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	<title>Rassimsus und Faschismus Archive - SDAJ</title>
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	<description>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend</description>
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	<title>Rassimsus und Faschismus Archive - SDAJ</title>
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		<title>5 Gründe warum die AfD keine Alternative ist</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/09/24/5-gruende-warum-die-afd-keine-alternative-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2021 16:58:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahl 2021]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[btw21]]></category>
		<category><![CDATA[Rassimsus und Faschismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>5 Gründe warum die „Alternative für Deutschland“ keine Alternative ist 1. Die AfD führt zu Spaltung Die AfD spaltet mit ihrer Politik. Sie spricht aus Prinzip nicht alle Menschen die in Deutschland leben an und hetzt bewusst gegen Minderheiten, Menschen anderer Religionen, Menschen mit anderen Lebensmodellen. Diese Spaltung verhindert das Menschen sich gemeinsam für Veränderungen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>5 Gründe warum die „Alternative für Deutschland“ keine Alternative ist</h5>
<h6>1. Die AfD führt zu Spaltung</h6>
<p>Die AfD spaltet mit ihrer Politik. Sie spricht aus Prinzip nicht alle Menschen die in Deutschland leben an und hetzt bewusst gegen Minderheiten, Menschen anderer Religionen, Menschen mit anderen Lebensmodellen. Diese Spaltung verhindert das Menschen sich gemeinsam für Veränderungen engagieren.</p>
<h6>2. Die AfD führt zu einem rückwärtsgewandten Familienbild</h6>
<p>Die AfD steht für eine sogenannte Kernfamilie aus Vater, Mutter, Kind. Dabei soll der Mann der Brotverdiener sein und die Frau hinter dem Herd stehen. Selbstbestimmung der Frau, alternative Familienmodelle, Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen mit traditionellen Partnerschaften sind mit der AfD nicht möglich.</p>
<h6>3. Die AfD schützt die Einkommen der Reichen</h6>
<p>Die AfD spricht sich gegen Steuererhöhungen für Reiche aus. Nicht nur das die Profite der Monopole auch während der Krise weiter fröhlich stiegen. Auch unter der AfD haben sie nicht zu befürchten, dass ihre Profite gefährdet sind. Den wenn für rechte Regierungspolitik Geld gebraucht wird, wissen wir von wem es geholt wird, von uns durch Streichungen und Verkauf von Gemeinwohl, durch Kürzung von Renten, Sozialleistungen, etc.</p>
<h6>4. Die AfD ist gegen unsere Gesundheit</h6>
<p>Die AfD steht für ein sofortiges Ende der Pandemie und sieht sich als Partei der sogenannten Querdenker. Schutzmaßnahmen, Impfungen, Konzepte zum sicheren Arbeiten, Lernen und der Freizeitgestaltung wird es unter der AfD nicht geben. Unsere Gesundheit ist ihr egal und mit ihren Aussagen zu Coronamaßnahmen ist sie auch mit Schuld an der Radikalisierung der Querdenker, die zum Mord in Idar-Oberstein führten.</p>
<h6>5. Die AfD wird das System nicht verändern</h6>
<h4>
Die AfD stellt keine Alternative für dieses System dar. Sie wird die aktuellen Verhältnisse im Kapitalismus nur Verschärfen und nicht ändern. Diese Wahlen werden nicht das System ändern, das können nur wir SchülerInnen, ArbeiterInnen, StudentInnen indem wir selbst aktiv werden und für unsere Rechte. Wer dennoch eine Alternative wählen will der hat mit DKP eine Möglichkeit.</h4>
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		<title>Likes und Dislikes</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2020/09/04/likes-und-dislikes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 10:33:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 3/2020]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION – Magazin der SDAJ]]></category>
		<category><![CDATA[FBI]]></category>
		<category><![CDATA[George Floyd]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Likes und Dislikes]]></category>
		<category><![CDATA[neue Position]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION]]></category>
		<category><![CDATA[Rassimsus und Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Like: Ein kleines Spiel über den Faschismus Das Setting des 2. Weltkriegs oder auch des Hitlerfaschismus ist in Videospielen nichts Neues: „Wolfenstein“, „Hearts of Iron“, „Call of Duty“. Doch während man sich in „Call of Duty“ übermächtig durch Gegnerhorden kämpft oder als Anführer einer Nation in „Hearts of Iron“ das Schicksal ganzer Länder in der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6 style="text-align: center;"><b>Like: Ein kleines Spiel über den Faschismus</b></h6>
<p>Das Setting des 2. Weltkriegs oder auch des Hitlerfaschismus ist in Videospielen nichts Neues: „Wolfenstein“, „Hearts of Iron“, „Call of Duty“. Doch während man sich in „Call of Duty“ übermächtig durch Gegnerhorden kämpft oder als Anführer einer Nation in „Hearts of Iron“ das Schicksal ganzer Länder in der Hand hat, ist „Through The Darkest Of Times“ eher klein. Worum geht es? Man startet das Spiel im Jahr 1933. Zuvor muss man sich einen Charakter erstellen, der zufallsgenerierte Eigenschaften hat: Ein sozialdemokratischer Professor, nationalkonservativer Lehrer oder kommunistischer Arbeiter. Die Eigenschaften der Charaktere sind für den Erfolg entscheidend. Nach dem Erstellen eines Charakters muss man neue Mitglieder für seine Widerstandsgruppe anwerben und gemeinsam Aktionen durchführen, um den Widerstand im Kleinen zu organisieren: Spenden sammeln, Flugblätter verteilen, der SA Geld stehlen und so weiter. Durch geschicktes Spielen und genug taktisches Geschick können auch spektakuläre Aktionen durchgeführt werden, wie die Befreiung eines Konzentrationslagers.</p>
<p>Während das Gameplay nicht besonders knackig ist, überzeugt die Atmosphäre, die das Spiel erzeugt. Seien es die schönen, in einem düsteren Comicstil gehaltenen Charaktere und eine ebensolche Umgebung oder die an die Musikrichtung der 20er und 30er Jahre angelehnte musikalische Untermalung. Alles in allem ist „Trough The Darkest Of Times“ ein sehr gutes, antifaschistisches Spiel. Die Geschichte bleibt ernst, die historischen Ereignisse werden, so akkurat es in einer Erzählung geht, wiedergegeben und dass die Gruppe divers sein muss, um ordentlichen Widerstand leisten zu können, ist eine gute Message. Toll, dass „Paintbucket“ Games gegen den Mainstream schwimmt und ein ruhiges, emotionales Spiel über den Faschismus herausbringt und so gegen die immer gleichen Bombastshooter oder Militärstrategiesimulationen ein Statement setzt.</p>
<p>Veröffentlichungsdatum: 2019 Verfügbarkeit: Steam (Windows, Mac OS,) 14,99€ Play Store (Android) 7,99€</p>
<p>Daniel, Marburg</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6 style="text-align: center;"><b>Dislike: „Balls“- für Geld mach ich alles oder „der neue Schreck des Kapitalismus“</b></h6>
<p>Seit Anfang Mai läuft auf ProSieben die Fernsehsendung „Balls“ (Eier), in der 50 KandidatInnen verschiedene Aufgaben präsentiert bekommen. Wenn sie die Aufgabe erfüllen, winken ihnen 3000 Euro. Laut dem Fernsehsender sollen die Aufgaben jeweils eine Überwindung der TeilnehmerInnen erfordern, von Schmerzbewältigung bis zum Überschreiten der Schamgrenze. Die ZuschauerInnen sollen dabei staunend und vor allem lachend zurückgelassen werden. Bei den Aufgaben scheinen sich die Produzenten von den Misshandlungen der Gefangenen in Guantanamo Inspiration geholt zu haben: Sich wie ein Schwein nackt vor laufender Kamera im Dreck wälzen müssen, die Zunge in einen TASER halten, sich in Tierfäkalien wälzen und Urin trinken. Alles natürlich auf freiwilliger Basis, kein/e KandidatIn wird zur Teilnahme gezwungen. Dass sich die meisten Menschen im Kapitalismus nicht frei aussuchen können, was sie für Geld tun wird ebenso wie die komplette Entwürdigung und Entmenschlichung der TeilnehmerInnen zu Unterhaltungszwecken ignoriert. Das ist, zugegeben, auch nichts neues. Was das Format der Sendung jedoch verdeutlicht, ist der direkte und offen dargestellte Bezahlvorgang für Demütigung und Misshandlung für eine Unterhaltungs-Show, das dann auch noch verknüpft mit Männlichkeit, ganz nach dem Motto: „Hast du die Eier dafür“?</p>
<p>Josephine, Bochum</p>
<h6 align="center"><b>Like: Mississippi Burning &#8211; Ein Film mit trauriger Aktualität</b></h6>
<p>Seit der Ermordung Georg Floyds sind durch die anhaltenden Proteste Rassismus und Polizeigewalt weltweit ein Thema geworden. Der Film Mississippi Burning von 1988 gibt einen starken, emotionalen Einblick in rassistische Machtstrukturen in Polizei und Justiz und zeigt dabei das alltägliche Leben der Arbeiterklasse in den Südstaaten. Der Film spielt im Jahre 1964 in Mississippi und beginnt mit der Ermordung von drei Bürgerrechtlern, die für das Wahlrecht für Schwarze Menschen kämpften, durch die Polizei. Zwei FBI Agenten werden in die Kleinstadt geschickt, um den Mord aufzuklären. Dort stoßen sie auf Rassismus, mangelnde Kooperationsbereitschaft der ansässigen Polizei und eine ausgegrenzte, schwarze Bevölkerung, die durch den Ku-Klux-Klan terrorisiert wird. Die Agenten gehen über die Grenzen von legaler Ermittlungsarbeit hinaus, um die Schuldigen zu ermitteln, jedoch winkt längst nicht allen Beteiligten eine Verurteilung. Der Film ist spannend gemacht und zeigt die rassistischen Machtstrukturen und deren beinahe Unantastbarkeit gut auf.</p>
<p>Josephine, Bochum</p>
<p>Die Kategorie &#8222;Likes und Dislikes&#8220; ist eine feste Kategorie in der Position, dem Magazin der SDAJ.</p>
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		<item>
		<title>Polizeigewalt in Ingelheim</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2020/08/22/polizeigewalt-in-ingelheim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2020 14:31:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faschismus und Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Ingelheim]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeigewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rassimsus und Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Polizeigewalt in Ingelheim – knapp 120 Verletzte Am letzten Samstag, den 15.08.2020, versuchten in Ingelheim am Rhein um die 20 Faschistinnen und Faschisten aus Rheinland-Pfalz in Gedenken an Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß zu demonstrieren. Gemeinsam mit einigen hundert AntifaschistInnen aus der Region beteiligte sich auch die SDAJ Mainz an den Protesten gegen den Aufmarsch aus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Polizeigewalt in Ingelheim – knapp 120 Verletzte</p>
<p>Am letzten Samstag, den 15.08.2020, versuchten in Ingelheim am Rhein um die 20 Faschistinnen und Faschisten aus Rheinland-Pfalz in Gedenken an Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß zu demonstrieren. Gemeinsam mit einigen hundert AntifaschistInnen aus der Region beteiligte sich auch die SDAJ Mainz an den Protesten gegen den Aufmarsch aus faschistischen Splitterparteien und Schlägertrupps.</p>
<p>Schon bei der Anreise einer Gruppe Demonstrierender setzte die Polizei am Bahnhof Ingelheim auf Eskalation. In einer kleinen Bahnhofsunterführung setzte diese massiv Pfefferspray ein und schlug mit ihren Schlagstöcken auf die NazigegnerInnen von beiden Seiten ein, eine Rückzugsmöglichkeit gab es nur erschwert in Richtung befahrener Gleise. Bei dem Gedränge gab es schon die ersten Verletzten. Die Polizei nahm hier, ohne zu zögern, in der engen vollgestopften Unterführung eine Massenpanik in Kauf. Die meisten DemonstrantInnen wurden im Anschluss an diesen brutalen, sinnlosen Gewaltexzess zur angemeldeten Kundgebung gelassen, wo sie aber stundenlang komplett von der Polizei eingekesselt in der prallen Sonne bei 30 °C ausharren mussten. Das die Polizei vor dem Kessel mit großer LED-Anzeige kundgab sich an den Mindestabstand zu halten war an Zynismus kaum zu überbieten. Denn aufgrund der Knüppel- und Pfeffersprayeinsätze der Polizei und des sich immer enger zusammen ziehenden Polizeikessels war nicht mal ansatzweise Platz für ausreichenden Mindestabstand. Den wie Gefangenen behandelten KundgebungsteilnehmerInnen wurde selbst der Gang zur Toilette verwehrt. Lediglich unter der „Aufsicht“ der Uniformierten durfte ein anliegendes Gebüsch genutzt werden. Auch hier verhinderte die Polizei eine Einhaltung von Hygienebestimmungen, wie dem Händewaschen. Zudem durften erst nach Stunden die ersten Wasserflaschen in den Kessel gebracht werden. Immer wieder gab es gezielte Eskalationen der Polizei gegen die Antifaschistinnen und Antifaschisten, so wurden diese wiederholt mit Pfefferspray, Knüppeln und Schlägen malträtiert. Sogar medizinisches Gerät wurde durch Polizisten beschädigt. Erst gegen 17:30 Uhr durften die ersten Demonstrierenden in Kleingruppen den Kessel verlassen. Die Bilanz dieses geplanten, brutalen Vorgehens der Polizei ist, laut den Demosanitätern Süd-West, knapp 120 verletzte Antifaschistinnen und Antifaschisten. Die Polizei verletzte somit fast die Hälfte der Demonstrierenden um einen Aufmarsch von knapp 20 Hetzern und Schlägern durchzusetzen. Ihr Vorgehen stellt nicht nur einen Angriff auf die körperliche Unversehrtheit der KundgebungsteilnehmerInnen dar, sondern auch einen Angriff auf das Demonstrationsrecht und eine grobe Verletzung der geltenden Hygienemaßnahmen.<br />
Währenddessen zeigte die Polizei mit Trauerflor an zwei Einsatzwagen, bei einer Gedenkdemonstration für Rudolf Heß, überdeutlich auf welcher Seite sie steht. Die offizielle Erklärung, dass diese für einen vor vier Monaten im Einsatz getöteten SEK-Beamten angebracht worden seien, ist hierbei kaum glaubhaft.</p>
<p>Trotz der Eskalationen von Seiten der Polizei und der frühzeitigen Kesselung der mehr als 300 NazigegnerInnen war es noch über 30 Antifaschistinnen und Antifaschisten möglichen dem geplanten 6 km langen Gedenkmarsch der Faschisten durch zwei Sitzblockaden nach nur wenigen Metern zu beenden und nach der Blockade des Naziaufmarschs in Worms vor 2 Monaten den Rechten im Südwesten ein weiteres Debakel zu bescheren.<br />
In Anbetracht der sich häufenden Skandale um Polizeigewalt und faschistische Strukturen im Polizeiapparat verurteilen wir auch diesen weiteren Angriff auf progressive, demokratische Aktivistinnen und Aktivisten. Wir fordern die vollständige Aufarbeitung des Vorgehens der Polizei durch unabhängige Stellen. Der Einberufung einer „Arbeitsgruppe“ aus Führungskräften der Polizei stehen wir skeptisch gegenüber.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Solidarität mit den GenossInnen in Österreich!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2020/06/26/solidaritaet-mit-den-genossinnen-in-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 18:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faschismus und Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Rassimsus und Faschismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch wurde in Wien eine linke Frauendemonstration von Mitgliedern der türkischen faschistischen Organisation &#8222;Graue Wölfe&#8220; attackiert. Es ist nicht das erste Mal, dass es in diesem Jahr zu einem solchen Angriff in Wien kam. Schon am 1. Mai wurde die Mai-Kundgebung am Keplerplatz von Faschisten bedroht. Doch die Grauen Wölfe gibt es nicht nur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch wurde in Wien eine linke Frauendemonstration von Mitgliedern der türkischen faschistischen Organisation &#8222;Graue Wölfe&#8220; attackiert. Es ist nicht das erste Mal, dass es in diesem Jahr zu einem solchen Angriff in Wien kam. Schon am 1. Mai wurde die Mai-Kundgebung am Keplerplatz von Faschisten bedroht. Doch die Grauen Wölfe gibt es nicht nur in Österreich, auch in Deutschland sorgen Benachteiligung und Perspektivlosigkeit bei Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund dafür, dass auch hier die Grauen Wölfe stärker und selbstbewusster werden. Mit ihrem Nationalismus schaffen sie es die Jugendlichen aufzufangen und in eine falsche Richtung zu lenken. Angriffe auf KurdInnen oder linke Gruppen nehmen zu. Damit schaffen es die Faschisten auch unter MigrantInnen zu spalten und davon abzulenken, dass die Krisenlasten auf die arbeitende Bevölkerung abgewälzt werden.</p>
<p>Wir als SDAJ stehen hinter unseren GenossInnen in Österreich! Wir stehen auch hier zusammen mit unseren BündnispartnerInnen gegen Faschismus und Krieg!</p>
<p>Wir fordern:<br />
&#8211; Verbot und konsequente Auflösung von allen faschistischen Strukturen, ob Graue Wölfe oder NPD!<br />
&#8211; Keine Abwälzung der Krisenlasten auf die arbeitende Bevölkerung, die Verursacher müssen zahlen!</p>
<p>Schulter an Schulter gegen den Faschismus – Fasizme karsi omuz omuza!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Beate wusste nichts</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2016/02/09/beate-wusste-nichts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2016 12:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 1/2016]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus und Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION – Magazin der SDAJ]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[NSU]]></category>
		<category><![CDATA[NSU-Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Rassimsus und Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zschäpe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viel Staat steckt im NSU? Anfang Dezember überflutete eine Welle aus Zeitungsredakteuren, Filmteams und JournalistInnen das Oberlandesgericht in München. Grund war die lang ersehnte Aussage der Hauptangeklagten Beate Zschäpe, neuerdings doch nicht Mitglied des NSU und katzenvernachlässigende, 2-3 Flaschen Sekt am Tag trinkende Hobbyuntertaucherin mit starken Bindungsgefühlen zu beiden Uwes. Herausgekommen ist – oh [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2016/02/09/beate-wusste-nichts/">Beate wusste nichts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2016/01/800px-Zeichen_der_Solidarität_mit_den_Angehörigen_der_NSU-Opfer_-_Demonstration_am_13._April_in_München_zum_NSU-Prozess_8648226044.jpg" rel="attachment wp-att-6287"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-6287" src="/wp-content/uploads/2016/01/800px-Zeichen_der_Solidarität_mit_den_Angehörigen_der_NSU-Opfer_-_Demonstration_am_13._April_in_München_zum_NSU-Prozess_8648226044-300x200.jpg" alt="800px-Zeichen_der_Solidarität_mit_den_Angehörigen_der_NSU-Opfer_-_Demonstration_am_13._April_in_München_zum_NSU-Prozess_(8648226044)" width="300" height="200" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2016/01/800px-Zeichen_der_Solidarität_mit_den_Angehörigen_der_NSU-Opfer_-_Demonstration_am_13._April_in_München_zum_NSU-Prozess_8648226044-300x200.jpg 300w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2016/01/800px-Zeichen_der_Solidarität_mit_den_Angehörigen_der_NSU-Opfer_-_Demonstration_am_13._April_in_München_zum_NSU-Prozess_8648226044-768x512.jpg 768w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2016/01/800px-Zeichen_der_Solidarität_mit_den_Angehörigen_der_NSU-Opfer_-_Demonstration_am_13._April_in_München_zum_NSU-Prozess_8648226044.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Wie viel Staat steckt im NSU?</p>
<p>Anfang Dezember überflutete eine Welle aus Zeitungsredakteuren, Filmteams und JournalistInnen das Oberlandesgericht in München. Grund war die lang ersehnte Aussage der Hauptangeklagten Beate Zschäpe, neuerdings doch nicht Mitglied des NSU und katzenvernachlässigende, 2-3 Flaschen Sekt am Tag trinkende Hobbyuntertaucherin mit starken Bindungsgefühlen zu beiden Uwes.<br />
Herausgekommen ist – oh Wunder – nichts. Beate Zschäpe stützt mit ihrer Aussage die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft. Der NSU war maximal ein Trio, eher ein Duo beider Uwes, und sie mordeten jahrelang vollkommen unabhängig von Nazistrukturen und Verfassungsschutz. Bürgerliche Medien fauchten: „Wie kann sie nur?“, „Sie schiebt alle Schuld auf Uwe und Uwe und will selbst nichts gemerkt haben?“ und „Freispruch für Beate?“, doch mit ihrer Aussage entlastet sie nicht sich selbst, sondern den Auftraggeber: Der Verfassungsschutz, der jahrelang wusste, wo der NSU war, was der NSU tat und wer noch alles zum NSU gehört, wird nicht genannt. Ihn gab es quasi nicht, Beate wusste nichts, der Verfassungsschutz ist fein raus.<br />
Dieser Staat, der es schafft, jahrelang nicht zu ermitteln, Akten zu schreddern, Zeugen sterben zu lassen, Beweise im Bundesamt zu „verlegen“ und V-Männer aufgrund von Geheimhaltungsgründen nicht zu nennen, hat nach all den Untersuchungsausschüssen und Prozesstagen nichts zu befürchten.<br />
Anfang Januar wurden schließlich mehrere Beweisanträge im NSU-Prozess wegen Geheimdienstbezug vom Gericht abgelehnt. Ein Beispiel: V-Mann Michael von Dorlsperg alias „Tarif“ sollte dem Trio ein Versteck bereitstellen und holte sich den Segen vom Verfassungsschutz. Die Zustimmung dafür bekam er. Er bekam sie auch für einen Strategieartikel in seiner Zeitung „Sonnenbanner“, der sich mit der Bildung eines Zellensystems für den Untergrundkampf befasste. Vor dem Oberlandesgericht spielte das aber keine Rolle, ein Zellensystem für den Untergrundkampf gibt es nach deutscher Staatsräson nicht.<br />
Die Einzeltätertheorie, wie sie von der Staatsanwaltschaft, dem Gericht und dem gesamten Staatsapparat verbreitet wird, gerät trotz aller Entlastungsversuche, toter Zeugen und fadenscheiniger Beweise immer mehr ins Wanken. So fasst Wolfgang Schorlau in seinem Buch „Die schützende Hand“ viele Beweise und Indizien zusammen, die die Weste des Geheimdienstes alles andere als weiß erscheinen lassen. Und er stellt unbequeme Fragen, z.B. wo die Bilder der Feuerwehr geblieben sind, die den ausgebrannten Wohnwagen der beiden Uwes fotografierten.<br />
Unbequeme Fragen müssen wir nicht nur zum NSU stellen: Wer schützt die rund 300 Neonazis, die per Haftbefehl gesucht werden? Wer ist das Zellensystem, das den rechten Terror ermöglicht? Wie viel Staat steckt in den Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte? Diese Fragen müssen gestellt werden, diese Fragen müssen wir beantworten, denn am Ende heißt es sonst: Beate wusste nichts und die Katzen wurden vernachlässigt.</p>
<p>Tom, München<br />
AG Antifaschismus des Bundesvorstands</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2016/02/09/beate-wusste-nichts/">Beate wusste nichts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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