Solidarität mit den Opfern der Polizeigewalt in Hamburg #NoG20Was sehen wir hier: die #Polizei kesselt mehrere tausend Menschen in einer Art Tunnel-Situation ein, die an sich ein hohes Gefährdungspotential hat (#Loveparade Duisburg). Dann geht sie auf die Demonstration planmäßig mit Gewalt los. Die Menschen flüchten. Es fliegen auch reichlich Gegenstände auf die Polizei. Diese setzt Reizgas, Schlagstüöcke, Wasserwerfer gegen die Menschen ein, die sich nicht zurückziehen können.

Vorgeschichte: die #Demonstration war bis zur Einkesselung durch die Polizei friedlich. Grund für das Stoppen der Demonstration der Polizei waren offiziell Verstöße gegen das Vermummungsverbot.

Bewertung: die Polizei hat offenkundig die Demo an dieser Stelle gestoppt, weil sie taktisch viel besser geeignet ist als der wenig hundert Meter davor liegende Auftaktort der Demo (Platzsituation). Die Menschen können von dort aus kaum entkommen. Panik kann so provoziert werden. Flaschenwürfe etc. von einzelnen sind dabei fast sicher, sodass weitere Maßnahmen gerechtfertigt werden können. Genau dieses Bild soll also herbeigeführt werden und wurde dann auch von der Polizei so verbreitet: gewalttätige Vermummte aus dem „schwarzen Block“ haben die Polizei angegriffen.

Wäre dies nich #Hamburg sondern Moskau oder Istanbul, ja selbst Washington, dann wäre das kein Polizeieinsatz, sondern „Repressionen und Verfolgung“ von „Oppositionellen“. Dann wäre Merkel nicht gewählte Bundeskanzlerin, sondern „Diktatorin“. Dann wäre das hier kein „schwarzer Block“, von dem Gewalt ausgeht, dann wären das demokratische Kräfte, die von der Staatsgewalt terrorisiert würden.

Wer als PolizistIn nicht versteht, in welchem Spiel er da auf welcher Seite spielt, hat alle Sympathien verwirkt. Wer diese Polizisten in solche Einsätze schickt setzt Menschenleben aufs Spiel und gehört in den Knast gesteckt. Wer das alles insziniert und plant, das sind die wahren Verbrecher. Ihnen müssen wir die Macht entreißen, sonst bleiben Demokratie und Menschenrechte leere Worthülsen.
#G20

via Daniel Zimmermann


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