Gestern haben wir am Hauptbahnhof im Mainz unsere Solidarität mit dem Kampf gegen die tödliche Blockadepolitik des US-Imperialismus gegenüber dem sozialistischen Kuba ausgedrückt. Trotz überwältigender Ablehnung dieser Politik durch nahezu alle UN-Staaten verschärfen die USA derzeit sogar noch ihre Versuche, den Karibikstaat wirtschaftlich zu erdrosseln. Der Kampf hiergegen braucht internationale Solidarität: Unblock Cuba!

Unsere Solidarität gilt aber nicht nur Kuba, sondern allen fortschrittlichen, antiimperialistischen Kräften Lateinamerikas. Dass vor wenigen Stunden ein Putsch reaktionärer Kräfte die Regierung von Evo Morales in Bolivien zu Fall gebracht hat, haben wir mit Bestürzung aufgenommen. Das Land hatte unter seiner Regierung seit 2005 einen antiimperialistischen Kurs eingeschlagen, die Verständigung mit den fortschrittlichen Kräften Lateinamerikas vorangetrieben und die arbeitende, insbesondere die indigene Bevölkerung in den Mittelpunkt ihrer Politik gestellt. Das haben die reaktionären, sich auf den US-Imperialismus stützenden Kräfte nie akzeptiert. Ihrem Versuch, Bolivien nun wieder in die "Familie" des Imperialismus zurückzuholen, gilt es entschiedenden Widerstand entgegenzusetzen.

Internationale Solidarität heißt Kampf gegen den Imperialismus!




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