POSITION #4/2010

Inhalt

Aktuell
Bundeswehreinsätze in Schulen stoppen!
Dortmund im braunen Sumpf
Frontticker
Marxistisches Krisenlexikon
Offener Brief an Christian Wulff
SDAJ in Aktion
Thema
Anti-DDR-Propaganda: Lügen mit System
Lesestoff: Was ist das hier?
Sozialismus: Die Menschheit auf dem Sprung
Was kann Kapitalismus?
Internationales
america libre
Südafrika: Kampf ums Wasser
Wer braucht Nordkorea?
Culture Beat
Spurensuche zum \\\"Kapital\\\"
Talking all that books & beats
Was geht in… Bonn?
Was macht die FDP im Klassenzimmer?

Sozialismus: Schöner Leben ohne Ausbeuter, Kriegstreiber und Nazis

In Dortmund, in der Schule, in Deutschland –
etwas ändern!

„Es wäre wichtig, wenn sich in Deutschland etwas ändert“, so einmal Rainer Brüderle (FDP) als er noch nicht Bundeswirtschaftsminister war und bereits gegen Mittag mit dem Weintrinken anfing. Und er wusste auch damals schon ziemlich genau, warum sich etwas ändern müsse in unserem Land: „Wenn sich nichts ändert, dann ändert sich auch nichts.“ Nun, was den Weinliebhaber hier so albern aussehen lässt, ist die fehlende Antwort auf die Frage nach dem Subjekt: WER soll denn etwas ändern? – Das ist nicht weiter verwunderlich für einen Politiker, der einer Partei angehört, die insbesondere in der Wirtschaft keine eingreifenden Subjekte kennt, sondern nur das „freie Spiel der Kräfte“ im Marktgeschehen.

Wir hingegen wissen sehr genau, von wem hier Veränderungen zu erwarten sind. Von Brüderle und den seinen natürlich nicht. Das können wir nur selber tun. Und es ist ja auch nicht so, als gebe es nicht ausreichend Anlässe und Gelegenheiten. Da wäre z.B. der 4. September, an dem die Faschisten nun bereits zum sechsten Mal infolge, den Antikriegstag für sich vereinnahmen wollen, indem sie sich in Dortmund europaweit zu einem Schaulaufen versammeln. Hier wäre es doch wichtig, dass wir „etwas ändern“ und uns ihnen in den Weg stellen. Welche Bedeutung das auch für die Stadt Dortmund selber hätte, erfahrt ihr in diesem Heft. Oder nehmen wir die Bundeswehr: Allen Versuchen der SDAJ und vieler anderer Antimilitaristinnen und Antimilitaristen, „etwas zu ändern“ zum Trotz, rekrutiert die munter weiter Jugendliche für eine „sichere Zukunft“ in oliv-grün. Wo hier wiederum ein weiterer Ansatzpunkt der Veränderung wäre – auch dazu ein Artikel im Heft.

Zu guter letzt: Unser Land. Hm, was könnten wir denn hier wohl ändern? Wir haben mal so richtig unsere grauen Zellen bemüht und stellen Euch in unserem Schwerpunktthema eine leicht in Vergessenheit geratene Alternative vor. Denn, unter uns Weinliebhabern und Weinliebhaberinnen: Es wäre wirklich, wirklich wichtig, wenn sich in Deutschland etwas ändern würde.

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