POSITION #4/2017

nicht meine Mutti! – Ob Schulz, ob Merkel, ganz egal, in Deutschland herrscht das Kapital

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Zwei Prozent ist das magische Ziel des westlichen Militärbündnisses „NATO“. Auf zwei Prozent ihrer Wirtschaftskraft sollen die Mitgliedsländer ihre Kriegsausgaben erhöhen. Die Drohung, mit der die Imperialisten dazu bewegt wurden, sich an den öffentlichen Kassen zu vergreifen kam vom neuen US-Präsidenten: „Entweder geben die Verbu?ndeten mehr Geld fu?r Verteidigung aus oder die USA reduzieren ihr Engagement“ – wie schön wäre das! Denn die kriegerischen Auseinandersetzungen auf der Welt müssen gestoppt werden. Krieg ist aktuell die Fluchtursache Nummer eins, 65 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht aus Not, Hunger und Todesgefahr. Vor 60 Jahren rief der Deutsche Gewerkschaftsbund in der BRD das erste Mal zum Antikriegstag am 1. September auf. In der DDR wurde schon seit den 1950er-Jahren am 1. September der Weltfriedenstag begangen. Der Termin ist bewusst gewählt und erinnert an den faschistischen Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen, womit der zweite Weltkrieg und der Feldzug gegen Osten begann. Die Stärke der Roten Armee und die Friedenspolitik der sozialistischen Staaten konnte in den Jahrzehnten danach Schlimmeres verhindern. Doch heute stehen wieder deutsche Soldaten an der russischen Grenze. Auch an den Grenzen zu China nehmen die imperialistischen Aggressionen zu. Und aus Deutschland werden Flüchtlinge in Kriegsgebiete deportiert. Dagegen wird ein kleines Kreuzchen bei der Bundestagswahl nichts ausrichten können, nein dagegen braucht es gemeinsamen Widerstand!

Euer Zeitungskollektiv

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