen zu verhindern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Häuser der Beratung für Frauen und Familien</strong></h5>
<p>Um ihre Ziele zu verwirklichen, betreibt der FMC „Casas de la Orientación a la Mujer y la Familia“ (Haus der Beratung für Frauen und Familien). Diese Einrichtungen stellen Orte der Weiterbildung, Beratung und Diskussion dar. Es geht um Frauengesundheit, Fortbildungen zu bestimmten Berufen, Hilfen zur Erziehung und Schulvorbereitung und auch politische Aktivitäten, so zum Beispiel zum Entwurf der neuen Verfassung, nach der auch Homosexuelle heiraten dürfen. Durch Kampagnen des FMC gelingt es immer wieder, Themen wie häusliche Gewalt und sexuelle Belästigung in die Öffentlichkeit zu rücken. 2016 führte Kuba eine Studie zu den Geschlechterverhältnissen durch mit dem Schwerpunkt auf Gleichberechtigung und der Lage von Homosexuellen auf Kuba. 77 Prozent der Kubaner finden, dass Homosexuelle die gleichen Rechte haben sollen wie Heterosexuelle. 1988 teilten nur 23,3 Prozent diese Aussage. Dennoch offenbarte die Studie, dass weiterhin mehr Männer Homosexualität ablehnen und häusliche Gewalt weiterhin ein großes Thema auf Kuba ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Sozialismus und die Frauenfrage</strong></h5>
<p>In Kuba stellen Frauen heute über die Hälfte der Parlamentsabgeordneten, über die Hälfte der technischen Arbeitskräfte und über 60 Prozent der Universitätsabsolventen. Diese Errungenschaften sind nicht selbstverständlich. Die sozialistische Produktionsweise auf Kuba stellt die Grundlage zur ökonomischen Gleichheit der Geschlechter dar. Von Anfang an wurde im sozialistischen Kuba die Frauen- und Geschlechterfrage politisch integriert. Wenn dort von Lohnunterschieden zwischen Mann und Frau erzählt wird, können die KubanerInnen nur lächeln. Dennoch lösen sich Geschlechterrollen nach einer sozialistischen Revolution nicht einfach in Luft auf. Hierfür benötigt es die Selbstorganisation der Betroffen, die gemeinsam mit und in der Gesellschaft agieren und Themen wie Kindererziehung, Gesundheit, Gewalt und Geschlechtergerechtigkeit aus dem privaten in die Gesellschaft verschieben und politisch thematisieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Josephine, Bochum</p>
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		<title>Trotz alledem: Eine kleine Insel bleibt standhaft</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/07/25/trotz-alledem-eine-kleine-insel-bleibt-standhaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2021 20:12:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 3/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Imperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Karibik, nur 662 Kilometer von Florida entfernt, liegt ein Land, welches seit 1959 sozialistisch ist. Direkt im Vorhof der Vereinigten Staaten lebt die Revolution. Wie kam es dazu? Von einer Kolonie zu einem sozialistischen Staat Die Geschichte der kubanischen Revolution beginnt als Plantagenkolonie der spanischen Krone, die Kuba vor allem als Zuckerrohrlieferant diente. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>In der Karibik, nur 662 Kilometer von Florida entfernt, liegt ein Land, welches seit 1959 sozialistisch ist. Direkt im Vorhof der Vereinigten Staaten lebt die Revolution. Wie kam es dazu?</h5>
<h5>Von einer Kolonie zu einem sozialistischen Staat</h5>
<p>Die Geschichte der kubanischen Revolution beginnt als Plantagenkolonie der spanischen Krone, die Kuba vor allem als Zuckerrohrlieferant diente. Durch Sklavenarbeit wurden Profite erwirtschaftet, die aber nur den Kolonisatoren zugutekamen. Der Kampf um die Unabhängigkeit gegen die Spanier führte nicht zu einer Verbesserung der Situation: die eine Macht wurde von einer anderen abgelöst: den USA. Die Politik auf Kuba wurde von der US-Politik, die vor allem daraus bestand, das Eigentum US-Unternehmer zu schützen, bestimmt.</p>
<p>Das Land wurde weiterhin für Zuckerrohr ausgebeutet, Entwicklung einer Industrie fand nicht statt. Trotz Ende der Sklaverei lebten die ArbeiterInnen Kubas in tiefster Armut. Dagegen formte sich Widerstand: Eine breite Bewegung aus Bürgerlichen und ArbeiterInnen, die für ein freies Kuba kämpften, stürzten einen US-gestützten Diktator. Dieser Sieg währt nicht lange, denn aus den Reihen des Militärs putscht Fulgencio Batista um die Interessen der US-Konzerne und Unternehmer zu wahren, die ein freies Kuba ablehnten. Dieser unterstützte auch eine Reihe von Scheinpräsidenten, bevor er offen als Diktator die Politik Kubas zugunsten von Konzernen, Unternehmen und der Mafia bestimmte.</p>
<p>Die Abhängigkeit von den USA, die Brutalität des Diktators Batista und die Armut in Kuba führte dazu, dass am 26.6.1953 die Revolution, unter Führung von Fidel Castro, mit dem Angriff auf die Moncada-Kaserne begann. Der Angriff schlug fehl, Castro musste ins Gefängnis und ins Exil, kehrte aber 1956 mit 82 Guerillas zurück, die vom Volk unterstützt wurden. Der Sieg der Revolution wurde am 1.1.1959, nach einem 3-jährigen Kampf, verkündet. Alsbald begann auch die Umstrukturierung des Landes: Der Staat des alten Regimes wurde abgeschafft, man setzte landwirtschaftliche Reformen um und die Industrie wurde vergesellschaftet. Die Oberschicht Kubas floh in die USA. Kuba nahm Kontakte zur UdSSR auf, die die Umbrüche der Ex-Kolonie tatkräftig unterstützte. Der Charakter der Revolution in Kuba veränderte sich auch: Die Revolution entwickelte sich von einer antikolonialen, zu einer sozialistischen. Die Bewegung „26.Juli“ und andere Gruppen gründeten dann schließlich, am 3.10.1965, die Kommunistische Partei Kubas, die seitdem die führende Rolle in der Entwicklung des Landes einnimmt.</p>
<h5>Trotz gelungener Revolution: Der Kampf geht weiter</h5>
<p>Diese Entwicklungen schmeckte den US-Monopolen überhaupt nicht. Mit Hilfe von Sanktionen, Terrorismus und einer Invasion versuchen die USA, westliche Imperialisten und reaktionäre Kräfte, die neue Republik zu stürzen. Weil die Revolution Kubas von der Breite der Bevölkerung getragen wird und das Leben der Bevölkerung verbessert, steht Kuba auch heute noch hinter der Kommunistischen Partei: Analphabetismus wurde ausgerottet, die medizinische Versorgung ist sichergestellt, Landreformen holten die Bauern aus dem Elend, Mitbestimmung bei der Politik des Landes wurde möglich. Dazu kommt noch Kubas Internationalismus. Immer an der Seite der Verdammten dieser Erde, halfen sie mit Soldaten die Unabhängigkeit Angolas zu erkämpfen und helfen heute auf der ganzen Welt, bspw. in Italien während der Corona-Pandemie, mit ihren Ärztebrigaden. So entstand aus einer armen Sklavenkolonie eine sozialistische Republik, die für Frieden und Fortschritt steht.</p>
<p>Daniel, Marburg</p>
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		<title>Luxemburg-Liebknecht Gedenken</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/01/06/luxemburg-liebknecht-gedenken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 21:09:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Marxistische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
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		<category><![CDATA[LLL]]></category>
		<category><![CDATA[LLL-Wochenende]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Rosa]]></category>
		<category><![CDATA[Rosa-Luxemburg-Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rosa Luxemburg &#38; Karl Liebknecht waren stets an der Seite der arbeitenden Bevölkerung und haben ihre Rechte mit Ihrem Leben verteidigt. Daher Gedenken wir traditionell jedes Jahr in Berlin am Todestag derbeiden. Ausfallen muss die jährliche Rosa-Luxemburg-Konferenz der &#8222;jungen Welt&#8220; am Samstag. Sie findet nun von 10:30 bis 20 Uhr digital statt, und wir sind [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rosa Luxemburg &amp; Karl Liebknecht waren stets an der Seite der arbeitenden Bevölkerung und haben ihre Rechte mit Ihrem Leben verteidigt. Daher Gedenken wir traditionell jedes Jahr in Berlin am Todestag derbeiden.</p>
<p>Ausfallen muss die jährliche Rosa-Luxemburg-Konferenz der &#8222;jungen Welt&#8220; am Samstag. Sie findet nun von 10:30 bis 20 Uhr digital statt, und wir sind (wie immer) um 12 Uhr mit einem Jugendpodium am Samstag dabei: jungewelt.de/rlk</p>
<p>Publikumsfragen zum Jugendpodium könnt ihr hier stellen: https://t.me/jugendpodium2021</p>
<p>Die traditionelle Demo beginnt am Sonntag, 10.01.2021 am U-Bahnhof Frankfurter Tor und Endet am Friedhof der Sozialisten in Friedrichsfelde<br />
Die Pandemie erschwert auch diese Aktivität, daher organisieren wir in entfernteren Städten alternativ-Angebote!</p>
<p>Kundgebungen am Sonntag in:</p>
<p>München, Nürnberg, Frankenberg, Marburg, Kassel, Frankfurt</p>
<p>Gedenkveranstaltungen in:<br />
Essen, Würzburg</p>
<p>Online-Diskussionen:<br />
Stuttgart</p>
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		<title>Lass mal übers Ficken reden: FKK</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2020/12/04/lass-mal-uebers-ficken-reden-fkk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 09:52:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 4/2020]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION – Magazin der SDAJ]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[FKK]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lass mal übers Ficken reden]]></category>
		<category><![CDATA[neue Position]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FKK &#8211; die Gesellschaft macht den Unterschied Warum darf man an der Ostsee nacktbaden und an der Isar nicht? Die deutschen Ostseegebiete gehörten zur ehemaligen DDR. In der DDR wurde der Freikörperkultur (FKK) ein ganz anderer Platz innerhalb der Gesellschaft zugewiesen. Nacktheit wurde hier offen ausgelebt und toleriert. In einer sozialistischen Gesellschaft geht es nämlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><b>FKK &#8211; die Gesellschaft macht den Unterschied</b></h5>
<p>Warum darf man an der Ostsee nacktbaden und an der Isar nicht? Die deutschen Ostseegebiete gehörten zur ehemaligen DDR. In der DDR wurde der Freikörperkultur (FKK) ein ganz anderer Platz innerhalb der Gesellschaft zugewiesen. Nacktheit wurde hier offen ausgelebt und toleriert. In einer sozialistischen Gesellschaft geht es nämlich nicht nur darum wie man unsere Körper am besten verwerten kann. Heutzutage wird Nacktheit vielfach kriminalisiert und verboten. Warum ist das so?</p>
<p>In der DDR gehörte das Ausleben der Freikörperkultur zur Gesellschaft dazu. Es war normal, dass sich im Sommer an vielen Stellen im ganzen Land nackt gebadet und gesonnt wurde.</p>
<p>Schon während der 1930er wurde vom Pädagogen Adolf Koch Sportschulen Akademien gegründet an denen zu Klaviermusik nackte Gymnastikeinheiten angeboten wurden für die Arbeiterklasse, Adolf Koch wusste als überzeugter Sozialdemokrat wie wichtig es für die Arbeiterklasse ist, sich zusätzlich zu den eintönigen Bewegungsabläufen innerhalb der Fabriken hier in der Gymnastikschule vielseitig zu bewegen und das eigene Körperbewusstsein zu stärken. Es entstand in den 1930er Jahren eine große Adolf-koch Nacktsportbewegung in Berlin.</p>
<p>Nach der Machtübergabe an die Faschisten wurden der Verein und seine Aktivitäten verboten. Auch heutzutage geht es der FKK- Sportbewegung darum, das Nacktsein zu entsexualisieren und ein positives Körperbild zu fördern</p>
<p>Uns KommunistInnen geht es um eine ganzheitliche Bildung von Körper und Bewusstsein. Deswegen ist die Schulung des eigenen Körperbewusstseins elementarer Bestandteil unseres zukünftigen Volksbildungsauftrags.</p>
<p>Im Kapitalismus steht die schlichte Verwertung unserer Körper im Vordergrund. Wenn wir nicht selbst darauf achten unseren Körper vielseitig zu bewegen, entwickelt er sich einseitig. Wenn Fabrikarbeiter nach ein paar Jahrzehnten eintöniger Bewegung körperliche Beschwerden haben und ihre Körper am Ende sind durch jahrzehntelange eintönige Bewegungsabläufe, interessiert das die herrschende Klasse nicht.</p>
<p>Besonders für Frauen kann eine offen und respektvoll ausgelebte FKK-Kultur dafür sorgen, dass das eigene Körperbewusstsein bestärkt und positiv beeinflusst wird. In der Werbung und in Anzeigen wird besonders Frauen ein Körperbild vermittelt, welches oftmals unrealistisch ist.</p>
<p>In Berlin gibt es unter anderem seit einigen Jahren die „Nacktbar“. Das ist eine nackte Partyreihe, in der es auch darum geht Nacktsein und alles, was damit zusammenhängt zu entsexualisieren und sich einfach wohl zu fühlen im eigenen Körper beim Nackttanzen.</p>
<p>Den eigenen Körper erfahren und ein gutes Körperbewusstsein werden durch Nacktsportangebote positiv beeinflusst. Wichtig ist der gesellschaftliche Rahmen. Im Kapitalismus ist es derzeit nur möglich FKK offen in geschützten Räumen auszuleben.</p>
<p>Ilka, Berlin</p>
<p>Die Kategorie &#8222;Lass mal übers Ficken reden!&#8220; ist fester Bestandteil der Position, dem Magazin der SDAJ.</p>
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