POSITION #3/2014

Inhalt

Aktuell
4 » Der offene Brief an an Frank-Walter Steinmeier
zur deutschen Au?enpolitik
5 » Working Whistleblower
Stimmen aus den Betrieben Gastronomie & PAIRAN
6 » SDAJ in Aktion
Von Outings und Gutscheinaktionen
8 » Special: Gesundheitswesen ? doppelt dumm dran
Schmalspurausbildungen in der Pflege
10 » Kommentar: Mangelhafter Versuch
Antrag der PdL zu Schmalspurausbildungen
11 » Interview: die JAV-Essen fordert
Gleicher Lohn f?r gleiche Arbeit
12 » Bundeswehr im Einsatz
Wir. Dienen. Deutschlands. Kapital. – im Kosovo
13 » Fight for Your Right:
Diskutieren statt unter sich bleiben
14 » Wessen Welt? Der ganz reale kapitalistische Wahnsinn:
von Frieden und Demokratie, sozialer K?lte und sicherheitspolitischer Verantwortung
Thema
16 » Gastbeitrag von Andreas Wehr
Arbeitslosigkeit, Kapitalismus und Krise
17 » Reportage: Die Überfl?ssigen ? ohne Job, prek?r und unter drei?ig
Die Lage der Jugend in Europa
21 » Kommentar: Kuchen, Krise, Kapitalismus
Warum Jugendliche arbeitslos sind
Internationales
22 » Ukraine
Welche Interessen verfolgt hier wer?
25 » Interview: Zugespitzt
Die Kommunistische Jugend Venezuelas zur aktuellen Situation
Culture Beat
28 » Der Mehrwert
Wo er herkommt und was mit ihm passiert
29 » Fußball
Stadionverbot und politische Fanarbeit
30 » Auf zum Pressefest
Aufruf von Ester Bejarano
31 » Interview
Die IL auf dem Pressefest
32 » SDAJ likes
Daths Implex, Bandista, Esther&Microphone Mafia
34 » Spickzettel f?r die Klasse
Der Hitler-Stalin-Pakt

Ohne Arbeit – Ohne Zukunft? Jugend in Europa

Berlin – Brüssel – Kiew

Die Herrschenden in Europa sprechen von ihrer sicherheitspolitischen Verantwortung in der Welt – das heißt im Klartext: mehr imperialistische Einmischung inklusive militärischer Interventionen bei gleichzeitiger Abschottung der Außengrenzen der EU. Ihre Verantwortung gilt nämlich der Sicherung von Profiten der europäischen Banken und Konzerne, nicht etwa für eine sichere Zukunft der Menschen in und schon gar nicht außerhalb von Europa. So werden geostrategisch wichtige Gebiete, rohstoffreiche Länder und mögliche Absatzmärkte für „unsere“ Exportgüter immer wieder zum Spielball kapitalistischer Interessen. Das zeigt sich bei den Auslandseinsätzen europäischer Truppen, ob an der syrischen Grenze, in Afghanistan oder aktuell wieder in Afrika – aber auch an der politischen und militärische Einmischung in Kiew oder dem Medienkrieg gegen die fortschrittliche Regierungen in Venezuela. Auf der anderen Seite werden die Rechte der arbeitenden Menschen immer weiter beschnitten und die Pflichten für Unternehmen abgebaut. Eine Politik, wie die der Agenda 2010, Sozialausgaben und das Lohnniveau zu senken, wird derzeit von Deutschland in die europäischen „Krisenländer“ exportiert. Wer die Verursacher der prekären Situation auf den Arbeitsmärkten in Europa und wer die Profiteure sind, ist ein Thema dieser Ausgabe. Im Sinne unserer Kampagne „Unsere Zukunft statt eure Profite“ outen wir beispielhaft einige der Ausbeuter und zeigen auf, wie man sich wehren kann. Lest dies und vieles mehr in diesem Heft.
Euer Zeitungskollektiv

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