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	<title>Hartz4 Archive - SDAJ</title>
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		<title>Ganz große Sozialreform? &#8211; staatlich verordnete Armut heißt jetzt Bürgergeld!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2022 21:53:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgergeld]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Uneinigkeiten zwischen CDU und Ampel wurde ein Kompromiss Bürgergeld beschlossen. Olaf Scholz zeigt sich zufrieden und spricht von einer großen Sozialreform. Das ist Volksbetrug und nur vordergründig progressiv. Es gibt 50€ mehr im Monat. Das ist bei heutigen Preisen nicht mal mehr ein Familieneinkauf. Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger gibt es jetzt &#8211; anders als mal [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="_04xlpA direction-ltr align-start para-style-body">Nach Uneinigkeiten zwischen CDU und Ampel wurde ein Kompromiss Bürgergeld beschlossen. Olaf Scholz zeigt sich zufrieden und spricht von einer großen Sozialreform. Das ist Volksbetrug und nur vordergründig progressiv. Es gibt 50€ mehr im Monat.</p>
<p class="_04xlpA direction-ltr align-start para-style-body">Das ist bei heutigen Preisen nicht mal mehr ein Familieneinkauf. Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger gibt es jetzt &#8211; anders als mal geplant &#8211; doch vom ersten Monat an, wenn man nicht jeden Drecksjob annimmt. Die Corona-Ausnahmeregelung, dass man erst nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit Opfer von Zwangsumzügen in billigere Wohnungen werden kann, wird auf ein Jahr halbiert.</p>
<p class="_04xlpA direction-ltr align-start para-style-body">Es bleibt dabei: Hartz IV heißt zwar jetzt Bürgergeld, aber bedeutet immer noch Armut, Erpressung und Schikane. Die großen Konzerne freuen sich. Denn wem solche Zustände bei Arbeitslosigkeit blühen, der hat mehr Angst für bessere Arbeitsbedingungen einzustehen. Aber genau das müssen wir: Selber aufstehen und aktiv werden! Denn während der Großteil der Bevölkerung immer ärmer wird, schenkt diese Regierung nur denen, die jetzt schon Milliardengewinne machen. Du willst aktiv werden? Mach mit bei unserer Kampagne Preisstopp jetzt!</p>
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		<title>Entlastungspaket II</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/03/27/entlastungspaket-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Mar 2022 21:03:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiekonzerne]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepreise]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hauptpunkte des „Entlastungspaket II“ sind eine Einmalzahlung für alle Einkommensteuerpflichtigen von 300 Euro und eine Einmalzahlung für Sozialhilfe EmpfängerInnen von 100 Euro. Hinzukommen eine Senkung der Energiepreissteuer auf Kraftstoffe und eine ÖPNV Flatrate für jeweils drei Monate. Klingt gut? Naja so mäßig. Die 300 Euro werden nochmal versteuert bevor sie bei uns ankommen. Wenn sie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/03/27/entlastungspaket-ii/">Entlastungspaket II</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hauptpunkte des „Entlastungspaket II“ sind eine Einmalzahlung für alle Einkommensteuerpflichtigen von 300 Euro und eine Einmalzahlung für Sozialhilfe EmpfängerInnen von 100 Euro. Hinzukommen eine Senkung der Energiepreissteuer auf Kraftstoffe und eine ÖPNV Flatrate für jeweils drei Monate.</p>
<h6>Klingt gut? Naja so mäßig.</h6>
<p>Die 300 Euro werden nochmal versteuert bevor sie bei uns ankommen. Wenn sie bei uns ankommen. Denn ein Großteil der Jugend in Schule und Ausbildung ist ohnehin nicht Einkommensteuerpflichtig und wird also nichts von dem Geld sehen. Die 100 Euro für SozialhilfeempfängerInnen werden ebenfalls nicht ausreichen um die rasanten Preissteigerungen auch nur abzufedern.</p>
<p>Die Absenkung der Energiesteuer wird voraussichtlich 14 bis 30 Cent betragen. Somit bleiben die Kraftstoffpreise auch weiterhin über 2 Euro pro Liter. Ob diese Senkung auch bei den AutofahrerInnen ankommt ist oder bei den Konzernen hängen bleibt gilt abzuwarten. Eine geplante Flatrate für den ÖPNV soll wohl ebenfalls für eine Entlastung sorgen und den Umstieg auf die Bahn schmackhaft machen. Für viele wird eine schlechte Anbindung und eine hohe Auslastung in Bus und Bahn dem wohl einen Strich durch die Rechnung machen.</p>
<h6>Kurzfristig wenig hilfreich, langfristig sehr teuer für uns</h6>
<p>Diese Maßnahmen sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Preissteigerungen sind für große Teile der Jugend verheerend und daran ändert auch dieses Paket nichts. Die Regierungsparteien machen mit diesem kurzfristigen und unzureichenden Paket auf gönnerhaft, aber es ist unser Geld mit dem es gezahlt wird. Wir werden es auf lange Sicht über höhere Steuern und einem Sparkurs im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitssystem ausbaden müssen. Hier handelt es sich nicht um eine noble Geste, sondern wir werden abgespeist während die Gewinner der Inflation, die Monopole in Handel und Energie weiterhin ihre Profite einfahren.</p>
<h6>Kämpfen statt frieren</h6>
<p>Während wir uns auf allen Formaten laufend Tipps zum Energiesparen und geringem Kraftstoffverbrauch anhören dürfen, fließt der massive Reichtum der in diesem Land von uns erarbeitet wird, weiter in die Taschen von wenigen. Individuelle Konsumentscheidungen lösen unsere Probleme nicht, denn die sind systematisch in der kapitalistischen Produktionsweise angelegt. Eine Lösung unserer gemeinsamen Probleme liegt nur im Kampf um die Überwindung des Kapitalismus. Dafür müssen wir uns zusammenschließen und gemeinsam unsere Interessen durchsetzen.</p>
<h6>Für einen Schritt in diese Richtung:</h6>
<ul>
<li>Die Enteignung der Energiemonopole! Demokratische Kontrolle im Interesse der gesamten Bevölkerung statt Profitstreben für die Monopole.</li>
<li>Die Instrumente der Verarmung, Hartz4 und Niedriglohnsektor, abschaffen!</li>
<li>Umfangreiche Investitionen in den Ausbau des ÖPNV, sowie eine dauerhafte kostenlose Nutzung.</li>
<li>Gesetzliche Preisstopps auf Kosten der Monopolprofite, statt Steuersenkungen die ohnehin nicht bei uns ankommen.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/03/27/entlastungspaket-ii/">Entlastungspaket II</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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		<title>Zahl des Hefts: 3 Euro</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2022/02/18/zahl-des-hefts-3-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 04:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 5/2021]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION – Magazin der SDAJ]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgergeld]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>
		<category><![CDATA[Jobcenter]]></category>
		<category><![CDATA[Niedriglohnsektor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2020 leben 15,9 Prozent der Deutschen in Armut, das sind 13,2 Millionen Menschen und der höchste Wert seit 1990.2,8 Millionen Kinder wachsen in Armut auf. In 230.000 Haushalten wurde der Strom abgestellt, in 24.000 das Gas und das Steigen der Energiepreise stellt viele Menschen vor die traurige Wahl: Essen oder eine warme Wohnung? Das sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/02/18/zahl-des-hefts-3-euro/">Zahl des Hefts: 3 Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>2020 leben 15,9 Prozent der Deutschen in Armut, das sind 13,2 Millionen Menschen und der höchste Wert seit 1990.2,8 Millionen Kinder wachsen in Armut auf. In 230.000 Haushalten wurde der Strom abgestellt, in 24.000 das Gas und das Steigen der Energiepreise stellt viele Menschen vor die traurige Wahl: Essen oder eine warme Wohnung? Das sind erschreckende Zahlen, sollte es doch ein Sozialsystem geben, welches solche Not verhindert, doch das Hartz-IV-System ist dazu kaum in der Lage. Vielmehr verdammt es Erwerbslose zu einem Leben am Existenzminimum, kleine Preissteigerungen sind kaum stemmbar und noch schwieriger wird’s, wenn das „Existenzminimum“ auch noch sanktioniert wird, etwa weil man zu einem Termin im Jobcenter nicht erschienen ist. Menschen in Grundsicherung können keine Rücklagen bilden, geschlossene Hilfsstrukturen in der Pandemie und zusätzliche Ausgaben, wie Schutzmasken, haben die Lage weiter verschärft. Über eine Millionen Menschen stocken mit Hartz IV auf, das heißt, dass diese Menschen erwerbstätig sind, aber so wenig verdienen, dass sie zusätzlich Hartz IV bekommen und sich dem riesigen, aufwendigen Bürokratieapparat stellen müssen. Auch der kärgliche Mindestlohn kann den Niedriglohnsektor nicht aufhalten.</p>
<p>Und trotz großer Wahlversprechen wird die Ampel-Regierung daran kaum was ändern.</p>
<p>Im Januar 2022 ist eine Erhöhung des Regelsatz um drei Euro auf 449 Euro geplant, ein blanker Hohn, nach korrekten Berechnungen müsste der Regelsatz längst über 600 Euro liegen. Hartz IV soll nun Bürgergeld heißen, ein schönes neues Etikett für ein Sozialsystem, welches völlig an der Lebensrealität der Erwerbslosen vorbei geht. Auch an Sanktionen soll mit dem neuen Bürgergeld festgehalten werden. Nach dem Sondierungspapier werden Arbeitszeiten weiter entgrenzt und der Niedriglohnsektor ausgeweitet. Die Erhöhung des Mindestlohns auf 10,45 Euro kann da nur ein schwacher Trost sein. Für uns heißt das: Trotz schöner Worte und neuer Namen lässt sich keine Verbesserung für die Arbeiterklasse erwarten, gegen das Abwälzen der Krisenkosten auf uns hilft nur eins: Organisierter Widerstand.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2022/02/18/zahl-des-hefts-3-euro/">Zahl des Hefts: 3 Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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