<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Unsere Zukunft statt eure Profite! Archive - SDAJ</title>
	<atom:link href="https://www.sdaj.org/category/aktionen/ajp-2014/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.sdaj.org/aktionen/ajp-2014/</link>
	<description>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend</description>
	<lastBuildDate>Wed, 10 Nov 2021 20:08:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.11</generator>

<image>
	<url>https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2019/12/cropped-Icon-J-02-02-32x32.png</url>
	<title>Unsere Zukunft statt eure Profite! Archive - SDAJ</title>
	<link>https://www.sdaj.org/aktionen/ajp-2014/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Solidarität mit den Beschäftigten im TV-L!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/11/10/solidaritaet-mit-den-beschaeftigten-im-tv-l/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2021 20:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Strike Back]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Dienst]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sdaj.org/?p=15860</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ihr habt die öffentliche Infrastruktur in Verwaltungen, Krankenhäusern und Schulen am Laufen gehalten, trotz Pandemie. Was ihr dafür fordert ist gerade auch angesichts der hohen Inflation alles andere als überzogen: 5% mehr Lohn, mindestens aber 150€ bzw. 300€ für Beschäftigte im Gesundheitswesen. Für Azubis 100€ mehr und weiterhin eine Übernahme nach der Ausbildung. Und das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/11/10/solidaritaet-mit-den-beschaeftigten-im-tv-l/">Solidarität mit den Beschäftigten im TV-L!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr habt die öffentliche Infrastruktur in Verwaltungen, Krankenhäusern und Schulen am Laufen gehalten, trotz Pandemie. Was ihr dafür fordert ist gerade auch angesichts der hohen Inflation alles andere als überzogen: 5% mehr Lohn, mindestens aber 150€ bzw. 300€ für Beschäftigte im Gesundheitswesen. Für Azubis 100€ mehr und weiterhin eine Übernahme nach der Ausbildung. Und das alles bei einer Laufzeit von 12 Monaten, die euch nicht zwingen würde, wieder länger als ein Jahr die Füße stillhalten zu müssen. Die Tarifierung der studentischen Beschäftigen an den Hochschulen soll ebenfalls Teil der Verhandlungen sein.</p>
<p>Die Gegenseite – die Arbeitgeber – wollen eine elementare Errungenschaft inhaltlich verschlechtern: Das Eingruppierungssystem. Das darf nicht passieren! Sie verstecken sich hinter der Pandemie und jammern mal wieder von leeren Kassen. Doch Hilfspakte für Unternehmen wie die Lufthansa in Milliardenhöhe waren möglich!<br />
Kaum sind die Forderungen beschlossen – schon sind die Medien arbeitgebertreu zur Stelle: Ein Kommentar im Deutschlandfunk fordert eine „geräuschlose“ Tarifrunde, möglichst ohne Streik.<br />
Doch Tarifrunden ohne Streik sind kollektives Betteln! Wenn ihr die geplanten Angriffe der Arbeitgeber abwehren und eure mehr als berechtigten Forderungen durchsetzen wollt, geht das nicht allein durch Appelle und Bitten – den Forderungen muss Druck verliehen werden durch echten Arbeitskampf! Dafür müssen sich mehr Beschäftigte im TV-L in den Gewerkschaften organisieren und sich selbst für ihre Interessen aktiv einsetzen. Also: rein in die Gewerkschaften und raus zur Tarifrunde! Solidarität mit euch Beschäftigten und euren Forderungen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/11/10/solidaritaet-mit-den-beschaeftigten-im-tv-l/">Solidarität mit den Beschäftigten im TV-L!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solidarität mit den Berliner Krankenhausstreiks!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/09/21/solidaritaet-mit-den-berliner-krankenhausstreiks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 12:57:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[Charité]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegestreik]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
		<category><![CDATA[vivantes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sdaj.org/?p=15758</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Donnerstag, dem 9. September befinden sich Beschäftigte der Berliner Charité und des Vivantes-Konzerns im unbefristeten Streik. Sie kämpfen für einen Entlastungstarifvertrag, an der Charité ist das nach 2015 der zweite Anlauf. Im befristeten Streik sind außerdem die Beschäftigten der Tochtergesellschaften des Vivantes-Konzerns, die endlich wie ihre Kolleginnen und Kollegen nach dem besseren TVöD bezahlt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/09/21/solidaritaet-mit-den-berliner-krankenhausstreiks/">Solidarität mit den Berliner Krankenhausstreiks!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Donnerstag, dem 9. September befinden sich Beschäftigte der Berliner Charité und des Vivantes-Konzerns im unbefristeten Streik. Sie kämpfen für einen Entlastungstarifvertrag, an der Charité ist das nach 2015 der zweite Anlauf. Im befristeten Streik sind außerdem die Beschäftigten der Tochtergesellschaften des Vivantes-Konzerns, die endlich wie ihre Kolleginnen und Kollegen nach dem besseren TVöD bezahlt werden wollen. Die Arbeitgeber hatten vor den Streiks erst ein hunderttägiges Ultimatum verstreichen lassen und jammern nun, der Streik gefährde die Versorgung. Aber die Beschäftigten wissen: es ist der von Charité und Vivantes tolerierte Normalzustand, der die Gesundheit von Personal und Patient:innen bedroht. Der Streik der Kolleginnen und Kollegen hat Vorbildcharakter: Sie haben ihren Arbeitskampf höchst strukturiert und kompromisslos vorbereitet, um die breitestmögliche Schlagkraft zu entwickeln. Vor allem aber haben sie es bisher geschafft, sich gegen alle Spaltungsversuche über Unternehmen, Berufsgruppen und Gehaltsklassen hinweg zu behaupten und ihren Kampf gemeinsam zu führen. In ihrem Kampf wünschen wir den Beschäftigten alle Kraft und weiterhin die große Solidarität, die sie bisher erfahren. Ob als Krankenhausbeschäftigte in der Gesundheitsversorgung oder als Vorbilder für den Klassenkampf: Mehr von euch ist besser für alle!</p>
<p>Gegen die Misere des Gesundheitswesens braucht es aber auch überbetriebliche, politische Forderungen:</p>
<p>Weg mit dem Fallpauschalensystem den privaten Profitjägern im Gesundheitswesen</p>
<p>Weg mit der Krankenhauspolitik, die aus Kostenüberlegungen Einrichtungen und Personal abbaut</p>
<p>Her mit einer bedarfsorientierten Vollfinanzierung</p>
<p>Her mit einer flächendeckend guten Krankenhausversorgung, auch außerhalb der Metropolregionen</p>
<p>Her mit einer verbindlichen, von den Beschäftigten festgelegten Personalbemessung im ganzen Gesundheitswesen Rekommunalisierung der Krankenhäuser unter Kontrolle von Beschäftigen und Gewerkschaften</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/09/21/solidaritaet-mit-den-berliner-krankenhausstreiks/">Solidarität mit den Berliner Krankenhausstreiks!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Merkel bittet um Verzeihung für die Eingriffe in die Profite der Konzerne</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/03/24/merkel-bittet-um-verzeihung-fuer-die-eingriffe-in-die-profite-der-konzerne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 15:36:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Autoindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[Lockdown]]></category>
		<category><![CDATA[Profite]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sdaj.org/?p=15395</guid>

					<description><![CDATA[<p>»Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler« Merkel bittet um Verzeihung für Eingriffe in Profite der Konzerne Keine zwei Tage nach der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag fällt Merkel und der Regierung auf, dass die Osterruhe &#8222;in der Kürze der Zeit&#8220; nicht umsetzbar ist. Laschet, Söder und Co. springen ihr bei, schieben Probleme bei den Lieferketten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/03/24/merkel-bittet-um-verzeihung-fuer-die-eingriffe-in-die-profite-der-konzerne/">Merkel bittet um Verzeihung für die Eingriffe in die Profite der Konzerne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>»Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler«</h5>
<h5>Merkel bittet um Verzeihung für Eingriffe in Profite der Konzerne</h5>
<p>Keine zwei Tage nach der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag fällt Merkel und der Regierung auf, dass die Osterruhe &#8222;in der Kürze der Zeit&#8220; nicht umsetzbar ist. Laschet, Söder und Co. springen ihr bei, schieben Probleme bei den Lieferketten für Babynahrung vor und loben sich selbst für ihre Einsichtigkeit und Kritikfähigkeit. Wer blickt da noch durch? Und was hat Babynahrung damit zu tun? Wir haben die Ergebnisse des heutigen Treffens zusammengefasst.</p>
<h5>
Profite für die Konzerne? Ja!</h5>
<p>Es auf die Babynahrung zu Verschieben ist natürlich nur ein ziemlich billiger Versuch. Wer möchte schon, dass Babys kein Essen haben? Wahrscheinlicher ist, dass die Regierung wieder mal die Profite der Konzerne wichtiger findet als eine entschlossene Bekämpfung der Coronapandemie. So hatte z.B. noch gestern Abend Hildegard Müller, die Chefin des Verbands der Automobilindustrie (VDA) erklärt &#8222;Plötzliche Betriebsstilllegungen sind für eine international vernetzte Wirtschaft nicht darstellbar&#8220;. Der VDA hatte schwere Bedenken gegen den Regierungsplan, der zum Betriebsstopp in der Autoindustrie geführt hätte. Glücklicherweise hatten die Autokonzerne auf dem gestrigen &#8222;Autogipfel&#8220; die Möglichkeit, direkt mit Kanzlerin Angela Merkel zu sprechen. Das hat anscheinend gewirkt. Nach der massiven Kritik auch aus anderen Bereichen der Wirtschaft rudert die Regierung nun zurück und bläst die Osterruhe mitsamt der freien Tage für alle Arbeitenden wieder ab.</p>
<h5>
Erleichterungen für die Bevölkerung? Nein!</h5>
<p>Verbote? Kurzfristige Gesetzesänderungen, die die eigenen Planungen in Freizeit, Schule und Arbeit umwerfen? Coronamaßnahmen, die inzwischen richtig weh tun? Das kennt jeder von uns seit mittlerweile einem Jahr nur allzu gut. Die Möglichkeit mal eben mit Kanzlerin Merkel zu sprechen und die Regelungen wieder zu kippen haben wir nicht. Von uns wird verlangt alles einfach zu akzeptieren. Egal wie schlecht es uns damit geht.</p>
<h5>
Bekämpfung der Pandemie? Nein!</h5>
<p>Mit der Osterruhe wollte die Regierung die dritte Welle brechen und verhindern, dass sich der aktuelle Dauerlockdown noch einmal um Monate verlängert. Welche Maßnahmen werden nun nach der Absage also stattdessen getroffen um die dritte Welle zu brechen? Die Antwort: Durchhalteparolen. Merkel sagt nach ihrem Rückzieher: „Das Virus wird langsam aber sicher seinen Schrecken verlieren“ &#8211; mehr nicht! Keine alternativen Maßnahmen. Ob sich das Coronavirus dadurch beeindrucken lassen wird ist mehr als fraglich. Also keine guten Aussichten für die nächsten Wochen. Ob die Regierung damit durchkommt oder doch über das mittlerweile auch aus Sicht der Herrschenden katastrophale Krisenmanagement stolpern wird, ist nicht mehr ausgemacht.</p>
<h5>
Dieses System?</h5>
<p>Wir hätten da was: Eine Verpflichtung der Konzerne zur Bereitstellung von Schnelltests. Tests und funktionierende Hygienekonzepte in den Schulen und Unis. Beschränkungen der Produktion statt dauerhafte Einschränkungen in der Freizeit. Freigabe von Patenten und Ausbau der Impfstoffproduktion. Maßnahmen, die sich sofort umsetzen ließen. Am besten ohne diese Regierung und noch besser ohne dieses System. Aber auch dabei wird es nicht ohne „kurzfristige Betriebsstopps“ gehen. Allerdings nicht als Bitte von oben, denn auf die ist kein Verlass. Sondern von uns selbst: durch Streiks und politische Aktionen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/03/24/merkel-bittet-um-verzeihung-fuer-die-eingriffe-in-die-profite-der-konzerne/">Merkel bittet um Verzeihung für die Eingriffe in die Profite der Konzerne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weiter so – wird schon.</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/01/21/weiter-so-wird-schon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 22:09:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Covid]]></category>
		<category><![CDATA[FFP2]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit statt Profite]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sdaj.org/?p=15221</guid>

					<description><![CDATA[<p>Weiter so – wird schon. Seit Dienstag stehen die neuen Corona-Maßnahmen fest. Tagelang wird davon geredet, dass jetzt hart durchgegriffen werden muss. Dabei geht es um die wirklich wichtigen Dinge: Medien zitieren Merkel mit der Aussage, man könnte ja nicht den Leuten im April immer noch sagen, dass die Friseure geschlossen seien. Das Allheilmittel: OP-, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/01/21/weiter-so-wird-schon/">Weiter so – wird schon.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Weiter so – wird schon.</h2>
<p>Seit Dienstag stehen die neuen Corona-Maßnahmen fest. Tagelang wird davon geredet, dass jetzt hart durchgegriffen werden muss. Dabei geht es um die wirklich wichtigen Dinge: Medien zitieren Merkel mit der Aussage, man könnte ja nicht den Leuten im April immer noch sagen, dass die Friseure geschlossen seien. Das Allheilmittel: OP-, oder FFP2 Masken in den Öffis. Kostenlose Masken gibt es aber nicht. Das Privatleben wird weiterhin hart eingeschränkt, kleine Dienstleister müssen ihre Läden geschlossen lassen. Die Schulen sollen bis mindestens 14. Februar geschlossen bleiben. Ein Plan oder gar konkrete Maßnahmen wie der Gesundheitsschutz an Schulen bis dahin verbessert werden kann? Fehlanzeige. Dabei wäre das die einzige Möglichkeit, um zu verhindern, dass noch mehr Schülerinnen und Schüler abgehängt werden.</p>
<p>Die Neuansteckungs- und Todeszahlen sind anhaltend hoch. Eine neuartige Mutation macht die Runde. Tatsächlich müsste mal klare Kante gezeigt werden – und zwar dort, wo mitunter die meisten Infektionen passieren: am Arbeitsplatz. Doch den Reichen will der Staat immer noch nicht auf den Schlips treten. Kein Wort zur Produktion und Homeoffice nur dort, wo es das Unternehmen nicht beeinträchtigt. Wer dann seinen Angestellten kein Homeoffice anbietet, soll laut Bundesregierung bis zu 5000€ zahlen. Klar, alles andere wäre ja zu viel, Privatpersonen zahlen ja auch nur bis zu 25.000€ an Bußgeldern. Die angekündigte Verordnung von Arbeitsminister Heil zum Homeoffice wird nicht viel ändern.</p>
<p>Die Prioritäten sind weiter klar. Beeinträchtigungen gibt es nur für die arbeitenden Menschen. Für Unternehmen werden nur warme Worte, Appelle und dicke Rettungspakete gefunden. Dieses Missverhältnis von privater Einschränkung und betrieblichem „Weiter so“ kann nicht länger hingenommen werden. Hier wird nicht mit zweierlei Maß gemessen – hier wird Klasseninteresse umgesetzt, und zwar das Interesse der Herrschenden Klasse, der Monopole und dessen Banken. Dabei liegt die Lösung für die arbeitenden Menschen auf der Hand. Die Initiative #ZeroCovid schlägt dazu einen harten Shutdown vor, in dem die unterstützt werden, die es brauchen. Finanziert durch eine Sonderabgabe auf die Gewinne und Vermögen der Reichen.</p>
<h4>Wir fordern:</h4>
<p>– Kostenloser Mund- und Nasenschutz!<br />
– Konsequentes Herunterfahren der Betriebe – auf Kosten der Banken und Konzerne!<br />
– Keine Rettungspakete für die Reichen! Stattdessen Geld für das Bildungs- und Gesundheitssystem!<br />
– Die Reichen, die Krisengewinner, die Banken und Konzerne müssen zahlen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/01/21/weiter-so-wird-schon/">Weiter so – wird schon.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unsere Gesundheit statt ihre Profite!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2021/01/06/unsere-gesundheit-statt-ihre-profite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 19:02:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geld gibt's genug!]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit statt Profite]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sdaj.org/?p=15144</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert angesichts der nicht zu bestreitenden katastrophalen Entwicklungen in unserem kaputt gesparten Gesundheitssystem weitere staatliche Rettungspakete. Die Krankenhäuser seien bald nicht mehr in der Lage, die Gehälter der Beschäftigten zu zahlen. Allein eine Symptombekämpfung &#8211; also staatliche Unterstützung statt ein Ende der marktkonformen Zurichtung – beseitigt jedoch nicht das Problem der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/01/06/unsere-gesundheit-statt-ihre-profite/">Unsere Gesundheit statt ihre Profite!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert angesichts der nicht zu bestreitenden katastrophalen Entwicklungen in unserem kaputt gesparten Gesundheitssystem weitere staatliche Rettungspakete. Die Krankenhäuser seien bald nicht mehr in der Lage, die Gehälter der Beschäftigten zu zahlen. Allein eine Symptombekämpfung &#8211; also staatliche Unterstützung statt ein Ende der marktkonformen Zurichtung – beseitigt jedoch nicht das Problem der Unterfinanzierung des Gesundheitssystems. Deshalb: Weg mit den Fallpauschalen &#8211; Selbstkostendeckungsprinzip jetzt! Schluss mit Konkurrenz und Privatisierung!</p>
<p>#Gesundheitstattprofite, #Krankenhaus #Privatisierung, #Löhne, #Gesundheitswesen, #Unterfinanzierung</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2021/01/06/unsere-gesundheit-statt-ihre-profite/">Unsere Gesundheit statt ihre Profite!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geld ist genug da.</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2020/12/18/geld-ist-genug-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 20:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Geld gibt's genug!]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg und Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[Antiimperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Coronakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[SDAJ in Aktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sdaj.org/?p=15110</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr steigt der Rüstungshaushalt um mehr als 1,2 Milliarden Euro auf 47 Milliarden Euro an. Und das obwohl uns das Geld in der Pandemie an allen Ecken und Enden fehlt. Es gibt nicht genug Geld um ausreichend Intensiv-PflegerInnen einzustellen, sodass billigend in Kauf genommen wird dass noch mehr Menschen an Covid sterben. Stattdessen gibt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2020/12/18/geld-ist-genug-da/">Geld ist genug da.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Dieses Jahr steigt der Rüstungshaushalt um mehr als 1,2 Milliarden Euro auf 47 Milliarden Euro an. Und das obwohl uns das Geld in der Pandemie an allen Ecken und Enden fehlt. Es gibt nicht genug Geld um ausreichend Intensiv-PflegerInnen einzustellen, sodass billigend in Kauf genommen wird dass noch mehr Menschen an Covid sterben. Stattdessen gibt es genug Geld für noch mehr Waffen, unter anderem bewaffnete Drohnen die für etliche zivile Todesopfer im Nahen Osten verantwortlich sind. Obwohl in der Krise scheinbar das Geld für ein gutes Gesundheitssystem und für digitalisierte Schulen fehlt, werden Milliardensummen für Konzerne und Krieg aufgebracht. Allein mit den 1,2 Milliarden Euro, die zusätzlich in die steigende Kriegsgefahr fließen, könnte man zum Beispiel Lüftungsfilter für mehr als 400.000 Klassenräume anschaffen. Wäre das nicht mal eine bessere Investition? Nein, nicht für die herrschende Klasse, Krieg ist profitabler als gesunde SchülerInnen.</p>
<h4 style="text-align: left;">
Am 5.12. war bundesweiter Aktionstag von Abrüsten statt Aufrüsten und auch wir waren in vielen Städten aktiv und brachten unsere Forderungen auf die Straße.</h4>
<p style="text-align: left;">&#8211; Keinen Groschen für Krieg und Konzerne<br />
&#8211; Mehr Geld für PflegerInnen und SchülerInnen<br />
&#8211; Zivile Unterstützung statt Soldaten im Gesundheitsamt<br />
&#8211; Abrüsten statt Aufrüsten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2020/12/18/geld-ist-genug-da/">Geld ist genug da.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zahl des Hefts: 171</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2020/11/14/zahl-des-hefts-171/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 09:40:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 4/2020]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION – Magazin der SDAJ]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterklasse]]></category>
		<category><![CDATA[Bayer]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Coronakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit geht baden]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit statt Profite]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Kapital]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[neue Position]]></category>
		<category><![CDATA[nicht auf unsere Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegenotstand]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifrunde]]></category>
		<category><![CDATA[TVÖD]]></category>
		<category><![CDATA[wirsindmehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sdaj.org/?p=14730</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der sog. „Corona-Krise“ verschärft sich in Deutschland die soziale Ungleichheit. Das resümiert eine Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung. Der Aussage, die Pandemie werde „benutzt […], um die Interessen der Reichen und Mächtigen durchzusetzen“, stimmten die Hälfte der in der in Studie Befragten mit geringem Einkommen zu. Grund genug, sich genauer anzuschauen, wer schon jetzt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2020/11/14/zahl-des-hefts-171/">Zahl des Hefts: 171</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Helvetica Neue, serif"><span style="font-size: small">In der sog. „Corona-Krise“ verschärft sich in Deutschland die soziale Ungleichheit. Das resümiert eine Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung. Der Aussage, die Pandemie werde „benutzt […], um die Interessen der Reichen und Mächtigen durchzusetzen“, stimmten die Hälfte der in der in Studie Befragten mit geringem Einkommen zu. Grund genug, sich genauer anzuschauen, wer schon jetzt die tatsächlichen Krisengewinner sind.</span></span></span></p>
<p><a name="_GoBack"></a> <span style="color: #000000"><span style="font-family: Helvetica Neue, serif"><span style="font-size: small">Während zu Beginn der Pandemie das Pflegepersonal von den Balkonen aus beklatscht wurde, zeigt sich die Arbeitgeberseite in der aktuellen Tarifrunde im öffentlichen Dienst wenig spendabel. Tatsächlich kommt im Gesundheitswesen die finanzielle Wertschätzung eher den Top-Managern der Pharmakonzerne zu: Während das durchschnittliche Brutto-Gehalt eines/r KrankenpflegerIn bei monatlich etwa 2.590€ liegt, verdient Bayer-Chef Werner Baumann 20.515€ täglich (!), im Monat sind das 444.506€ und damit mehr als das 171-fache der Pflegekraft. In anderen Branchen sieht es nicht besser aus: Während BMW zu Beginn der Pandemie Kurzarbeitergeld für 20.000 Beschäftigte beantragte, schüttete man noch im Mai 1,6 Milliarden Euro Dividende an Aktionäre aus.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Helvetica Neue, serif"><span style="font-size: small">Man sieht: Auch wenn bei den Herrschenden von diesem oder jenem Großkonzern als Krisenverlierer die Rede ist, die Zeche zahlen am Ende die Beschäftigten!</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Helvetica Neue, serif"><span style="font-size: small">Manu, Hannover</span></span></span></p>
<p>Dieser Artikel erschien in der aktuellen Position, dem Magazin der SDAJ.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2020/11/14/zahl-des-hefts-171/">Zahl des Hefts: 171</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hunderte Jugendliche nehmen Kampf für ein Ausbildungsgesetz auf</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2014/12/16/hunderte-jugendliche-nehmen-kampf-fuer-ein-ausbildungsgesetz-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2014 10:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterjugendpolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sdaj.org/?p=5751</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dem von der SDAJ initiierten Jugendkongress &#8222;Jugend braucht Perspektiven &#8211; Her mit dem Ausbildungsgesetz&#8220; am 28.09.2014 haben sich knapp 300 Jugendliche aus Betrieben, Gewerkschaften und linken Jugendorganisationen über Erfahrungen ausgetauscht und über Strategien im Kampf für das Recht auf Ausbildung beraten. Zum Kongress haben neben zahlreichen Einzelpersonen auch einige Gewerkschaftsgliederungen, Medienpartner und linke Jugendorganisationen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/12/16/hunderte-jugendliche-nehmen-kampf-fuer-ein-ausbildungsgesetz-auf/">Hunderte Jugendliche nehmen Kampf für ein Ausbildungsgesetz auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem von der SDAJ initiierten Jugendkongress &#8222;Jugend braucht Perspektiven &#8211; Her mit dem Ausbildungsgesetz&#8220; am 28.09.2014 haben sich knapp 300 Jugendliche aus Betrieben, Gewerkschaften und linken Jugendorganisationen über Erfahrungen ausgetauscht und über Strategien im Kampf für das Recht auf Ausbildung beraten. Zum Kongress haben neben zahlreichen Einzelpersonen auch einige Gewerkschaftsgliederungen, Medienpartner und linke Jugendorganisationen mobilisiert, namentlich:<br />
DGB Jugend Frankfurt, DIDF Jugend, Die Linke.SDS, IG Metal Jugend Dortmund, Junge BAU Bochum-Dortmund, Linksjugend [&#8217;solid] NRW, die Freiheitsliebe, junge Welt, marxistische Blätter, unsere Zeit.<br />
Zum Abschluss des Jugendkongresses ging es neben dem Austausch auch um konkrete Vereinbarungen für die kommenden Kämpfe. Hierzu wurde u.a. eine Resolution verabschiedet, die wir nachstehend dokumentieren. Darin verpflichten sich die Jugendlichen den Kampf für ein Ausbildungsgesetz aufzunehmen welches Mindeststandards festlegt unter denen keine Auszubildende und kein Auszubildender in Deutschland eingestellt werden<br />
darf.<br />
<em><br />
Beschlossene Resolution des Jugendkongresses, 28.09.2014</em><br />
<strong>Her mit dem Ausbildungsgesetz!</strong></p>
<p>Wir schreiben das Jahr 2014 und die Lage der Jugend in Deutschland wird von Tag zu Tag prekärer. Es fehlen Ausbildungsplätze für knapp 300.000 Jugendliche1, die in Warteschleifen ihr Dasein fristen. Andere, die eine Ausbildungsplatz ergattern konnten, arbeiten unter miserablen Bedingungen in der Ausbildung und verdienen doch nicht genug für ein selbstbestimmtes Leben. Und die unter uns so präsente Angst, keinen Ausbildungsplatz zu bekommen verwandelt sich bei denen, die in Ausbildung stehen, in die Angst, nicht übernommen zu werden. Denn wer nicht übernommen wird, verbringt sein Leben befristet, als LeiharbeiterIn oder gar als Hartz-IV-EmpfängerIn &#8211; sozial stigmatisiert und in verstärkter Unsicherheit und Rechtslosigkeit. Es ist überall, ob in Deutschland oder anderen Ländern Europas, dasselbe: Für Jugendliche ist „Prekär das neue Normal“ und die Mehrheit weiß schon heute, dass sie den Lebensstandard ihrer Eltern nicht erreichen wird.<br />
Wir, aktive Jugendliche in Gewerkschaften, Jugendorganisationen und Betrieben, sind der Ansicht, dass die Zeit reif ist. Reif für eine Ausbildung, die nicht von den Interessen der Konzerne nach immer günstigeren Arbeitskräften bestimmt wird. Reif für eine Ausbildung, deren Vergütung zu einem selbstbestimmten Leben auch außerhalb des elterlichen Hauses reicht. Reif für eine Ausbildung, in der wir umfassender gebildet werden, als nur um im Job zu funktionieren.<br />
Auf die Unternehmensleitungen und Regierungsparteien können wir dabei nicht bauen. Schließlich sind sie verantwortlich für das Schlamassel. Und weil wir uns aus dem Elend nur selbst erlösen können, machen wir mit unseren Forderungen ernst und setzen uns für unser Recht auf Ausbildung ein. Denn die Durchsetzung unserer Interessen, d.h. die Interessen der Arbeiterjugendlichen in Deutschland, werden wir nur erreichen können indem wir gemeinsam dafür einstehen. Gemeinsam, weil jede Spaltung in alt und jung, LeiharbeiterInnen und Festangestellte, Bürokauffrau und Industriemechaniker, Mann und Frau, Deutsche und MigrantInnen uns diesen Zielen keinen Schritt näher bringt, sondern uns von ihnen noch weiter entfernt. Wir entwickeln Widerstand um deutlich zu machen, dass wir es ernst meinen: Wir stellen uns zur Jugend- und Auszubildendenvertretung auf, um dort gemeinsam mit unseren Mitazubis für bessere Bedingungen im Betrieb zu kämpfen. Wir werden aktiv in der Gewerkschaft um sie zu stärken und um in Tarifkämpfen unsere Interessen stärker durchzusetzen. Wir erzeugen Druck auf der Straße und im öffentlichen Leben und machen schlechte Ausbildungsbedingungen öffentlich. Denn wir wissen, dass unsere Interessen als Jugendliche in den Betrieben nicht im Widerspruch zu den Interessen unserer KollegInnen stehen. Wir kämpfen zusammen für Übernahme und den Erhalt der Arbeitsplätze unserer KollegInnen. Wir tragen den Widerstand auf die Straße. Wir machen deutlich, dass die Probleme, Ängste und Perspektivlosigkeit der Jugendlichen keine Einzelfälle sind, sondern uns alle betreffen. Überall dort wollen wir uns für ein Ausbildungsgesetz einsetzen, welches Mindeststandards setzt unter denen kein Auszubildender und keine Auszubildende in Deutschland eingestellt werden darf. Unser Kampf für ein umfassendes Ausbildungsgesetz hat heute hier begonnen!<br />
Wir fordern ein Ausbildungsgesetz inklusive:<br />
<strong># Recht auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz!<br />
# Umlagefinanzierung – Wer nicht ausbildet muss zahlen!<br />
# Unbefristete Vollzeitübernahme im erlernten Beruf für alle!<br />
# Eine Mindestausbildungsvergütung die für ein selbstständiges Leben reicht!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/12/16/hunderte-jugendliche-nehmen-kampf-fuer-ein-ausbildungsgesetz-auf/">Hunderte Jugendliche nehmen Kampf für ein Ausbildungsgesetz auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht über die Aktion in Freiburg:</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2014/12/07/bericht-ueber-die-aktion-in-freiburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2014 10:26:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Outings]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sdaj.org/?p=5746</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 8. November wurde in Freiburg uns eine Aktion auf die Beine gestellt, die der landesweite Höhepunkt unserer bundesweiten Kampagne „Unsere Zukunft statt Eure Profite!“ sein sollte. Gut gelaunt, hochmotiviert und mit Schildern, Fahnen, Flyern und Transparenten beladen, haben wir uns am Samstag Morgen auf den Weg in die Freiburger Innenstadt gemacht. Es wurde kurzerhand [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/12/07/bericht-ueber-die-aktion-in-freiburg/">Bericht über die Aktion in Freiburg:</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. November wurde in Freiburg uns eine Aktion auf die Beine gestellt, die der landesweite Höhepunkt unserer bundesweiten Kampagne „Unsere Zukunft statt Eure Profite!“ sein sollte. Gut gelaunt, hochmotiviert und mit Schildern, Fahnen, Flyern und Transparenten beladen, haben wir uns am Samstag Morgen auf den Weg in die Freiburger Innenstadt gemacht. Es wurde kurzerhand ein Infostand aufgebaut, auf dem in erster Linie das Ausbildungsgesetz, die POSITION-Extra zum selben Thema und allgemeine Materialien zu unserer Arbeit zu finden waren und schon wurden die Flyer zur Kampagne verteilt und Diskussionen mit Passantinnen und Passanten geführt. Das Wetter war schön, die Stimmung war großartig und die Aktion sehr erfolgreich: Viele Menschen haben positiv auf uns reagiert, haben uns Glück gewünscht für die weitere Arbeit und lasen sich die Materialien aufmerksam durch. Es wurden auch vereinzelt Gespräche mit Azubis geführt, die aus ihren eigenen Betrieben berichten konnten und die Forderung nach einem Ausbildungsgesetz für sinnvoll erachtet haben und sehr interessiert an unserer Arbeit waren. Die Aktion hat erstens dazu geführt, den Landesverband zu stärken, weil es beeindruckend ist, wie viel man innerhalb kürzester Zeit auf die Beine stellen kann und wie viel Spaß es macht, in einer großen Gruppe auf die Straße zu gehen und zweitens konnte die SDAJ-Bawü Präsenz zeigen und eventuelle die ein oder andere Sympatisantin und den ein oder anderen Sympatisant dazugewinnen. Außerdem wurde auch ein kleines Video gedreht, das ihr Euch unter dem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RP-H0j116_Q&amp;feature=youtu.be" target="_blank">Link</a> anschauen könnt!!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/12/07/bericht-ueber-die-aktion-in-freiburg/">Bericht über die Aktion in Freiburg:</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sieg und Niederlage im Kampf um Übernahme</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2014/11/23/sieg-und-niederlage-im-kampf-um-uebernahme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2014 08:21:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[POSITION – Magazin der SDAJ]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sdaj.org/?p=5707</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Wenn ich in der Klinik durch den Flur gehe, klopfen mir Kolleginnen und Kollegen wortlos auf den Rücken“, erzählt Michael, 27, Gesundheits- und Krankenpfleger. „Das tut nach so einer Auseinandersetzung wahnsinnig gut.“ Michael ist seit ein paar Tagen „zurück” im Betrieb, einem Krankenhaus in Essen, in dem er auch seine Ausbildung gemacht hat. Als Mitglied [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/11/23/sieg-und-niederlage-im-kampf-um-uebernahme/">Sieg und Niederlage im Kampf um Übernahme</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn ich in der Klinik durch den Flur gehe, klopfen mir Kolleginnen und Kollegen wortlos auf den Rücken“, erzählt Michael, 27, Gesundheits- und Krankenpfleger. „Das tut nach so einer Auseinandersetzung wahnsinnig gut.“ Michael ist seit ein paar Tagen „zurück” im Betrieb, einem Krankenhaus in Essen, in dem er auch seine Ausbildung gemacht hat. Als Mitglied des Betriebsrats steht ihm eine unbefristete Übernahme zu, aber die Geschäftsführung weigerte sich und bot ihm wieder und wieder nur befristete Verträge an.<br />
Michael hat im Betrieb den Mund aufgemacht, vor allem bei der Übernahme. „Die Klinik verstößt da laufend gegen den Tarifvertrag!“ Eigentlich müssten alle Azubis erst befristet übernommen und dann nach 12 Monaten entfristet werden. Die Klinik bietet aber immer nur Verträge über 6 Monate nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz an oder Verträge, die nicht am Tarifvertrag orientiert sind, oder mit zeitlichen Lücken zwischen Ausbildung und Arbeitsvertrag, wodurch die tariflichen Ansprüche verloren gehen. „Beides ist für die KollegInnen scheiße, damit kann man keine Zukunftsplanung machen“, so Michael. Genau hier liegt das Problem: Kaum ein Azubi traut sich die Verträge zurückzuweisen und auf den tariflichen Regelungen zu bestehen. „Ich werde schon irgendwann entfristet, wenn ich gut arbeite“, ist die Hoffnung, die auch nicht völlig unbegründet ist. Irgendwann und dank der engagierten Arbeit des Betriebsrats bekommen einige dann tatsächlich 15 Jahre später die Festanstellung.<br />
„Gemeinsam mit Ver.di und den Ver.di-Betriebsräten habe ich mich entschieden, die Verträge abzulehnen und zu klagen“, erzählt Michael, „Es war eindeutig, die wollten mich loswerden. Irgendwann wurde mir das sogar so gesagt: »Herr Schmidt, sie werden keinen Fuß mehr in diese Klinik setzen.«“<br />
Für Michael ist klar: Das ist keine Auseinandersetzung nur um ihn, sondern um alle Azubis und so muss der Fall auch im Betrieb bekannt gemacht werden. Mehrere Flugblätter und BR-Infos erscheinen. „Das ist das A und O“, meint Michael, „die Öffentlichkeitsarbeit.“ Ziel ist es, den individuellen Fall zu einem gemeinsamen Fall von allen Azubis zu machen, unabhängig von der Entscheidung des Gerichts. Denn faktisch geht es um alle Azubis. „Getroffen hat es einen, gemeint sind wir alle“, sagt Michael, „Dieser Spruch gilt auch hier. Das wollten wir klar machen.“<br />
Nach drei Monaten ohne Arbeit und Vertrag einigten sich Michael und die Geschäftsführung vor Gericht auf eine 12-monatige Übernahme, sowie die Nachzahlung des Lohns. „Das ist Sieg und Niederlage zugleich. Ich bin wieder angestellt, aber nicht unbefristet. Trotzdem war es richtig, den Kompromiss zu machen. Mich vier Jahre bis zum Bundesarbeitsgericht zu klagen, ohne in dieser Zeit arbeiten zu können und ohne Lohn zu bekommen – das wäre nicht gegangen,“ meint Michael. Der Kampf um Weiterbeschäftigung ist nicht vorbei, weder für Michael, noch für die anderen Azubis. „Wir haben gezeigt, dass man sich wehren kann und ich habe viel Zuspruch und Solidarität von den KollegInnen bekommen. Das ist der eigentliche Erfolg.”</p>
<p>Jann, Essen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/11/23/sieg-und-niederlage-im-kampf-um-uebernahme/">Sieg und Niederlage im Kampf um Übernahme</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
