POSITION #2/2009

Inhalt

Aktuell
Frontticker
Keine Angst vorm Schulstreik!
Schulstreik für unser Recht auf Bildung!
SDAJ-Schülerumfrage
Thema
Die Verursacher müssen ihre Krise bezahlen
Faschistische Demagogie in Zeiten der Krise
Leih- und Zeitarbeit: Modernes Sklaventum
Internationales
Lateinamerika-Ticker
Nach der Konterrevolution: Das Beispiel Tadschikistan

Kapitalismus abwracken!

Da kann man ja die Krise kriegen…

Tausende Lohnabhängige sind auch weiterhin betroffen von Lohnkürzungen, Kurzarbeit und Entlassungen – und damit sind schon lange nicht mehr nur die Leih- und ZeitarbeiterInnen gemeint. Das alles im Namen der Krise, und ein Ende ist nicht abzusehen. Aber was ist der Grund für diese Entwicklungen? Ist es das von allen so verurteilte Fehlverhalten der Top-Manager? Oder steckt doch mehr dahinter? Mehr zu den Ursachen der Krise und warum man Leih- und Zeitarbeit getrost als Sklaventum bezeichnen kann erfährst Du in dieser Ausgabe.

Aber nicht nur die Wirtschaft steckt in der Krise – unserem Bildungssystem geht es nicht viel besser. Turbo-Abi in 8 Jahren und enormer Leistungsdruck, Büchergeld und Studiengebühren, viel zu wenig LehrerInnen und überfüllte Klassen, von maroden Schulgebäuden ganz zu schweigen… Nur dass zur Rettung unserer Bildung keine milliardenschweren „Rettungsschirme“ aufgespannt werden. Unternehmen, Banken und die Bundeswehr bekommen Millionen und Milliarden von Euro über Konjunkturpakete und Regierungskredite geschenkt, aber wir SchülerInnen gehen wieder mal fast leer aus. Es reicht – es reicht schon lange! Die Proteste vom letzten Jahr werden fortgeführt, die Vorbereitungen für den Schulstreik im Juni laufen auf Hochtouren – das werden auch die Androhung von Repressionen durch so manche LehrerInnen und Schulleitungen nicht verhindern können. Deshalb gibt es von uns auch konkrete Tipps zum Umgang mit solchen Einschüchterungsversuchen.

So einfach stecken wir den Kopf doch nicht in den Sand. Zeigen wir den Zukunftskillern in diesem Land, dass wir nicht alles hinnehmen! Am 1. Mai für unsere Rechte auf die Straße gehen! Und im Juni: Schulstreik – für unser Recht auf Bildung!

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