Kein Freund – Kein Helfer
#Kandel #NoNazis

Polizei stürmt Zug mit Nazi-GegnerInnen

Polizei stürmt Zug mit Nazi-GegnerInnen –
Nach drei Stunden Personenkontrolle in Wörth war es für den Protest in Kandel zu spät

#antifa #Antifaschismus #Kandel #Karlsruhe #Nazis #Neonazis #nopasaran #Polizei #Polizeifilmer #Polizeigewalt #Polizeikessel #Polizeiwillkür #Repression #Spontandemo #Versammlungsauflagen #Versammlungsfreiheit #Versammlungsrecht #Wörth

Polizei stürmt Zug mit Nazi-GegnerInnen




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Dialektiker des Tages: Gregor Gysi

Debatte um Namen der Uni Trier: Es ist Zeit für Marx

Dialektiker der Woche: Gregor Gysi

Die Umbenennung der Uni Trier in Karl-Marx-Universität würde dazu beitragen, den Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus vom „Erbe des staatssozialistischen Marxismus zu befreien“. Und warum müsse Marx von dem Erbe des ersten Versuches, die Gesellschaftsformation des Sozialismus aufzubauen, etwas, wofür er sein Leben lang gekämpft hat, befreit werden?
Weil er Dialektiker war, erklärt uns Herr Gysi. Genau. Und als solcher hätte er sich natürlich dagegen gewehrt, dass die von ihm entwickelte Methode, die Welt zu analysieren und zu verstehen, als Grundlage für den Kampf um eine sozialistische Gesellschaft verwendet wird. Nein, seine revolutionäre Theorie war doch nicht ernsthaft dazu gedacht, dass sie in die Praxis umgesetzt wird. Die Verstaatlichung der Produktionsmittel, die Verwirklichung des Rechts auf Arbeit, Bildung und Gesundheit, die weltweite Unterstützung des Befreiungskampfes der Völker vom Kolonialjoch – von alledem hätte der Nicht-Marxist Marx „mit Sicherheit nichts gehalten“, versichert uns Gysi. Na ein Glück. Befreit von diesem schweren Irrtum, Marx hätte eine Weltanschauung begründet, aus der wir eine revolutionäre Praxis entwickeln können, ist der Weg frei für eine dialektisch-unmarxistische Marx-Betrachtung. Mit dieser ist Gysis Politik, im Zweifel auch mit der CDU zu koalieren, um den Kapitalismus am Laufen zu halten, einen NATO-Austritt als zu radikale Forderung abzulehnen und generell die Systemkonformität seiner sowieso schon reformistischen Partei weiter zu erhöhen, dann sicher bestens zu vereinbaren. Besteht das Ziel Herrn Gysis darin, alles zu tun, um auf keinen Fall ein Marxist zu sein – denn das hätte Marx sicher nicht gewollt – dann kann seiner dialektischen Methode allerdings der Erfolg nicht abgesprochen werden.


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#rotfront


Die Antifa Handwerksinnung begrüßt die präzise ausgeführten Metallarbeiten der vergangenen Tage.


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Heute Abend in Trier! 🙂
#marxhatzukunft Ab dem 5. April veranstaltet die @[134879519899394:274:SDAJ Trier] im Zuge des 200. Geburtstags von Karl Marx einen Leserkreis zu seinem Werk „Lohn, Preis und Profit“
Ihr seid herzlich eingeladen teilzunehmen.

Es ist kein Vorwissen zum Thema erforderlich – zum ersten Treffen muss nichts mitgebracht werden.

Los geht’s am Donnerstag, 5. April ab 20Uhr im @[148953955138092:274:Komplex – Infoladen Trier].
Die weiteren Termine besprechen wir am beim ersten Treffen. Wir freuen uns auf Euch! 🙂

#marxhatzukunft

Literatur


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… wenn es ja sonst keiner macht …

Unbekannte flexen Hakenkreuz von »Nazi-Glocke« (neues deutschland)

Antifaschistische Flex-Aktion: Unbekannte bekennen sich zu einem „Frühjahrsputz“ an der Kirchenglocke der Gemeinde Schweringen zur Befreiung vom „Dreck der Nationalsozialisten“.


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Heute waren wir mit der DKP Rheinland-Pfalz beim #Ostermarsch in #Büchel, um gegen Aufrüstung und Krieg zu demonstrieren!

#Peace #Frieden #dieSDAJbliebnichttrocken
Krieg beginnt hier





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An diesem Wochenende fand im schweizerischen Neuchâtel die Form´action der Jeunes POP Suisse, der kommunistischen Jugend der Schweiz, statt. Es gab spannende Vorträge, interessante Diskussionen aber auch der Spaßfaktor kam nicht zu kurz. Wir von der SDAJ Rheinland-Pfalz waren mit am Start und sprachen unseren schweizerischen Genossen unsere Solidarität aus.

#HochdieinternationaleSolidarität
#JeunesPOPSuisse
#solidaritéavecAfrîn





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Am 18. März war in Deutschland Equal Pay Day. Bis zu diesem Tag arbeiten Frauen in Deutschland im Schnitt umsonst.

Wie wir auf dieses Datum kommen? Laut Statistischem Bundesamt ist der durchschnittliche Bruttostundenlohn bei Frauen um 21% niedriger als bei Männern. Deutschland ist damit Schlusslicht in der EU.

Oft wird uns an dieser Stelle gesagt: „Das stimmt doch gar nicht, wenn man Faktoren wie Teilzeitbeschäftigung oder die unterschiedliche Berufswahl von Frauen uvm. rausrechnet, kommt man nur noch auf ein paar Prozent.“ Wir haben uns deswegen vor kurzem bei unserem Gruppenabend genauer mit dieser Zahl befasst.

Zunächst einmal landet man, wenn man alle anderen Faktoren herausrechnet und nur noch Frauen und Männer im gleichen Beruf, in der gleichen Position etc. vergleicht immer noch bei 6% (Quelle ebenfalls Statistisches Bundesamt, Zahl von 2014). Wir finden, das sind mehr als ein paar Prozent. Zweitens muss man sich doch schon Gedanken machen, warum denn so viele Frauen in Teilzeit arbeiten, warum Frauen immer noch vor allem in soziale Berufe gehen und, noch viel wichtiger, warum diese Berufe immer noch so katastrophal schlecht bezahlt werden.

Vergleicht man nicht den Stundenlohn, sondern das Einkommen, werden die Unterschiede sogar noch um wesentliches größer. So wies Stefan Bach vom DIW Berlin in einer Studie nach, dass Frauen im Durchschnitt nur die Hälfte der Einkommen von Männern beziehen.

Der Gender Pay Gap oder Gender Income Gap setzt sich in der Rente fort, die Renten von Frauen sind heute im Durchschnitt um 53% niedriger als die von Männern.

Anfang des Jahres ist das sogenannte Entgelttransparenzgesetz in Kraft getreten, mit dem es möglich ist, Auskunft über den Verdienst der anderen Mitarbeiter in seinem Betrieb zu erhalten. In Großbetrieben. Wenn man einer vergleichbaren Arbeit nachgeht. Und sechs weitere Mitarbeiter ebenfalls dieser vergleichbaren Arbeit nachgehen. Wir halten dieses Gesetz für einen schlechten Scherz und fordern nach wie vor:

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
Kostenfreie Kita-Plätze für alle!
Soziale Berufe aufwerten!
Allgemeine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich – 30 Stunden sind genug!




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Die Polizei betreibt Mal wieder Arbeit gegen Links vor allem während und nach der Demo in #Kandel

Kommentar Kandel am 24. März: Die Polizei, die Medien und das Märchen von der Gewalt [mit Video]

Ein Kommentar zum Umgang der Polizei mit den Ereignissen in #Kandel. #Kandel2403
„Während es nach den gewalttätigen Ausschreitungen durch Rechte am 3. März keine besondere Meldung der Polizei, keine Pressekonferenz mit Präsentation der Ermittlungsergebnisse gab und erst auf Nachfrage entsprechende Straftaten bestätigt wurden, gab es nach dem 24. März eine große, durch die Polizei initiierte Pressekampagne.“

Kommentar Kandel am 24. März: Die Polizei, die Medien und das Märchen von der Gewalt [mit Video]




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Vor zweihundert Jahren, am 5. Mai 1818, wurde Karl Marx in Trier geboren. Angesichts des Elends des aufstrebenden Kapitalismus entschied er sich dafür, für die Ausgebeuteten Partei zu ergreifen. Gemeinsam mit Friedrich Engels entwickelte Marx eine neue Weltanschauung, den Marxismus, der die Welt veränderte.
Seit Marx wissen wir, dass der prägende Gegensatz unserer Gesellschaft die Herrschaft des Kapitals über diejenigen ist, die vom Verkauf ihrer Arbeitskraft leben müssen. Das bleibt bis heute gültig – ob mit oder ohne Tarifvertrag, ob in Leiharbeit oder Scheinselbstständigkeit. Auf der einen Seite – bei den Banken und Konzernen – sammelt sich immer mehr Reichtum an, während auf der anderen Seite unser Leben immer mehr von Leistungsdruck, Angst und drohender Armut geprägt ist. Klassenkämpfe prägen unsere Gesellschaft bis heute. Die Herrschenden verfolgen das Interesse, diese Ordnung beizubehalten. Sie schenken uns nichts. Daher werden wir eine Gesellschaft, die uns ein besseres Leben ermöglicht, nur im Kampf gegen die kapitalistische Ordnung erreichen können. Wir wollen nicht nur ein paar Krümel. Wir wollen die ganze Bäckerei! Doch ohne uns politisch zu organisieren, werden wir sie nicht bekommen. Auch das hat Marx erkannt und damals den Bund der Kommunisten mitgegründet. Diese Ideen behagen den Herrschenden, ihren Schreiberlingen und Politikern bis heute nicht. Was tun mit diesem lästigen Marx? Ignorieren kann man ihn nicht, ihn Kapitalismus-kompatibel zu machen, ist unmöglich, wenn man ihn nicht verfälschen will. Da scheint es am Einfachsten, den Marxismus für gescheitert oder für veraltet zu erklären.
Als Kommunistinnen und Kommunisten sehen wir das natürlich anders: Marx ist nicht von gestern – er weist in die Zukunft. Wenn du auch davon überzeugt bist, dass der Kapitalismus das Problem ist und nicht die Lösung – dann laden wir Dich zu unseren Veranstaltungen in Marx‘ Geburtsstadt ein.
Dort wollen wir fragen: Was bleibt von Marx? Was bedeutet Klassenkampf im Jahr 2018? Wofür sich organisieren, und wie? Was geht, wenn (fast) nichts geht?
Und wir wollen den Marxismus feiern: Die 200 Jahre, die sein Urheber auf dem Buckel – und vor allem die Zukunft, die er vor sich hat.
Lernen, diskutieren und feiern wir gemeinsam.

Hoch soll er leben!

[Weitere Infos folgen hier oder unter http://marxgeburtstag.de/ – Stay tuned!]

Hinweis: An diesem Wochenende wird es in Trier zahlreiche Veranstaltungen geben. Wir raten, sich früh um eine Unterkunft zu kümmern!

Veranstaltungsplan:

FREITAG, 4.MAI

Veranstaltungshinweis:

Filmvorführung „Mohr und die Raben
von London“: Die Linkspartei zeigt den DEFA-Kinder- und Jugendfilm „Mohr und die Raben von London“. (1969, 95min). Ein toller Film über Karl Marx, Klassenkämpfe und den Widerstand von arbeitenden Kindern im London des Jahres 1956. Vorführung im Broadway Filmtheater (Paulinstraße 18, Trier-Nord)

– ab 20Uhr: – „Ein Prost auf Marx!“
Für all diejenigen, die bereits am Freitag nach Trier anreisen öffnet der Infoladen ( Komplex – Infoladen Trier , Hornstraße
7, Trier-West) seine Tore und seinen Tresen. Gute Musik inklusive!

SAMSTAG, 5.MAI

– Ab 9:30Uhr: An Karl Marx‘ Geburtstag haben wir uns mit anderen
Organisationen zusammengeschlossen, um eine antikapitalistische Demonstration, vorbei an wichtigen Punkten seiner Geburtsstadt, zu begehen! Treffpunkt ist um 9:30Uhr am Viehmarktplatz.

– Gegen 11:00Uhr findet am Porta-Nigra-Platz die Abschlusskundgebung statt.

KONFERENZ: MARX HAT ZUKUNFT
Bürgerhaus Trier- Nord e.V. (Franz-Georg-Straße 36, 54292 Trier-Nord)

– Ab 13Uhr – „Der ganze Marx in einer knappen Stunde“
Gemeinsam wollen wir herausfinden, was eigentlich hinter diesem „Marxismus“ steckt, von dem immer alle reden. Wo
kommt er her, was beinhaltet er und welche Bedeutung hat er für uns heute? Für all diejenigen, die sich einen ersten Überblick verschaffen wollen!

– Ab 14:30Uhr – „Der Marxismus, Wissenschaft des Klassenkampfes“
Marx entdeckte, dass sich die menschliche Gesellschaft als eine Geschichte von Klassenkämpfen entwickelte. Überhaupt war der Begriff vom Klassenkampf für ihn zentral. Wir wollen diskutieren, wie aktuell er heute noch ist. Daniel Bratanovic (junge Welt) legt dar, warum es keinen Marx ohne Klassenkampf geben kann und keinen Klassenkampf ohne Marx geben sollte. Ein Vertreter der Kubanischen Botschaft (angefragt) spricht über die Bedeutung des Marxismus in der Kubanischen Revolution. Jan von Hagen (DKP Essen und bei ver.di NRW zuständig für den Kampf um Personalbemessung in den Krankenhäusern) erklärt, warum Gesundheit eine Klassenfrage und der Kampf um die Personalbemessung Klassenkampf ist.

– Ab 16:15Uhr – „Dem Morgenrot entgegen – warum es nicht reicht, das Bestehende abzulehnen“
Was kommt eigentlich nach dem Kapitalismus, den wir alle so verabscheuen? Jürgen Lloyd gibt uns eine Einführung darin, was Marx‘ Theorie eigentlich mit dem Aufbau der neuen Gesellschaft – dem Sozialismus – zu tun hat und warum wir nicht immer nur gegen das Bestehende sein sollten, sondern genauso für das Zukünftige kämpfen müssen.

– Auch 16:15Uhr – „Was meint Karl, wenn er sagt „Proleten vereinigt euch!“?“
Karl Marx und Friedrich Engels stellten vor 170 Jahren im „Manifest der kommunistischen Partei“ die Losung auf: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“. Doch was ist eigentlich heutzutage ein Proletarier? Und wie vereinigen, mit wem? Wie wehren sich Proletarier und Kommunisten gegen die bestehenden Verhältnisse?

– Ab 17:15Uhr – „Marx wird Zukunft haben!“
Patrik Köbele (Vorsitzender der DKP) zu: Warum Rosa Luxemburg recht hatte, als sie von „Sozialismus oder Barbarei“ sprach und
was dafür spricht, dass Marx und der Sozialismus Zukunft haben
werden. Darüber wird gesprochen und diskutiert.

– Ab – 18:30Uhr
Sonja Gottlieb singt Arbeiter- und Friedenslieder

– Ab 19Uhr – Premierenlesung: „Eine Welt zu gewinnen – Karl Marx, der heutige Kapitalismus und wir“
Die SDAJ gibt anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx (und ihrem eigenen 50. Geburtstag) eine Einführung in den Marxismus heraus. Es geht um Marx, selbst aber auch die Bedeutung seiner Theorie für all unsere Lebensbereiche und die Kämpfe, die die Bewegung in den letzten 100-120 Jahren geführt hat.

– Ab 20Uhr – „Musikandes“ singen traditionelle chilenische
und Widerstandslieder

SONNTAG, 6.MAI

– Ab 12Uhr – Stadtrundgang
Mit einem Rundgang entlang der Orte, an denen Marx in Trier seine Spuren hinterlassen hat und an denen antifaschistische Kämpfe und historisch wichtige Ereignisse vor, während und nach der NS-Zeit in Trier stattgefunden haben, wollen wir das Veranstaltungswochenende abschließen. (Treffpunkt: Porta Nigra)

Veranstaltungshinweis:
– 19Uhr – „Die Grenzgänger“ präsentieren: Die Lieder des jungen Karl Marx
Aus einer ungewöhnlichen Perspektive vertont die mehrfach preisgekrönte Gruppe Gedichte, die Marx während seiner Bonner
Studentenzeit schrieb, mit Musik zwischen Klassik, Jazz und virtuoser Straßenmusik. Premiere, in der TUFA Trier (Wechselstr. 4, 54290 Trier) absolut hörenswert!