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	<title>LehrerInnen Archive - SDAJ</title>
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	<title>LehrerInnen Archive - SDAJ</title>
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		<title>Corona Chaos an den Schulen &#8211; „Aber muss er jetzt weiter zur Schule gehen oder in Quarantäne?“</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/02/02/corona-chaos-an-den-schulen-aber-muss-er-jetzt-weiter-zur-schule-gehen-oder-in-quarantaene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 14:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[LehrerInnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man noch zur Schule geht, dort arbeitet oder Kinder hat, die zur Schule gehen, hat man diese Frage in letzter Zeit vermutlich öfter gehört oder selbst gestellt. Neue Regelungen bezüglich Quarantäne und Corona-Testen verwirren SchülerInnen, Eltern und Lehrpersonal. So müssen mittlerweile Kontaktpersonen von auf Covid-19 positiv getesteten SchülerInnen in den meisten Bundesländern nicht mehr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man noch zur Schule geht, dort arbeitet oder Kinder hat, die zur Schule gehen, hat man diese Frage in letzter Zeit vermutlich öfter gehört oder selbst gestellt. Neue Regelungen bezüglich Quarantäne und Corona-Testen verwirren SchülerInnen, Eltern und Lehrpersonal.</p>
<p>So müssen mittlerweile Kontaktpersonen von auf Covid-19 positiv getesteten SchülerInnen in den meisten Bundesländern nicht mehr in Quarantäne, sondern nur Schülerinnen und Schüler, die einen positiven Schnelltest haben. Getestet wird in der Regel je nach Bundesland 2-3 mal die Woche mit Schnelltests, gab es einen positiven Fall einer Schulklasse, testet sich die Klasse über 2 Wochen jeden Tag.</p>
<p>Man kann sich vorstellen, dass die aktuelle Taktik, nämlich Schüler und Schülerinnen, die Kontakt zu Corona-positiven Schüler und Schülerinnen hatten weiterhin in die Schule gehen zu lassen, die Verbreitung von Omikron krass vorantreibt. Des weiteren haben positiv-Getestete Schüler und Schülerinnen aktuell oftmals keine Chance, einen PCR-Test zu machen. Die Schulen, die bis vor kurzem lokal an der Schule PCR-Tests hatten, müssen zukünftig ausschließlich mit Schnelltests vor Ort klarkommen.</p>
<p>Das liegt daran, dass die Auswertungslabore massiv überfordert sind und es Knappheit an PCR-Tests gibt. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer und alle anderen Personen, deren Alltag in Schulen stattfindet, sind nicht in der Priorisierung bei PCR-Tests mit drin. Der Grund: sie werden nicht zur sogenannten „kritischen Infrastruktur“ gezählt.</p>
<p>LehrerInnenverbände, SchülerInnenvertretungen sowie Elterninitiativen äußern Wut und Enttäuschung. Anscheinend würde die Politik gar nichts aus Fehlern aus nun knapp zwei Jahren Pandemie dazulernen, sondern die gleichen Fehler immer und immer wieder wiederholen, so momentan oft geübte Kritik. Landesregierungen würden mit unterlassenen Maßnahmen eine Durchseuchung der meisten Schulen in Kauf nehmen.</p>
<p>Die Kritik und Wut ist berechtigt! Wären rechtzeitig Luftfilter in Schulen eingebaut, ausreichend kostenlose Masken, Schnell- sowie PCR-Tests vorhanden und hätte man mehr Personal eingestellt und damit für kleinere Klassen = mehr Abstand zwischen den Menschen in der Schule gesorgt, wie zum Beispiel die Gewerkschaft der Lehrerinnen und Lehrer „GEW“ schon lange fordert, hätte man weiterhin den durchaus sinnvollen und nötigen Präsenzunterricht weiterführen können, ohne dass die Zahlen so in die Höhe schießen, wie es aktuell der Fall ist.</p>
<p>Aber darum wurde sich nicht gekümmert. Und warum? Weil das alles Geld kosten würde. Und das wurde während der Corona- und Wirtschaftskrise so wie auch vorher schon eher in die Banken- und Unternehmensrettung gesteckt als in die Gesundheit der Mehrheit der Bevölkerung. So schlittern Lehrpersonal und Schülerschaft nun schon seit 2 Jahren vom schlecht organisierten und die Chancenungleichheit vergrößernden Home Schooling in einen Präsenzunterricht, in dem Gesundheit von Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen und Schülern gefährdet wird und, so wie jetzt eben, Chaos und Unklarheit herrschen.</p>
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		<title>Die Segen eines „Digitalen Tagebuches“</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2020/04/11/die-segen-eines-digitalen-tagebuches/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2020 14:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unsortiert]]></category>
		<category><![CDATA[App für den Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Helikoptereltern]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Schüler berichtet über seine Erfahrungen mit einer App für den Unterricht &#160; Anfang dieses Schuljahres verkündete unsere Schulleitung, dass wir jetzt ein “Digitales Tagebuch” haben und wir uns eine App auf unser Handy laden sollen. Was zuerst praktisch klang, entpuppte sich jedoch nach kurzer Zeit als ziemlich unangenehm. Das neue “Digitale Tagebuch” zeigt nämlich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2020/04/11/die-segen-eines-digitalen-tagebuches/">Die Segen eines „Digitalen Tagebuches“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Ein Schüler berichtet über seine Erfahrungen mit einer App für den Unterricht</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anfang dieses Schuljahres verkündete unsere Schulleitung, dass wir jetzt ein “Digitales Tagebuch” haben und wir uns eine App auf unser Handy laden sollen. Was zuerst praktisch klang, entpuppte sich jedoch nach kurzer Zeit als ziemlich unangenehm. Das neue “Digitale Tagebuch” zeigt nämlich nicht nur den Vertretungsplan, sondern ermöglicht den LehrerInnen noch viel mehr. So können sie jetzt die Hausaufgaben in die App eintragen und alle SchülerInnen des Kurses können es dann sehen. Jedoch kann auch die Schulleitung sehen welche LehrerInnen, wie viel Hausaufgaben aufgeben und leider ist unsere Schulleitung der Meinung es könne gerne viel mehr sein. Denn Hausaufgaben sind angeblich “sehr wichtig für das spätere Leben”. <strong>LehrerInnen, welche unregelmäßig oder gar keine Hausaufgaben geben, werden von der Schulleitung darauf angesprochen.</strong> Sie geben uns deshalb Hausaufgaben auf, sogar wenn sie es selbst als sinnlos ansehen. Doch damit nicht genug: Demnächst sollen die LehrerInnen sogar online sehen können, wer wann in der App die Hausaufgabe als “Erledigt” markiert hat. Dadurch sollen diejenigen, die regelmäßig keine Hausaufgaben machen, „entlarvt“ werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fehlzeiten bestimmt die App</strong></p>
<p>Alle SchülerInnnen haben in der App ein eigenes Profil (welches jedoch nur LehrerInnen einsehen können), indem Name und ein Foto gespeichert sind. Diesem “Profil” können die LehrerInnen auch Vermerke hinzufügen, wie “Klassensprecher”, “Stört häufig den Unterricht” oder “Kommt häufig zu spät”, damit dann alle derzeitigen und zukünftigen Lehrerkräfte direkt Bescheid wissen. Am Anfang jeder Stunde wird die Anwesenheit kontrolliert. Blöd nur, dass jeder standardmäßig auf “Abwesend” steht. Das bedeutet: Vergisst ein Lehrer die Anwesenheit zu kontrollieren bleibt jeder auf „Abwesend“. Noch blöder: Da ich in meiner Klasse als einziger “Wirtschaftsinformatik” besuche, bin ich von dem Kurs “Wirtschaftsgeographie” befreit. Das sah das “Digitale Tagebuch” jedoch anders und da ich in Wirtschaftsgeographie logischerweise „Abwesend“ war, bekam ich einen automatischen Eintrag. Erst meine Klassenlehrerin bemerkte dann das irgendwas nicht stimmte. Sie wurde vom “Digitalen Tagebuch” informiert, ich würde angeblich sehr häufig fehlen. Jetzt habe ich über 50 Fehlstunden, die nicht gelöscht werden können.</p>
<p><strong>Ein Werkzeug für Helikoptereltern</strong></p>
<p>Über eine “Messenger-App” haben alle SchülerInnen und alle LehrerInnen die Möglichkeit, sich gegenseitig anzuschreiben. Was zuerst gut klingt ist jedoch nervig. Denn alle sind dadurch ständig erreichbar. So werden LehrerInnen kurz vor Klassenarbeiten nachts mit Nachrichten wie “Welche Themen kommen nochmal dran” bombardiert und schreiben den SchülerInnen umgekehrt gerne mal noch extra Hausaufgaben auf. Wenn jemand minderjährig ist, wird alles noch unangenehmer: Dann bekommen die Eltern Zugriff auf die Daten. Das bedeutet, sie sehen Fehlzeiten, Verspätungen, ob ihr Kind die Hausaufgaben gemacht hat oder nicht und haben die Möglichkeit, LehrerInnen direkt anzuschreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jens, Stuttgart</p>
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