Strike Back!

Auf den Plan des Kapitals, die Lasten der Weltwirtschaftskrise auf die Arbeiterklasse abzuwälzen, reagierte die SDAJ in der ersten Jahreshälfte 2011 mit einer Gegenoffensive. Mit der „Strike Back“ Kampagne wollten wir Handlanger des Kapitals bloß stellen und ihre Politik bekämpfen. Es galt den Ausbau von Leiharbeit, die Kürzungen im Bildungsbereich und die Schließungen von Jugendeinrichtungen in einen Zusammenhang mit der Krise, die 2008 begann, zu setzen. Wir wollten deutlich machen, dass wir zurückschlagen, wenn unsere Grundrechte auf Bildung, Ausbildung und Arbeit unter Beschuss stehen, wenn uns ein sicheres und selbstbestimmtes Leben verwehrt wird, kurz wenn das Kapital zuschlägt. Dafür haben wir mit SchülerInnen, Azubis und erwerbslosen Jugendlichen diskutiert um herauszufinden, wie ihnen systematisch die Zukunft verbaut wird. Wir haben die miesesten Handlager des Kapitals geoutet und hier und dort sogar ihre Gebäude besetzt. Öffentlich haben wir dabei deutlich gemacht, dass diejenigen die uns unsere Rechte verweigern überall die gleichen sind, ob in Schule, Betrieb, oder Kommune. Es ist ihr Staat, der Staat der Kapitalisten, der die deutschen Banken und Konzerne beschenkt und uns dafür blechen lässt. Es ist ihr System, dass sich regelmäßig von einer Krise in die nächste manövriert.

Hier erfährst du mehr zur Kampagne.