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	<title>Ausbildungsgesetz Archive - SDAJ</title>
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	<description>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend</description>
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	<title>Ausbildungsgesetz Archive - SDAJ</title>
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		<title>“Krankenhäuser machen Azubis krank!” &#8211; Outing-Aktion in Tübingen</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2014/07/09/krankenhaeuser-machen-azubis-krank-outing-aktion-in-tuebingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2014 09:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Outings]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbeuter outen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch den 18. Juni haben wir mit einer „Outing“-Aktion in der Tübinger Altstadt auf die katastrophalen Zustände in den Wohnheimen des Uniklinikums und die schlechten Arbeitsbedingungen der Auszubildenden aufmerksam gemacht. Hier gibt’s unsere Kleinzeitung zum Outing als pdf. zum Download. „Wir lassen das Wasser erstmal eine Viertelstunde lang laufen, damit sie sich von der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/07/09/krankenhaeuser-machen-azubis-krank-outing-aktion-in-tuebingen/">“Krankenhäuser machen Azubis krank!” &#8211; Outing-Aktion in Tübingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch den 18. Juni haben wir mit einer „Outing“-Aktion in der Tübinger Altstadt auf die katastrophalen Zustände in den Wohnheimen des Uniklinikums und die schlechten Arbeitsbedingungen der Auszubildenden aufmerksam gemacht.</p>
<p>Hier gibt’s unsere Kleinzeitung zum Outing als pdf. zum <a href="http://www.sdaj-tuebingen.de/files/2014/06/kleinzeitung_outing.pdf" class="broken_link">Download.</a></p>
<p>„Wir lassen das Wasser erstmal eine Viertelstunde lang laufen, damit sie sich von der braunen Brühe zu klarem Wasser verwandelt“, so beschreibt eine junge Auszubildende ihren alläglichen Morgen. Aber nicht nur dreckiges Wasser, sondern auch eine mögliche Legionellenbelastung stellt eine Gefahr für die Gesundheit der Azubis dar. Und nicht nur das: Im Winter bilden sich „Eiszapfen in den Fenstern“ und ohne ein zusätzliches Heizgerät kommt man nicht aus. Dieses baufällige Gebäude wurde inzwischen von Mitgliedern des Landtages besucht, jedoch hat sich an der Lage selbst noch nichts geändert. Auch eine Camping-Aktion der BewohnerInnen fand in den letzten Tagen statt. Um ein Zeichen gegen die unzumutbaren Zustände in den Wohnheimen zu setzen, wollen wir sie plakativ aufdecken, und so ein Bewusstsein dafür schaffen, dass trotz schwarzer Zahlen am Uniklinikum die Wohnsituation der eigenen MitarbeiterInnen nach wie vor miserabel ist.<br />
<a href="http://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG_0394_small.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-5464 size-medium" src="http://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG_0394_small-300x200.jpg" alt="IMG_0394_small" width="300" height="200" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG_0394_small-300x200.jpg 300w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG_0394_small.jpg 850w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
Aber nicht nur die Wohnungslage ist miserabel, sondern auch die Arbeitsbedingungen der Azubis: Eine bessere Anleitung in der Praxis, weniger Überstunden und eine bessere Vergütung wünschen sie sich. Diese Forderungen formulierten sie auch lautstark beim letzten Warnstreik am Uniklinikum, bei dem sie gemeinsam mit einem großen Teil der Belegschaft für ihre Interessen eintraten. Trotzdem sind die Forderungen der Azubis bei den letzten Tarifverhandlungen fast vollständig unter den Tisch gefallen – ein weiterer Grund, sie noch einmal zu thematisieren Solche Zustände sind kein Einzelfall, sondern der Regelfall an deutschen Kliniken.</p>
<p>Letzten Endes kommt es aber darauf an, dass die Belegschaft des Uniklinikums sich in den Auseinandersetzung mit der Klinikumsleitung nicht spalten lässt und in Zukunft noch kämpferischer und hartnäckiger für ihre Forderungen eintritt! Dazu wollen wir mit unseren Aktionen einen Beitrag leisten.</p>
<p>Das Outing reiht sich in unsere Kampagne „Unsere Zukunft statt eure Profite“, die sich zum Ziel gesetzt hat, die miserablen Arbeits- und Ausbildungsbedingungen der Arbeiterjugend in Deutschland aufzudecken und zu skandalisieren. Als konkretes Ziel fordern wir daher ein<a href="http://www.sdaj.org/blog/2014/02/das-ausbildungsgesetz-der-sdaj/"> Ausbildungsgesetz.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>httpv://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=K-KkTC-lA6A</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/07/09/krankenhaeuser-machen-azubis-krank-outing-aktion-in-tuebingen/">“Krankenhäuser machen Azubis krank!” &#8211; Outing-Aktion in Tübingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Geld für Konzerne, Kommunen tot gespart: Die Situation bei kommunalen Arbeitgebern in Hessen</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2014/06/20/geld-fuer-konzerne-kommunen-tot-gespart-die-situation-bei-kommunalen-arbeitgebern-in-hessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2014 08:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Neues aus den Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Auszubildende]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mandy und Tatjana (Namen geändert) arbeiten in einem Frankfurter Krankenhaus. Sie sind 24 und 25 Jahre alt und anästhesietechnische Assistentinnen. „Wir haben zu unserer normalen Regelarbeitszeit sechs Bereitschaftsdienste im Monat, die fangen um 13 Uhr an und gehen bis zum nächsten Tag um 8:00 Uhr morgens“, berichtet Mandy. „Wenn man am Ende alles zusammenrechnet, arbeiten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/06/20/geld-fuer-konzerne-kommunen-tot-gespart-die-situation-bei-kommunalen-arbeitgebern-in-hessen/">Geld für Konzerne, Kommunen tot gespart: Die Situation bei kommunalen Arbeitgebern in Hessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mandy und Tatjana (Namen geändert) arbeiten in einem Frankfurter Krankenhaus. <a href="http://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/06/HP_2.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-5415" src="http://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/06/HP_2.jpg" alt="HP_2" width="316" height="210" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/06/HP_2.jpg 800w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/06/HP_2-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 316px) 100vw, 316px" /></a>Sie sind 24 und 25 Jahre alt und anästhesietechnische Assistentinnen. „Wir haben zu unserer normalen Regelarbeitszeit sechs Bereitschaftsdienste im Monat, die fangen um 13 Uhr an und gehen bis zum nächsten Tag um 8:00 Uhr morgens“, berichtet Mandy.</p>
<p>„Wenn man am Ende alles zusammenrechnet, arbeiten wir im Bereitschaftsdienst fast 7 Stunden umsonst – und das, obwohl wir zu jeder Tages- und Nachtzeit 100% leisten müssen.“</p>
<p>„Es ist einfach eine Frechheit, wie man dafür bezahlt wird. Immerhin geht es um Menschenleben, und die Verantwortung, die wir da tragen, ist enorm.“</p>
<h3>Zweit- und Drittjobs – das ist die Regel</h3>
<p>Doch Mandy und Tatjana sind nicht die einzigen Beschäftigten im öffentlichen Dienst, bei denen es am Ende des Monats knapp mit dem Geld wird. Nuray, Susanne, Bianca und Tina sind zwischen 24 und 42 Jahre alt und arbeiten als Erzieherinnen in Wiesbaden. 3 von ihnen arbeiten nebenher – obwohl sie einen Vollzeitjob haben. „Ich bin heute hier, weil ich nicht möchte, dass meine Kolleginnen neben der Arbeit noch bei Rewe an der Kasse sitzen müssen. Viele Erzieherinnen haben einen zweiten oder Drittjob“ sagt Susanne. Das Geld reicht vorne und hinten nicht. Und auch der 23-jährige Emil (Name geändert) kämpft für diese Lohnerhöhung. Er arbeitet als Integrationshelfer bei der Stadt Frankfurt. „Wir werden mit einem Gehalt von einem Ungelernten bezahlt. Aber diese Arbeit – die kann ein Ungelernter nicht machen. Da wird beschlossen, dass man Integration in der Schule umsetzen will und dann wird einfach kein Geld zur Verfügung gestellt.“</p>
<p>„Es ist schwierig, von angemessen zu sprechen, aber es ist auf jeden Fall ein Anfang“, sagt auch Tatjana zu der Forderung von 100€ plus 3,5%, die die Gewerkschaften in den letzten Tarifverhandlungen gestellt hatten.</p>
<h3>Auszubildende als Billigarbeitskräfte?!</h3>
<p>Besonders unsicher ist die Situation für Auszubildende: Wie Mandy berichtet, werden im Krankenhaus immer mehr Auszubildende als Vollzeitkräfte benutzt, müssen zum Teil ausbildungsfremde Tätigkeiten verrichten und arbeiten nur in einem sehr kleinen Teil, in dem sie kaum etwas lernen. Und das für Billiglöhne.ÖffDienstStreik1</p>
<p>Dimitri macht eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei der Stadt Frankfurt. Für ihn ist die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung ein Muss. „Ich bin 23 Jahre alt und ich möchte eine sichere Zukunft haben, mein Leben leben, eine Wohnung haben, Familie gründen.“ Und auch der 21-jährige Paul (Name geändert), der als Azubi bei den städtischen Bühnen arbeitet, bangt um seine Zukunft</p>
<h3><a href="http://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/06/ÖffDienstStreik1.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-5416" src="http://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/06/ÖffDienstStreik1.jpg" alt="ÖffDienstStreik1" width="305" height="229" srcset="https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/06/ÖffDienstStreik1.jpg 640w, https://www.sdaj.org/wp-content/uploads/2014/06/ÖffDienstStreik1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 305px) 100vw, 305px" /></a></h3>
<p>.</p>
<h3>Offene Stellen</h3>
<p>Gleichzeitig gibt es auch in der Stadt Frankfurt immer mehr offene Stellen. Das heißt, die verschiedenen Bereiche der Stadt werben sich gegenseitig die Beschäftigten ab. Und das bedeutet für die Kolleginnen und Kollegen immer häufiger Überstunden. Darüber hinaus werden zum Teil keine Praktikanten für ein Anerkennungsjahr angenommen oder es werden gleich weniger Ausbildungsplätze angeboten. Die Chance für Jugendliche auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz bei der Stadt Frankfurt? Schlecht.</p>
<h3>Sparmaßnahmen im öffentlichen Dienst</h3>
<p>Die Stadt Frankfurt und andere Kommunen folgen damit ganz den Vorschlägen im sogenannten „Haushaltskonsolidierungsplan“. Das hessische Innenministerium hat da ganz kreative Vorschläge für Sparmaßnahmen: Das Festlegen einer maximalen Übernahmequote nach der Ausbildung, Wiederbesetzungssperren, nur noch interne Stellenausschreibungen, statt festen Beschäftigten lieber Leiharbeiter einstellen, Festlegung einer bestimmte Anzahl von gestrichenen Stellen pro Jahr und mehr.</p>
<p>Doch ein Staat, der Milliardenpakete für Banken und Konzerne ausgibt, der hat Geld. Er gibt es nur woanders aus. Mit Schuldenbremse und jetzt mit dem hessischen Haushaltskonsolidierungsplan wird klar, auf wen die Kosten für diese Milliardenpakete abgewälzt werden: Auf die arbeitende und lernende Bevölkerung.</p>
<h3>Wir sagen: Unsere Zukunft statt eure Profite und fordern:</h3>
<ul>
<li>Mindestlohn von 12 € statt Zweit- und Dritt-Job!</li>
<li>Hin zur 30-Stunden-Woche statt geplantem Stellenmangel!</li>
<li>Unbefristete Übernahme statt Unsicherheit in der Ausbildung!</li>
<li>Ausbildungsplätze statt Geld für Banken und Konzerne!</li>
</ul>
<p>Mehr Infos zu unseren Forderungen gibt’s in unserem <a href="http://issuu.com/sozialismus/docs/posiextra_ajpk_web" class="broken_link">Ausbildungsgesetz!</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/06/20/geld-fuer-konzerne-kommunen-tot-gespart-die-situation-bei-kommunalen-arbeitgebern-in-hessen/">Geld für Konzerne, Kommunen tot gespart: Die Situation bei kommunalen Arbeitgebern in Hessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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		<item>
		<title>Hinaus zum 1.Mai!</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2014/04/20/hinaus-zum-1-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2014 15:55:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendblock]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Zukunft statt eure Profite – Her mit dem Ausbildungsgesetz! Klick hier  um das Video zum Jugendblock auf dem 1.Mai zu sehen! Auch im Jahr 2014 das gleiche Bild: Wir – die arbeitende und lernende Jugend – geraten immer häufiger aufs Abstellgleis. Schmalspurausbildung, Überstunden, Angst vor Arbeitslosigkeit und Hartz IV gehören für uns Jugendliche bereits [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/04/20/hinaus-zum-1-mai/">Hinaus zum 1.Mai!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Unsere Zukunft statt eure Profite – Her mit dem Ausbildungsgesetz!</h3>
<p style="text-align: center"><span style="color: #ff0000">Klick <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eO9eeWboLDA&amp;feature=youtu.be"><span style="color: #ff0000">hier </span></a> um das Video zum Jugendblock auf dem 1.Mai zu sehen!</span></p>
<p>Auch im Jahr 2014 das gleiche Bild: Wir – die arbeitende und lernende Jugend – geraten immer häufiger aufs Abstellgleis. Schmalspurausbildung, Überstunden, Angst vor Arbeitslosigkeit und Hartz IV gehören für uns Jugendliche bereits zum Alltag. Die Kosten für die eigene Ausbildung gehen in die Höhe, die Qualität sinkt jedoch in den Keller. Ob in Deutschland, Spanien, Griechenland: Die anhaltenden Krise verschärft die miese Situation der Jugend in Europa noch einmal massiv.</p>
<h3>Jung &amp; Arbeitslos heißt keine Zukunft &amp; keine Perspektive</h3>
<p>Uns wird gesagt, dass wir uns in Deutschland doch freuen könnten: Im Vergleich mit den anderen europäischen Ländern hätten wir doch „kaum Probleme“. Eine „läppische“ Arbeitslosenquote von Jugendlichen unter 25 von nur 7,5% &#8211; im Vergleich mit Quoten von über 50% in Spanien und Griechenland. Doch alleine 266000 Jugendliche tauchen in den „läppischen“ 7.5% nicht auf, weil sie in unterschiedlichsten „Warteschleifen“ à la „Berufsvorbereitendes Jahr (BVJ)“ stecken. Gleichzeitig wird verschwiegen, auf wessen Kosten die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland eigentlich gedrückt wird: Die Agenda 2010, besonders die Einführung von Hartz IV, hat dazu geführt, dass die Schere der Reichtumsverteilung immer weiter auseinander geht. Denn der Reichtum einer kleinen Minderheit (die reichsten 10% besitzen mehr als das 13fache der ärmsten 50%) lastet immer mehr auch auf den Schultern der Arbeitslosen und der Jugend. Wie jüngst das deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in einer Studie veröffentlicht hat, verfügen 49% der Jugendlichen in Ausbildung oder Praktikum über überhaupt kein Vermögen oder haben sogar Schulden – bei Arbeitslosen sind es sogar 65,5%. Damit schießt Deutschland den Vogel ab: In keinem anderen Land der Eurozone, d.h. weder in Spanien, noch in Griechenland, ist die Reichtumsverteilung so ungleich wie hier. Jung und arbeitslos sein, heißt in Deutschland, keinerlei Perspektive, keinerlei Hoffnung auf eine gesicherte Zukunft zu haben.</p>
<p>Fünf „EU-Gipfel“ zur Jugendarbeitslosigkeit im Jahr 2013 haben die Situation für Jugendliche in Europa um kein Deut gebessert, im Gegenteil: Auf jedem dieser Treffen wurde festgestellt, dass sich die miese Situation noch mehr verbreitet, dass noch mehr Jugendliche ohne Job und ohne Zukunft dar stehen. Jetzt „noch mehr EU“ zu fordern, um aus dem Schlamassel herauszukommen, klingt wie ein schlechter Witz: Denn „mehr EU“ bedeutet mehr aggressive Sparpolitik und damit nur noch mehr Reichtum von Banken und Konzernen auf unsere Kosten, das heißt auf Kosten der Jugend von Europa. Deshalb heißt es für uns bei den Europawahlen am 25. Mai unsere Stimme gegen die EU zu erheben und die einzig wirkliche Alternative zu wählen: Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) stellt sich kompromisslos gegen die Sparpolitik der EU und die Umverteilung zugunsten der Banken und Konzerne.</p>
<h3>Kämpfen für die eigenen Interessen: Gemeinsam, Solidarisch und International</h3>
<p>Letztlich müssen wir unsere Zukunft in die eigene Hand nehmen und unsere Perspektiven selbst erkämpfen: Ein Schritt dahin ist der Kampf für ein verbindliches Ausbildungsgesetz – statt einem „Ausbildungspakt“, der von der Bundesregierung und den Unternehmen gefeiert wird, obwohl der Mangel an Ausbildungsplätzen uns weiterhin ein selbstbestimmtes Leben unmöglich macht. Nicht mal jedes vierte Unternehmen in Deutschland bildet aus und selbst wenn, dann ist von Übernahme nach der Ausbildung meist keine Rede. Doch ein Ausbildungsgesetz, das jedem und  jeder Jugendlichen einen Ausbildungsplatz und die unbefristete Übernahme im Beruf garantiert, ist ein wirksames Mittel gegen Jugendarbeitslosigkeit.</p>
<p>Wir müssen anfangen, für unsere eigenen Interessen und unsere Zukunft als Jugend von Europa zu kämpfen – denn weder ein Ausbildungsgesetz, noch die Befreiung von Existenzangst und Perspektivlosigkeit überhaupt wird uns einfach so geschenkt. Miese Ausbildungsbedingungen und schlechte Bezahlung müssen wir öffentlich bekämpfen und die Streiks der KollegInnen im Einzelhandel im Winter haben gezeigt: Kämpfen lohnt sich! Langfristig heißt unsere Perspektive Sozialismus: Es ist die einzige Gesellschaftsform, in der unsere Bedürfnisse und Interessen statt den Profiten der Banken und Konzerne wirklich eine Rolle spielen. Wenn wir das erreichen wollen, müssen wir uns im Betrieb in den Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV), den Gewerkschaften und in der SDAJ organisieren. Denn niemand vertritt unsere Interessen und Bedürfnisse so gut wie wir selbst &#8211; im Betrieb, in der Schule und heute auf der Straße: Heraus zum 1.Mai!</p>
<h3>Wir fordern ein Ausbildungsgesetz, welches u.a. Folgendes garantiert:</h3>
<ul>
<li>JedeR hat das Recht auf einen Ausbildungsplatz seiner/ihrer Wahl!</li>
<li>Wer nicht ausbildet, muss zahlen: Für eine Umlagefinanzierung!</li>
<li>Unbefristete Vollzeitübernahme im erlernten Beruf für alle!</li>
<li>Für ein Verbot von unbezahlter Ausbildung: Mindestausbildungsvergütung 1.200€ Netto!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier gibts eine Kopiervorlage für die 1.Mai Demonstration zum Download:</p>
<p>[download id=&#8220;70&#8243;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Ausbildungsgesetz der SDAJ</title>
		<link>https://www.sdaj.org/2014/02/09/das-ausbildungsgesetz-der-sdaj/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2014 17:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Printmaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite!]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterinnenjugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterjugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Zukunft statt eure Profite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Leserin, lieber Leser, hast du einen Ausbildungsplatz? Wenn ja, dann kannst du dich glücklich schätzen – und dich in den meisten Fällen mit Überstunden und Arbeitshetze herumschlagen, damit, als billige Arbeitskraft eingesetzt zu werden und mit der Frage, wie es nach der Ausbildung weitergeht. Du hast keinen Ausbildungsplatz? Das heißt erstmal Bewerbungen schreiben und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/02/09/das-ausbildungsgesetz-der-sdaj/">Das Ausbildungsgesetz der SDAJ</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>hast du einen Ausbildungsplatz? Wenn ja, dann kannst du dich glücklich schätzen – und dich in den meisten Fällen mit Überstunden und Arbeitshetze herumschlagen, damit, als billige Arbeitskraft eingesetzt zu werden und mit der Frage, wie es nach der Ausbildung weitergeht. Du hast keinen Ausbildungsplatz? Das heißt erstmal Bewerbungen schreiben und Warteschleifen durchlaufen oder sich vom Wunschberuf verabschieden. Während uns im Fernsehen erzählt wird, dass es eigentlich genug Ausbildungsplätze gibt und die Jugend angesichts des Fachkräftemangels die freie Wahl habe,  erleben wir: Leiharbeit, befristete Verträge und ungesicherte Übernahme für uns – während für die deutschen Banken und Konzerne Milliardenrettungsschirme gespannt werden und auch in der Krise Profite gemacht werden.<br />
Wir finden: Das ist Grund genug, sich zu wehren. Die SDAJ schlägt dafür ein Ausbildungsgesetz vor, das unseren Interessen entspricht: mit Ausbildung für alle und Vergütung, von der man leben kann. Vor allem schlagen wir aber vor, sich zu organisieren und dem Kampf für unsere Interessen aufzunehmen. Dazu wollen wir mit unserer Kampagne „Unsere Zukunft statt eure Profite!“ einen Beitrag leisten – und mit diesem Heft.</p>
<p>In diesem Sinne: Ausbeuter outen – Ausbildung erkämpfen!</p>
<p>Klick <a href="http://issuu.com/sozialismus/docs/posiextra_ajpk_web" class="broken_link">hier </a>um zur aktuellen Ausgabe der POSITIONExtra zur Kampagne &#8222;Unsere Zukunft statt eure Profite&#8220; zu kommen!</p>
<p><code> </code></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sdaj.org/2014/02/09/das-ausbildungsgesetz-der-sdaj/">Das Ausbildungsgesetz der SDAJ</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sdaj.org">SDAJ</a>.</p>
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