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	<title>Taksim-Platz Archive - SDAJ</title>
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	<title>Taksim-Platz Archive - SDAJ</title>
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		<title>Yaşasın uluslararası dayanışma! Hoch die internationale Solidarität!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 08:59:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstand]]></category>
		<category><![CDATA[Erdogan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Solidaritätserklärung zu den Protesten in der Türkei Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) erklärt sich solidarisch mit den aktuellen Protesten in der Türkei. Wir unterstützen die gerechtfertigten Forderungen der Bevölkerung und verurteilen die Repression gegen die AktivistInnen. Was als Protest gegen die Errichtung eines Einkaufszentrums im Gezi-Park in der Innenstadt Istanbuls begann, hat sich inzwischen zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2013/06/14/yaasn-uluslararas-dayanma-hoch-die-internationale-solidaritaet/">Yaşasın uluslararası dayanışma! Hoch die internationale Solidarität!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Solidaritätserklärung zu den Protesten in der Türkei</em></p>
<div id="attachment_4333" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2013/06/Casualties_of_Taksim_protests._Events_of_June_3_2013-2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4333" src="http://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2013/06/Casualties_of_Taksim_protests._Events_of_June_3_2013-2-300x199.jpg" alt="(Foto: Mstyslav Chernov, CC)" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-4333" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2013/06/Casualties_of_Taksim_protests._Events_of_June_3_2013-2-300x199.jpg 300w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2013/06/Casualties_of_Taksim_protests._Events_of_June_3_2013-2.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4333" class="wp-caption-text"><span class='media-license__caption'>(Foto: Mstyslav Chernov, CC)</span></p></div>
<p>Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) erklärt sich solidarisch mit den aktuellen Protesten in der Türkei. Wir unterstützen die gerechtfertigten Forderungen der Bevölkerung und verurteilen die Repression gegen die AktivistInnen. Was als Protest gegen die Errichtung eines Einkaufszentrums im Gezi-Park in der Innenstadt Istanbuls begann, hat sich inzwischen zu einem landesweiten Aufstand ausgeweitet, der offen den Rücktritt von Ministerpräsident Erdoğan fordert. Trotz internationaler Kritik hält die Repression weitgehend unverändert an und hatte bisher mehrere Todesopfer zur Folge. Unsere Solidarität gilt insbesondere den Familien und Bekannten der Toten!</p>
<p>Gezielt geht die Regierung Erdoğans gegen AkteurInnen der Arbeiterbewegung vor, wie aus Solidarität streikende ArbeiterInnen. Die Kommunistische Partei der Türkei (TKP) ist sowohl Teil der Protestbewegung als auch Ziel der Repression der Staatsorgane. Auf ihre Büros haben  Polizeiüberfälle stattgefunden, zahlreiche Mitglieder wurden verletzt und verhaftet. Die Parteizentrale wurde von der Polizei mit Gasgranaten angegriffen.</p>
<p>Die 10-jährige Regierungszeit Erdoğans im Interesse der nationalen wie westlichen Bourgeoisie hatte die Errichtung eines rückständigen Moralkodex zur Folge, der viele Bereiche des alltäglichen Lebens rigoros einschränkt und zu einer massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen, insbesondere der Wohn- und Arbeitssituation der Bevölkerung führte. Auch Großmachtphantasien  in der Region unter neoliberalen Vorzeichen spielen eine Rolle. Daher rührt die zunehmende Beteiligung der Türkei an NATO-Operationen und die aggressive Außenpolitik z.B. gegenüber Syrien. Zudem haben die Militarisierung der Gesellschaft und die Gewalt gegen Frauen zugenommen und es kam es zu einer drastischen Verschärfung der Unterdrückung des kurdischen Befreiungskampfes und der sozialen und politischen Bewegungen.</p>
<p>Aus all diesen Gründen ist der aktuelle Aufstand nicht nur gerechtfertigt – er ist notwendig!</p>
<p>Wir hoffen, dass sich die beteiligten politischen Kräfte weder durch weitere Repression, noch durch faule Kompromisse davon abbringen lassen, ihre Forderungen durchzusetzen! Wir begrüßen die Anstrengungen unserer Genossen der TKP, die in den Protesten einen entscheidenden Beitrag dazu leistet, Klassenbewusstsein zu verbreiten, die Bewegung weiterzuentwickeln und den Kämpfen eine Perspektive zu geben. Wir unterstützen den Kampf der Jugendlichen, Studierenden, ArbeiterInnen undErwerbslosen, Gewerkschaften und fortschrittlichen Organisationen um ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben für alle BewohnerInnen der Türkei!</p>
<p>Die Bundesregierung muss der Erdogan-Regierung jede Unterstützung entziehen! Insbesondere die zur Aggression gegen Syrien stationierten Patriot-Raketenabwehrsysteme der Bundeswehr müssen sofort abgezogen werden! Die türkische Polizei und das Militär sind vor allem mit deutschen Waffen ausgerüstet. Wir fordern daher einen sofortigen Stopp aller Waffenexporte in die Türkei.  Die Zusammenarbeit im Rahmen der NATO muss beendet werden!</p>
<p>Die SDAJ wird sich an der Solidaritätsbewegung in Deutschland beteiligen, um ihren Beitrag zur Durchsetzung dieser Forderungen zu leisten.</p>
<p>Yaşasın uluslararası dayanışma! Hoch die internationale Solidarität!</p>
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		<title>Marburg: Flashmob gegen Polizeigewalt entwickelt sich zur Spontan-Demo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 09:06:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues aus den Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Blockupy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein spontan organisierter Flashmob gegen die ausufernde Polizeigewalt sowohl während den Protesten in Istanbul gegen das autoritäre Erdogan-Regime als auch in Frankfurt bei der Blockupy-Großdemonstration am vergangenen Wochenende entwickelte sich am gestrigen Mittwoch zu einer spontanen Demonstration hunderter StudentInnen durch die Marburger Innenstadt weiter. Die Initiative zu der Solidaritätsaktion kam von Mitgliedern der DIDF-Jugend Marburg [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2013/06/marburg1.jpg"><img decoding="async" src="http://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2013/06/marburg1-300x225.jpg" alt="marburg1" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-4337" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2013/06/marburg1-300x225.jpg 300w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2013/06/marburg1.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Ein spontan organisierter Flashmob gegen die ausufernde Polizeigewalt sowohl während den Protesten in Istanbul gegen das autoritäre Erdogan-Regime als auch in Frankfurt bei der Blockupy-Großdemonstration am vergangenen Wochenende entwickelte sich am gestrigen Mittwoch zu einer spontanen Demonstration hunderter StudentInnen durch die Marburger Innenstadt weiter. Die Initiative zu der Solidaritätsaktion kam von Mitgliedern der DIDF-Jugend Marburg und der SDAJ, unterstützt wurde sie von der Hochschulgruppe dissident. Aber auch Mitglieder des Marburger SDS und der örtlichen Greenpeace-Gruppe sowie zahlreiche Einzelpersonen zeigten durch ihre Teilnahme ihren Widerspruch zur polizeilichen Praxis in Frankfurt und Istanbul.</p>
<p>Um 14 Uhr sammelte sich eine unerwartet große Gruppe von Flashmob-TeilnehmerInnen vor der Unimensa, trotz einer sehr geringen Mobilisierungsdauer von nur einem Tag. Ein größerer Teil von ihnen spielte DemonstantInnen, die selbst gebastelte Plakate hochhielten und Parolen riefen wie: „Istanbul: Das war Mord. Widerstand an jedem Ort“. Ein kleinerer Teil der TeilnehmerInnen spielten PolizistInnen, welche nach einer Weile begannen, die DemonstrantInnen einzukesseln und mit symbolischen Reizgas – in diesem Fall mit leeren Deospray-Flaschen – attackierten, ihren Protest somit vor der Augen der zahlreich überraschten PassantInnen erstickten. Die DemonstrantInnen legten sich bewegungsunfähig auf den Boden, die PolizistInnen blieben rings um den Protesthaufen stehen. Währenddessen verlasen VertreterInnen der DIDF-Jugend und der SDAJ vorbereitete Reden, welche den Rücktritt des Erdogan-Regimes forderten und einen Rückblick auf das Verhalten der Polizei und des bürgerlichen Staates bei den Blockupy-Protesten gaben.</p>
<p>Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl und der empörten, aber friedlichen Atmosphäre war es möglich, im direkten Anschluss an den Flashmob eine Spontan-Demo durch die Marburger Innenstadt. Da sich fast alle Anwesenden diesem Vorhaben anschließten, trugen 200-300 DemonstrantInnen ihren Protest bei sommerlichen Wetter durch die Marburger Innenstadt. Die Demonstration führte durch den Rudolfsplatz Richtung Wilhelmsplatz, bog zuvor aber in Richtung Oberstadt ab und hielt am Marktplatz eine Zwischenkundgebung, an der die InitiatorInnen der Aktionen nochmal Reden hielten. Zuletzt ging es durch den Steinweg zur Elisabeth-Kirche, wo sich die Demo dann friedlich und mit guter Laune auflöste. Die Demo zeichnete sich besonders durch ihren internationalistischen Charakter aus, da KurdInnen, TürkInnen und Deutsche gemeinsam gegen das gleiche Phänomen – massive Polizeigewalt gegen soziale und demokratische Bewegungen in Istanbul sowie in Frankfurt – ankämpften. Aufsehen erregte die Aktion eines Demonstranten am Lahntor, als dieser einen Laternenmast erkletterte und ein Transparent aufhängte. Bereits um 11 Uhr vormittags hatte es den gleichen Flashmob mit ca. 25 Teilnehmer gegeben.</p>
<p>Die SDAJ Gießen/Marburg bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und ruft auch weiterhin zum Kampf gegen die neoliberale und antidemokratische Krisenpolitik, Unterdrückung und Polizeigewalt auf. Solidarität mit den sozialen und demokratischen Bewegungen in allen kapitalistischen Ländern der Welt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2013/06/06/marburg-flashmob-gegen-polizeigewalt-entwickelt-sich-zur-spontan-demo/">Marburg: Flashmob gegen Polizeigewalt entwickelt sich zur Spontan-Demo</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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