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	<title>Corona Archive - SDAJ</title>
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	<description>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend</description>
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	<title>Corona Archive - SDAJ</title>
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		<title>SchülerInnen fordern Pandemieschutz!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 13:43:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter dem Hashtag #wirwerdenlaut fordern aktuell bundesweit SchülerInnen besseren Schutz in der Pandemie. Die mittlerweile über 100.000 Unterschriften zeigen, wir SchülerInnen sind nicht alleine! Seit ein paar Tagen gibt es eine immer größeren Diskussion um die Kampagne von SchülersprecherInnen. Wir finden es gut das SchülerInnen laut werden und sich für weiteren Maßnahmen in der Schule einsetzen! [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/02/08/schuelerinnen-fordern-pandemieschutz/">SchülerInnen fordern Pandemieschutz!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Hashtag <a class="text-entity-link" dir="auto">#wirwerdenlaut</a> fordern aktuell bundesweit SchülerInnen besseren Schutz in der Pandemie. Die mittlerweile über 100.000 Unterschriften zeigen, wir SchülerInnen sind nicht alleine! Seit ein paar Tagen gibt es eine immer größeren Diskussion um die Kampagne von SchülersprecherInnen. Wir finden es gut das SchülerInnen laut werden und sich für weiteren Maßnahmen in der Schule einsetzen!</p>
<p>Doch jetzt müssen wir aktiv werden, denn nur Forderungen gehen nicht weit genug. Wir dürfen uns nicht nur mit Gesprächsangeboten von FDP Bildungsministerin Stark-Watzinger zufrieden geben, sondern müssen unsere MitschülerInnen in Aktion bringen. Die letzten Jahre haben uns gezeigt das die benötigten Investitionen ins Bildungssystem nicht durch Gespräche von alleine kommen. Daher: Organsiert euch und macht Druck!</p>
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		<title>Sonderbehandlung für Tönnies &#8211; Gesundheitsamt Gütersloh lockert Quarantäneregeln für Milliardenkonzern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 09:50:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erst kürzlich wurden die geltenden Quarantäne- und Isolationsmaßnahmen verändert: Ursprünglich mussten sich Infizierte für 14 Tage isolieren und am Ende ein negatives Testergebnis vorlegen – nun dauert die Isolation nur noch 10 Tage. Nach 7 Tagen ist es möglich, sich frei zu testen. Der Kreis Gütersloh hat jedoch eine besondere, nicht nach außen kommunizierte Regel: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Erst kürzlich wurden die geltenden Quarantäne- und Isolationsmaßnahmen verändert: Ursprünglich mussten sich Infizierte für 14 Tage isolieren und am Ende ein negatives Testergebnis vorlegen – nun dauert die Isolation nur noch 10 Tage. Nach 7 Tagen ist es möglich, sich frei zu testen. Der Kreis Gütersloh hat jedoch eine besondere, nicht nach außen kommunizierte Regel: Mit dem Unternehmen Tönnies wurde offenbar eine Sonderregelung vereinbart, die ausschließlich diesen Konzern betrifft. Das geht aus internen Papieren hervor, die eine uns bekannte Quelle bereitgestellt hat. Sowohl der Konzern, als auch das Gesundheitsamt bestreiten die Vorwürfe, entgegen der gesichteten Unterlagen, behaupten beide die Regelung sei das gängige „Standardverfahren“ gewesen.</p>
<p align="justify">Wird bei einem Tönnies-Mitarbeiter ein positiver PCR-Test mit einem hohen CT-Wert nachgewiesen und ist dieser geimpft/genesen sowie asymptomatisch (nach Angaben der infizierten Person, wird nicht näher kontrolliert), darf schon nach zwei Tagen erneut ein PCR-Test durchgeführt werden. Ist dieser Test dann negativ, oder positiv mit weiterhin hohem CT-Wert, darf die Isolation frühzeitig beendet werden. Diese Regelung entspricht nicht den Richtlinien des RKI. Laut Tönnies handele es sich bei diesem Vorgehen nur um restpositive Fälle, also Personen die schon einmal infiziert waren und deren Test immer noch positiv ist. Dies widerspricht jedoch den uns vorliegenden Dokumenten. Zum Vergleich: Während im Kreis GT eine Freitestung vor dem siebten Tag für die Allgemeinbevölkerung nur mit ärztlicher Konsultation/Absprache der Gesundheitsamt Mitarbeiter mit der Teamleitung möglich sind (und auch da erst ab Tag 5) ist dies bei Tönnies nicht der Fall.</p>
<p align="justify">CT-Wert steht für „cycle threshold“ (dt. „Zyklus-Schwelle) und stellt einen Richtwert für die Ansteckungsgefahr da. Dabei steht ein hoher CT-Wert für eine niedrige Ansteckungsgefahr. Da bei einer beginnenden Infektion hohe CT-Werte jedoch durchaus möglich sind und noch absinken können, nehmen Tönnies und der Kreis Gütersloh damit in Kauf, dass positive und noch ansteckende ArbeiterInnen wieder zurück in die Werkshalle kommen und so weitere Mitarbeiter anstecken. Dazu kommt: Tönnies soll vom Gesundheitsamt in den meisten Fällen mit oberster Priorität behandelt werden. Die zweiten Tests werden von einem mobilen Testteam des Kreises durchgeführt, wodurch es an Kapazitäten für die eigentlichen Aufgaben des mobilen Teams fehlt. Diese werden unter anderem eingesetzt, um Senioren zuhause zu testen.</p>
<p align="justify">Der Kreis Gütersloh trägt also dazu bei, dass der Großkonzern Tönnies seine Gewinne über Menschenleben stellen kann. Tönnies spendete in der Vergangenheit größere Summen an die CDU und ist wegen illegaler Preisabsprachen und Falschettiketierungen juristisch belangt worden. Auch im vergangenen Jahr bewies der Konzern seine Rücksichtslosigkeit: Nach einem der größten betrieblichen Corona-Ausbrüche, der durch die miesen Arbeits- und Hygienebedingungen im Unternehmen verursacht wurde, forderte Tönnies sogar den durch die Anordnung von Quarantäne ausgefallenen Gewinn vom Kreis Gütersloh zurück. [<a href="https://www.sdaj.org/2020/08/04/14112/">Tönnies hat System &#8211; SDAJ</a>, SDAJ Stellungnahme Tönnies, 2020] Nun gefährdet er erneut die Gesundheit der Beschäftigten, um den Schlachtbetrieb und so seinen Profit trotz Omikron und seinem unzureichenden Infektionsschutz aufrecht zu erhalten.</p>
<p align="justify">Die Pandemie könnte schon längst beendet sein, wäre es je um eine ernsthafte Bekämpfung und nicht um das Aufrechterhalten von Profit gegangen: Niedrigschwellige Impfangebote oder gar ein Aufheben der Impfpatente waren beispielsweise nie im Interesse der Herrschenden. Entweder zu teuer oder eben gegen die Profitorientierung der Pharmaindustrie. Dafür wurden dann eben die niedrigen Impfquoten und immer neue Virusvarianten in Kauf genommen. Die Regierung hat versagt und eben deshalb sind wir nun fast zwei Jahre später wieder und immer noch mit steigenden Zahlen konfrontiert.</p>
<p align="justify">Mit den neuen Maßnahmen beginnt das Lied von vorne: Das Soziale wird einschränkt, während Großkonzerne ungestört weiter Profite maximieren dürfen. In Büros und Fabriken werden Ansteckungen riskiert, damit die deutsche Wirtschaft gut dasteht. Dabei scheint die Politik und das Kapital mittlerweile vollkommen auf eine Durchseuchung der Bevölkerung gesetzt zu haben – Tausende Tote werden riskiert und um größere Ausfälle der Wirtschaft zu verhindern, werden eben die Quarantänemaßnahmen verkürzt.</p>
<p align="justify">Es zeigt sich deutlich wem dieser Staat gehört: Während es in ganz Deutschland immer schwerer wird, überhaupt an einen PCR-Test zu kommen, und bundesweit von einer radikalen Einschränkung der kostenlosen Tests die Rede ist, muss sich Clemens Tönnies nicht darum sorgen, dass sein Profit ausfällt oder er gar selbst für die Gefährdung seiner Mitarbeiter aufkommen muss. Der Staat verfolgt ihn nicht, sondern steht ihm mit Sonderregelungen beiseite. Seit beinahe zwei Jahren müssen wir mit den Einschränkungen der Pandemie leben und nun die zunehmende Inflation und Energiepreise verkraften, während die Politik alles daransetzt, Wirtschaftsinteressen zu schützen.</p>
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		<title>Corona Chaos an den Schulen &#8211; „Aber muss er jetzt weiter zur Schule gehen oder in Quarantäne?“</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/02/02/corona-chaos-an-den-schulen-aber-muss-er-jetzt-weiter-zur-schule-gehen-oder-in-quarantaene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 14:00:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man noch zur Schule geht, dort arbeitet oder Kinder hat, die zur Schule gehen, hat man diese Frage in letzter Zeit vermutlich öfter gehört oder selbst gestellt. Neue Regelungen bezüglich Quarantäne und Corona-Testen verwirren SchülerInnen, Eltern und Lehrpersonal. So müssen mittlerweile Kontaktpersonen von auf Covid-19 positiv getesteten SchülerInnen in den meisten Bundesländern nicht mehr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man noch zur Schule geht, dort arbeitet oder Kinder hat, die zur Schule gehen, hat man diese Frage in letzter Zeit vermutlich öfter gehört oder selbst gestellt. Neue Regelungen bezüglich Quarantäne und Corona-Testen verwirren SchülerInnen, Eltern und Lehrpersonal.</p>
<p>So müssen mittlerweile Kontaktpersonen von auf Covid-19 positiv getesteten SchülerInnen in den meisten Bundesländern nicht mehr in Quarantäne, sondern nur Schülerinnen und Schüler, die einen positiven Schnelltest haben. Getestet wird in der Regel je nach Bundesland 2-3 mal die Woche mit Schnelltests, gab es einen positiven Fall einer Schulklasse, testet sich die Klasse über 2 Wochen jeden Tag.</p>
<p>Man kann sich vorstellen, dass die aktuelle Taktik, nämlich Schüler und Schülerinnen, die Kontakt zu Corona-positiven Schüler und Schülerinnen hatten weiterhin in die Schule gehen zu lassen, die Verbreitung von Omikron krass vorantreibt. Des weiteren haben positiv-Getestete Schüler und Schülerinnen aktuell oftmals keine Chance, einen PCR-Test zu machen. Die Schulen, die bis vor kurzem lokal an der Schule PCR-Tests hatten, müssen zukünftig ausschließlich mit Schnelltests vor Ort klarkommen.</p>
<p>Das liegt daran, dass die Auswertungslabore massiv überfordert sind und es Knappheit an PCR-Tests gibt. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer und alle anderen Personen, deren Alltag in Schulen stattfindet, sind nicht in der Priorisierung bei PCR-Tests mit drin. Der Grund: sie werden nicht zur sogenannten „kritischen Infrastruktur“ gezählt.</p>
<p>LehrerInnenverbände, SchülerInnenvertretungen sowie Elterninitiativen äußern Wut und Enttäuschung. Anscheinend würde die Politik gar nichts aus Fehlern aus nun knapp zwei Jahren Pandemie dazulernen, sondern die gleichen Fehler immer und immer wieder wiederholen, so momentan oft geübte Kritik. Landesregierungen würden mit unterlassenen Maßnahmen eine Durchseuchung der meisten Schulen in Kauf nehmen.</p>
<p>Die Kritik und Wut ist berechtigt! Wären rechtzeitig Luftfilter in Schulen eingebaut, ausreichend kostenlose Masken, Schnell- sowie PCR-Tests vorhanden und hätte man mehr Personal eingestellt und damit für kleinere Klassen = mehr Abstand zwischen den Menschen in der Schule gesorgt, wie zum Beispiel die Gewerkschaft der Lehrerinnen und Lehrer „GEW“ schon lange fordert, hätte man weiterhin den durchaus sinnvollen und nötigen Präsenzunterricht weiterführen können, ohne dass die Zahlen so in die Höhe schießen, wie es aktuell der Fall ist.</p>
<p>Aber darum wurde sich nicht gekümmert. Und warum? Weil das alles Geld kosten würde. Und das wurde während der Corona- und Wirtschaftskrise so wie auch vorher schon eher in die Banken- und Unternehmensrettung gesteckt als in die Gesundheit der Mehrheit der Bevölkerung. So schlittern Lehrpersonal und Schülerschaft nun schon seit 2 Jahren vom schlecht organisierten und die Chancenungleichheit vergrößernden Home Schooling in einen Präsenzunterricht, in dem Gesundheit von Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen und Schülern gefährdet wird und, so wie jetzt eben, Chaos und Unklarheit herrschen.</p>
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		<item>
		<title>Weg mit der Wiedereinführung der 60-Stunden-Woche in Niedersachsen!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/01/27/weg-mit-der-wiedereinfuehrung-der-60-stunden-woche-in-niedersachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2022 15:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeitverkürzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Omikron Variante verbreitet sich viral in Deutschland, bundesweit wurden schon 207.035 COVID-19-Fälle Omikron zugeordnet. Die Antwort der Regierung in Niedersachsen: Die Wiedereinführung der 60 Stunden Woche und die Aufhebung des Verbotes der Sonntagsarbeit für Beschäftigte in »kritischen« Bereichen. Dieser Schlag ins Gesicht an Beschäftigte in Krankenhäuser und Pflegeheimen wurde letzten Mittwoch unter den Deckmantel [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/01/27/weg-mit-der-wiedereinfuehrung-der-60-stunden-woche-in-niedersachsen/">Weg mit der Wiedereinführung der 60-Stunden-Woche in Niedersachsen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Omikron Variante verbreitet sich viral in Deutschland, bundesweit wurden schon 207.035 COVID-19-Fälle Omikron zugeordnet. Die Antwort der Regierung in Niedersachsen: Die Wiedereinführung der 60 Stunden Woche und die Aufhebung des Verbotes der Sonntagsarbeit für Beschäftigte in »kritischen« Bereichen. Dieser Schlag ins Gesicht an Beschäftigte in Krankenhäuser und Pflegeheimen wurde letzten Mittwoch unter den Deckmantel der am 13.01.22 erlassenen »Allgemeinverfügung zur Durchführung des Arbeitszeitgesetzes« durchgeführt.</p>
<p>Wieder werden die Kosten der Krise ganz klar auf uns, die Arbeitenden Menschen abgewälzt. Der Personalmangel im Pflegebereich, der schon vor Corona existiert hat, wird nicht gelöst indem man die Beschäftigten bis zur Ohnmacht arbeiten lässt. Unsere Antwort heißt: Arbeitszeitverkürzung bei Lohn- und Personalausgleich statt eines profitorientierten Gesundheitssystems, zu Lasten der Beschäftigten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/01/27/weg-mit-der-wiedereinfuehrung-der-60-stunden-woche-in-niedersachsen/">Weg mit der Wiedereinführung der 60-Stunden-Woche in Niedersachsen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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		<item>
		<title>Frankreich: Corona-Chaos an den Schulen – Streik als Antwort</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/01/21/frankreich-corona-chaos-an-den-schulen-streik-als-antwort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 14:10:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Explodierende Corona-Fallzahlen, chaotisches Krisenmanagement, steigender Leistungs- und Arbeitsdruck und ein „nie dagewesenes Ausmaß an Erschöpfung“ – die französischen LehrerInnen sowie ihre Schützlinge haben allen Grund ihre Wut auf das kapitalistische Bildungssystem auf die Straßen zu tragen. Dem vereinten Ruf von 11 Gewerkschaften folgen seit dem Ende der Winterferien Zehntausende überlastete und streikbereite KollegInnen in einen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/01/21/frankreich-corona-chaos-an-den-schulen-streik-als-antwort/">Frankreich: Corona-Chaos an den Schulen – Streik als Antwort</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Explodierende Corona-Fallzahlen, chaotisches Krisenmanagement, steigender Leistungs- und Arbeitsdruck und ein „nie dagewesenes Ausmaß an Erschöpfung“ – die französischen LehrerInnen sowie ihre Schützlinge haben allen Grund ihre Wut auf das kapitalistische Bildungssystem auf die Straßen zu tragen. Dem vereinten Ruf von 11 Gewerkschaften folgen seit dem Ende der Winterferien Zehntausende überlastete und streikbereite KollegInnen in einen landesweiten Ausstand. Der Streik wurde zudem – historisch und gewinnbringend – vom Elternvertreterverband FCPE sowie durch die Schülervereinigungen unterstützt. In Frankreich wütet Omikron: bei einer 7-Tage-Inzidenz von 3000 ist die Bildungslandschaft zum Hotspot verkommen – in einer Woche wurden 50.000 SchülerInnen positiv getestet, 6000 Erzieherinnen und Erzieher mussten ihre Arbeit niederlegen und 10.000 Schulklassen sind geschlossen. Wie die Pariser Tagespresse im Angesicht einer 80.000 Personen zählenden Großdemonstration schrieb, seien die im Bildungssektor arbeitenden Menschen durch ein „zur Hölle gemachtes“ Bildungssystem auf die Straße getrieben worden.</p>
<p>Zwar regierten die politischen Statthalter per Parlamentsbeschluss mit etwaigen Verschärfungen der Maßnahmen wie dem vieldiskutierten Beschluss zu einer Impfpflicht oder der Verschärfung der Maskentragepflicht in den Schulen – jedoch kritisieren die Gewerkschaften die getroffenen Maßnahmen als „ungenügend“, bemängelten fehlende Instrumente zum pandemiesicheren Schulbetrieb und skandalisierten, die teilweise täglich wechselnden, verwirrenden Anweisungen. Am 10. April ist die Republik Frankreich an die Wahlurnen gerufen, finale Phase &#8211; die Gewerkschaften und die Beschäftigten tun gut daran insbesondere in dieser Zeit den Druck zu erhöhen – die Streikzahlen drücken den Willen zum Widerstand gegen die herrschende Politik deutlich aus. Demnach streikten zwischen 62 Prozent (Gymnasium) und 75 Prozent (Grundschule) der Beschäftigten. Von den 48.950 Bildungseinrichtungen des Landes hatte jede zweite geschlossen bleiben müssen!</p>
<p>Die „linke“ Sozialdemokratie unter Jean-Luc Melenchon oder die Kommunistische Partei von Frankreich (PCF) unterstützten den Streik solidarisch. „Dieser Streik richtet sich nicht gegen das Virus, sondern gegen eine Form der Verachtung für die Pädagogen“, gab ein Gewerkschafter der CFDT zu Protokoll. Die Parallelen zum gewollten, staatlich-kapitalistischen Versagen im Bildungsbereich in Deutschland sind frappierend – die französische Arbeiterklasse hat ihre Antwort gefunden!</p>
<p>Solidarität mit den Streikenden in Frankreich!</p>
<p>Hoch die internationale Solidarität!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/01/21/frankreich-corona-chaos-an-den-schulen-streik-als-antwort/">Frankreich: Corona-Chaos an den Schulen – Streik als Antwort</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Niedrigschwellige Impfaufklärung und ausreichend Personal im Gesundheitswesen statt einer Impfpflicht!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/12/28/niedrigschwellige-impfaufklaerung-und-ausreichend-personal-im-gesundheitswesen-statt-einer-impfpflicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Dec 2021 11:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Coronakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit statt Profite]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die öffentliche Debatte wird aktuell von einem Thema bestimmt: Die Coronaimpfung. Häufig wird sich da auch gerne mal über die Impfunwilligen beschwert – „Spalter“, „Egoisten“ und „Rücksichtslose“. Uns wird erklärt, dass es die Ungeimpften seien, die Schuld an unserer Lage in der Pandemie hätten. Ablenkung und Schein Der Bundesregierung kommt diese Debatte nicht nur ganz [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/12/28/niedrigschwellige-impfaufklaerung-und-ausreichend-personal-im-gesundheitswesen-statt-einer-impfpflicht/">Niedrigschwellige Impfaufklärung und ausreichend Personal im Gesundheitswesen statt einer Impfpflicht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die öffentliche Debatte wird aktuell von einem Thema bestimmt: Die Coronaimpfung. Häufig wird sich da auch gerne mal über die Impfunwilligen beschwert – „Spalter“, „Egoisten“ und „Rücksichtslose“. Uns wird erklärt, dass es die Ungeimpften seien, die Schuld an unserer Lage in der Pandemie hätten.</p>
<p><b>Ablenkung und Schein</b></p>
<p>Der Bundesregierung kommt diese Debatte nicht nur ganz Recht, sie befeuern sie auch. Ihnen passt es gut, wenn alle nur noch über Ungeimpfte sprechen. Besser über sie, als darüber wie die Herrschenden das Gesundheitssystem kaputtgespart, ausgedünnt und ausgemergelt haben. Besser als darüber, dass dank Fallpauschalensystem nicht die Gesundheit des Menschen, sondern der Profit, den man aus ihm schlagen kann, im Vordergrund steht. Besser als darüber, dass in Kliniken laut ver.di 162.000 Beschäftige fehlen. Oder darüber, dass schon vor der Pandemie die Gesundheitsämter unterbesetzt waren oder die Klassen in den Schulen ohnehin zu groß sind. An all diesen Punkten könnte man etwas ändern, wenn man das Geld in die Hand nehmen würde und bei all diesen Punkten ist schon lange klar, dass sie ein Problem sind.</p>
<p><b>45 Prozent haben wenig bis kein Vertrauen</b></p>
<p>In einer Studie des RKI wird klar: während der Pandemie ist viel Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung zur Lösung der Pandemie verloren gegangen. Im März 2021 zeigt sich ein klarer Trend: 35 Prozent stimmten dafür „gar kein Vertrauen“ zu haben und 11 weitere Prozent für „wenig Vertrauen“. Nicht verwunderlich: Ob es Masken waren, Luftfilter, Lockdowns, Freizeitbeschränkungen – es ist ein ständiges Hin und Her und eine permanente Verunsicherung. Und statt die Bevölkerung möglichst gut durch die Pandemie zu bringen, wurde die Produktion am Laufen gehalten und Milliardengeschenke in die Wirtschaft gepumpt. Die Skepsis gegenüber dieser Regierung ist also mehr als berechtigt. Denn: Welchen Grund gibt es der Maskendeal-CDU oder Macht-die-Krankenhäuser-dicht-Lauterbach zu vertrauen? Und auch die Pharmakonzerne entwickeln Impfstoffe nicht aus Gutmenschlichkeit, sondern um Profite zu machen.</p>
<p><b>Warum die Herrschenden eine Impfpflicht wollen</b></p>
<p>Impfen ist sinnvoll und ein legitimes und wichtiges Mittel zur Bekämpfung der Pandemie. Es ist wichtig, dass sich mehr Leute impfen lassen. Deshalb sprechen wir uns klar für niedrigschwellige Impfaufklärung und eine Ausweitung der Impfangebote aus. Warum sind wir dann trotzdem gegen eine Impfpflicht? Die Herrschenden wollen die Impfpflicht, weil es das einfachste und billigste Mittel ist – Menschen überzeugen, Ressourcen für eine richtige Aufklärung in die Hand nehmen, das kostet. Der Ausbau des Gesundheitssystems, Luftfilter, ordentliche Kontaktnachverfolgung und kostenlose PCR-Tests sowieso. Und da man nun ohnehin schon die Schuld auf die Ungeimpften schieben konnte, kann man die allgemeine Impfflicht leichter als zentrales Mittel präsentieren. Statt die Menschen zu überzeugen, sollen sie Geldstrafen zahlen, wenn sie sich nicht impfen lassen – das trifft den ärmeren Teil der Bevölkerung deutlich härter. Und eine Impfpflicht in der Pflege führt nur dazu, dass die dort Beschäftigten, die sich nicht impfen lassen wollen, ihren Job verlassen und die Personalsituation so noch schlechter wird. Mal abgesehen davon, dass die Impfquote hier sowieso relativ hoch ist. Die Impfpflicht scheint besonders absurd, wenn nun schon wieder über Impfstoffmangel diskutiert wird, man vielerorts stundenlang anstehen muss, um überhaupt eine Impfung zu bekommen und Notimpfaktionen wie in Frankfurt am Main bereits abgesagt werden mussten.</p>
<p><b>Wie es anders gehen kann</b></p>
<p>Dabei ist ein anderer Weg schon im hier und jetzt möglich: In Deutschland hat Bremen die höchste Impfquote mit ca. 81%. Dort hat man sich mit Impftrucks, Fachkräften und Übersetzern in verschiedenen Stadtteilen den Ängsten und Sorgen der Menschen angenommen, mit ihnen gesprochen und sie bei ihrer Impfentscheidung unterstützt. Darüber hinaus braucht es:</p>
<ul>
<li>Impfpatente freigeben! Für niedrigschwellige Impfangebote mit Impfaufklärung! Milliarden nicht für Biontech, sondern für das Gesundheitssysytem!</li>
<li>Mehr Geld für unser Gesundheitswesen, statt für Panzer und Großkonzerne! Schluss mit der Privatisierung und Schließung von Kliniken und Krankenhäusern!</li>
<li>eine wirkliche Entlastung der Beschäftigten im Gesundheitswesen, also mehr Beschäftigte, bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung!</li>
<li>kostenlose PCR Tests, auch in Schule, Uni und Betrieb, kostenlose FFP2-Masken!</li>
<li>mehr Personal für die Gesundheitsämter!</li>
<li>kleinere Klassen, mehr Lehrkräfte und Luftfilter in den Schulen und Unis!</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/12/28/niedrigschwellige-impfaufklaerung-und-ausreichend-personal-im-gesundheitswesen-statt-einer-impfpflicht/">Niedrigschwellige Impfaufklärung und ausreichend Personal im Gesundheitswesen statt einer Impfpflicht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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		<title>Das neue Normal  Corona-Zahlen so hoch wie noch nie</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/11/16/das-neue-normal-corona-zahlen-so-hoch-wie-noch-nie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 17:04:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geld gibt's genug!]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit statt Profite]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[impfpflicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits im September haben wir in einer Stellungnahme (https://www.sdaj.org/2021/09/23/neue-massnahmen-ohne-jede-vernunft/) zu den ab Oktober geltenden Corona-Maßnahmen darauf hingewiesen, dass diese die Verbreitung des Virus tendenziell nur erhöhen werden. Damals wurden Corona-Tests ohne Preisobergrenze kostenpflichtig, die 2G-Regel in weiten Teilen des öffentlichen Lebens durchgesetzt und die Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in behördlich angeordneter Corona-Quarantäne aufgehoben. Dass diese unsozialen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im September haben wir in einer Stellungnahme (https://www.sdaj.org/2021/09/23/neue-massnahmen-ohne-jede-vernunft/) zu den ab Oktober geltenden Corona-Maßnahmen darauf hingewiesen, dass diese die Verbreitung des Virus tendenziell nur erhöhen werden. Damals wurden Corona-Tests ohne Preisobergrenze kostenpflichtig, die 2G-Regel in weiten Teilen des öffentlichen Lebens durchgesetzt und die Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in behördlich angeordneter Corona-Quarantäne aufgehoben. Dass diese unsozialen Maßnahmen allesamt mit krassen finanziellen Verlusten der Betroffenen, vorrangig der mindestens 13,2 Millionen Menschen in Deutschland, die als arm gelten, Hand in Hand gingen, war vorprogrammiert. Das Versagen der Bundesregierung seit Pandemie-Beginn wurde und wird auf Einzelne abgewälzt, Impfunwillige wurden und werden in der öffentlichen Debatte an den Pranger gestellt und ihnen durch eine fadenscheinige Impfpflicht durch die Hintertür die Schuld an den steigenden Infektionszahlen gegeben.<br />
Keine zwei Monate später ist nun genau das eingetreten: Das Virus breitet sich rasend schnell aus, täglich brechen die neuen Zahlen von Coronaneuinfektionen alle Rekorde. Intensivbetten sind wieder einmal Mangelware, an vielen Kliniken, wie beispielsweise an der Uniklinik in Frankfurt am Main, mussten bestimmte Stationen wieder zu Corona-Stationen umfunktioniert werden, um dem Bedarf an Intensivbetten ansatzweise gerecht zu werden. Das alles passiert, wie schon seit Pandemiebeginn, ohne Entlastung der Kolleginnen und Kollegen vor Ort, die neben den insgesamt unterirdischen Arbeitsbedingungen an deutschen Krankenhäusern immer noch vor allem unter extremen Personalmangel leiden. Gleichzeitig stagniert die Impfquote, über eine Impfpflicht wird für bestimmte Berufsgruppe, wie Pflegekräfte, Ärzte, Reinigungs- oder Küchenpersonal, scharf diskutiert. Ohne Impfpflicht müsse laut führenden Politikern ein scharfes Testregime etabliert werden, Corona-Schnelltests sollen deshalb nun wieder gratis für alle sein. Die erste der unsinnigen Maßnahmen von vor sechs Wochen wird also schon wieder zurückgenommen. Parallel dazu soll eine PCR-Testpflicht für Ungeimpfte eingeführt werden, wer dabei die Kosten trägt, ist bis dato unklar, aktuell zumindest die Betroffenen selber.</p>
<p>Damit wird weiterhin vom eigenen Versagen abgelenkt und Ungeimpften die sich zuspitzende Lage in die Schuhe geschoben. Dass auch Geimpfte Corona bekommen können und kostenlose PCR-Tests für alle deshalb längst überfällig sind, ist schon seit Monaten bekannt. Man braucht aber eben einen Sündenbock, um von den eigentlich notwendigen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung abzulenken, die offensichtlich von Politik und Wirtschaft nicht gewollt sind. Denn schließlich würden wirklich sinnvolle Maßnahmen deren Profite angreifen, es müsste nämlich ordentlich Geld in die Hand genommen werden: für Luftfilter, größere Räume und mehr Personal in Schulen und Hochschulen, für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal in der Pflege und in Krankenhäusern, sinnvolle Infektionsschutzmaßnahmen im Kultur- oder Freizeitbereich und für grundsätzlich kostenlose Schnell- und PCR-Tests. Doch dieses Geld steckt die Bundesregierung lieber den deutschen Großkonzernen zu, oder nutzt es zur weiteren Hochrüstung der Bundeswehr. Ganz im Sinne der Pandemiebekämpfung natürlich&#8230;</p>
<h5>
Deshalb gilt für uns weiterhin:<br />
&#8211; Impfaufklärung und niedrigschwellige Impfangebote statt Impfzwang durch die Hintertür<br />
&#8211; Geld für Bildung, Soziales und Pflege, statt für Großkonzerne und Bundeswehr<br />
&#8211; Pandemiebekämpfung im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung statt im Interesse der Profite der Herrschenden</h5>
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		<title>Livestream: Hände weg von Kuba!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/11/11/livestream-haende-weg-von-kuba/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 22:48:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[unblockcuba]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Solidarität mit dem sozialistischen Kuba – gegen die aggressive Einmischung des US-Imperialismus und seiner Fußtruppen! Wieder einmal rufen exilkubanische, zumeist in Miami ansässige „Mafia“-Organisationen, zu Protesten gegen die legitime, sozialistische Regierung der Karibikinsel Kuba auf. Nach den gewalt- und hasserfüllten Protesten in der Mitte diesen Jahres, treten die Contra-Aktivisten erneut im Fahrwasser einer schwächelnden kubanischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/VEi2jbm3cnE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Solidarität mit dem sozialistischen Kuba – gegen die aggressive Einmischung des US-Imperialismus und seiner Fußtruppen!<br />
Wieder einmal rufen exilkubanische, zumeist in Miami ansässige „Mafia“-Organisationen, zu Protesten gegen die legitime, sozialistische Regierung der Karibikinsel Kuba auf. Nach den gewalt- und hasserfüllten Protesten in der Mitte diesen Jahres, treten die Contra-Aktivisten erneut im Fahrwasser einer schwächelnden kubanischen Wirtschaft, welche unter den Angriffen der Blockade des US-Imperialismus leidet sowie der Wirren der Corona-Pandemie an, um entgegen ihrer Beteuerungen von Frieden, Menschenrechten und Demokratie – die kapitalistische Konterrevolution voranzutreiben.<br />
Die exilkubanischen Contra-Aktivisten sind dabei altbekannt – sie reichen von terroristischen Gewalttätern der Invasion in der Schweinebucht über US-Geheimdienste bis hin zu spanischen Intellektuellen – so schwadronierte exemplarisch der Leiter des von US-Geheimdiensten sowie dem US-Außenministerium finanzierten »Directorio Democrático Cubano« &#8211; Orlando Gutiérrez-Boronat &#8211; von „einer internationalen Intervention unter Führung der Vereinigten Staaten zum Sturz dieses Regimes“. Schon zu Beginn des November kündigten die Organisatoren Aktionen in mehr als 70 Städten weltweit an – darunter auch Proteste in Deutschland. Mit massiven Geldsummen aus den USA gesponsort, sollen konterrevolutionäre Elemente erneut auf den Straßen in Kuba randalieren, um den antikubanischen Medien die Bilder für verleumdende und entstellende Darstellungen der Realität des Landes zu liefern.<br />
Denn: die wirtschaftlichen Probleme des Landes resultieren zuvorderst auf der seit sechs Jahrzehnten währenden Blockade des US-Imperialismus, welche erst unter der Amtszeit von Donald Drumpf schwerwiegend verschärft worden ist. Auch litt das kubanische Volk – wie die gesamte Welt – unter den Folgen der todbringenden Pandemie – diese nutzen die Aggressoren in der Mitte des Jahres heuchlerisch als Vorwand um Unruhe im Land zu stiften. Aktuell sind mehr als 71 Prozent der kubanischen Bevölkerung vollständig immunisiert, circa 90 Prozent haben mindestens eine Dosis enthalten – der Corona-Spuk sollte demnach, auch aufgrund des herausragenden sozialistischen Gesundheitssystemes auf Kuba der Vergangenheit angehören. Zudem ist geplant, dass die Insel sich zum 15. November wieder dem internationalen Tourismus und damit einer seiner Haupteinnahmequellen öffnen kann – allein die Zahl der Flüge gen Kuba soll sich demnach von 69 auf 400 pro Woche ausweiten. All jede Maßnahmen zur Besserung der Lage der Menschen sowie zum weiteren Aufbau des Sozialismus auf Kuba wollen die terroristischen Störer mit ihren Protesten im Land sowie mit einer medialen Kampagne und Aktionen im Ausland torpedieren, um in letzter Konsequenz durch Chaos den Vorwand einer militärischen Intervention zu liefern.<br />
Auch in Deutschland, unter Mithilfe der Monopolpresse von FAZ bis TAZ und gedeckt durch den deutschen Imperialismus, soll ein Umsturz vorbereitet werden – aggressive und gewaltbereitete Demonstranten wollen in München, Berlin, Frankfurt am Main und in anderen Orten demonstrieren.<br />
Diese Vorhaben werden am vereinten Widerstand des kubanischen Volkes – welches um die Errungenschaften der Revolution weiß – und der internationalen Solidarität der antikapitalistischen Menschen scheitern. Die SDAJ solidarisiert sich mit dem sozialistischen Kuba und verurteilt die US-geführten Aggressionen gegen den karibischen Sozialismus. Wir rufen zur Solidarität mit dem kubanischen Sozialismus auf.<br />
In diesem Sinne,<br />
Es lebe das sozialistische Kuba – Hoch die internationale Solidarität!</p>
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		<title>Eineinhalb Jahre ohne Mensa, Bib und Lerngruppen, 3 Semester Homeoffice – lernen, arbeiten und schlafen im selben Raum.</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/10/04/3-semester-homeoffice-lernen-arbeiten-und-schlafen-im-selben-raum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2021 14:52:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[Home Schooling]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[hoschschule]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gleichzeitig fehlender sozialer Ausgleich – die Lage von Studierenden hat sich während der Pandemie nochmal rapide verschlechtert. Das Bafög reicht vorne und hinten nicht zum Leben, steigende Mieten in Großstädten verschärfen die Lage. 40% aller arbeitenden Studierenden verloren während der Pandemie ihren Nebenjob, jedeR dritte StudentIn hat sehr große finanzielle Sorgen. Durch die Bologna Reform [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Gleichzeitig fehlender sozialer Ausgleich – die Lage von Studierenden hat sich während der Pandemie nochmal rapide verschlechtert.</h5>
<p>Das Bafög reicht vorne und hinten nicht zum Leben, steigende Mieten in Großstädten verschärfen die Lage. 40% aller arbeitenden Studierenden verloren während der Pandemie ihren Nebenjob, jedeR dritte StudentIn hat sehr große finanzielle Sorgen. Durch die Bologna Reform sind viele Studierende dazu gezwungen, in Regelstudienzeit fertig zu werden, deshalb steigt der Leistungsdruck kontinuierlich. Sinn und Zweck des Studiums ist es, möglichst schnell für den Arbeitsmarkt abrufbar zu sein. Studierenden fehlt damit auch die Zeit für politisches Engagement, Freizeit und für kritische Reflexion und Diskussion der Lehrinhalte – insbesondere die Online-Lehre trägt enorm dazu bei.</p>
<h5>Schon vor der Pandemie&#8230;</h5>
<p>&#8230;waren die Räume und Hörsäle der Universitäten überfüllt, an vielen Stellen fehlte Lehrpersonal, es gab zu wenige Seminare. Stellenstreichungen und Kettenbefristungen sind seit Jahrzehnten ein großes Problem. Während der Pandemie wurde die Unterfinanzierung der Universitäten dann noch offensichtlicher und ließ keine Präsenzuni zu, kostenlose Tests für Studierende spielen erst jetzt, nach 1,5 Jahren Pandemie, überhaupt eine Rolle. Kleinere Seminare, mehr Lehrpersonal und Räumlichkeiten sowie ausgeweitete Testkapazitäten hätten zumindest teilweise Präsenzlehre zugelassen.</p>
<p>Doch ein gutes Studium für alle kostet eben Geld – und das wird in Deutschland offensichtlich nicht priorisiert. Deshalb müssen wir uns organisieren und zusammenschließen, denn wer allein kämpft, hat schon verloren. Gemeinsam können wir etwas verändern und die Verhältnisse zum Tanzen bringen. Möchtest du mehr über deine Rechte wissen, dich über die schlechten Bedingungen austauschen, Lehrinhalte kritisch hinterfragen und etwas verändern?</p>
<h5>Dann melde dich bei deiner SDAJ Gruppe vor Ort.</h5>
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		<item>
		<title>Neue Maßnahmen ohne Jede Vernunft</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/09/23/neue-massnahmen-ohne-jede-vernunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 20:20:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterinnenjugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Covid]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Hygienemaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[SchülerInnenpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade vor dem Hintergrund der diese Woche anstehenden Bundestagswahl ist es für die Politik wichtig, vermeintliche Entschlossenheit in der Pandemiebekämpfung zu zeigen. Doch das Ganze ist mehr Schein als alles andere. Vor allem drei Maßnahmen spielen in der Öffentlichkeit gerade eine Rolle: &#160; Ab dem 11. Oktober sollen die Corona-Tests kostenpflichtig werden, ab Ende November [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/09/23/neue-massnahmen-ohne-jede-vernunft/">Neue Maßnahmen ohne Jede Vernunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Gerade vor dem Hintergrund der diese Woche anstehenden Bundestagswahl ist es für die Politik wichtig, vermeintliche Entschlossenheit in der Pandemiebekämpfung zu zeigen. Doch das Ganze ist mehr Schein als alles andere. Vor allem drei Maßnahmen spielen in der Öffentlichkeit gerade eine Rolle:</h4>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Ab dem 11. Oktober sollen die Corona-Tests kostenpflichtig werden, ab Ende November auch für Jugendliche zwischen zwölf und siebzehn Jahren. Eine staatlich festgesetzte Preisobergrenze wird es nicht geben, der Preis wird vom Markt geregelt werden. Mindestens für die 13,2 Millionen in Deutschland (2020 wurde damit die höchste Armutsquote seit der Wiedervereinigung erreicht), die als arm gelten, bedeutet das Ausgrenzung aus dem öffentlichen Leben, wenn man sich nicht impfen lassen kann oder will. Auch eine Einschränkung der Versammlungsfreiheit nach Artikel 8 des Grundgesetzes ist wahrscheinlich. So heißt es zum Beispiel in der Coronaschutzverordnung des Landes NRW vom 17. August 2021, das ab einer 7-Tages-Inzidenz von über 35 in einem Kreis oder einer Stadt Versammlungen (also auch Demonstrationen und Kundgebungen) nur von immunisierten oder getesteten Personen besucht werden dürfen. Wie es mit kostenpflichtigen Tests im Präsenzunterricht und in der Präsenzlehre in Schulen und Unis laufen wird, ist noch unklar. Klar ist aber jetzt schon: Tests sind für eine effektive Pandemiebekämpfung trotz Impfungen weiterhin notwendig. Tests kostenpflichtig zu machen, hilft nicht gegen die Verbreitung von Corona, sondern im Gegenteil, schließt Geringverdiener und ihre Kinder vom öffentlichen Leben aus und gibt ihnen daran selber die Schuld, denn sie könnten sich ja impfen lassen. Dass auch Geimpfte Corona bekommen können und kostenlose PCR-Tests deshalb überfällig sind, ist seit langem bekannt.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>Während vor ein paar Wochen noch überall von 3G (also Zugang für Geimpfte, Getestete und Genesene) die Rede war, wird jetzt im Freizeitbereich immer öfter 2 G praktiziert (also Zugang nur für Geimpfte und Genesene). Auch das macht es nicht sicherer, aber schließt alle die aus dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben, die sich – aus welchen Gründen auch immer – nicht impfen lassen wollen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li>Des Weiteren soll es keine Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in einer behördlich angeordneten Corona-Quarantäne mehr geben. Das heißt den Verlust des halben Monatsgehalts. Vor allem für Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen und im Niedriglohnbereich (wo sich überdurchschnittlich viele junge Menschen finden) und Studierende, die sich mit Nebenjobs finanzieren, bedeutet das eine existenzielle Bedrohung. Das ist ein heftiger Angriff auf unsere Rechte, der im Kleingedruckten des während der Pandemie erneuerten Infektionsschutzgesetzes seine Grundlage hat.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Maßnahme wird die Verbreitung von Corona tendenziell erhöhen. Denn wenn man so krasse finanzielle Verluste zu erwarten hat, wird man sich zweimal überlegen, ob man sich testet, positive Testergebnisse meldet und seine Kontakte beim Gesundheitsamt vollständig angibt. Diese unsoziale Maßnahme folgt der Argumentation, dass man die Kosten eben selber zu tragen hat, wenn man das Risiko als Ungeimpfter eingeht. Dafür müsse dann ja nicht die Allgemeinheit zahlen. Das Versagen der Bundesregierung während der Pandemie soll damit auf den oder die Einzelne abgewälzt werden und gegen die Impfung entscheiden kann sich nur noch, wer es sich leisten kann. Mit der gleichen Argumentation könnte man Dicken, Rauchern oder Leistungssportlern im Fall von dadurch bedingten Krankheiten Sozialleistungen verwehren. Hier wird das Prinzip, dass jeder eben seines Glückes Schmied ist, auf die Spitze getrieben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei all diesen Maßnahmen fällt auf, dass sie in der Pandemiebekämpfung nicht weiterbringen, aber dafür Impfunwilligen in der öffentlichen Debatte rund um diese Maßnahmen die Schuld an möglichen steigenden Infektionszahlen gegeben wird. Das, obwohl die Impfbereitschaft in der deutschen Bevölkerung bei ca. 90% liegt. Durch den Impfunwilligen als Sündenbock wird davon abgelenkt, was es wirklich zur Pandemiebekämpfung braucht. Dazu müsste Geld, das gerade zur Rettung von Großkonzernen oder zur Hochrüstung der Bundeswehr ausgegeben wird, stattdessen in die Hand genommen werden für:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>
<h4>Impfaufklärung und niedrigschwellige Impfangebote statt Impfzwang durch die Hintertür</h4>
</li>
<li>
<h4>Mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und Rekommualisierungen von Krankenhäusern unter demokratischer Kontrolle der Beschäftigen und ihrer Gewerkschaften</h4>
</li>
<li>
<h4>Luftfilter, größere Räume und mehr Personal für Präsenzlernen in kleineren Gruppen für Schulen und Unis</h4>
</li>
<li>
<h4>Sinnvolle Infektionsschutzmaßnahmen im Kultur- und Freizeitbereich</h4>
</li>
<li>
<h4>Kostenlose PCR-Tests und ernsthafte Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter</h4>
</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/09/23/neue-massnahmen-ohne-jede-vernunft/">Neue Maßnahmen ohne Jede Vernunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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