POSITION #2/2018

50 Jahre SDAJ

Vor 50 Jahren gründeten unzufriedene Lehrlinge, klassenbewusste Schüler und friedliebende Soldaten, vor dem Hintergrund der 68er Studentenrevolte, die Sozialistische deutsche Arbeiterjugend, um mit einer Stimme für ihre Interessen als Arbeiterjugendliche zu kämpfen. Damals ging es gegen den Wiederaufbau der Bundeswehr, gegen die Altnazis in der Bundesregierung, und für bessere Lebens und Arbeitsbedingungen. Heute, 50 Jahre später, geht es gegen Kriegseinsätze der wiederaufgebauten Bundeswehr, den reaktionären Umbau des deutschen Staates und trotz der Rekordgewinne die Monopole heute einfahren, immer noch für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für uns Arbeiterjugendliche. Damals wie heute kämpfen wir gegen den selben Feind, das deutsche Monopolkapital. Dasselbe Monopolkapital das 1933 der NDSAP zur macht verhalf, 1956 die KPD verbot, 2005 unsere hart erkämpften sozialen Sicherungssysteme in eine eine riesige Lohndrückmaschiene verramschte und heute mit seinen Waffenexporten Kriege auf der ganzen Welt anzettelt und an ihnen verdient.

Die Erscheinungen dieses Konfliktes haben sich geändert, der Kampf an sich ist der selbe. Genau deswegen ist es so wichtig angesichts der vielen Jubiläen dieses Jahr nicht nostalgisch zu werden, sondern aus unseren Erfolgen und Niederlagen zu lernen und weiterzukämpfen. Weiterzukämpfen für eine Gesellschaft in der die Interessen der Mehrheit der Menschen entscheidend sind, für eine Welt in der niemand für Profite vertrieben wird und jeder die gleiche Chance auf ein friedliches und gutes Leben hat. Damals wie heute gilt, unsere Organisation ist unsere stärkste Waffe.

Hol dir das ABO!

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