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	<title>bahn Archive - SDAJ</title>
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	<description>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend</description>
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		<title>Stapel Scheine statt  »Starke Schiene« – Onkel Lutz gönnt sich</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2023/04/15/stapel-scheine-statt-starke-schiene-onkel-lutz-goennt-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2023 18:48:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifrunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Kollegen, es war einmal ein Bahnchef namens Onkel Lutz. Der sagte grinsend auf einem Fototermin an irgendeinem kaputtgesparten Konzernstandort: &#8222;Bei der Deutschen Bahn sind wir eine Familie.&#8220; Hach, wie schön das klingt! Leider quält sich die Masse seiner Sippe mit der durch Corona und den Ukraine-Krieg angestiegenen Inflation – sollen sie lieber an der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="color: #252525;">Liebe Kollegen, es war einmal ein Bahnchef namens Onkel Lutz. Der sagte grinsend auf einem Fototermin an irgendeinem kaputtgesparten Konzernstandort:</p>
<p style="color: #252525;">&#8222;Bei der Deutschen Bahn sind wir eine Familie.&#8220;</p>
<p style="color: #252525;">Hach, wie schön das klingt! Leider quält sich die Masse seiner Sippe mit der durch Corona und den Ukraine-Krieg angestiegenen Inflation – sollen sie lieber an der Heizung, Miete oder beim Einkauf sparen?</p>
<p style="color: #252525;">Onkel Lutz grinst verständnisvoll, denn er schien 2022 auch nicht zu wissen, ob und wie er sich sein Leben leisten soll. Deshalb haben der Vorstand und er sich drauf geeinigt, dass sie sich belohnen mit Millionen für ihre harte Arbeit: „Alte Gleise, Baustellen, mehr Reisende: Im vergangenen Jahr war die Deutsche Bahn im Fernverkehr so unpünktlich wie seit mehr als zehn Jahren nicht.&#8220; (Spiegel)</p>
<p style="color: #252525;">Eine bemerkenswerte Leistung! Natürlich kein Wunder, denn es fehlt überall bei der Infrastruktur an Investitionen, bei den Beschäftigten an Bezahlung. Ohweia! Da hilft Humor, denken sich Onkel Lutz und seine Klassenbrüder vom Vorstand: Kennt ihr schon den Witz der aktuellen Tarifrunde? „Fünf Prozent Lohnerhöhung auf 27 Monate Laufzeit&#8220;. Ha. Ha. Ha.</p>
<p style="color: #252525;">Es bleibt einfach wenig übrig nach den 2,24 Millionen für Lutz, 1,41 Millionen für Onkel Huber oder den 1,39 für Tante Seiler.</p>
<p style="color: #252525;">Kollegen, wie ihr seht, denken Onkel Lutz und seine paar Geschwister nicht an die &#8222;Starke Schiene&#8220; für alle, sondern an große Stapel Scheine für sich — auf Kosten der Beschäftigten, der Fahrgäste und der Steuerzahler.</p>
<p style="color: #252525;">
<p style="color: #252525;">
<p style="color: #252525;">
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		<title>Solidarität mit den streikenden Bahnarbeitern in Großbritannien!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2023/01/12/solidaritaet-mit-den-streikenden-bahnarbeitern-in-grossbritannien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 20:56:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch Anfang Januar waren wieder, nachdem es schon im Herbst 2022 zu massiven Bewegungen gekommen war, zehntausende Eisenbahner und Bahn-Mitarbeiter aller Sparten in Großbritannien im Streik. Hierbei wird neben dem Kampf um Reallohnsteigerungen im Zuge der bestehenden Inflation auch gegen die Privatisierungspolitik im britischen Bahnsektor gekämpft. Zudem streiken die Bahnarbeiter nicht nur gegen den drohenden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #252525;">Auch Anfang Januar waren wieder, nachdem es schon im Herbst 2022 zu massiven Bewegungen gekommen war, zehntausende Eisenbahner und Bahn-Mitarbeiter aller Sparten in Großbritannien im Streik. Hierbei wird neben dem Kampf um Reallohnsteigerungen im Zuge der bestehenden Inflation auch gegen die Privatisierungspolitik im britischen Bahnsektor gekämpft. Zudem streiken die Bahnarbeiter nicht nur gegen den drohenden weiteren Stellenabbau, sondern auch gegen andere Sparmaßnahmen wie Milliardenkürzungen im Sicherheitsbereich, durch welche sich die Anzahl an tödlichen Unfällen in den letzten Jahren deutlich erhöht hat. Hier werden Menschenleben für die Profite der privaten Konzerne eingetauscht und aufs Spiel gesetzt.</span></p>
<p><span style="color: #252525;">Weitere Stellenstreichungen führen natürlich auch dazu, dass die Qualität der Bahn für Reisende wesentlich abnimmt, weil beispielsweise beim Service oder der Sauberkeit eingespart wird. So eine Entwicklung ist leider bei uns in Deutschland auch nicht unbekannt und führt nicht zu einer steigenden Attraktivität des Bahnfahrens, wobei dies im Kampf gegen den Klimawandel dringend nötig wäre.</span></p>
<p><span style="color: #252525;">Diese ganzen Probleme sind als Ergebnis der Bahnprivatisierung zu verstehen, welche im Gleichschritt mit einer ganzen Welle an Privatisierungen wie zum Beispiel in der Gesundheit, Energieversorgung, im Postwesen und anderen Bereichen vorangeht. Es begann in Großbritannien bereits in den Achtzigern mit Margaret Thatcher, weshalb die Eisenbahngewerkschaft RMT fordert, dass die Bahn wieder zurück in öffentliche Hand übertragen wird. Dadurch sollen bessere und sicherere Bedingungen sowohl für die Belegschaft als auch für die Reisenden ermöglicht werden.</span></p>
<p><span style="color: #252525;">Zudem erfasst Großbritannien aktuell eine wahre Welle an Streiktagen und Protesten – auch Krankenschwestern, Flughafenpersonal, Sanitäter und Postangestellte kämpfen angesichts der hohen Inflation von über 10 Prozent gegen einen Reallohnverlust. Auch in Schottland haben die Lehrer angekündigt, ab dieser Woche in den Streik zu treten.</span></p>
<p><span style="color: #252525;">In diesem Sinne wünschen wir allen Beschäftigten einen kämpferischen Streik und versichern unsere vollste Solidarität! Lasst uns den britischen „Winter der Unzufriedenheit“ auch nach Deutschland tragen!</span></p>
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		<title>Stärke beweisen</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2016/10/12/staerke-beweisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2016 05:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 4/2016]]></category>
		<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION – Magazin der SDAJ]]></category>
		<category><![CDATA[bahn]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[JAV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Bahn kämpfen Azubis und merken schnell, wer eigentlich der Stärkere ist Übernahmegarantie nach der Ausbildung klingt nett und ist es auch. Die Frage ist nur, was man darunter versteht. Dass die Frage sehr unterschiedlich aufgefasst werden kann, hat die DB Systel GmbH, ein IT-Dienstleister innerhalb des Deutsche-Bahn-Konzerns, bewiesen. Dort bekamen Azubis am Ende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2016/10/12/staerke-beweisen/">Stärke beweisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei der Bahn kämpfen Azubis und merken schnell, wer eigentlich der Stärkere ist</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-6994" src="/wp-content/uploads/2016/10/41.1_4-16_akt_ivp-kollumne2-300x300.png" alt="41-1_4-16_akt_ivp-kollumne2" width="300" height="300" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2016/10/41.1_4-16_akt_ivp-kollumne2-300x300.png 300w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2016/10/41.1_4-16_akt_ivp-kollumne2-150x150.png 150w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2016/10/41.1_4-16_akt_ivp-kollumne2-768x768.png 768w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2016/10/41.1_4-16_akt_ivp-kollumne2-1024x1024.png 1024w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2016/10/41.1_4-16_akt_ivp-kollumne2.png 1250w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Übernahmegarantie nach der Ausbildung klingt nett und ist es auch. Die Frage ist nur, was man darunter versteht. Dass die Frage sehr unterschiedlich aufgefasst werden kann, hat die DB Systel GmbH, ein IT-Dienstleister innerhalb des Deutsche-Bahn-Konzerns, bewiesen. Dort bekamen Azubis am Ende der Ausbildung das Angebot bei DB Zeitarbeit, der eigenen Zeitarbeitsfirma der Deutschen Bahn, übernommen zu werden. „Es hat vor allem leistungsschwache Kollegen getroffen, die keiner im Unternehmen wirklich wollte. Normalerweise wurde trotzdem versucht, alle irgendwo unterzubringen“ sagt Maurizio, der selbst bei DB Systel arbeitet und in der JAV aktiv ist. Diese beschloss, dagegen vorzugehen, da „wir einen Dammbruch und einen ersten Schritt zur Öffnung einer Übernahme bei DB Zeitarbeit befürchteten“, so Maurizio. Also wurde ein Artikel über Zeitarbeit in der betriebsinternen JAV-Zeitung veröffentlicht. Dort wurde der Versuch, die Übernahmegarantie durch eine Zeitarbeitsfirma zu umgehen, angegriffen und die Problematik von Zeitarbeit im Allgemeinen dargestellt. Außerdem enthielt der Artikel die klare Aufforderung den gewerkschaftlichen Kampf gegen das Vorgehen des Konzerns zu organisieren und machte deutlich, dass die JAV für eine Übernahme bei DB Systel kämpfen würde.<br />
Der Artikel und eine Rede bei der Betriebsversammlung löste bei sehr vielen KollegInnen große Empörung und viel Zustimmung aus. Auch der Betriebsrat positionierte sich klar auf Seiten der JAV. Das war ein deutlicher Schlag ins Gesicht des Arbeitgebers, der einsehen musste, dass es ihm nicht gelingt, JAV und Betriebsrat gegeneinander auszuspielen, wie dies immer wieder versucht wurde. Das wiederum wirkte sich nachhaltig auf andere Auseinandersetzungen aus.<br />
Dieses Mal ging es darum, dass zu Beginn der Ausbildung oder eines dualen Studiums bei der Bahn ein fünftägiges Praktikum absolviert werden muss. Während dieser Zeit sollen sich die Azubis kennenlernen und erhalten ihr Arbeitsmaterial. Der Haken: das Praktikum wurde nicht vergütet. Die Azubis und Studierenden wendeten sich mit dem Problem an die JAV. Diese organisierte mit dem Betriebsrat eine Diskussion dazu. Nach nur einer Betriebsratssitzung, zu der der Arbeitgeber eingeladen wurde, wurden ihre Forderungen akzeptiert und eine Entlohnung für die dual Studierenden ausgehandelt. Für die Azubis wurde der Beginn der Ausbildung um die Zeit des Praktikums nach vorne verlegt, so dass auch sie in der Zeit entlohnt werden.</p>
<div id="attachment_6890" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6890" class="size-thumbnail wp-image-6890" src="/wp-content/uploads/2016/08/16-04_fb-meme-150x150.jpg" alt="Dieser Artikel ist aus der aktuellen POSITION, dem Magazin der SDAJ. Du kannst es für 10€ jährlich abonnieren unter &#112;&#x6f;&#115;&#x69;&#116;&#x69;&#111;&#x6e;&#64;&#x73;&#100;&#x61;j&#x2e;o&#x72;g" width="150" height="150" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2016/08/16-04_fb-meme-150x150.jpg 150w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2016/08/16-04_fb-meme-300x300.jpg 300w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2016/08/16-04_fb-meme.jpg 403w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p id="caption-attachment-6890" class="wp-caption-text"><span class='media-license__caption'>Dieser Artikel ist aus der aktuellen POSITION, dem Magazin der SDAJ. Du kannst es für 10€ jährlich abonnieren unter &#112;o&#x73;i&#x74;i&#x6f;n&#x40;s&#x64;a&#x6a;&#46;&#x6f;&#114;&#x67;</span></p></div>
<p>„Der Druck, den wir in der Frage um die Übernahme bei DB Zeitarbeit aufbauen konnten, hat sich auch auf diese Auseinandersetzung ausgewirkt. Dem Arbeitgeber war klar, dass wir es ernst meinen. Aus diesem Grund konnten wir unsere Forderungen sehr schnell durchsetzen ohne tatsächlich erneut Druck aufbauen zu müssen“ stellt Maurizio zufrieden fest.</p>
<p><strong>Roxy, Tübingen</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2016/10/12/staerke-beweisen/">Stärke beweisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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		<title>Spaltung überwinden! Gesetzliche Tarifeinheit verhindern!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2014/11/06/spaltung-ueberwinden-gesetzliche-tarifeinheit-verhindern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2014 14:49:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifeinheit]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-5726" src="http://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/11/10003450_846093628755872_874319634170074627_n-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/11/10003450_846093628755872_874319634170074627_n-150x150.jpg 150w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/11/10003450_846093628755872_874319634170074627_n-300x300.jpg 300w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/11/10003450_846093628755872_874319634170074627_n.jpg 504w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Liebe KollegInnen,</p>
<p>Bundesregierung und Unternehmensleitungen sind sich einig: Die Tarifeinheit muss her. Grund genug, um schon ein bisschen skeptisch zu werden. Denn was auf der einen Seite wie ein gutes Mittel aussieht, um die Belegschaft zusammenzuführen und sie unter einem Tarifvertrag zu vereinen, entpuppt sich in Realität zu einem Angriff auf unsere Rechte. Denn die Frage, wer Tarifverträge aushandeln darf und wer überhaupt wirklich die Interessen der Belegschaft vertritt können wir nur unter uns klären – und nicht per Gesetz vorgeschrieben bekommen. So führt die gesetzlich erzwungene Tarifeinheit nur zu noch mehr Zwist und Streitereien wer nun „offiziell“ die Interessen der Belegschaft vertreten darf und wer nicht – und das dient am Ende nur der Geschäftsführung. Denn die ist weder „Sozialpartner“ noch sitzt sie im selben Boot: Umso weniger wir uns einig sind wer und wie unsere Interessen vertreten werden sollen, umso mehr kann sie mühsam Erkämpftes rückgängig machen um ihre Profite zu sichern.</p>
<p>Die Gleichung ist denkbar einfach und dennoch von großer Sprengkraft: Je mehr wir sind und je vereinter wir als Gewerkschaft handeln, desto stärker können wir unsere Interessen nach einem Lohn, der zum Leben reicht und Arbeitsbedingungen, die uns nicht kaputt machen, wirklich durchsetzen. Gerade wir Jugendliche brauchen eine Zukunftsperspektive, die jenseits von Überstunden, Arbeitsstress oder Existenzangst liegt. Da uns diese sicher nicht vom Management geschenkt wird, müssen wir sie uns erkämpfen.</p>
<p>Besinnen wir uns zurück auf das, worauf es ankommt: Gemeinsam für seine Interessen kämpfen, unabhängig von Beruf, unabhängig vom Alter, unabhängig ob in der einen oder anderen Gewerkschaft. Eure Forderungen in dieser Tarifrunde sind legitim, verhindert, dass die Geschäftsführung sie unter den Tisch fallen lässt!</p>
<p>Wir, die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) erklären uns solidarisch mit euren Forderungen und kämpfen gemeinsam an eurer Seite! Spaltung überwinden! Gesetzliche Tarifeinheit verhindern!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/11/06/spaltung-ueberwinden-gesetzliche-tarifeinheit-verhindern/">Spaltung überwinden! Gesetzliche Tarifeinheit verhindern!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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